The Book of Eli

    • The Book of Eli



      Produktionsland: USA
      Produktion: Broderick Johnson, Andrew A. Kosove, Joel Silver, Denzel Washington
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Albert Hughes, Allen Hughes
      Drehbuch: Gary Whitta
      Kamera: Don Burgess
      Schnitt: Cindy Mollo
      Spezialeffekte:
      Budget: ca. $80 million
      Musik: Atticus Ross
      Länge: ca. 118 Min.
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Mila Kunis, Denzel Washington, Gary Oldman, Jennifer Beals, Malcolm McDowell, Michael Gambon, Ray Stevenson, Tom Waits, Chris Browning, Lateef Crowder, Evan Jones, Frances de la Tour


      Inhalt:
      Eine verheerende Katastrophe hat die Erde fast vollständig verwüstet. Nur wenige Menschen haben überlebt. Einer von ihnen ist Eli (Denzel Washington), ein einsamer Wanderer, der sich im Jahre 2044 seinen Weg durch die kargen Landschaften und die zerstörten Ruinen der Städte bahnt. Eli besitzt ein mysteriöses Buch, das er unter allen Umständen schützen will. Doch der Einzelgänger muss auf der Hut sein. Überall lauern gefährliche Banden, die sich das Buch unter den Nagel reißen wollen. In einer heruntergekommenen Stadt trifft er auf den herrschsüchtigen Carnegie (Gary Oldman), der von dem Buch erfährt und fortan alles daran setzt, es in seine Finger zu bekommen. Zunächst gelingt Eli mit Unterstützung der jungen Solara (Mila Kunis) die Flucht vor Carnegies gefährlichen Handlangern. Als er erneut auf seine brutalen Widersacher trifft, hat er nicht mehr so viel Glück. Carnegies Leute entreißen Eli seinen Besitz und lassen ihn schwer verwundet zurück. Das Schicksal des Wanderers scheint besiegelt.

      Trailer:



      Kinostart in Deutschland: 18.02.2010
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 26.08.2010 (Verleih: 29.07.2010)

      Fazit:
      Es wundert mich das dieser Film hier noch nicht besprochen wurde, denn er kann schon einiges. Die Endzeitstimmung wird perfekt in Szene gesetzt. Die Welt ist nach einem atomaren Schlag in Trümmern und überall treiben sich zwielichtige Banden herum die sich gegenseitig für Lebensmittel und andere Wertsachen abschlachten. Das ganze erinnert sehr an Fallout - nur ohne Mutanten.
      Inmitten dieses Chaos ist ein Mann auf einer einsamen Mission. Eli, gespielt von Denzel Washington trägt ein Buch gen Westen. Wohin? Zu wem? Er weiß es selbst nicht so genau. In jedem Fall scheint das Buch sehr wertvoll zu sein - zumindest für Gary Oldman, welcher den "Bürgermeister" einer kleinen Stadt mimt und mit diesem Buch für Ruhe und Ordnung sorgen will. Kampflos bekommt er es allerdings nicht.

      Relativ schnell wird klar das es sich nur um ein Buch handeln kann, was mir als Agnostiker mit atheistischen Zügen mal so garnicht gefallen will, aber mal ehrlich... welches Buch sollte er denn sonst bei sich tragen? Also darüber hginweg gesehen... Der Film kann auch tatsächlich sehr viel mehr als sich um dieses Buch zu kümmern. Die Action ist klasse in Szene gesett und mir stehen die Haare zu berge bei dem Gedanken das dieser Film eine FSK 16 Freigabe erhalten hat. So viele Köpfe rollen nichtmal in Dead Snow, so Kompromisslos tötet kein Terminator. Für Actionfans wird einiges geboten.

      Wie schon erwähnt wird die Endzeitstimmung sehr gut transportiert. Nicht zuletzt sind Momente wie der Cameo Auftritt der Blues Legende Tom Waits oder das Zusammentreffen mit einem netten älteren Pärchen welches auch gerne mal Besucher verspeist dafür verantwortlich.

      Doch der Film hat auch seine Längen. Allzu oft geht es doch um dieses Buch und die Story kann nicht zu 100% überzeugen. Denzel Washington macht seine Sache als einsamer Wanderer anno 2010 ganz gut, auch wenn so manches ganz schön an den Haaren herbei gezogen wirkt.

      Alles in allem eine runde Sache für die man gerne ein paar Euro an der Kinokasse liegen lässt.

