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  • Retro -

    Hat eine Antwort im Thema Schlechtesten Horrorfilm, den ihr je gesehen habt? verfasst.

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    Das würde eine extrem lange Liste werden, ich vermute mal dreistellig. Ich kenne wohl zu viele Horrorfilme... :3: Ein paar schnelle Beispiele: - Blair Witch Project Fand ich komplett langweilig, der einzige Horror war das ständige Gejammer der Frau im Team. - Die Nacht der Zombies Als Horrorfilm ein Vollflop- aber als "Heimatfilm" für in München geborene spaßig anzusehen. - Octopus 2 So schlechte Effekte, unglaublich. Jeder Asylum-Film ist technisch besser. Langweilig isser noch dazu. ...und so ziemlich alles an deutschem Amateur-Horror, sowas finde ich zu 99% unerträglich schlecht...
  • Retro -

    Hat eine Antwort im Thema Steckt der Horrorfilm in derselben Krise wie in den 90er Jahren? verfasst.

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    Keine Kinderdarsteller, aber als Tip für dich: BYZANTIUM nightmare-horrormovies.de/inde…d00f9408348adaccc013f3d5c Clara (Gemma Arterton) und Eleanor (Saoirse Ronan) sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch Vampire- geben sich allerdings als Schwestern aus. Seit über 200 Jahren sind die beiden nun schon auf der Flucht, und können nirgends längere Zeit bleiben. Sowohl, weil Vampire nun mal leergesaugte Opfer hinterlassen- als auch, weil sie von einem Vampir-Orden gejagt werden. Weiblichen Vampiren ist es in der Vampir-Gesellschaft nämlich nicht gestattet, andere Vampire zu erschaffen. Doch genau das hat Clara getan- und inzwischen steht auch Eleanor kurz vor diesem Schritt... Hier hat Neil Jordan mal wieder ein kleines Meisterwerk abgeliefert. Wer einen klassischen Horror, bzw Vampirfilm erwartet, hat sich getäuscht. Trotz der Vampir-Thematik ist der Film eher Drama und Thriller als Horror. Byzantium lebt von seinen beiden überzeugenden Hauptdarstellerinnen, und von seiner herausragenden Optik- mystische Orte wie die Höhle und der Wasserfall aus Blut passen ebenso ins Gesamtbild, wie die dreckigen Absteigen und die generell triste Wohngegend. Und das schönste: Kein einziger Klischee-Vampir in sicht. Keine Fangzähne, Tageslicht-tauglich, menschliche Kraft. Trotzdem überzeugend. Der einzige leichte Kritikpunkt: Mit zwei Stunden ist der Film vielleicht doch ein wenig zu lang. Aber wirklich nur ein wenig. [film]9[/film] Wenn es keine Vampire sein müssen probier's mal mit "When Animals Dream" von 2014. Der geht in eine ähnliche Richtung, auch wenn er nicht an "So finster die Nacht" rankommt. Von dem habe ich aber kein Review auf Lager, hat mir aber auch gut gefallen. Oder natürlich den tollen "Babadook", auch wenn der eher Psychostudie statt Horror ist: DER BABADOOK nightmare-horrormovies.de/inde…d00f9408348adaccc013f3d5c Die Krankenschwester Amelia führt ein zurückgezogenes Leben mit ihrem Hyperaktiven Sohn Samuel. Der Vater starb am Tag von Samuels Geburt, bei einem Unfall auf der fahrt zum Krankenhaus. Amelia ist überarbeitet, und mit Samuel auch überfordert- vor allem da er auch zu Träumen neigt, in denen ein Monster vorkommt. Eines Tages findet Samuel im Bücherschrank ein vermeintliches Kinderbuch mit dem Titel "Mister Babadook", und bittet seine Mutter, ihm daraus vorzulesen. In der Figur des Babadook glaubt Samuel allerdings das Monster aus seinen Träumen zu erkennen, welches er, um sich und seine Mutter zu schützen, töten will. Schon bald geraten Mutter und Sohn in einen unaufhaltsamen Sog in Richtung Wahnsinn- denn wenn der Babadook erstmal da ist, lässt er sich laut dem Buch nicht mehr vertreiben... Wer hier einen Horrorfilm erwartet, liegt zumindest teilweise falsch- ein großer Teil des Films ist eher eine tiefgehende Psychostudie über Traumatisierung. Der "Horror" entsteigt hier dem in schwarz/weiss gehaltenen, verstörenden Kinderbuch, welches auch optisch parallelen zum tristen und farblosen Leben von Mutter und Sohn erkennen lässt. Essie Davis als Mutter Amelia spielt ihre Rolle herausragend, Noah Wiseman als Samuel kann durchaus ordentlich auf die Nerven gehen- doch genau das ist wohl auch seine Rolle die er so spielen soll, was er auch überzeugend hinkriegt. Wer unter "Horror" mehr Psycho als Splatter versteht, und wem düstere Atmosphäre wichtiger ist als Hochglanz-Tricks aus dem Rechner, der sollte hier ein Auge riskieren. Doch Vorsicht: Wenn der Babadook erstmal da ist... [film]10[/film]
  • Lithium -

