Produktionsland: Kanada
Produktion: Luc Déry, Kim McCraw
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Philippe Falardeau
Drehbuch: Philippe Falardeau
Kamera: Ronald Plante
Schnitt: Stéphane Lafleur
Spezialeffekte: Rodeo FX
Budget: ca. -
Musik: Martin Léon
Länge: ca. 95 Minuten
Freigabe: FSK 12
Darsteller: Mohamed Fellag, Sophie Nélisee, Émilien Néron, Danielle Proulx, Brigitte Poupart, Louis Champagne, Jules Philip, Francine Ruel, Sophie Sanscartier
Inhalt:
Nach einem tragischen Unglücksfall übernimmt der aus Algerien stammende Bachir Lazhar eine Grundschulklasse in Québéc. Trotz einiger kulturell bedingter Startschwierigkeiten gelingt es M. Lazhar, einen guten Draht zur Klasse aufzubauen und den Kindern beim Verarbeiten der Tragödie zu helfen. Während in der Klasse langsam wieder Ruhe einkehrt, weiß niemand an der Schule etwas von der schmerzhaften Vergangenheit Bachir Lazhars, der noch dazu jeden Augenblick damit rechnen muss, des Landes verwiesen zu werden.
Trailer:
Kinostart in Deutschland: 12.04.2012 Deutsche DVD Fassung: 12.10.2012
Oskar nominiert, dass ist aktuell wahrlich schon ein Gütesiegel für einen richtig aufgesetzt, arg langweiligen Spießbürger-Film. Monsieur Lazhar hat mich dann zu Beginn noch positiv überrascht und kurz berührt, als man erfährt, dass sich an einer Schule ein Kind aufgehängt hat. Ein Lehrer wird seine Klasse mit Kindern kennen lernen, dort sich sofort mit strenger Ader durchzusetzen, die Kinder hören dann auch auf ihn. Dazu gibt es noch eine gereifte Schülerin die einen Vortrag über das tote Kind verfasst, wo sie Andeutungen auf einen Jungen in der Klasse macht, der nicht ganz Unschuld an der Tragödie ist. Trotz der natürlich spielenden Kinder ist der Film im Verlauf absolut langweilig, ohne Abwechslung von Story und Kulisse her und ohne Härte plätschert das Ganze sehr voraussehbar ohne Höhepunkt im Finale Oskarverdächtig und von Kritiker durchweg Lob gepriesen dahin.