Wrong Turn

    • Kann ich in allen Punkten nur zustimmen.
      Ich habe mit der Reihe nur ein schwerwiegendes Problem,nämlich WANN ??? kommen ENDLICH mal Teil 2,3,4 und 5 in einer deutschen UNRATED Fassung,das kann doch wohl alles nicht wahr sein.
      :11: :12: :166:



      Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern - Die ältere heißt Inquisition.
      (Johann Nepomuk Nestroy)
    • Original von KoenigDiamant:

      Kann ich in allen Punkten nur zustimmen.
      Ich habe mit der Reihe nur ein schwerwiegendes Problem,nämlich WANN ??? kommen ENDLICH mal Teil 2,3,4 und 5 in einer deutschen UNRATED Fassung,das kann doch wohl alles nicht wahr sein.
      :11: :12: :166:



      Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern - Die ältere heißt Inquisition.
      (Johann Nepomuk Nestroy)






      Da gebe ich dir vollkommen recht, das wird aber auch mal allerhöchste Zeit.
    • Wrong Turn fand ich richtig gut. Schöner Oldschool Backwood Slasher. Spannend, blutig, dreckig - und der Cast ist üblicher Weise mit den Klischeetypen ausgestattet. Dazu ist er noch gut in Szene gesetzt.
      Somit hat der Film alles was er braucht um gut zu unterhalten. die DVD reicht mir bisweilen aber noch. :)
      "Ich hab mich lange nicht mehr bei meinen Kindern gezeigt - und zwar viel zu lange..."
    • Neu

      Wrong Turn (2003)




      Regie: Rob Schmidt


      Produktion: Stan Winston, Robert Kulzer, Brian J. Gilbert / Kanada, Vereinigte Staaten, Deutschland, 2003


      Besetzung: Desmond Harrington: Chris Flynn, Eliza Dushku: Jessie Burlingame, Emmanuelle Chriqui: Carly, Jeremy Sisto: Scott, Kevin Zegers: Evan, Lindy Booth: Francine, Julian Richings: Three Finger, Garry Robbins: Saw-Tooth, Ted Clark: One-Eye, Yvonne Gaudry: Halley, Joel Harris: Rich

      Handlung:


      Spoiler anzeigen

      Die Prätitelsequenz zeigt, wie ein Pärchen bei einer Klettertour in West Virginia brutal ermordet wird, wobei nicht zu erkennen ist von wem. Einige Tage später gerät der junge Medizinstudent Chris auf dem Weg zu einem Termin in einen Verkehrsstau, dessen Ende nicht absehbar ist. Er wendet den Wagen und versucht sein Glück über eine unbekannte Route durch die Wälder von West Virginia. In einem Augenblick der Unachtsamkeit prallt er gegen einen stehenden Geländewagen. Dieser gehört einer Gruppe von fünf Twens. Sie besteht aus den beiden Pärchen Carly/Scott, Evan/Francine und deren Freundin Jessie, welche gerade von ihrem Freund verlassen wurde. Der Trip in die Wälder sollte den
      Zweck haben sie aufzuheitern. Der Geländewagen wurde allerdings durch eine Reifenpanne, verursacht von einem über den Weg gespannten Stacheldraht, aufgehalten. Da nun beide Fahrzeuge völlig fahruntüchtig sind, begeben sich Chris, Jessie, Carly und Scott auf den Weg die Gegend auszukundschaften. Evan und Francine bleiben bei den Fahrzeugen zurück und werden dort brutal ermordet. Das restliche Quartett gelangt zu einer abgelegenen Holzfällerhütte, deren Bewohner gerade nicht anwesend sind. In dem heruntergekommenen Innern entdecken sie mit Entsetzen zahlreiche eingelegte und konservierte Leichenteile, können aber nicht mehr fliehen, da gerade ein Fahrzeug herbeifährt. Sie verstecken sich und können drei, durch Inzucht völlig missgestaltete, kannibalische Männer erkennen, die gerade Francines Leiche abladen und zerstückeln. Starr vor Angst bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu warten, bis die Kreaturen eingeschlafen sind und wagen dann die Flucht, was nicht unbemerkt bleibt. Eine Hetzjagd durch die Wälder beginnt, wobei Chris durch einen Gewehrschuss verletzt und Scott durch mehrere Pfeile getötet wird. Das überlebende Trio findet Zuflucht in einem aus Holz gebauten Aussichtsturm, wird aber entdeckt, was zu einer gewaltsamen Konfrontation führt, bei der Carly ihr Leben verliert. Chris und Jessie können vorerst entkommen und finden sogar eine Straße. Allerdings gerät Jessie in die Gewalt der Kannibalen und wird von diesen verschleppt. Chris kann den Fahrer eines Polizeiwagens auf sich aufmerksam machen. Doch wird auch dieser durch einen Pfeil in den Kopf getötet. Chris klammert sich unter dem Wagen fest, den einer der Kannibalen zurück zur Hütte fährt…