    Hat eine Antwort im Thema Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast verfasst.

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    Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Zitat von Lithium: „Viele damalige Knaller locken heute kein mehr hinter dem Ofen vor “ Ich vermute es liegt daran, dass Splatter durch Filme wie Saw im Mainstream etabliert wurden und die Sehgewohnheiten sich auch beim Standard-Publikum geändert haben. Deshalb denke ich, dass Soft-Slasher wie eben "Sommer" keine erfolgreichen Filme mehr wären in der Jetzt-Zeit. “ Wir sind da sehr verwöhnt vermute ich mal, das ist wie beim Sport lieber Knorrhahn. Je regelmäßiger man geht, desto mehr muss man Reize setzen und sich zu verbessern.^^ Aber stimmt Jennifer und Neve hatten zu der Zeit damals schon einen riesen Hipe, die Medienpräsenz wäre kaum zu erreichen heute.
  • Lithium -

    Mag den Beitrag von Knorrhahn Siegberts im Thema Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast.

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    Zitat von Lithium: „Jennifer Love Hewitt wurde dadurch ja damals zu einer Art Horrormovie Teen Star “ Das stimmt, wobei ich Neve Campbell als größte ScreamQueen dieser Ära sehe und auch in Erinnerung habe. Dabei fällt mir gerade auf, dass es in der jetzigen Zeit gar keine Scream-Queen gibt. Der Slasherfilm ist nun wieder ein Nieschenfilm geworden. Zitat von Lithium: „Viele damalige Knaller locken heute kein mehr hinter dem Ofen vor “ Ich vermute es liegt daran, dass Splatter durch Filme wie Saw im Mainstream etabliert wurden und die Sehgewohnheiten sich auch beim Standard-Publikum geändert haben. Deshalb denke ich, dass Soft-Slasher wie eben "Sommer" keine erfolgreichen Filme mehr wären in der Jetzt-Zeit.
  • Lithium -

    Hat eine Antwort im Thema Keine guten Horrorfilme mehr? verfasst.

