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  • Groucho -

    Hat eine Antwort im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen verfasst.

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    Sorry, das kann ich mir gerade nicht verkneifen lolp Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Hmm.... muss gerade intensiv nachdenken. Ich habe das Reboot 2x gesehen, einmal im Kino und einmal nachts im TV (uncut) und stelle grad fest, dass mir nicht eine einzige Gewaltsszene im Kopf geblieben ist. Das ist kein gutes Zeichen. Zumal ich in der richtigen Reihe 1-10 eigentlich alle Kills im Kopf habe. Das Freitag-Reboot kann, darf und muss man mit anderen modernen Genre-Vertretern vergleichen - und da kackt Freitg einfach gnadenlos ab. Laid to Rest, Chromeskull, Red Wood Massacre, Carver etc etc etc. - sie alle bieten moderne Gewaltszenen, welche Freitag nicht nur leicht übertreffen “ Also wie war das? Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Das Top-Pro-Halloween-1-Totschlag-Argument "Höhö, nur Gorebauern mögen den nicht" zieht also rein gar nicht. “ Für dich ist das ganz deutlich sehr wichtig bei diesen Filmen - für mich überhaupt nicht (mehr)
  • Groucho -

    Hat eine Antwort im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen verfasst.

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    Ich habe das jetzt absichtlich in einen zweiten post gepackt, weil es hier um den direkten vergleich geht, während im obigen Thread ein wenig ot allein über Halloween gesprochen wurde. Ich hätte zu deinen Halloween Ausführungen noch einiges zu sagen, beschränke mich jetzt aber auf den Vergleich mit Freitag Also einige deiner Aussagen finde ich sehr merkwürdig. Aber der Reihe nach: Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Die Kameraarbeit ist natürlich schön - keine Frage. Sie als genial zu bezeichnen ist schwierig, da einige Einstellungen von Bavas Bay of Blood kopiert wurden “ Habe ich sie genial genannt? Egal. Also mit "ist kopiert" zu kommen, wo wir Freitag der 13. mit Halloween vergleichen ist schon ziemlich mutig, nein aberwitzig, da der ganze Freitag ein Kopie von Halloween ist. :3: Wobei ich "kopiert" auch nicht grundsätzlich negativ sehe, sondern so "Besser genial geklaut, als schlecht selbst gemacht" (Miles Davis) Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Ärgerlich sind die kameratechnisch begangenen Fehler in der Anfangsszene, wo ich auch gleich auf die Story zu sprechen komme, welche ebenfalls keinesfalls als gelungen bezeichnet werden kann: Der 6jährige (wtf) Myers sticht ohne Motiv (wtf) auf seine körperlich ausgewachsene (!) Schwester, welche sich nicht wehrt (wtf) ein. Dabei kuckt er aber weg (wtf). “ Interessant. Du findest also Jason als Aquaman plausibel? Der hat Kiemen bekommen, lebt im See (als Kind/Teenager) und springt ab und an mal raus, um jemandem an den Hals zu fallen. Wie? Was ? Traumsequenz sagst du? Dadurch wird es auch nicht besser. Und was Myers und sein Motiv betrifft, wird doch von Loomis später im Film erklärt. Myers ist kein Mensch, Myers ist das "personifizierte Böse" Carpenters Allegorie auf das Böse schlechthin. Im Drehbuch wurde Myers deshalb auch nur The Shape genannt. Und nochmal zur Plausibilität: Du findest es plausibel, dass ein tja äh behinderter Junge allein im Wald überlebt. Du findest es plausibel, dass er nach dem doch-nicht-Ertrinken nicht ins Camp zu seiner ma geht, sondern sich eine Hütte im Wald baut? Also ich für meinen Teil bin da raus, wenn es um "Plausibilität" geht. Zitat von Knorrhahn Siegberts: „dafür, dass der Film sich selbst ernst nimmt, ist der an-die-Wand-Pin-Mord ziemlich albern und unrealistisch. “ Unrealistisch? da kontere ich mit dem Kill an Kevin Bacon :0: Nur so aus Neugier, was ist denn dein "König der Slasher Filme"? (Ansonsten sollten wir hier wohl hauptsächlich die Teile der Freitag Reihe miteinander vergleichen, deshalb lasse ich es hier dann auch mit Halloween mal gut sein)
  • Reefer Sutherland -

    Hat eine Antwort im Thema 1899 verfasst.