      Anmerkungen:

      "Wrong Turn" ist ein kleiner, gerade mal 80 Minuten langer, B-Film mit relativ unbekannten Darstellern, der es aber durchaus in sich hat. Zwar enthält der nicht gerade unblutige Streifen einige Slasher-Elemente, die aber nicht der Grund für meine Begeisterung sind. Vielmehr schätze ich den Aufbau der ausgesprochen spannenden und temporeichen, wenn auch einfach gestrickten, Geschichte, die zudem noch die wunderbaren Wälder West Virginias zum Schauplatz hat.
      Die durch Inzucht völlig entstellten und hässlichen Kannibalen sind ein Element, das bis dahin in Horrorfilmen in dieser Form noch nicht verwertet wurde und daher eine sehr originelle Wirkung hat. Die „Missgeburten“ artikulieren sich ausschließlich über undefinierbare Laute und benutzen sowohl Pfeil und Bogen, als auch moderne Schusswaffen. Sämtliche Gegenstände in ihrem Besitz stammen von früheren Opfern, über deren Anzahl man nur mutmaßen kann, nachdem man den nahegelegenen Autofriedhof gesehen hat. Der Aufbau der Geschichte erweckt den Anschein, dass der Streifen durch den Klassiker „Deliverance“ (Beim Sterben ist jeder der Erste) von 1972 inspiriert wurde, der im Film von Scott sogar zitiert wird. Bei der Erstsichtung hatte ich diesen Eindruck schon vor dieser Erwähnung.
      Beide Filme zeigen einerseits den Kontrast zwischen einer schönen und beschaulicher Wohlfühl-Gegend in den ostamerikanischen Appalachen und andererseits den plötzlich aus heiterem Himmel hereinbrechenden schrecklichen Ereignissen während eines Wochenendtrips. Die Protagonisten stammen in beiden Filmen aus den Nordstaaten und werden von unheimlichen „Rednecks“ bedroht. Auch die dargestellten Vorurteile gegenüber den sogenannten Hillbillys sind eine weitere Gemeinsamkeit.

      Leider hatte der Streifen, wie viele andere, zahllose Sequels und Prequels zur Folge, welche die Qualität des Erstlings nicht annähernd erreichen und das Thema nur weiter auszuschlachten versuchen.

      Die jungen Hauptdarsteller dieser amerikanisch-kanadisch-deutschen Produktion sind allesamt (mit Ausnahme der Missgeburten. :) ) recht attraktiv, wobei diesbezüglich vor allem die wunderschöne Eliza Dushku auffällt.

      Fazit:

      Schön schauriger, spannender und temporeicher Film und ein Muss für Freunde des von Naturschönheiten begleiteten Outdoor-Horrors. Über Logik darf man allerdings hinwegsehen. 10 von 10.

      [film]10[/film]