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    Also ich kehre immer erst mal vor der eigenen Tür^^. Ich meine für mich persönlich das sich meine Warnehmung auch geändert hat. Wenn ich heute mal die früheren Horrorfilme sehe, das ist ja fasst zum Fremdschämen was ich früher mal ganz ordentlich fand. Freddy, Jason, Michael oder Pinhead lassen wir mal außen vor. Die sind unantastbar^^. Eine andere Möglichkeit ist, das es so ziemlich alles schon einmal in einer Form gab. Auch bei der Filmproduktion kann man das Rad nicht neu erfinden, rund und rollen muss es, alles was dann kommt ist nur Kosmetik. DAs macht es schwierig, dreht einer was in Anlehnung an einen alten Film, heisst es "Abklatsch", geht er neue Wege, fliegt es ihm auch um die Ohren. Ich glaube auch die Filmemacher haben es heute schwerer, Geld regiert die Welt und die künstlerische Freiheit bleibt auf der Strecke. Manch einer unserer Lieblingsfilme bzw ganz großer Film des Horrorgenres wäre nicht so eingeschlagen, wenn der Filmemacher zu sehr an Budget und Social Mediapräsenz nachgedacht hätte^^. Allerdings kann mit der Heutigen wiederrum Sachen verfilmt werden die eigentlich vorher nicht so machbar gewesen wären bzw einfach Scheisse ausgesehen hätten. Trotzdem kommt immer mal wieder ein Knaller raus finde ich, wir sind halt Reizüberflutet und nehmen das garnicht mehr so war. Wie ich schon oft erwähnte bin ich ein Remake Fan, da ich auch alte Klassiker im neuen Gewand sehr schätze. Persönlich oute ich mich als Fan von dem Evil Dead Remake, oder zb Spit on your Grave. Auch zum Beispiel gab es immer mal eine Perle von Horrorfilm die wie ein Schlag in die Magengrube waren, wie z.b Eden Lake. FAZIT: So ganz schwarz sehe ich die Szene nicht. Vielleicht ist einfach nur unsere Messlatte höher. Früher spuhlte man auf krieseligen VHS, V200 oder Betamax Systemen rum. Zig fach kopierte Versionen die immer etwas schlechter wurden. Trotzdem hat man es gefeiert^^. Wenn ich heute an meinen ertsen Tanz der Teufel videoabend denke,..ohwei^^. Wenn es heute kein 4K ist oder die Tonspur versetzt reicht es mir manchmal schon das ich abschalten würde^^.
  • Black_Cobra -

    Hat eine Antwort im Thema Keine guten Horrorfilme mehr? verfasst.

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    Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Zitat von Black_Cobra: „Carpenter “ Es gibt aber heutzutage keine Regisseure wie Carpenter mehr “ Doch, das denk ich schon, nur lässt man ihnen kaum richtigen Entfaltungsraum weil für die Studios bereits im Vorfeld feststeht wie er auszusehen hat um ihn vermarkten zu können. Filme als Konsum, weniger als Film. Nehmen wir wieder Don't Breathe als Beispiel :3: Paar Jugendliche Einbrecher und ein Blinder, im gleichen Haus, toll, und das auf Hochspannung in Filmlänge? Das hätte auch ein Carpenter nicht besser hinbekommen. Good Neighbor ist ein ähnliches Kaliber wenn man sich auf ihn einlassen kann. Möglicherweise brauchen wir diesen ganzen Schrott einfach, um die wenigen, jedoch immer wieder herausragenden Perlen doppelt und dreifach wertzuschätzen :254:
  • Black_Cobra -

    Hat eine Antwort im Thema Steckt der Horrorfilm in derselben Krise wie in den 90er Jahren? verfasst.

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    Zitat von Dr.Doom: „oder aktuell So Finster Die Nacht, was aber auch nichts Neues ist. “ Dieser Film ist eins der wundervollsten Werke, er war damals schon ein riesengroßer Lichtblick. Zeige mir noch ein Vampirfilm mit 2 hervorragenden Kinderdarstellern, optisch sehr kalter, gleichzeitig herrlicher Kulisse und eine Geschichte welche zieht, dazu musikalisch rührend untermalt. Dagegen kam die US Version nicht mal ansatzweise hin. Horror & Drama wie er schöner nicht sein kann. Seine ganze Herangehensweise war schon nicht alltäglich im Filmgeschäft, kenne keinen vergleichbareren.
  • Knorrhahn Siegberts -

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    Zitat von Black_Cobra: „Carpenter “ Es gibt aber heutzutage keine Regisseure wie Carpenter mehr bzw. werden Filme heute fast ausschließlich nur aus Kommerz-Gründen produziert. Es wird auf den Cent genau kalkuliert und somit werden auch die kreativen Möglichkeiten eingeschränkt. Das mag vielleicht auch zu Frust führen bei manchen Regisseuren. Auf mich wirken moderne Produktionen auch überwiegend seelenlos und "hingerotzt". Wir befinden uns auch in einer Zeit, in der Filme, solang sie halbwegs gut sind, extrem gehypt werden. Du hast Recht, früher mussten die Regisseure und Filmschaffenden noch etwas leisten um Anerkennung zu erfahren. Filmtechnisch leben wir im Moment in sehr armseligen Zeiten, die besten Jahre sind meiner Ansicht nach schon lange vorbei und es wird auch nicht mehr besser werden. Es hat aber auch eine positive Seite, denn da die besten Filme bereits gedreht wurden, können wir immer wieder auf sie zurückgreifen.
  • Black_Cobra -

