Originaltitel: I Corpi presentano tracce di violenza carnale
Produktionsland: Italien
Produktion: Antonio Levesi Cervi, Carlo Ponti
Erscheinungsjahr: 1973
Regie: Sergio Martino
Drehbuch: Ernesto Gastaldi, Sergio Martino
Kamera: Giancarlo Ferrando
Schnitt: Eugenio Alabiso
Budget: -
Musik: Guido De Angelis, Maurizio De Angelis
Länge: ca. 89 Minuten
Freigabe: juristisch geprüft
Darsteller: Suzy Kendall, Tina Aumont, Luc Merenda, John Richardson, Roberto Bisacco, Ernesto Colli, Angela Covello, Carla Brait, Conchita Airoldi, Patrizia Adiutori, Luciano Bartoli, Gianni Greco, Luciano De Ambrosis, Enrico DiMarco, Giorgio Dolfin
Inhalt:
Vier ausländische Studentinnen, die in Italien Kunstgeschichte studieren, mieten eine einsame Villa. Dort geben sie sich nicht nur dem Lehrstoff, sondern auch der Liebe hin. Doch der Aufenthalt entwickelt sich zu einem Schrecken ohne Ende. Ein Killer geht um und tötet Mädchen auf grausame Art und Weise. Jane, eine der Studentinnen, beobachtet den Killer, wie er mit einer Säge die nackte Mädchenleiber zerstückelt. Nun befindet sie sich in einer Falle ohne Ausweg. Der Killer greift an!
Trailer:
Meinung:
"Wer darf hier der Mörder sein?" wird man sich auch bei diesem Giallo bis zum Ende hin Fragen, jener auch einer meiner Favoriten ist.
Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und wird anschleißend bei den Versteckszenario in einem großen Schloss für aller höchsten Nervenkitzel sorgen dürfen.
Der Titelname "Säge des Teufels" wird hier alle Ehre gemacht, diese wird gut ersichtlich zur Sache gehen und der Gorehound wird anhand einiger Leckerbissen auch verwöhnt werden, da stört es auch nicht, dass man bei den Opfern oft heraus sehen kann, dass es sich um Plastikpuppen handelt.
Die auftauchende Mädels sind ein richtiger Hingucker und für nackte Haut wird auch gesorgt, denn die Weibchen sind kurz bekleidet, in einem abgelegenen Dörfchen, wo es scheinbar keine gescheiten Männer gibt, so sind die Mädels wohl schon ziemlich heiss gelaufen und der Schnetzler darf somit auch nicht lange fehlen, um Untriebsamkeiten schnell den Gar auszumachen. Die Dorfkulisse lässt eine trockene, italienische Atmosphäre zu. Die Darsteller sind typisch für ein italienischen B-Movie, da sollte man keine Glanzleistungen erwarten, die Auswahl wird zumindest zufrieden stellen.
Troso war für mich als Giallo Fan ein Teil vom Pflichtprogramm - Bekommt ja genug lob von allen Seiten ...
Als ich den Film das erste mal sah ... ( Ich war müde und hatte nach dem was ich gelesn hatte mit einem Meisterwerk gerenchnet ... ) war ich ziemlich enttäuscht . Ich stellte den Film ins Regal und nahm ihn etwa ein Jahr lang nicht mehr heraus .
Beim 2. Sehen gieng ich mit anderen Erwarungen an den Film und wurde sehr positiv
überrascht !
Die Story ist sehr einfach gehlten ( Nicht zu Vergleichen mit Killer Vopn Wien oder Farben der Nacht - eher wie in späteren Slasher-Filmen ) aber doch effektiv und Spannend umgesetzt.
Der Film ist sehr Spannend und von Martino toll inzeniert ( gerade in der Wald/Sumpf Szene und das Finale in der Villa )- allerding manchmal auch etwas Trashig ...
Allerdingsbleiben 2 kleine Kritikpunkte , die allerdings niemanden davon abhalten sollte disen wiklich guten Giallo anzusehen !
1. Die Brutlen Szenen mögen damals sehr hart gewesen sein , heute wirken sie teilweise unfreiwillig komisch !
2. Suzy Kendall ist einfach viel zu alt für ihre Rolle ( Nichts gegen sie als Schauspielerinn !)
Trozdem , wer ihn nicht kennt sollte ihn unbedingt ansehen 8/10 Punkten
Und wem er beim ersten mal nicht gefällt sollte ihm eine 2. Chance geben.
__________________ Don't think twice, it's all right ...
Ich hatte den Film damals gesucht und bekam ihn mit dem Hinweis dass der Film sehr schlecht sei, auch zuvor hatte ich sowas ähnliches gehört. Naja als Fan der italienischen udn spanischen Filme war ich natürlich sehr postiv überrascht. Die Story hat mir recht gut gefallen und keineswegs langweilig oder so, spannend, nervenkitzelend die Szenen im Haus etc. Die Effekte, wie zB. mit dem Gesicht auch wenn sie heutzutage sehr unecht teils wirken stört mich bei so Streifen eigentlich nie. Neben "Der Schwanz des Skorpions" (1971) und "Die weisse Göttin der Kannibalen" (1977) so die Klassiker von Martino die mir so spontan eingefallen sind. Einer der grossen Filme dieser Sorte der frühen 70er finde ich und für Leute die gefallen haben an sowas wikrlich zu empfehlen. 9/10
__________________ ~ In heaven everything is fine ~
Original von sid.vicious
Umgehauen hat der Film mich nicht gerade. Ziehe da Francos
Bloody Moon und Längen vor.
5/10
Würde ich jetzt nicht direkt vergleichen wollen, ist aus einer anderen Zeit .... Wobei Francos Bloody Moon durchaus ein gelungener Film ist .... Eine "legale" DVD mit deutschem Ton währe da mal schön !
__________________ Don't think twice, it's all right ...