Erlöse uns von dem Bösen

    • Erlöse uns von dem Bösen



      Originaltitel: Deliver Us from Evil
      Alternativer Titel: Beware the Night
      Produktionsland: USA
      Produktion: Paul Harris Boardman, Jerry Bruckheimer, Glenn S. Gainor, Chad Oman, Mike Stenson, Ben Waisbren
      Erscheinungsjahr: 2014
      Regie: Scott Derrickson
      Drehbuch: Scott Derrickson, Paul Harris Boardman
      Kamera: Scott Kevan
      Schnitt: Jason Hellmann
      Spezialeffekte: Drew Jiritano
      Budget: ca. 30.000.000$
      Musik: Christopher Young
      Länge: ca. 119 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Eric Bana, Édgar Ramírez, Olivia Munn, Sean Harris, Joel McHale, Dorian Missick, Antoinette LaVecchia, Scott Johnsen, Valentina Rendón, Daniel Sauli, Olivia Horton, Chris Coy


      Inhalt zu Erlöse uns von dem Bösen:

      Der New Yorker Polizist Ralph Sarchie ermittelt in einer Reihe von verstörenden und unerklärlichen Verbrechen. Er verbündet sich mit dem Exorzisten und Priester Mendoza. Zusammen nehmen sie den Kampf gegen die dämonischen Kräfte auf, die die Stadt terrorisieren.r.

      Trailer:



      Kino USA: 02.07.2014
      Kinostart in Deutschland: 04.09.2014
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 15.01.2015


      Kritik:

      Es geht um Latein, ein Portal und Besessenheit, gepackt in eine spannungsfreie Mystery-Krimigeschichte, also das aktuell angesagt im Bereich Mainstream-Horror und somit ab ins Kino damit, wo Scott Derrickson’s teils umfeierter Vorgänger, der schwache Sinister oder sein Exorzismus von Emily Rose noch davor, auch schon verweilten, zudem ist der Stil zum öden Düster-Krimi Hellraiser - Inferno von Derrickson auch nicht weit, zumindest bleibt der Regisseur seinem Stil komplett treu.

      Das Ganze ist inhaltlich ganz uninteressant, da es sich auf 2 Stunden streckt, betet man insgeheim das uns dieser Film doch bald erlösen werde. Die Effekte sind ganz ansprechend und etwas gruselig, diese Momentaufnahmen reichen auch hier nicht um den Film genießen zu können. Anstrengend ist es, wie das stetig flackernde Licht und die einige mal wackelige Kameraarbeit und vor allem sind die Szenen oft etwas zu dunkel, die Hollywood-Darsteller blass, die Spannung kommt nie auf. Die Teufelsaustreibung wirkt dann schlicht weg lächerlich. Immer noch ein Tick unterhalsamer und actionmässiger als Illuminati oder Sakrileg Düster-Krimis, da bleibt Sinister aber immer noch die bessere schlechte Wahl. In Grunde alles für die Tonne!

      [film]3[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • filmstarts.de/kritiken/212263/trailer/19537778.html
      wow sieht doch echt gut aus und mit Scott Derrickson(sinister)als regisseur kann ja nix schiefgehen oder etwa doch?
    • Gestern Abend gesehen und ich fand des richtig klasse. Normalerweise sind Exorzismusfilme nicht soooo mein Ding, da die selten was neues bieten. Seit "Der Exorzist" kam irgendwie nichts wirklich richtig interessantes in dem Bereich. Dieser Film ist jedoch nur am Rande ein Exorzimusfilm, er bewegt sich irgendwo zwischen Thriller, Horror, ein wenig Drama und würzt das mit einer kleinen Menge Humor. Die Story ist sehr dicht und der Film setzt auf düstere, teilweise verstörende Bilder. Einige härtere Szenen sind auch zu sehen, jedoch geht das FSK 16 voll in Ordnung. Sehr schön ist auch der Soundtrack (vieles von "The Doors") und die Schauspieler sind hervorragend.

      Ein kleines Detail am Rande:

      Die Hauptfigur ist Ralph Sarchie. Diesen Mann gibt es wirklich und der Film basiert auf seine Biographie. Er war mal Polizist in NY und wurde aufgrund seiner Erfahrungen Dämonologe. Er war auch am Drehbuch beteiligt und hat wohl auch als Berater zur Verfügung gestanden. Auch wenn ich von solchen "Sachen" nichts halte, gibt es dem Film aber schon einen gewissen Kick.

      Für mich bislang der Horrorfilm des Jahres!