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    Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Die Klassiker, über die wir reden, waren vor 30 Jahren keine Klassiker “ Vollkommen richtig. Erst mit den Jahren erlangten sie mit Recht den Status. Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Man muss aber auch ehrlich zugeben, dass viele Filme von damals auch nicht unbedingt super toll geschrieben und gemacht waren, obwohl sie Klassiker sind. Es gab auch damals schon sehr viel "Schrott". “ Sie haben den heutigen nur eins voraus was sie meiner Ansicht nach, mit zu Klassikern macht, sie bestechen durch Leichtfertigkeit, ihnen geht keine Pseudo-Härte unter Verlust von Atmosphäre voraus. Oftmals blickt "sowas" wie eine Geschichte durch, sie sind handwerklich sauber inszeniert, man merkt öfters die Liebe zum Detail. Man musste quasi etwas leisten, während heutige vermehrt auf Härte setzen, dabei geht jedlich filmischer Aspekt verloren. Ansehen, vergessen. Das sowas anders gehen kann zeigte Don't Breathe, ein klug durchdachter, immens spannender Film und jenes aus neuerlicher Zeit. Es steht vollkommen außer Frage das unsere Lieblinge von einst keine Oscar-Anwärter sind, aber sie waren spannend und bestachen durch weniger Abziehbilder als die heutigen. Sie alle hatten im Grunde diesen einzigartigen Flair, das geht den späteren ab, mehr als den früheren. Die Alten besaßen Hand & Fuß, während die Neuen ne ganze Faust versuchen und dabei zum kleinen Finger abrangieren. Wenn jemand es schafft, ähnlich Carpenter, eine Hommage mit eigenen Ideen zu vermischen, dabei auf Drehbuch wie inhaltliche Inszenierung zu setzen, dann könnte sehr gut die Möglichkeit bestehen selbst heute was zu reißen und ein Film herzustellen, welcher auch nachhaltig was is. Vermutlich werden sie in 40 Jahren nur noch im Stream laufen, es wird neue im Film benutzte Technik geben um alles noch realer wirken zu lassen während filmische Liebe auf Strecke bleibt.
  • Knorrhahn Siegberts -

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    Zitat von Black_Cobra: „WIR reden heute über Klassiker aus überwigend 70er/80, aber werden spätere Generationen über selbiges aus unserer Zeit reden? “ Das ist eine sehr gute und interessante Frage. Ich sehe es so: Die Klassiker, über die wir reden, waren vor 30 Jahren keine Klassiker und ich kann mich auch noch sehr gut erinnern, als es hieß "Freddy Krüger/Jason ist pervers und total krank, Dracula und Frankenstein, DASS sind echte Klassiker". Oder auch "unfassbar, diese modernen Filme, die zeigen da Blut was soll den dass". Die Sehgewohnheiten ändern sich, aber was sich nicht ändert ist die Tatsache -und da gebe ich Dir absolut Recht- dass Menschen immer Filme mögen werden, die gut geschrieben und gemacht sind. Man muss aber auch ehrlich zugeben, dass viele Filme von damals auch nicht unbedingt super toll geschrieben und gemacht waren, obwohl sie Klassiker sind. Es gab auch damals schon sehr viel "Schrott". Zitat von Black_Cobra: „Der Grund imo ist nicht weil schon alles thematisch bereits vorhanden war “ Ich denke schon und finde den Aspekt auch sehr wichtig, auch wenn es eventuell nicht der einzige Faktor ist. Denn man muss schon sagen -gerade und besonders im Horrorbereich- war es damals doch sehr viel leichter, etwas neues zu wagen, ganz einfach weil es damals einfach noch nicht gab. Besonders leicht war es auch damalige Tabus zu brechen und alleine deswegen schon berühmt zu werden. Heutzutage war jedes Szenario schon zig-fach da, man hat alles irgendwie schon mal gesehen und Tabus gibt es gleich gar keine mehr. Natürlich kann man auch eine alte Story gut erzählen, dass streite ich auch gar nicht ab. Dennoch finde ich, dass es heutzutage sicher um einiges schwerer ist, als es damals der Fall war. Denken wir mal 20 oder am besten 40 Jahre weiter - was werden da für Filme laufen? Werden überhaupt noch Filme laufen bzw. produziert... Sehr schwierig, irgendwann ist halt einfach auch mal Schluss. Aber lassen wir uns mal überraschen. Eventuell gibt es in den nächsten 10 Jahren ja doch mal wieder was Gutes. Im Mainstream-Bereich seh ich allerdings rabenschwarz und die Saw-Reihe ist jetzt auch schon sehr lange her und ansonsten gibts noch Eli Roth für die Kinderabteilung. Ich sehe das wirklich sehr gelassen, denn selbst wenn es kein einzigen neuen Film mehr geben würde, gäbe es für immer die guten Klassiker, wo man weis, was man hat.
  • Black_Cobra -

