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Zum Ende der Seite springen The Human Centipede 2 - Full Sequence 7.67/10 Eigene Bewertung: Noch nicht bewertet.
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Bluttrinker


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Hi winken

Teil 1 war schon schockierend gut ! aber Teil 2 noch schmuddeliger als Teil 1 deshalb gibt's von mir folgende Bewertung:
Meine Wertung


12.11.2013 20:48 Zombiefreak  ist offline E-Mail an Zombiefreak  senden Beiträge von Zombiefreak  suchen Nehmen Sie Zombiefreak  in Ihre Freundesliste auf
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Auch wenn hier jeder seinen Favoriten hat (meiner ist die Full Sequence) ist es doch sehr erfreulich das es Fortsetzungen gibt die wirklich lohnen, Teil 3 kann kommen.

So viele Frauen und so wenig Zeit....
Mein Umarmung gehört nur meiner Mama und dem...
13.11.2013 12:17 tom bomb ist offline E-Mail an tom bomb senden Beiträge von tom bomb suchen Nehmen Sie tom bomb in Ihre Freundesliste auf
Nightmare Legende


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The Human Centipede II (Full Sequence)
(The Human Centipede II (Full Sequence))
mit Laurence R. Harvey, Ashlynn Yennie, Maddi Black, Kandace Caine, Dominic Borrelli, Lucas Hansen, Lee Nicholas Harris, Dan Burman, Daniel Jude Gennis, Georgia Goodrick, Emma Lock, Katherine Templar
Regie: Tom Six
Drehbuch: Tom Six
Kamera: David Meadows
Musik: James Edward Barker
ungeprüft
Großbritannien / Niederlande / USA / 2011

Der geistig zurückgebliebene und stille Martin Lomax (Laurence R. Harvey) ist Pförtner in einer Tiefgarage und fühlt sich nur in seiner Kammer sicher. Zuhause wartet eine sadistische Mutter (Vivien Bridson), und sein Psychiater Dr. Sebring (Bill Hutchens) vergreift sich an ihm, obwohl er ihm eigentlich dabei helfen sollte, die sexuellen Nötigungen seines eingebuchteten Vaters zu bewältigen. Martin hat nur eine große Leidenschaft: „The Human Centipede“. In der Endlosschleife sieht er sich den Horrorfilm auf seinem Laptop an. Mit einem Anruf lockt er die Darstellerin des Films, Ashyll Yennie, zu einem vermeintlichen Casting für den neuesten Streich von Quentin Tarantino, um sie dann in sein Lebenswerk zu integrieren: Ein Tausendfüßer aus Menschen, der nach seiner Vollendung gleich zwölf Glieder habe soll.


Schon 2009 schockierte Tom Six die Filmwelt mit seiner Geschichte vom menschlichen Tausendfüssler, wobei die hauptsächliche Wirkung des Geschehens im ersten Teil noch von der kranken und perversen Grundidee ausging und weniger durch visuelle Gewaltdarstellungen. Bis auf verhältnismäßig wenige Passagen hielt sich der Film in dieser Beziehung nämlich noch äußerst vornehm zurück und peinigte den Zuschauer lediglich mit diversen Momenten, in denen ein richtig intensives Gefühl von Abscheu und Ekel in einem aufstieg. Mit dem nun vorliegenden "The Human Centipede II (Full Sequence)" ändert sich das fast schlagartig, denn neben der psychischen Wirkung auf die menschliche Vorstellungskraft bedient sich der Regisseur dieses Mal auch etlicher expliziter Gewaltdarstellungen, die einen an die eigenen Grenzen-und phasenweise auch darüber hinaus bringen. Das man rein inhaltlich keine Wunderdinge erwarten kann dürfte sich fast von selbst verstehen und so präsentiert sich dann auch nicht mehr als die nötige Rahmenhandlung, in der mit Martin ein ganz offensichtlich gestörter Mann im Mittelpunkt steht, der den Film "The Human Centipede" nahezu abgöttisch verehrt und nun selbst das Experiment bewerkstelligen will, einen menschlichen Tausendfüssler herzustellen. Mit Laurence R. Harvey hat man dabei die absolute Ideal-Besetzung gefunden, denn schon rein optisch bedient der mann so ziemlich jedes Klischee und ist dabei der Prototyp des gestörten Psychopathen, wie man ihn sich in der eigenen Fantasie vorstellt. Zwar spricht Martin während des gesamten Filmes nicht ein einziges Wort, was aber auch überhaupt nicht notwendig erscheint, da die Körpersprache mehr zum Ausdruck bringt als es unzählige Worte tun könnten.