      [film]8[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Was für ein stinklangweiliger Mist.Ich habe mir den Streifen ne Stunde angeschaut dan wurde es mir zu langweilig bzw zu blöde, und habe ausgemacht.Wenn ich mal nen Film bei der mitte abschalte dan verheist das großes, den das mache Ich im normalfall NIE !!!Die Story ist sehr schleppend fad und von Horror die erste Stunde nichts zu spüren, geschweige dem wenn man den Film sieht denkt man eher an nen Action Streifen als an einen HorrorStreifen mit Exorzismus ala Dämonenaustreibungen.Sehr schwaches Teil NEIN DANKE^^
      [film]0[/film]

    • Kritik ist oben drin.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Tja Doomchen wir sind eben (FAST) immer einer Meinung^^Ein hoch auf UNS alten Hasen :0:

    • Genau ein hoch auf den wahren Geschnmack. :0: :0: :prop:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Handwerklich gibt es auch hier wenig bis gar nichts zu meckern, saubere Schnitte, passende Musik, gute Kameraführung.
      Inhaltlich ist das aber nichts für mich, ich kann das auch nicht mehr sehen, für mich ist das immer ein und das gleiche, anfangs lohnt es sich dran zu bleiben, und dann passiert der gewöhnliche Ablauf XYZ.
      Rosemaries Baby, Der Exorzist und wenige andere bleiben für mich auf diesem Gebiet einzigartig und sind einfach nicht zu toppen, da kam/kommt wirklich noch echte Angst auf.
      Fans dieses Genres mögen ihn höher bewerten, auch wenn ich denke das auch dort die wenigsten ein Highlight dxrin sehen werden können. [film]5[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Keine Ahnung was ihr gegen den Film habt aber ich fand ihn spitze. Der beste Horrorfilm im Jahr 2014.

      Das Thema ist sowieso schon ausgelutscht und kann mit Klassikern nicht mithalten, aber im Gegensatz zum Rest der in der heutigen Zeit produziert wird ist dieser Film echt gelungen!
      besucht mal meine Horror-Band IRON SNAG JOE --> www.snagrock.at

      Kleiner SFX Versuch für ein Musikvideo ;-)
    • Ich fand den Film eigentlich sehr stark, allerdings meide ich solche Filme sonst. Aus dem einfachen Grund, das es zu viele Austreibungsfilme in den letzten Jahren gab.

      Dieser hingegen ist sehr spannend und auch gar nicht plump gemacht. Die Schauspieler sind grandios und die Geschichte leicht schwach aber eben perfekt. Ich kann das gar nicht näher beschreiben ohne zu spoilern.


      [film]7[/film]
    • [film]8[/film]

      Hab vergessen meine Wertung abzugeben... also Hier ist sie ;-)
      besucht mal meine Horror-Band IRON SNAG JOE --> www.snagrock.at

      Kleiner SFX Versuch für ein Musikvideo ;-)





    • Erlöse uns von dem Bösen
      (Deliver Us from Evil)
      mit Eric Bana, Édgar Ramírez, Olivia Munn, Chris Coy, Dorian Missick, Sean Harris, Joel McHale, Mike Houston, Lulu Wilson, Olivia Horton, Scott Johnsen, Daniel Sauli, Antoinette LaVecchia, Aidan Gemme, Jenna Gavigan
      Regie: Scott Derrickson
      Drehbuch: Scott Derrickson / Paul Harris Boardman
      Kamera: Scott Kevan
      Musik: Christopher Young
      FSK 16
      USA / 2014

      Ralph Sarchie glaubt, als Cop in der Bronx schon alles gesehen zu haben. Doch drei besonders verstörende Fälle von Gewalt gehen auch dem Veteranen unter die Haut, der mit seinem Partner nach Gemeinsamkeiten im Tatvorgang sucht. Viel klarer als Sarchie sieht Jesuitenpriester Mendoza die schrecklichen Ereignisse, für die er einen Dämon verantwortlich macht. Sarchie aber jagt weiter nach einem Phantom und rationalen Erklärungen, bis ihn unerklärliche Visionen und schließlich sogar Hausbesuche aus der Hölle eines Besseren belehren.


      Nachdem Scott Derrickson 2012 mit seinem Horrorthriller "Sinister" einen ziemlichen Erfolg landen konnte dem gerade einmal ein Budget von 3.000.000 $ zu Grunde lag, durfte er in seinem neuesten Werk "Erlöse uns von dem Bösen" immerhin gleich über die zehnfache Summe verfügen. Das Ergebnis ist ein weiterer sehenswerter Genrevertreter, der dieses Mal jedoch neben der eigentlichen Thematik des Okkulthorrors auch durchaus Elemente eines Copthrillers beinhaltet und so eine äußerst interessante Kombination darstellt. Im Vordergrund stehen jedoch ganz klar Dämonologie und die Besessenheits-Thematik und die Umsetzung dieser Elemente kann man auf jeden Falls als sehr gelungen bezeichnen. Zugegebenermaßen hat sich Derrickson in seiner Erzählung auch bei diversen anderen Genrefilmen bedient und so sind dann auch starke Anleihen zu Meisterwerken wie Friedkin's "Der Exorzist" oder auch david Fincher's "Sieben" zu erkennen. Dennoch behält "Erlöse uns von dem Bösen" seine Eigenständigkeit bei und dient keinesfalls als reiner Abklatsch der genannten Werke, denn die hier erzählte Story beinhaltet sehr wohl auch mehrere Passagen, die sie von bisher bekannten Abläufen abhebt. In erster Linie bezieht sich das auf mehrere humorige Momente die sich immer dann ergeben, wenn die Hauptfigur Ralph Sarchie mit seinem Partner unterwegs ist, um die immer öfter vorkommenden und teilweise sehr bizarren Verbrechen aufzuklären die innerhalb kürzester Zeit in New York begangen werden.