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    Da ich "Dark" von den Machern dieser Serie top fand, werde ich da auf jeden Fall mal reinschauen. Der Teaser Trailer hat mir so sehr getaugt, dass ich in die restlichen Trailer und Clips nicht reinschauen werde.
  • Voorheesian Witch -

    Hat das Thema Friday The 13th - Filmideen gestartet.

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    Jasons Heimat ist das Camp Crystal Lake, trotzdem hat er sich auch schon in anderen nahegelegenen Gefilden rumgetrieben, hat einen Ausflug nach Manhattan, Springwood und sogar ins All hinter sich. Er hatte schon die verschiedensten Looks, von klassisch über verwest bis glibberig, hat eine Unzahl verschiedenster Waffen benutzt und hatte es auch schon mit sehr verschiedenen Widersachern zu tun, darunter wehrhafte, junge Frauen, mitunter sogar telekinetisch begabt, eine Androidin, der von ihm traumatisierte Tommy oder Freddy Krüger. Welches Szenario oder welches Thema aber fehlt, was vermisst ihr oder was wäre eine gute Idee für einen neuen Film? Sollte die Story in Teil 10 aufgegriffen und sinnvoll weiter gesponnen werden? Sollte es weitere Crossover geben? Vielleicht kommen interessante Ideen zusammen, von denen sich Cunningham mal 'ne Scheibe abschneiden kann und wir sehen, wenn's gut läuft, einige davon iwann einmal im Kino. Vor Ort dann so: "Tjaha, HA, das war MEINE Idee! Einfach genial." - Saal: "Fresse, du Otto!" lolp
  • Groucho -

    Hat eine Antwort im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen verfasst.

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    Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Das Top-Pro-Halloween-1-Totschlag-Argument "Höhö, nur Gorebauern mögen den nicht" zieht also rein gar nicht “ Äh, doch, genau DAS waren deine Argumente im Wesentlichen. Das scheinen mir deine beiden Hauptargumente: Zu wenig Morde und zu unblutig. Ist nicht alles, aber doch letztlich deine Hauptkritik. Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Zu einem Slasher gehören nun mal spektakuläre und zahlreiche Morde sowie ein interessanter Killer. Im Idealfall kann man sich nicht nur mit dem Killer identifizieren, sondern auch mit den Opfern mitfiebern. All das bietet Halloween 1 nicht. Im Slasher-Genre wird -wie der Name schon sagt- geschlitzt und geschnetzelt. Ein Film, in dem nur 2,3 Morde passieren, und nicht mal diese ordentlich gestaltet sind, ist per Definition kein Slasher-Film. “ 1) Ob Halloween nun als Slasher bezeichnet wird oder nicht, ist mir völlig egal (auch wenn ich deine Argumente dagegen nicht tragend finde) 2) Geschehen deutlich mehr Morde als 2 oder 3 in Halloween. 3) Ich persönlich brauche nicht unbedingt viel Blut, um einen Horror-Film gut zu finden. Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Michael Myers selbst wirkt in Teil 1 nicht bedrohlich aufgrund seiner schmächtigen Statur. “ Er ist kein Kane Hodder, aber "schmächtige Figur" ist Quatsch. (Dieses Argument fand ich bei dir schon Quatsch, als du es bei Freitag Teil 2 angebracht hattest)
  • Knorrhahn Siegberts -

    Hat eine Antwort im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen verfasst.

