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The Woman
Produktionsland: USA
Produktion: Elaine Marie Gibson, Andrew van den Houten
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Lucky McKee
Drehbuch: Lucky McKee, Jack Ketchum
Kamera: Alex Vendler
Schnitt: Zach Passero
Spezialeffekte: Andrew Smetek
Budget: ca. -
Musik: Sean Spillane
Länge: ca. 104 min.
Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe (ungekürzt)
Darsteller: Angela Bettis, Pollyanna McIntosh, Sean Bridgers, Lauren Ashley Carter, Shana Barry
Inhalt:
"The Woman" ist die Fortsetzung zu "Offspring" (dt. Titel: Beutegier). Das gleichnamige Buch soll lt. IMDB.com zeitnah mit dem Film veröffentlicht werden.
Die Frau ist das letzte verbleibende Mitglied eines wilden und gewaltätigen Clans der seit Dekaden an der Nordost Küste umherwanderte. Nachdem der letzte der Familie im Kampf mit der Polizei verstarb, ist die Frau allein, schwer verletzt und angreifbar. Unglücklicherweise ist sie nun mehr denn je eine leichte Beute für den lokalen Jäger, erfolgreichen Anwalt und ernsthaft gestörten Familienvater Christopher Cleek. Mit seinen verzerrten Idealen versucht er die Frau zu ergreifen und zu "zivilisieren" - ein Entschluss der das Leben von Cleek, seiner Familie und der Frau gefährden wird.
Deutsche DVD Fassung: 23.11.2011 (Verleih: 23.11.2011) UNCUT
Kritik von Dr.Doom: (mit Spoiler!)
Eijeijeijeijeijei, was war denn dass? Selbst wenn man schon viele solcher Genrefilme gesehen hat, wird man hier oft die Hände auf die Stirn halten, weil man kaum fassen kann, was einen an Hirnrissigkeit serviert wird. Einen Film wie The Woman wo von der Charakterzeichnung her alles schief gelaufen ist und der nicht weis ob er Horror-Komödie oder ernster Horror-Thriller sein möchte.
Im Vorspann sehen wir eine Wilde im Waldgebiet, aber wirklich erklärt wird es nicht, auch am Ende nicht, wobei man zum Schluss aufgrund des erleben sicher nicht mehr den Vorspann im Kopf haben wird. Es kommt dann jedenfalls ein Jäger der Dschungelfrau auf die Schliche. Seltsamerweise scheint er sie erschießen zu wollen. Der Funke will hier nicht überspringen. Die Optik wirkt zu steril und gibt keine Atmosphäre her. Dass die Wilde ausgerechnet von einem Mann gefangen wird, dessen Familie sich als Psychopathen herausstellen, das kann man nicht glauben wie es hier präsentiert wird, insbesondere weil die Familie aalglatt und spießbürgerlich wirkt. Gut jetzt könnte man argumentieren, dass solche gestörten Familien oberflächlich betrachtet genau so ein Leben führen. Ich kann dem aber nicht zustimmen, gewisse Charakterzüge passen hier einfach nicht zu dem sadistischen Treiben und vor allem die Beweggründe sind vollkommen schleierhaft, wo nichts durchleuchtet wird. Die Darsteller sind zwar nicht wirklich schlecht, trotz der zu eigenwilligen Charakterrollen und das Tempo ist hoch genug, aber das reicht nicht aus. Die Pop-Rockmusik der Marke Tom Petty bis Fools Garden (? – sicher sind es andere Bands die ähnlich klingen) und die gut gelaunten Elektrotitel dudeln am Stück ziemlich oft und das wirkt bei so mancher Szenen sehr überdreht oder sicher werden es einige als kunstvoll bezeichnen, es passt aber alles nicht zu einem Horrorfilm solch einer Gattung. Die Musik kann einen sogar nerven, nicht weil sie zu schlecht ist, sondern weil sie ziemlich Geschmack verwirrend eingesetzt wird. Der Junge soll dann auch sadistisch dargestellt werden, indem er seinen Hund fies mit Wasser bespritzt. Das hab ich auch gemacht, bin ich jetzt gestört? Es wirkt hier jedenfalls sehr seltsam, da der an sich doch normal wirkende Junge meint, die Gefangene zu vergewaltigen (zumindest im Off angedeutet). Die wilde Frau ist stetig dabei wie ein Tier zu fauchen, dass hat man zumindest gut hinbekommen, es wirkt sogar recht amüsant. Es gibt harte Schläge ins Gesicht, während Frauen gefesselt sind oder die Ehefrau erhält auch mal einen Schlag in die Magengrube, was man an Härte einzig gut hinbekommen hat. Mit der psychischen Härte hat The Woman also ein paar gute Szenen zu bieten, aber auch nicht am Stück. Die Goreeffekte und gar das Make Up der Wilden sind viel zu schwarz ausgefallen, besonders bei den Effekten auf Home Made Niveau, schaut das bestenfalls noch trashig aus. Der Racheakt ist dann ganz spassig, aber die Effekte kann man auch dabei vergessen, nicht nur von der schwarzen Farbe her, sondern auch von den unsauberen Schnitten und den wild eingeschobenen Rückblicken dabei, wo man nur schwerlich bei dem Racheakt noch übersicht behalten kann. Wer also Gore oder richtige Folterszenen erwartet, ist bei The Woman definitiv falsch, wobei die aktuellen Kritiken hierzulande auch vollkommen überzogen sind.