      [film]8[/film]
      Kalt im Nachtwind schwingt er hin und her,
      Sein Genick brach am Glockenseil.
      Regen tropft auf totes Fleisch,
      Rinnt herab am Glockenseil.

      (Eisregen)
    • Kritik:

      Slow Motion Effekte gibt es gleich einige zu Beginn, wobei durch eine Harpune auch gleich mal eine Raubkatze ins Gras beißen muss. Schließlich geht es um das Überleben, denn die Apokalypse scheint herangebrochen, auch gut sichtbar, an unser durch die Lande ziehendes Schnorchelgesicht, der sich in einer völlig zerstörten Umgebung befindet. Der ansprechende Beginn wird im Verlauf nun leider in pure Langeweile münden.
      Unser Held ist eine geborene Superkämpfer-Natur, der lange Zeit unverwundbar scheint, auch Schüsse machen ihm nichts aus und er kann es sogar gleichzeitig mit mehreren professionellen Angreifern aufnehmen, warum auch immer. Die Bösewichte dürfen sogar mit der Motorsäge anrücken, dabei hat unser Held Gottes neben einen kurzem, unangestrengten Martial Arts Kick noch einen Oberschlaumeier Spruch drauf, der ihn cool dastehen lassen soll. Der Held wird vom schwarzheutigen Denzel Washington schläfrig gespielt, seine Designer-Sonnebrille darf natürlich nicht fehlen. Ich sag nur „Blade“ lässt irgendwie doch Grüßen, na immerhin!? Nein so unterhaltsam wird es hier nicht.
      Für das Teetrinken und dem damit verbundenen Kaffeeklatsch, mit einer älteren Frau, nimmt sich der Film durchaus Zeit, ein Spannungsbogen wird aber zu keiner Zeit aufgebaut. Staubtrockene Dialoge ohne Humor gibt es, einige heftige Hollywood Explosionen und viel Knallerei gegen Hauswände inklusive. An Gott und die heile Welt sollte zudem geglaubt werden, sonst wird es schwierig, den Ablauf überhaupt ansatzweise zu ertragen.
      Die Kulisse erinnert im Verlauf stark an das erfolgreiche Computerspiel Fallout 3, wie einige zerstörte Autobahnbrücken, wo der Held von oben auf die kaputte Infrastruktur schauen darf. Ein paar abgelegene und heruntergekommene Städte gilt es zu erwarten, wo moderne Technik in Einzelteile herumliegt und damit Tauschhandel getrieben werden kann. Der Ablauf erinnert auch etwas an „Mad Max“ und „M.A.R.K 13“ ohne allerdings deren Atmosphäre und Unterhaltungswert zu erreichen.
      Dies liegt auch an der blassen Optik, diese wird stark in schwarz/weiß Kontrast ausfallen und passt irgendwie nicht, etwas mehr Farbe hätte hier schon noch gut gestanden, schon um die Atmosphäre apokalyptischer einzufangen. Zudem ist die Hintergrundkulisse zu ausdrucksschwach ausgefallen. Die Darsteller sind ausnahmslos blass agierend, wie eine Mila Kunis (Max Payne, American Psycho 2), aber auch ein Gary Oldman (James Gordon in Batman Begins & Dark Knight), der schon in The Unborn zuletzt versagte, von Rob Zombies Dr.Loomis Malcolm McDowell war nichts anderes zu erwarten, als eine abgetakelte Schauspielleistung zu bekommen und auch von Ray Stevenson bis zu Jennifer Beals (Grudge 2) gibt es nichts gutes zu berichten und das Geschehen fängt somit recht schnell an zu Langweilen. Merkwürdig ist zudem, dass die schweren Jungs noch alle von einer gefangenen und modisch gekleideten Frau überrumpelt werden können, wo unser Held ausgeschaltet war. Die Emanzipation der Frau wird hier wohl dargestellt, wenn die Männer nicht mehr können. Das geht, so wie es dargestellt wird, schlicht weg gar nicht.

      Book Of Eli = abgefragter Blade-Held im Fallout3 Verschnitt und dies ätzend langweilig rübergebracht.