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    Zitat von Voorheesian Witch: „Dass du die Gewalt im Reboot allerdings zaghaft findest, find ich krass; ich finde ihn ganz im Gegenteil recht brutal. Aber auf 'ne sehr ästhetische Weise. Zuviel Gore, zuviel Gedärm würde den Film in Verbindung mit seiner Realitätsnähe (es geht um diese Kombi) unerträglich kalt machen “ Hmm.... muss gerade intensiv nachdenken. Ich habe das Reboot 2x gesehen, einmal im Kino und einmal nachts im TV (uncut) und stelle grad fest, dass mir nicht eine einzige Gewaltsszene im Kopf geblieben ist. Das ist kein gutes Zeichen. Zumal ich in der richtigen Reihe 1-10 eigentlich alle Kills im Kopf habe. Das Freitag-Reboot kann, darf und muss man mit anderen modernen Genre-Vertretern vergleichen - und da kackt Freitg einfach gnadenlos ab. Laid to Rest, Chromeskull, Red Wood Massacre, Carver etc etc etc. - sie alle bieten moderne Gewaltszenen, welche Freitag nicht nur leicht übertreffen. Also auch in dieser wichtigen Kategorie hat er mich enttäuscht. Zitat von Voorheesian Witch: „mit realistischen Jugendlichen “ naja ich weis nicht. Das hat nix mit den Klamotten zu tun. Die Jugendlichen in diesem Film sind nunmal extrem arschlochmäßig geschrieben und dargestellt, hat nix mit "sind tougher heutzutage" zu tun, denn im Film sind sie nicht nur Unsympathen, sondern auch wie in den alten Filmen extrem dämlich. Dazu kommt noch, dass die Kids in den alten Filmen nicht so übertrieben künstlich aussahen, sondern recht normal und nicht diese lächerliche unrealistische Hochglanz-Katalog-Optik (selbes Look-Problem haben auch die beiden Bay-TCMs). Prinzipiell finde ich immer die Meinung von anderen Horrorfilmfans spannend und lerne gerne andere Geschmäcker kennen. Ist doch voll okay, wenn einem die Rebootin besser gefällt als die richtigen Teile. Das ist aber dann reine Geschmacksache. Es wird erst dann äußerst problematisch, wenn filmkritisch behauptet wird, das Reboot sei der bessere Film. Man muss bzw. sollte auch immer alle Faktoren -auch filmhistorisch- miteinbeziehen.
  • Reefer Sutherland -

    Hat eine Antwort im Thema The Innocents verfasst.

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    "The Innocents" Die Wertung enthält SPOILER. Lesen auf eigene Gefahr. Mit jedem weiteren Filmjahr überwiegt die Anzahl der schlechten Filme gegenüber den guten. Wenn man heute einen Film erwischt, dem man [film]8[/film] Punkten gibt, dann ist das in etwa so, als würde man einen 10er schauen. In den letzten 2-3 Jahren gab es vielleicht ein halbes Dutzend neuer Filme, die von mir eine 8er Wertung erhalten haben. "The Innocents" hatte schon nach wenigen Minuten bei mir die 8 Punkte Marke erreicht, und ich habe wohl leise geflüstert: "Bitte, bitte verkackt es nicht." Die Atmosphäre ist direkt von Beginn an finster und bedrohlich. Man spürt, dass das kein Happy Sunshine Film wird. Der Film handelt von der kleinen Ida, die zusammen mit ihrer älteren autistischen Schwester Anna und ihren Eltern in eine neue Gegend zieht. Umgeben von Hochhäusern, freundet sich Ida mit dem etwa gleichaltrigen Ben auf dem Spielplatz an. Mit ihm geht Ida in den Wald, da ihr Ben etwas zeigen möchte. Im Wald angekommen, möchte Ben, dass Ida einen Stein vor seinen Augen runterfallen lässt. Nach wenigen Versuchen schaffr er es, den Stein per Telekinese wegzuschleudern. Wenig später merkt auch Ida, dass sie eine besondere Fähigkeit hat. Das betrifft auch ein weiteres Mädchen, dass per Telepathie mit Idas autistischer Schwester Anna kommuniziert. Von da an, nimmt der Film eine krasse Abwärtsspirale ein. Kaum Effekte, kein CGI - was für eine Wohltat. Ein Sound, der die Stimmung stets bedrohlich unterstreicht, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen. Die Kinder spielen grandios: ehrlich, authentisch, und genauso sind sie auch von der Charakterzeichnung. Die Kinder wurden auf Kinderniveau geschrieben - ich habe sowas in der Form lange nicht mehr gesehen. Ganz grossen Respekt an die Schauspielerin der autistischen Anna. Das war 'ne schauspielerische Darbietung, für die ich jeden Filmpreis der Welt zücken würde. Grandios. Einfach nur fuckin' wow. Was bei "The Innocents" auch extrem interessant war, dass die Erwachsenen und die Kinder wie in einer Parallelgesellschaft leben. Die Erwachsenen haben von all dem, was mit den Kindern passiert, und die Machtkämpfe innerhalb der Kinder nichts, aber auch gar nichts mitbekommen. Kurz vor Ende war ich längst bei einer [film]9[/film] angelangt. Dann kam das Ende.....holy seit! Mein Unterkiefer hing auf dem Boden. Sowas, in der Form, habe ich bis dato noch nie gesehen. Vielleicht ist das der inoffizielle Ursprung der X-Men. Big Love! [film]10[/film]
  • Voorheesian Witch -