      Während ihrer Ermittlungen tauschen die beiden Cops nämlich jede Menge witzige Dialoge aus die man auch ohne zu überlegen als Trashtalk bezeichnen könnte. Diese Momente passen allerdings äußerst gut in das ansonsten sehr düster gehaltene Szenario und lockern das Ganze ein wenig auf. Viel zu lachen gibt es ansonsten nämlich nicht, vielmehr ist es Scott Derrickson ganz hervorragend gelungen, seine Geschichte mit einer herausragenden Atmosphäre auszustatten, die dem Betrachter phasenweise eiskalte Schauer über den Rücken jagt. Unterstützt durch einsetzenden Dauerregen und dem Aspekt das sich Großteile der Abläufe in der Nacht abspielen, herrscht so fast durchgehend eine fast schon deprimierende Grundstimmung vor, die bei einem gleichzeitig ein starkes Gefühl der Beklemmung hervor ruft. Gleichzeitig gelingt es von der ersten Minute an einen konstant ansteigenden Spannungsbogen aufzubauen der lediglich im letzten Drittel der Geschichte ein wenig stagniert, was allerdings auch in der Tatsache begründet liegt, das dem Zuschauer die Hintergründe für die Besessenheit einiger Figuren nicht wirklich näher gebracht wird. An dieser Stelle offenbart das Geschehen dann auch seine einzige kleine Schwäche, denn die eher unbefriedigenden Erklärungsversuche gestalten sich lediglich sehr oberflächlich. Hier hätte man wirklich noch eine ganze Menge mehr heraus holen können, was das gewonnene Gesamtbild noch einmal zusätzlich aufgewertet hätte.

      Doch auch so ist "Erlöse uns von dem Bösen" ein richtig guter Beitrag, der insbesondere auch durch das grandiose Zusammenspiel seiner beiden Hauptdarsteller Eric Bana und Édgar Ramírez zu überzeugen weiß. Das ungleiche Duo aus Cop und unkonventionellem Priester harmoniert ganz ausgezeichnet und beide Figuren werden durch eine tiefer gehende Beleuchtung auch dem Betrachter gut näher gebracht. Zwar nimmt Bana den Löwenanteil der Spielanteile in Anspruch, doch mit zunehmender Laufzeit wird auch die Figur des Priesters immer stärker gewichtet, was ganz besonders in der zweiten Filmhälfte immer stärker zum Ausdruck kommt. Große Härten sollte man während der Abläufe nicht erwarten, denn schon aufgrund der 16er Freigabe kann man sich denken, das die Story keinerlei explizite Gewaltdarstellungen beinhaltet. Diese hätten meiner Meinung nach aber auch überhaupt nicht in diesen äußerst stimmigen Film hinein gepasst, der sich doch in erster Linie auf die spannend inszenierten Ereignisse und seine grandiose Atmosphäre konzentriert, von der eine unglaublich starke Faszination ausgeht, der man sich beim besten Willen nicht verschließen kann.

      Und so kommt man am Ende zu einem überdurchschnittlich guten Gesamteindruck, so das man Derrickson nun schon den zweiten Treffer nacheinander attestieren kann. Genre-Liebhaber dürften definitiv auf ihre Kosten kommen und werden mit einem routiniert inszenierten Mix aus Okkulthorror und Copthriller belohnt, der während seiner Laufzeit von gut 110 Minuten keinerlei nennenswerte Längen beinhaltet.


      Fazit:


      "Erlöse uns von dem Bösen" konnte mich wirklich positiv überraschen und auch wenn hier längst nicht alles perfekt erscheint, beinhaltet die Geschichte sämtliche Zutaten, um durchgehend gruselige Genrekost zu servieren. Die Anlehnungen an diverse andere Filme fallen keinesfalls negativ ins Gewicht, denn die Umsetzung der einzelnen Elemente ist stimmig und kann jederzeit als sehr gelungen bezeichnet werden.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • Der Film war leider nicht so ganz das was ich mir erhofft habe.
      Von der Unterhaltung und der Story geht das ganze,aber bei der Spannung hätte man ruhig ein wenig mehr nach oben drehen können.
      FAZIT : Mystery - Horror mit den üblichen Elementen,von dem man sich nicht allzu viel erhoffen sollte,aber sich trotzdem ansehen kann.

      [film]6[/film]