Die Killerkuscheltiere

Produktionsjahr: 1990; Gedreht auf S-VHS

Darsteller: Peter, Gisela und Thilo Bürgel, Martin Schulz
Kamera, Schnitt, Buch, Musik, Effekte, Regie: Boris Bürgel


Was macht man, wenn der alljährliche Familienurlaub im Wochenendhaus verbracht werden soll? Man dreht einen Film, in dem die sowieso vorhandenen Familienmitglieder gleich die Hauptrollen übernehmen! Ein Drehbuch war schnell geschrieben, galt es doch nur, die bekannten Handlungsmuster aus den Vorbildern "Gremlins" und "Critters" zu übernehmen.

Eine typische deutsche dreiköpfige Familie in ihrem Wochenendhaus. Sohn Detlef spielt mit seinen Kuscheltieren im Garten, Vater Reinhardt repariert sein Fahrrad, während Mutter Irmtraut das Essen zubereitet. Diese Idylle könnte noch tagelang ungetrübt sein. Doch eines Nachts, während eines heftigen Gewitters erwachen Detlefs Kuscheltiere auf mysteriöse Weise zum Leben...


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Kritik aus "Die Angst sitzt neben dir 3" von Frank Trebbin:

"Dieser gelungene Amateur-Videofilm steckt erstaunlicherweise voller Witz und Selbstironie und dürfte damit manchen Großproduktionen in puncto Originalität das Wasser abgraben. Nun gut, der Plot grenzt ein wenig an den bekannten Plüschtier-Horror à la "Gremlins", doch steckt er so voller eigener Einfälle, daß man getrost darüber hinwegsehen kann. Neben einigen sehenswerten, für das Dreh-Medium Video ungewöhnlichen Kamerafahrten und -bewegungen kann man sich auch einer guten Schnitt-Technik sowie der superben, computeranimierten Titel-Sequenz erfreuen (Sie wurde auf einem Commodore C128 mit einem selbstgeschriebenen Animationsprogramm erstellt, der KKT-Logo-Teil auf einem Amiga 2000 mit DeluxePaint III, Anm. d. Filmemachers). Für den Home-Made-Bereich stellt Boris Bürgels Streifen eine überraschend stilsichere und handwerklich solide Arbeit dar, der - laut Aussage des Regisseurs - nur als kleiner Ferien-Langeweile-Vertreiber geplant war."

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