    Hat eine Antwort im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen verfasst.

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    Zitat von Groucho: „Der oder das Reboot/Remake Dies ist für mich einer der besseren Freitag Teile, besser als die meisten Filme der Original Serie. Die beiden Dinge, die dafür sorgen, dass er nicht die volle Punktzahl bekommt, ist einmal der Score, da hätte ich mir deutlich mehr erwartet und zweitens Jasons unterirdisches Labyrinth und die damit zusammenhängende neue Ausrichtung des Charakters Jason. “ Das Labyrinth ist ungewohnt, ja. Ich persönlich find's sehr gut innerhalb dieses Films, denn man musste einen Weg finden zu erklären, wie Jason (als Mensch, denn er hat ja hier keinerlei übermenschliche Fähigkeiten) so schnell die Standorte wechseln und hier und da auftauchen konnte. An sich bevorzuge ich aber die klassische, kleine Bretterbude. Und mir is in diesem Zusammenhang gerade doch noch etwas eingefallen, was ich am Reboot dumm fand: der Kopf der Mutter findet keinen zentralen Platz mehr auf einem altarartig hergerichteten Tisch, die für sie Getöteten drum herum, sondern steckt in einem Loch in der Badezimmerfliesenwand. Das fand ich echt beknackt und ich wüsst gern den Grund, warum man das geändert hat. Zitat von Knorrhahn Siegberts: „Freitag, der 13. Reboot: Naja. Objektiv betrachtet völlig überflüssiges, reinrassiges Kommerzprodukt. Zwar als Slasherfilm für zwischendurch noch brauchbar, aber wie gesagt vor allem eines: überflüssig. Der Gewaltfaktor ist sehr zaghaft und für einen modernen Film nicht angemessen. “ Hm. Also wenn einer den Film nicht besonders mag, is das halt so und ich kann durchaus verstehen, dass manche ungewohnten Dinge herb abfucken. Die Jugendlichen damals z.B., wenn auch fast alle übelst naiv bis hohl, waren weit sympathischer als im Reboot. Aber so naiv, niedlich und unbeholfen ist halt keiner mehr. So redet oder witzelt auch keiner mehr oder zieht sich so mauerblümchenmäßig an. Und daher stell ich mir die Frage, inwieweit es überhaupt möglich wär, Jugendliche a) heute, b) in einem Film, der sich ernst nimmt und keine traumweltartig entrückte Camp-Idylle herstellt und c) bei der der Killer die Ikone darstellt, groß anders wirken zu lassen. Angenommen, Cunningham könnte bald endlich einen neuen Friday machen... wie würde das heute, 2022, aussehen? Jugendliche und Kids heutzutage SIND oftmals einfach abgebrühter und profilneurotischer. Glaube daher, um im einigermaßen cunninghamschen Stil zu bleiben, wär er gezwungen, den Film auf älter zu trimmen, ähnlich wie "Summer Of '84" es gemacht hat. Aber sofern es realistisch und zeitnah zugehen soll? Schwierig. Das ist jdf., denke ich, was Leute am Reboot im Prinzip stört, wenn man die oft genannten Faktoren mal analysiert: der Realismus. Und das dürfte auch der Anspruch des Filmemachers gewesen sein. Ein realistischer, knallharter Jason in einer realistischen Welt mit realistischen Jugendlichen. Vielleicht gefällt er Groucho auch u.a. deswegen besser als dir, denn er hasst ja diesen klamaukigen Humor, während du gewissem Trashfaktor durchaus nicht abgeneigt bist. Dass du die Gewalt im Reboot allerdings zaghaft findest, find ich krass; ich finde ihn ganz im Gegenteil recht brutal. Aber auf 'ne sehr ästhetische Weise. Zuviel Gore, zuviel Gedärm würde den Film in Verbindung mit seiner Realitätsnähe (es geht um diese Kombi) unerträglich kalt machen und aus Jason einen dann wirklich fremdartigen Schlächter, den man nicht mehr feiern kann.
  • Knorrhahn Siegberts -