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    Zitat von Knorrhahn Siegberts: „So gut wie immer schlafe ich mit einem normalen Slasher-Film, oft auch Ittenbach ein. Mit einem harten/schweren Film könnte ich das nicht. “ Vorhandenes, ärgerliches Problem ist, ich schlafe unter jedlicher Art, meist während des Films ein, und wenn er noch so spannend ist. Im ersten Moment noch mitgefiebert, im nächsten weggepennt. Nachhaltig wirkende haben glücklicherweise keinen Einfluß, also ich schlafe in der Nacht wie immer. Der Körper legt im wahrsten Sinne den Hebel um. Wenn du mit deinem Körper so im Einklang bist, dir Gedanken zu machen aber nicht explizit an dich ranzulassen, funktioniert sowas tadellos. Selbst mit Felsbrocken in der Magengegend :0: Klassiker des Horrorgenres werden natürlich immer geschätzt bleiben, wobei in der Richtung kaum noch welche heimisch vorhanden sind. Bei mir haben sie leider den Reiz komplett verloren, darunter auch Jason, mein einstiger Held, obwohl er Statusmäßig immer was besonderes bleiben wird! Es kann lieber ne leicht lockere Komödie laufen, verlangt nicht viel ab, man bekommt was zu lachen und hat Spaß. Der Satz könnte gut auf 90% jedlichen Horrorslashers zutreffen :0: nur die fallen halt unter Stangenware, wie soll man das erklären, die Zeit um sowas anzusehen ist halt vorbei. Filme wie Brainscan, Stepfather, Rhea M., Don't Breathe, Morituris usw., sind so Sachen da stimmt einfach so viel, um sich nicht von abzuwenden, weil sie inhaltlich genug Stoff bieten ohne als 08/15 durchzugehen. Der "typische" Horrorfilm, hat keine Chance mehr. Er wird konusmiert und vergessen. WIR reden heute über Klassiker aus überwigend 70er/80, aber werden spätere Generationen über selbiges aus unserer Zeit reden? Eher bedingt... Der Grund imo ist nicht weil schon alles thematisch bereits vorhanden war, sondern weils einfach am gescheiten leider fehlenden Drehbuch wie mieser Inszenierung liegt.
  • Knorrhahn Siegberts -

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    Zitat von Black_Cobra: „Drama ist Leben, Leben ist der wahre Horror “ dem ist nichts hinzuzufügen. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass es Horrorfilme gibt. Ich sehe mir auch gerne anspruchsvolle Filme und Dramen an, dennoch kommt es auch auf die Stimmung bei mir drauf an. Nicht immer möchte ich mich mit schweren Themen befassen. Manchmal will ich einfach wieder 12 Jahre alt sein und seh mir mit einem Becher Eiscreme Jason- oder Zombiefilme im Marathon an. Beides hat seinen Reiz für mich. So gut wie immer schlafe ich mit einem normalen Slasher-Film, oft auch Ittenbach ein. Mit einem harten/schweren Film könnte ich das nicht.
  • Black_Cobra -