      Gelehrt wird einem auch noch etwas: „Für andere mehr zu tun, als für sich selber.“

      [film]2[/film]
      Nintendo Network ID: christianehlert
      Playstation Network ID: DrDoomGore
    • muss mich hier dr.doom anschliessen.mir hat der film auch nicht gefallen.fallout 3 zocken ist da um einiges spannender.2 punkte für die schauspieler!!!

      meine wertung

      [film]2[/film]
      30% aller Amokläufer spielen Killerspiele!
      100% aller Amokläufer essen Brot!
      Verbietet Brot!!! :28:
    • Schwierige Filmbewertung, ich mag Endzeit Filme ja sehr gerne, im Grunde macht man hier auch nichts falsch, nur nicht alles richtig. Mit D. Washington als Hauptdarsteller kann ich gut Leben, er wird den Film zwar nie als eines seiner Hauptwerke ansehen, aber gut. Richtig packen konnte mich der Film nie, zu viele Logiklöcher, der Westernstil ist nicht mal schlecht, aber ich hätte es gerne düsterer, so wie in The Road, der euch wegflashen wird wenn euch dieser hier gut gefallen hat! Etwas neues ist hier nicht zu sehen, leider. So ist The Book of Eli ein unterhaltsamer Film, aber auch ein bedeutngsloser. 6,5/10
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein <3 gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ein endzeit action drama das von anfang an unterhällt, allein Denzel Washington spielt grandios, Oldman als fiesling passt immer, der Punisher Ray Stevenson agiert als handlanger Oldman's auch gut & that 70' show star Mila Kunis is auch nett anzusehn.
      Ein Film mit botschaft!
      Und das ende is mal , wenn man nich dran denkt, überraschend !
      Die action ist rar gesäht aber umso besser- dachte am anfang - och Doomsday lässt grüssen-geht aber dann doch ne andere richtung.
      dann noch die landschaften die an fallout erinnern - genial!

      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you
    • Bin ja bekannt für kurze knappe Zeilen.
      Klasse Film mit sehr guten Schauspielern einem guten Ende und einer annehmbaren Story. Aber halt wieder ein Film den man sich nur 1-2 angucken kann, wie H zum Beispiel, da er mit wissendem Ende schon ein bisschen seinen Reiz verliert.

      Aber trotzdem wurde ich im Kino bestens Unterhalten und nur das zählt. [film]8[/film]
      Wenn man schon nicht gut aussieht, sollte man wenigstens gut riechen.
    • Ich habe den Film geschaut und bin nicht ganz sicher, wie ich ihn bewerten soll.
      Die Landschaftsdarstellung ist in meinen Augen genial getroffen. So stelle ich mir Endzeitstimmung vor. Sehr gut sind auch die Kontrahenten Gut und Böse besetzt. Denzel W. und Gary O. sind einfach tolle Schauspieler. Auch die anderen Charakteren sind passend und autentisch.
      Die Geschichte weißt einige Logiklöcher auf und ist zum Teil unglaubwürdig. Und da fängt für mich die Schwierigkeit der Filmbewertung an. Hätte ich den Film nur im Kino gesehen, wäre viele Fragen offen geblieben und ich hätte damit leben müssen.
      Die Zusatzinfos auf Blu-Ray und BD-Live geben ein runderes Bild ab und einige Fragen werden geklärt.

      7,5/10

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      [SIZE=7]Ali der Löwe, Kalif des Islam[/SIZE]
    • Antwort an Dark siehe etwas weiter unten "Spoiler"!

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      [SIZE=7]Ali der Löwe, Kalif des Islam[/SIZE]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Samazone ()

    • Original von funeralthirst
      Spoiler, Spoiler, Spoiler, Samazone ......! rofl :13:

      :(

      Der Film spaltet ja die Gemüter, aber wenn der schon an das grossartige Zockerepos Fallout 3 erinnert, dann muss ich den wohl sehen. Wird mal geliehen.


      Oh, habe ich nicht dran gedacht.

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      [SIZE=7]Ali der Löwe, Kalif des Islam[/SIZE]
    • Spoiler anzeigen
      Ich meinte damit, wie Eli ( Verkäufer im Supermarkt) und Carnegie (hat seine Eltern umgebracht) zu ihrer Position, gekommen sind. Ihre Entwicklung wärend der letzten 30 Jahre und davor. Was ist überhaupt genau passiert? Krieg, Atombombe, etc. Warum hat sich die Welt in den 30 Jahren nicht entwickelt? Die Kampfszenen am Haus bei den beiden älteren Leute waren so unlogisch. Mit dem, was das Ehepaar an Waffen, Munitionen etc. hatte, hätten sie die freistehenden Gegner doch einfach angreifen können. Warum sich auf einen "Wildwestkampf" einlassen? Weißt du Dark, wie ich das meine?