    Hat eine Antwort im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen verfasst.

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    Ich finde das SEHR spannend und unterhalte mich immer und ewig gerne darüber. Ich hoffe, Du findest meine persönlichen Ansichten interessant: Zitat von Groucho: „Ich wüsste nicht, welcher Slasher in diesen Punkten (Score, Kamera, Atmo, Story ) besser sein sollte. “ Die Halloween-Titelmusik ist natürlich schlicht, aber unbestritten kultig, ich mag diese Melodie sehr sehr gerne, jedoch bekomme ich dabei keine horrormäßigen Gefühle. Es sind im ersten Halloween einige schöne Nachtaufnahmen enthalten, leider spielt der Film aber auch zu großen Teilen tagsüber, wodurch einige Szenen albern wirken und keine Wirkung haben. Die Kameraarbeit ist natürlich schön - keine Frage. Sie als genial zu bezeichnen ist schwierig, da einige Einstellungen von Bavas Bay of Blood kopiert wurden. Ärgerlich sind die kameratechnisch begangenen Fehler in der Anfangsszene, wo ich auch gleich auf die Story zu sprechen komme, welche ebenfalls keinesfalls als gelungen bezeichnet werden kann: Der 6jährige (wtf) Myers sticht ohne Motiv (wtf) auf seine körperlich ausgewachsene (!) Schwester, welche sich nicht wehrt (wtf) ein. Dabei kuckt er aber weg (wtf). Es soll angeblich ein Stil-Mitel sein, dass man nicht wissen soll, warum er das tut. Naja. Storytechnisch äußerst schwach würde ich mal sagen (da schneidet Freitag mit seiner plausiblen, archaischen und auch romantischen Story wesentlich besser ab). Michael Myers selbst wirkt in Teil 1 nicht bedrohlich aufgrund seiner schmächtigen Statur. Dass er in Haddonfield spazieren geht und ab und zu mal hinter einer Hecke in die Höcke geht, fand ich ebenfalls nicht gruselig. Vor allem dann auch noch tagsüber. Es fällt sehr schwer, sich mit Myers in Teil 1 zu identifizieren, dazu begeht er als Erwachsener nur 2(?) Morde, und nicht mal bei diesen hat man sich ansatzweise Mühe gegeben. Ein Mädel wird unspektakulär im Auto erwürgt und ein Lauch wird mit einem Messer an die Wand gepinnt - dafür, dass der Film sich selbst ernst nimmt, ist der an-die-Wand-Pin-Mord ziemlich albern und unrealistisch. Zu einem Slasher gehören nun mal spektakuläre und zahlreiche Morde sowie ein interessanter Killer. Im Idealfall kann man sich nicht nur mit dem Killer identifizieren, sondern auch mit den Opfern mitfiebern. All das bietet Halloween 1 nicht. Im Slasher-Genre wird -wie der Name schon sagt- geschlitzt und geschnetzelt. Ein Film, in dem nur 2,3 Morde passieren, und nicht mal diese ordentlich gestaltet sind, ist per Definition kein Slasher-Film. Ich finde es in Ordnung, wenn man Halloween 1 als Gruselfilm bezeichnet, wobei ich hier auch stark anzweifle, dass sich Personen ab 12 Jahren ernsthaft bei diesem Film gruseln. Ich habe nichts gegen langatmige Filme, gegen Langweilige aber schon. Die Loorbeeren, mit denen Halloween 1 geschmückt wird, hat er meiner Ansicht nach so rein gar nicht verdient. Er ist mir selbst als Einschlafhilfe zu lahm, zum Einpennen läuft bei mir regelmäßig Halloween 2 (1980), den ich akzeptabel finde. Zitat von Groucho: „Klar, wenn man die Prioritäten bei Body Count und Gore setzt, kann Halloween nicht gewinnen “ Auch der Slasher-Klassiker Nightmare on Elm Street hat einen lächerlich niedrigen Bodycount, ist aber ein extrem gut gemachter, grandioser Horrorfilm. Also auch diesbezüglich wissen wir, dass es (wesentlich) besser geht als in Halloween 1. Das auch harmlose Slasher sehr gut sein können, hat Craven abermals mit Scream bewiesen - welcher sogar gleichzeitig als Parodie funktioniert. Das Top-Pro-Halloween-1-Totschlag-Argument "Höhö, nur Gorebauern mögen den nicht" zieht also rein gar nicht.
  • Groucho -