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    Drama kann Horror sein, wenn man ihn auf Grund bestimmter Thematik als solches empfindet. Allein der Gedanke an "Das Leben meiner Tochter", kommt dem Genre Horror sehr nah. Grade auf Grund seines Inhalts, wirkt ein quasi mit gespreizten Beinen ans Bett gefesselter, wie ein Tier gehaltener Junge als "Organspender" zusammen mit der wuchtigen Musik, trotz der wenigen Sekunden, mehr sitzend als im Horrorfilm. Allein dieser Moment schafft mehr als Horrorfilme in 90+ Min. versuchen zu erreichen, wenn überhaupt. Drama ist Leben, Leben ist der wahre Horror. Was einem heute zum Großteil als Horror verkauft wird, empfinde ich als Beleidigung. Er dient nur noch dem Konsum als weniger dessen was den Begriff einmal ausmachte, nämlich richtige Verbreitung von Angst & Schrecken. Dann besteht die Möglichkeit die Wucht eines Dramas zu erreichen, zumindest wenn der Horror sitzt & nachhaltig wirkt.
  • Knorrhahn Siegberts -

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    Es wiederholt sich weil die meisten Filmemacher ihre Streifen der heutigen Norm anpassen bzw. nach dem Willen mancher Studios gehen (müssen) und oftmals viel zu hohe Wertungen abkriegen. Bedeutet, mehr Kontext auf steigende Brutalität während richtige Spannung in Form einer durchdachten Geschichte auf Strecke bleibt. Filme wie Don't Breathe oder der Serbe, sind goldene Ausnahmen. Es wird zukünftlich bestimmt die ein oder andere Überraschung auf uns zukommen, jene allerdings rar gesät. Ich selbst habe dem Horrorgenre längst nahezu komplett den Rücken zugekehrt und mich dem Independent/Drama Bereich zugewandt, eigentlich schon immer, dort gibts weitaus mehr Perlen zu entdecken weil sie abseits des Mainstreams liegen und rein vom Inhaltlichen her enorm konstant wie Filmisch sind, und dadurch sehr oft mit großer Wucht mehr nachhaltig bleibenden Eindruck hinterlassen als es die heutigen Horrorschmonzetten jemals könnten.
  • Knorrhahn Siegberts -

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    Zitat von Black_Cobra: „und rein vom Inhaltlichen her enorm konstant wie Filmisch sind, und dadurch sehr oft mit großer Wucht mehr nachhaltig bleibenden Eindruck hinterlassen als es die heutigen Horrorschmonzetten jemals könnten “ da gebe ich Dir völlig recht, denn im Bereich Independent-Drama gehen die Filme teilweise richtig an die Psyche und Substanz. Filme von Gaspar Noé, Susanne Bier oder Marian Dora haben auch eine ganz andere Dimension, das hat ja mit normaler Horror-Unterhaltung nichts zu tun. Daher finde ich, kann man allein Genre-technisch schon nicht vergleichen. Ein Horrorfilm kann ja gar nicht die Härte eines Dramas erreichen. Serbian Film ist auch mehr Drama als Horror, aber er ist durchaus auch ein psychologischer Horrorfilm. Natürlich ein absoluter Ausnahme-Film. Zitat von Black_Cobra: „Ich selbst habe dem Horrorgenre längst nahezu komplett den Rücken zugekehrt “ hm... das finde ich sehr traurig und sehr schade. Ich könnte ohne Horror nicht leben, ich schätze, das wird sich auch nie ändern. Wobei ich sehr gut ohne neue Filme leben könnte. Mir wäre es tatsächlich egal, ob weiter Filme produziert werden oder nicht. Auf den einen oder anderen "ganz guten" hier und da mal ab und zu könnte ich auch noch verzichten. Da bin ich filmtechnisch wohl echt in den 80er/90er Jahre hängen geblieben, besonders was Horror und Action angeht.
  • Black_Cobra -

    Hat eine Antwort im Thema Keine guten Horrorfilme mehr? verfasst.

