Megamind



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Ben Stiller, Lara Breay, Denise Nolan Cascino, Stuart Cornfeld
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Tom McGrath
      Drehbuch: Alan J. Schoolcraft, Brent Simons
      Kamera: -
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 130.000.000$
      Musik: Lorne Balfe, Hans Zimmer
      Länge: ca. 96 Minuten
      Freigabe: FSK 6
      Darsteller: keine, CGI!


      Inhalt:

      Megamind, das ist der Name des durchtriebensten und brillantesten Bösewichts, der jemals auf der Erde sein Unwesen getrieben hat. Zufällig ist er aber auch der erfolgloseste. Im Laufe der Jahre hat Megamind immer wieder versucht, auf jede nur erdenkliche Weise die Stadt Metro City zu erobern. Doch jeder Versuch erwies sich als kolossaler Fehlschlag. Und zwar wegen eines maskierten Superhelden namens Metroman, einem wahrhaft unbesiegbaren Helden - bis er von Megamind eines Tages bei der Vereitlung eines von dessen bösen Plänen tatsächlich getötet wird. Doch damit ist Megaminds Existenz jedes Sinnes beraubt! Ein Superbösewicht ohne Supergegenspieler? Undenkbar! Die Erfüllung all seiner Träume ist andererseits das Schlimmste, was ihm widerfahren konnte. Es gibt nur einen Weg aus dieser Sackgasse - Megamind erschafft einen neuen Gegenspieler mit größeren Superkräften, als Metroman sie jemals hatte: Titan. Die Sache hat nur einen Haken. Titan möchte die Welt nicht retten, er möchte sie zerstören. Und nur einer ist in der Lage, Titan daran zu hindern. Jetzt muss Megamind sich entscheiden: Kann er seine eigene teuflisch bösartige Kreation besiegen ... Und noch viel wichtiger: Will er das überhaupt? ...


      Trailer:



      Kinostart USA: 28.10.2010
      Kinostart Deutschland: 02.12.2010
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 05.04.2011



      Review:

      Tom McGrath lieferte zuvor mit Madagascar schon sehr überdrehte Charaktere und eine recht aufgedopte Story, an die man sich erstmal dran gewöhnen muss, wenn die Charaktere ziemlich aufgeputscht erscheinen was den Film nicht gleich so umgänglich machte wie Ice Age. Desto länger ich den Film aber eine Chance gab, um so mehr gewann er dann mein Herz und Unterhaltung sprang dabei heraus, die mit Ice Age nicht ganz mithalten konnte, aber auch reizvoll genau war um den Film gesehen zu haben. Dessen Fortsetzung gab mir sogar noch etwas mehr. Nun liefert Tom McGrath mit dem Megamind genau denselben Humor noch einmal in einem ganz anderen Universum. Wobei die Charaktere wieder sehr schräges Verhalten offenbaren, was Anfangs bei mir erneut nicht gleich fruchtete, zumal zunächst zu wenig Inhaltliches geliefert wird. Es gibt keineswegs ein Abenteuer oder den typischen Superheldenfilm, sondern zunächst einfach nur eine überdrehte Hauptfigur, zu der es nicht gleich gelingt sie ins Herz zu schließen (auch am Ende noch nicht ganz), zu inhaltleer seine großen Augen.

      In dieser Art Superheldenuniversum baut sich dann aber ein sehr unterhaltsamer Ablauf auf, wo der Bösewicht eine Herausforderung sucht, denn es gibt keinen Superhelden der ihn bekämpfen möchte. Zwar gibt es einen, der hat aber keine Lust immer und immer wieder das übliche Klischee zu erfüllen. Der hier vermittelte Humor kommt nicht wie anfangs vermutet mit dem Holzhammer auf den hirnlosen Schädel, sondern ist doch zunehmend sehr ironisch ausgefallen, wodurch es zwar nicht die großen Lacher gibt, aber Megamind darf trotzdem gut amüsieren. Wortwitz wie „Vollpfostigkeit“ wird sogar auf dem Tablett serviert und die Überdrehtheit nervt nur zu Beginn etwas, wo noch keine Story zu erkennen ist.

      Liebesschmerz und Sehnsüchte statt Bösewicht und Weltenretter?
      Nein so schmierig ist der Film nicht, wenn man erkennt was sich dahinter verbirgt, denn der Film setzt weniger auf Action, sondern mehr auf Ironie. Zwar ist nicht jeder Dialog als gut zu sehen, wie die saufreche Schleichwerbung für „Jean Paul Gaultier“ Marken Deodorant, dafür werden aber so einige nostalgische Erinnerungen wach wie die Donkey Kong Computerspiele Huldigung im Filmablauf. Allerwelt Popmusik gibt es noch auf die Ohren, aber wenn diese von Michel Jackson ("Bad") stammt, dann ist es erträglicher als der modernste Mist.

      Ein Schritt nach vorn ist es für Tom McGrath hier sicher nicht, aber auch keiner zurück. Megamind spricht den Mainstream gut an, da keine derben Szenen vorhanden sind und das Produkt mit Popkorn bestens zu verdauen ist, auch wenn Toy Story 3 für denjenigen noch etwas besser ziehen wird.

      [film]7[/film]
      Nintendo Network ID: christianehlert
      Playstation Network ID: DrDoomGore
    • Sehe ich nicht so, die meisten aktuellen Hollywood Darsteller haben weniger Leben im Gesicht als wie Animationen, deswegen bin ich dankbar für jede weitere. Der Trailer gefällt mir hier aber nicht so richtig. Der kommerzielle Erfolg dieser Anime wird der Qualität wahrscheinlich nicht gerecht.
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