    Hat eine Antwort im Thema Absolutes Fiasko: Woodstock '99 (Trainwreck: Woodstock 99) verfasst.

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    Unfassbar, was da abging und zwar von allen Seiten. Veranstalter, Fans und Bands Spannende Doku [film]7[/film] Interessant finde ich, dass ich Woodstock 99 komplett vergessen hatte. dabei kann ich mir kaum vorstellen, dass das hier in den Medien gar nicht thematisiert wurde
  • Pesti -

    Hat eine Antwort im Thema Source Code verfasst.

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    Es ist mein Thema. Dann noch Jake Gyllenhal aus Donnie Darko. Was sollte da schief gehen? Nichts. Der Film hat mir richtig gut gefallen. Evt kann man sagen, dass er doch etwas anders ist, als ich es erwartet habe, aber dennoch richtig gut. Wer solche Filme mag, wird bestens bedient. [film]9[/film]
  • Groucho -

    Hat eine Antwort im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen verfasst.

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    Zitat von Knorrhahn Siegberts: „würde mich erstmal interessieren, aus welchen Gründen Carpenters Stinkerle für Dich ausgerechnet der Über-Slasher ist, auch noch unangefochten und obendrein noch mit großem Abstand!! Jetzt bin ich wirklich gespannt!! “ Ach, so spannend ist es gar nicht, ich bin sicher, dass du alles, was ich jetzt anbringen werde schon gehört hast, die Dinge nur anders bewertest. Also los: Halloween ist eine Hommage an Hitchcocks Psycho (über den Stellenwert dieses Filmes müssen wir nicht diskutieren, oder?). Zum einen übernimmt Carpenter das Motiv sexuell aktive Frauen durch seinen Killer töten zu lassen und erweitert es, um andere "Vergehen" wie Drogenkonsum. Auch der Name Loomis verweist auf Psycho, denn so heißt dort der Privatdetektiv Sam Loomis (Wer Carpenter kennt, weiß, dass das kein Zufall ist). Einen derart genialen score findet man sonst nur noch bei Manfredini. Ohne diese beiden großartigen, wenngleich simplen scores würden die Filme bestenfalls die Hälfte ihrer Wirkung erzielen. Halloween besticht durch eine durchgehend unheimliche Atmosphäre und eine phantastische Kameraarbeit. Und , typisch für slasher der späten 70er und ganz frühen 80er: er nimmt sich ernst. Und mit Donald Pleasence ist ein hervorragender Schauspieler mit an Board. Ich wüsste nicht, welcher Slasher in diesen Punkten (Score, Kamera, Atmo, Story ) besser sein sollte. Klar, wenn man die Prioritäten bei Body Count und Gore setzt, kann Halloween nicht gewinnen.
  • Player#1 -

    Hat eine Antwort im Thema Insidious 5 verfasst.