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    Es wiederholt sich weil die meisten Filmemacher ihre Streifen der heutigen Norm anpassen bzw. nach dem Willen mancher Studios gehen (müssen) und oftmals viel zu hohe Wertungen abkriegen. Bedeutet, mehr Kontext auf steigende Brutalität während richtige Spannung in Form einer durchdachten Geschichte auf Strecke bleibt. Filme wie Don't Breathe oder der Serbe, sind goldene Ausnahmen. Es wird zukünftlich bestimmt die ein oder andere Überraschung auf uns zukommen, jene allerdings rar gesät. Ich selbst habe dem Horrorgenre längst nahezu komplett den Rücken zugekehrt und mich dem Independent/Drama Bereich zugewandt, eigentlich schon immer, dort gibts weitaus mehr Perlen zu entdecken weil sie abseits des Mainstreams liegen und rein vom Inhaltlichen her enorm konstant wie Filmisch sind, und dadurch sehr oft mit großer Wucht mehr nachhaltig bleibenden Eindruck hinterlassen als es die heutigen Horrorschmonzetten jemals könnten.
  • Knorrhahn Siegberts -

    Hat eine Antwort im Thema Schlechtesten Horrorfilm, den ihr je gesehen habt? verfasst.

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    schönes und interessantes Thema! Ich habe wirklich schon sehr viele schlechte Filme gesehen, aber von allen den schlechtesten auszuwählen ist mir nicht möglich. Der absolute Bodensatz war für mich - Porno Holocaust - Piratenmassaker - The Dark Area The Dark Area stellt zwar sicherlich eines der schlechtesten Werke aller Zeiten dar, dennoch musste ich ihm eine 2er Wertung geben, da mich ehrlicherweise der Hauptdarsteller Tobias irgendwie unterhielt. Auch "legendäre" Zitate wie "Wer macht den sowas?" oder "Das ist doch kein Spaß mehr, wenn hier plötzlich Stäbe fehlen" sind eigentlich (bei entsprechender Trash-Neigung) doch schon sehenswert in dem ansonsten wirklich miserabel-ärgerlichen Film. Daher müsste ich nun zwischen Piraten-Massaker und Porno Holocaust wählen, welcher beide eine 1er-Wertung von mir bekommen haben. Porno Holocaust schafft es tatsächlich, sowohl als Porno als auch als Horror komplett zu versagen. Es fällt mir bis auf eventuell ein paar Karibik-Aufnahmen nichts, aber auch gar nichts positives zu diesem Film ein. Nicht einmal die Nebenrolle von George Eastman kann ich hier positiv sehen. Ebenfalls eine Qual anzusehen war Piraten-Massaker. Ebenfalls kann ich über diesen Film absolut nichts, null, nada sagen. In allen Aspekten eine filmische Katastrophe und leider eben nicht zu lachen (für mich). Hier sind die Nuller-Wertungen für mich nachvollziehbar, gleiches gilt für Porno Holocaust.
  • Knorrhahn Siegberts -

    Hat eine Antwort im Thema Keine guten Horrorfilme mehr? verfasst.

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    Ich sehe das Hauptproblem hauptsächlich darin, dass es einfach schon alles gegeben hat. Es wiederholt sich einfach immer und immer wieder und man muss auch sagen, dass es z.B. in den 70er Jahren deutlich einfacher war, etwas damalig neues zu erschaffen bzw. auszuprobieren. Es gibt auch keine Grenzen mehr, die man noch ausloten könnte. Allerdings bezieht sich das auch auf alles andere, nicht nur auf Horrorfilme. Wobei der Horrorfilm eigentlich noch am meisten Spielraum und Möglichkeiten bietet. Trotzdem: Es ist schon alles mal da gewesen, das ist meiner Meinung nach die ganze Problematik. Und die letzten richtigen Granaten wie Serbian Film oder die großen Franzosen sind jetzt auch schon 10-17 Jahre alt. Es gibt hier und da ganz passable neue Filme, aber an und für sich ist es das im großen und ganzen gewesen.