Originaltitel: The Sorcerers
Produktionsland: Großbritannien
Produktion: Patrick Curtis, Tony Tenser, Arnold L. Miller, Michael Reeves
Erscheinungsjahr: 1967
Regie: Michael Reeves
Drehbuch: Michael Reeves, Tom Baker nach einer Idee von John Burke
Kamera: Maurice Corcoran , Don Lord, John Mantell, Gordon Thornton
Schnitt: Susan Michie, David Woodward
Budget: -
Musik: Paul Ferris songs performed by Lee Grant & The Capitols
Makeup: Geoffrey Rodway
Länge: ca. 82 Minuten
Freigabe: FSK 16
Trailer:
Abteilung Kult oder Quatsch...
Cast: Boris Karloff, Elizabeth Ercy, Ian Ogilvy, Victor Henry, Sally Sheridan
Alf Joint, Meier Tzelniker, Gerald Campion, Susan George, Ivor Dean, Peter Fraser, Martin Terry
Inhalt:
Mike Roscoe ist gelangweilt, der arrogante Junge Mann weiss nichts mit seinem Leben anzufangen.
Eines abends laest er seine Freundin Nicole in einer Bar bei seinem Kumpel Alan zurueck um alleine durch die Nacht zu Spazieren.
Dabei begegnet ihm Prof. Marcus Monserrat, ein em Wissenschaftler der mit Hypnose und Willensuebertrageng herum experimentiert und umbeding ein Versuchsobjekt braucht .
Prof. Monserrat will alten kranken Mensche ermoeglichen, die Empfindungen und Erlebnisse eines anderen Mitzuerleben.
Das Experiment geeling und der Prof und seine Frau Estelle koennen nicht nur Mikes gedanken lesen, sondern auch seinen Willen beherschen.
Als Monserrat das experiment beenden und Mike wider „Normalisieren“ (das sagt er wiklich!) will wehrt sich Estelle dagegen. Sie geniessst es macht ueber
andere zu haben ...
Fazit :
Die Idee – die irgendwie leich von Dr. Mabuse inspieriert zu sein scheint (Gedankenkontrolle, Opfer muss verbrechen unter Zwang begehen) Ist wiklich gut,
Und wenn man dann noch Boris Karloff fuer die Hauptrolle hat sollte eigentlich nichts mehr schief gehen... sollte ....
Den Irgendwie gelingt es Michael Reeves (Der Hexenjäger) in seiner ersten selbststaendigen Regiearbeit nicht die ganzen Zutaten zu einem Ueberzeugenden Film zusammenzufuegen.
Viele Szenen dauer viel zu lange oder sind total unnoetig (manchmal fragt man sich wiklich wass zum Teufel uns der Regiseur damit sagen wollte ...)
Auch Technisch ist der Film bei weitem nicht Perfekt ...
Die Kammeraführung und der Schnitt sind gelegentlich nur wirr. Szenenuebergaenge sehr Ruppig und und schwehr zu durchschauen.
Auch der Tonschnitt ist gelegentlich sehr abrubt (denke allerding absichtlich...)
Ausserdem neigen einige Darsteller zu heftigem Overakting. Am extremsten wohl Catherine Lacey als Estelle Monserrat die nie boese und wahnsinnig wikt sondern nur albern und Ian Ogilvy als Mike, der gerade in den Pruegenl und Mordszenen auch eher unfreiwillig komisch wikt.
Dazu kommt noch die deutsche Syncho, die zwar von Proessionellen Sprechen aufgenommen wurde, aber deren Dialoge wiklich furchtbar sind - wenn ich Zeit habe muss ich den Film mal auf englisch ansehen, ich denke dann wikt er besser...
Insgesammt waehre hier mehr drinn gewesen...
Michael Reeves mag ja aufgrund seines Fruehen todes heute Kult sein, aber war er desshlab ein Toller Regiseur ? Wenn man Im Banne des Dr. Monserrat ansieht kommt man doch ins Zeifeln …
Die DVD aus der Rheihe "Der phantastische Film 05" von EMS liefert den Film in ansehbarer Qualitaet. Ehemals geschnittene Szenen ins in OT mit dt. UT.
Das Bild ist maessig scharf und hat einige defekte, der Ton ist OK - Insgesammmt im Rhamen
5 von 10 Punkten fuer die Idee und die Darsteller Boris Karloff und Elizabeth Ercy (Nicole)
Peter
__________________ Don't think twice, it's all right ...
Hatte ich mir damals auch angesehen und mehr erhofft. Die Idee ist wirklich nicht schlecht aber es gibt da einige Längen. Dennoch hat der Film meiner Meinung nach einige schöne leicht düstere Momente, in Erinnerung ist mir die farbenfrohe und akustisch derbe Szene mit dem Probanden. Ansonsten noch ein blutiger Mord... es geschieht sonst streckenweise nciht viel und ja einer der vielversprechenden Bilder sieht man nur ganz kurz am Schluss. Der Film war ja lange Zeit wie viele Streifen nicht so leicht zu bekommen, wurden mal Anfang der 80er auf VHS veröffentlicht und dann war lange Zeit Ruhe wenn diese Streifen nicht zufällig mal im Fernsehen liefen, als Beispiel zB. "Nächte des Grauens", der lief mal im Fernsehen. Vielleicht wirkt sich die geringe Verfügbarkeit und die Tatsache dass es alte vergessene Streifen sind positiv aus, im Form einer Aufwertung. Für Komplettisten und Freunde alter Horrorfilme für einen netten Videoabend ansehnlich. Ich persönlich fand ihn nicht soooo schlecht aber es war schon etwas bitter, etwas knapp gehalten empfand ich. 7/10
__________________ ~ In heaven everything is fine ~
Wie ich schon bei Amazon zurm EMS Release anmerkte:
Im Banne des Dr. Monserrat weist zwar nicht gerade die beste Bild-
und Tonqualität auf, aber das wird eher zur Nebensache. Auf gewisse
Weise macht dieses auch ein authentisches Erleben dieses Klassikers
möglich.
EMS kann man ein dickes Lob aussprechen, das man diesen
Kultklassiker auf DVD veröffentlicht hat.
Im Banne des Dr. Monserrat hat eine etwas andere Handlung, als man
dieses von britischen Horrorfilmen gewohnt ist.
Der Film baut langsam seinen Plot und die damit verbundene
Grundstimmung auf. Es gelingt Reeves als Regisseur den Zuschauer bis
zur letzten Minute zu fesseln.
Ebenfalls positiv zu erwähnen ist: der Film hat kein Happy End. Durch
die Eskalation der Handlung ist kein gutes Ende absehbar
und Reeves bleibt bis zum Ende diesem Motto treu.