Was hat man sich nur hier bei der Geschichte gedacht, die sich scheinbar ein wenig an Hide And Seek von Sidney J. Furie oder gar Misery orientiert hat, dies dann ersichtlich gepaart mit Wrong Turn. Die aber alle eine sehr glaubhafte Erklärung liefern, wovon man hier extrem weit weg ist. Die Geschichte will uns die liebe und sympathische Familie mit sehr friedlich wirkenden Schauspielern vorgaukeln, wo wirklich alles passt, wie der Junge der auf College gehen soll. Diese sollen dann sadistisch veranlagt sein? Vor allem bleiben die Charaktere in einigen Szenen plötzlich stumm und lassen sich an der Nase herumführen, obwohl sie sich in einer anderen Szenen durch viel Stärke wehren können und in der nächsten Szene sind sie dann wieder unerklärlicherweise machtlos etwas zu unternehmen. Ich verstehe es nicht, es wird sicher nicht nur mir so gehen. The Woman ist wieder so ein Film, der die Geschmäcker extrem spalten wird. Ein sehr eigenartiges und viel zu eigenwilliges Produkt. Als richtige Satire hätte das Konzept funktionieren können und auch als ernster Horror-Thriller, aber so richtig weis man nicht was man hiervon halten soll. Die witzig wirkenden Momente sind aller Voraussicht nach alle unfreiwillig, bis auf vielleicht das ironische Ende, was weitestgehend am Besten gefallen kann. Wenn es doch alles witzig gewollt war, dann hat man es versäumt den Humor stärker herauszukristallisieren.
Hier mal ein Dialog- und Handlungsauszug. Plötzlich taucht eine Lehrerin auf, die ins Haus der Psychos hereingelassen wird. Diese offenbart nun allen ernstes, dass die Tochter schwanger sei, erwähnt aber auch sofort, dass man es ihr nicht anieht. Hä? Was soll der Käse, nur aus der Vermutung heraus, besucht die Lehrerin also die Familie und dann kommt es zur Konfrontation mit Sohn und Vater wegen Inzucht? Nur wie kommt die Lehrerin da drauf, davon ist nicht mal ansatzweise was zu sehen. Solche Szenen sind nicht zu knapp, man kann sie sich nicht erklären, deswegen sind sie sehr weit hergeholt. Natürlich wird die Lehrerin daraufhin auch gefoltert. Gott! Alles einfach nur schlecht eingerührt, wo es doch von der Grundidee her wirklich was hätte werden können. The Woman ist derart vollpfostig, dass er wenigstens nicht langweilig wird. Sollte man aktuell tatsächlich mal gesehen haben, um doch mitreden zu können. Bei mir hat der Film mit dem bösen Ende irgendwie noch funktioniert, im Gegensatz zu noch plumperer wenn auch geradlinigerer Wahre der Marke The Loved Ones, aber bei leibe funktioniert es hier nur als unfreiwilliger Trash! Knappe 5!
tom bomb hat sich 1 mal bedankt und bekam 151 Danke von 55 Mitgliedern für 143 Beiträge.
Ja zum beispiel die Reaktionen auf dem Festival, oder auch das er sehr derbe sein soll, lässt mich ja hoffen. Du hast ihn schon gesehen Skilla? Neid.........