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      [SIZE=7]Ali der Löwe, Kalif des Islam[/SIZE]
    • Spoiler anzeigen
      Ok dann versuch ich mal ein bisschen Licht in die ganze Angelegenheit zu bringen.
      Wie sind beide zu ihrer Position gekommen? Darüber gibt der Film soweit ich weiß keine genaue Auskunft, daher geh ich einfach mal davon aus, daß das Leben sie zu dem gemacht hat. Ihr Handeln vor der großen Katastrophe quasi. damit ist auch die Frage geklärt was passiert ist. Im Film wird soweit ich mich erinnere nur von "der großen Katastrophe" gesprochen. Naja schaut man sich die Umwelt so an könnte man davon ausgehen das es sich um einen Atomkrieg handelt. Aber ich denke bei sowas soll der Zuschauer sich seine eigenen Gedanken machen.
      Mit dem Ehepaar ist so eine Sache. Da möchte ich nichts falsches schreiben, da ich diese Stelle nicht mehr so gut in Erinnerung habe.Werde mir aber den Film sicherlich nochmal angucken und dann evtl eine bessere Aussage treffen können.

      Hoffe ich konnte ein wenig helfen. Wenn noch jemand was ergänzen möchte, immer her damit.
      Wenn man schon nicht gut aussieht, sollte man wenigstens gut riechen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkTower ()

    • Uh verdammt jetzt erst gesehen...In der Vorschau war alles da. Damn muß ich nochmal gucken was da wieder los ist.

      Edit:
      So hab den Beitrag oben nochmal Editiert. Nu dürftest du was lesen können.
      Wenn man schon nicht gut aussieht, sollte man wenigstens gut riechen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkTower ()

    • Ich stehe extrem auf Endzeitfilme somit kam ich nun auch nicht um diesen Film herum.

      Der Film bietet von Anfang bis Ende eine wahnsinnig dichte sowie hoffnungslose Atmo,punktet auch hinsichtlich auf Kameraarbeit und auf schauspielerischer Ebene..

      Er hatte eigentlich volles Potential in die große Liste meiner Lieblingsfilme aufgenommen zu werden,wäre da nicht diese christliche Bibel-Propaganda..naja,wenigstens hat Bösewicht Carnegie (Gary Oldman) das wahre Sinnbild dieses Märchenbuches erkannt (Macht über die Schwachen etc.)

      Ich bin bei diesen Film sehr zwiegespalten..ich mag die Aussage des Filmes nicht,dennoch hat er mich sehr gut unterhalten..Punktevergabe muss ich hier weg lassen

      Fazit: Wer auf Endzeitfilme steht,Religionsfragen nicht so eng sieht muss ihn sehen!

      "Oh, beneidenswerte Kannibalen!
      Ihr könnt eure Feinde auffressen und dann auch noch auskotzen!"
      Jean-J. Rousseau



    • Der Film war ok, aber halt nur ok.

      Endzeit Filme sind ebenfalls voll mein Ding.
      Hier fand ich die Kullissen und Kostüme sehr gut gelungen.
      Vielleicht etwas übertrieben fand ich den Kontrast das er oft wie ein schwarz/Fiolm wirkte, das war ja wie Pitch Black.
      Denzels schauspielerische Leistung war gut, jedoch konnte ich mich nicht anfreunden mit dem krassen Gegensatz, das er einmal heilig wirkte wie Mutter Theresa und in einer anderen Szene Blade Like die Leute abschlachtet.
      Selbst in der Fassung auf Sky war ich überrascht wie hart die Fightszenen
      dargestellt sind.
      Story des Film war ok, ließ mir aber doch zuviele Fragen auf
      oder zuviel Platz für eigen Interpretationen.
      Beispiel wäre, er kriegt den "Finalen Schuß", und schleppt sich dann doch zur Straße, wird gefunden und nach Alcatrac gebracht.
      Dort diktiert er eine ganze Bibel die er auswendig kann um
      dann doch seiner Schußverletzung zu erliegen.
      Was ich mich noch fragte am Ende:" War er jetzt blind oder nicht"!!

      Unterhalten hat er mich aber doch.
      [film]7[/film]