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  • Groucho -

    Mag den Beitrag von MNCDX im Thema Friday The 13th Film-Bewertungen.

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    Zitat von Groucho: „Was hat Halloween 1 falsch gemacht und Freitag richtig? “ Body Count und Gore. :0:
  • tom bomb -

    Hat eine Antwort im Thema 1899 verfasst.

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  • tom bomb -

    Hat eine Antwort im Thema Stammtisch: Fußball verfasst.

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    Haaland trifft zum Start der Premier League doppelt, er erzilete beide Treffer beim Auswärtssieg im schweren Auswörtsspiel bei West Ham United. Zunächst traff er nach einem Foul an ihm vom Elfmeterpunkt, dann nach Vorlage von De Bruyne. Klopps Liverpool lässt hingegen beim 2:2 in Fulham zwei Punkte liegen. Noch schlimmer erging es Manchester United, daheim gegen Brighton & Hove Albion setzte es eine 1:2 Niederlage. Cristiano Ronaldo saß erst mal auf der Bank, das wird seine Laune nicht verbessert haben. -------------------------------- In der Bundesliga missglückt das Comeback des FC Schalke, in Köln gab es ein 1:3 für den Ruhrpottclub. Die Kölner mussten vor Anpfiff erfahren das der BVB ihren Stürmerstar Modeste (34) für etwa 5 Millionen Euro verpflichtet haben. Leipzig holt derweil Timo Werner zurück, und zwar nicht geliehen, sondern komplett gekauft. Zum Saisonauftakt spielten die Sachsen nur 1:1 gegen starke Stuttgarter.
  • tom bomb -

    Hat eine Antwort im Thema Star Wars: Andor verfasst.

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  • tom bomb -

    Hat eine Antwort im Thema Bullet Train verfasst.

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    Mit knapp über 30 Millionen US $ zum Startwochenende hat es für Platz Eins der Kinocharts in Nordamerika gereicht. Das ist in etwa das was man erwartet hatte, mal sehen wie sich die kommenden Wochen entwickelt, und wie er weltweit abschneidet. Die Zuschauer die den Film gesehen haben, bewerteten ihn anschliessend meistens positiv.
  • tom bomb -

    Hat eine Antwort im Thema Kinocharts USA (Box Office) verfasst.

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    Boxoffice USA - Einspielergebnis vom Wochenende des 5. August 2022. Die Top Ten in der Übersicht: ---------------------------------------- 01. Bullet Train - 30,1 Mio. US $ 02. DC League of Super Pets - 11,2 Mio. US $ 03. Nope - 8,5 Mio. US $ 04. Thor: Love and Thunder - 7,6 Mio. US $ 05. Minion 2 - 7,1 Mio. US $ 06. Top Gun: Maverick - 7 Mio. US $ 07. Where the Crawdads Sing - 5,7 Mio. US $ 08. Easter Sunday - 5,3 Mio. US $ 09. Elvis - 4 Mio. US $ 10. The Black Phone - 1,5 Mio. US $
  • tom bomb -

    Hat eine Antwort im Thema Prey (Predator 5) verfasst.

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    Das war er dann also, der neueste Teil der "Predator" Reihe. Persönlich hätte ich mir ihn viel, viel dreckiger, bösartiger gewünscht, trotz einger härterer Szenen ist dem nicht so. Die Erscheinung aus dem All sieht etwas anders aus als man ihn kennt, zweifelsohne weiss aber jede um was es hier geht. Das Setting ist für mich ein Traum, Indianer und Pelzjäger in der frühen Zeit des Westens der USA. Traumhaft, ebenso auch die Idee des ganzen Filmes. Komplett so umgesetzt wie ich es mir gewünscht habe ist es leider nicht, das Finale ist dann auch nicht wirklich gelungen. Soll aber alles auch nicht so negativ klingen, denn Unterhaltungswert hat er defenitiv. Mir haben viele Bilder gefallen die ich im Kopf behalten werde, das war ordentliche bis gute Unterhaltung. [film]7[/film]