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ist keine große kunst den jetzt schon sehen zu können. der screener kursiert doch schon überall im netz, sogar auf youtube ist er zu finden. hab mal vor zwei wochen ein blick reingeworfen. würde sogar behaupten das der film auch uncut hier rauskommen wird, da sich die gewalt eher im rahmen hält, nicht breit ausgewalzt wird und über den ganzen film verteilt ist. ein hoher bodycount oder übertriebene Gore und folterszenen werden nicht geboten. der trailer zeigt schon fast alles, manches passiert auch mehr oder weniger im off. er ist zwar von der optik derbe, mit der geschundenen Frau, jedoch bewegt es sich mehr auf dem Level von Evil und erzählt mehr über die Familie und ihrer Lebenssituation. Große Überraschungen oder Wendungen bietet er bis zum Ende hin auch nicht. Manche Szenen kommen zwar wie ein Schlag ins Gesicht und wirken schon intensiv auf den Betrachter, allerdings sind diese auch nur vereinzelt vorhanden.
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Schon gut die meisten Verfilmungen von Ketchum, so auch The Woman, hätte er die Anfangsmoment gehalten wäre ich völlig glücklich gewesen, so ist es das er zur Mitte hin etwas nachlässt. Durch die Tatsache das nicht The Woman das eigtl. Böse ist sondern jemand anderes, kommt ein völlig anderer Verlauf hinzu, schon gut gemacht. Das Ende ist wieder Ketchum Like sehr Brutal, ich bin Fan. 8/10
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Ich verstehe Nichts. Ketchum hat zwei Bücher darüber geschrieben, oder? Off Season, das erste, und dann Offspring. Es gibt schon eine Verfilmung nach Offspring (übrigens sehr schlecht, weiß nicht wenn ihr angeschaut hat...) aber keiner Off Season. Und dies hat nichts zu tun mit den anderen, nur dass sie ein Charakter (the Woman) beteilen...
Allerdings, ich freue mich auf dieses Film, denn ich liebe Ketchums Geschichten, besonders die dieser Kannibalen, und wie gesagt war ich nicht sehr zufrieden mit Offspring... nicht krank genug, auch nicht verrückt genug...
Wenn ich auswählen könnte, würde ich Rob Zombie kriegen, um alle diese Filme zu drehen. Perfekt!
Ayer, en la escalera, vi
a un hombre que no estaba allí.
Hoy no estaba allí de nuevo,
y ojalá, ojalá que se vaya lejos.
tom bomb hat sich 1 mal bedankt und bekam 151 Danke von 55 Mitgliedern für 143 Beiträge.
Rob Zombie verfilmt Ketchum? Gute Idee, bin sofort dabei! The Woman setzt an Beutegier an, die Kannibalenfalmilie wird ausgelöscht bis auf die Chefin , The Woman eben
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Gestern im Kino angesehen und eins vorweg, den erwarteten Knaller hab ich nicht zu sehen bekommen.Der Film fängt atmosphärisch im Wald an um dann in eine scheinbar heile Dorfkullise zu wechseln.Der Vater ein Anwalt nach aussen hin mit reiner Weste im inneren ein fieser Hund.Die treusorgende Ehefrau die unter den Gewalttätigkeiten ihres Mannes zu leiden hat.Die schwangere Tochter und der "leicht" gestörte Sohn.Story mal im groben:Vater geht jagen.Fängt Frau,hält diese in einem Kellerverschlag gefangen und versucht sie zu zivilisieren.Sie wird dann natürlich misshandelt,vergewaltigt usw.Das ganze geht natürlich schrecklich daneben.Den Rest will ich hier nicht verraten sonst geht etwas Spannung verloren.
Wie man sehen kann strotzt dieser Film auch nicht gerade vor Innovation und was ich sehr schade finde ist das ich in keinem Monent wirklich richtige Spannung empfunden habe.Die Szenen wo er die Frau ankettet und was er mit ihr anstellt und umgeht sind schon recht hart anzusehen aber irgendwie hat hier was gefehlt.Die letzten 10 Minuten wo die Frau sich rächt sind dann auch das interessanteste am Film und es gibt sogar 2-3 sehr harte und blutige Szenen zu sehen.Leider war das im gesamten bei 100 Minuten Laufzeit zu wenig um mich wirklich zu begeistern.Von daher kann ich hier nur eine Bewertung im Mittelfeld abgeben und die lautet