Obwohl die Story nicht sonderlich tiefgründig erscheint bekommt man doch die nötigen Hintergrundinformationen darüber, warum der Haupt-Charakter augenscheinlich neben der Spur läuft, wodurch es zumindest nachvollziehbar erscheint das der Mann zurückgezogen in seiner ganz eigenen Welt lebt, in der ziemlich offensichtlich nichts normal ist. Während sich die erste Filmhälfte noch hauptsächlich mit einer Beleuchtung diverser Umstände beschäftigt und im Bezug auf die visuelle Härte noch äußerst "normal" erscheint, ändert sich dieser Zustand schlagartig, als Martin mit der Zusammensetzung seines Geschöpfes beginnt. Bekam man zuvor lediglich einige Einschüsse und Schläge geboten, so entfaltet sich nun eine Gewalt-und Ekel Spirale, die durch rein gar nichts mehr aufzuhalten ist. Tom Six hat seine Erzählung in eine kühle s/w Optik verpasst, was manch einem im ersten Moment vielleicht nicht unbedingt gefallen wird, doch ehrlich gesagt halte ich diesen Schachzug für absolut genial, entfaltet sich dadurch doch eine ganz eigene Atmosphäre, die man kaum in Worte fassen kann. Ehrlich gesagt gelangt man sogar zu der Erkenntnis das Farben hier eher als störend empfunden werden könnten, denn die schwarz-weiß Optik lässt eine ganz eigene Faszination entstehen. Jenseits des guten Geschmacks angesiedelt wird der Zuschauer nun mit einem Szenario bedient das einen extrem nachhaltigen Eindruck im Gedächtnis hinterlässt. Die dabei gefundene Mischung aus Brutalität, Härte, Ekel und Abartigkeit ist dermaßen intensiv, das man bei mehreren Einstellungen wirklich das Bedürfnis verspürt, sich kurz einmal zu übergeben.

Für mich persönlich handelt es sich einmal mehr um einen dieser Filme, die man schwerlich mit den normalen Maßstäben bewerten kann, denn "The Human Centipede II" ist rein filmisch gesehen sicherlich nichts, was eine hohe Substanz beinhaltet. Dieses Werk ist extrem kontrovers und legt sein Hauptaugenmerk ganz eindeutig darauf, den Betrachter lediglich richtig stark zu schocken. Das gelingt natürlich absolut erstklassig und so muss man Tom Six in diesem Bezug auf jeden Fall ein erstklassiges Zeugnis ausstellen. Andererseits stellt sich aber auch zwangsläufig die Frage, welche Intension dahinter steckt, überhaupt ein solch krankes-und abartiges Geschehen in Szene zu setzen. Man muss schon eine gewöhnungsbedürftige Fantasie besitzen, damit die Idee zu einer solchen Geschichte überhaupt entstehen kann und ob es dann auch notwendig erscheint einen Film daraus zu machen, steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt. Doch ganz egal wie man diesem Werk gegenüber eingestellt ist, für Liebhaber des kontroversen und extrem harten Filmes ist es unverzichtbar, auch wenn man selbst als jemand der schon so gut wie alles gesehen hat, teilweise ein flaues Gefühl im Magen verspürt. Eine objektive Bewertung fällt dabei trotzdem äußerst schwer und es ist zudem auch keinesfalls verwunderlich, das die Meinungen hier einmal mehr in zwei verschiedene Lager gespalten werden, handelt es sich doch definitiv um ein Szenario, das jenseits des Mainstreams angesiedelt ist.

Und so muss letztendlich ein jeder für sich selbst entscheiden, wie er diesen zweiten teil von Tom Six beurteilt, wobei es genügend Leute gibt, die erst gar keine Sichtung vornehmen. Dies ist auch mehr als verständlich, denn Filme dieser Art treffen nun einmal längst nicht jeden Geschmack. Ich persönlich bin daher zu der Erkenntnis gekommen, das die üblichen Bewertungs-Kriterien hier schwerlich greifen können, denn filmisch gesehen wird absolute Schmalkost geboten. Hier zählt einzig und allein die schockierende Wirkung und der visuelle Härtegrad des Ganzen und beide Dinge sprengen den ansonsten üblichen Rahmen ganz erheblich. Trotz des immer stärker aufsteigenden Ekel-Gefühls kann man seine Augen kaum vom Bildschirm lösen, denn irgendwie greift hier eine fast schon grausame Faszination um sich, die einen ganz unwillkürlich in Beschlag nimmt. Abstoßend, widerlich und dennoch auf eine perverse Art brillant, so könnte man "The Human Centipede II" wohl am treffendsten beschreiben, jedenfalls ist das so ziemlich der genaue Eindruck, der bei mir hängen geblieben ist und mit dieser Einschätzung werde ich sicher nicht ganz allein dastehen.


Fazit:


Zartbesaitete Menschen sollten erst gar nicht auf die Idee kommen sich diesen Film einmal anzuschauen. Man muss schon ein wenig abgehärtet sein und einen nicht zu leicht revoltierenden Magen sein Eigen nennen um sich hier durchzukämpfen. Freunde der harten-und abartigen Filmkost werden definitiv bestens bedient und dürften ihre helle Freude an diesem abartigen Spektakel haben.


8/10


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