Das Schreckenshaus des Dr. Death

    • Das Schreckenshaus des Dr. Death



      Originaltitel: Madhouse
      Produktionsland: Großbritannien
      Produktion: Max Rosenberg, Milton Subotsky, Samuel Z. Arkoff
      Erscheinungsjahr: 1974
      Regie: Jim Clark
      Drehbuch: Angus Hall (Roman), Ken Levison, Greg Morrison, Robert Quarry
      Kamera: Ray Parslow
      Schnitt: Clive Smith
      Spezialeffekte: Norman Kerss, Roy Spencer
      Budget: ca. -
      Musik: Douglas Gamley
      Länge: ca. 88 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Vincent Price, Peter Cushing, Robert Quarry, Adrienne Corri, Linda Hayden, Natasha Pyne, Barry Dennen, Catherine Willmer, Ellis Dayle, Jenny Lee Wright, John Garrie, Ian Thompson


      Inhalt:

      Paul Toombes ist ein gefeierter Schauspieler, der durch seine Paraderolle des Dr. Death berühmt wurde. Doch als seine Verlobte brutal ermordet wird, verliert Toombes den Verstand und verbringt einige Jahre in der Psychiatrie. Als er genesen ist, wird er gebeten, in London eine TV-Serie basierend auf den alten Dr. Death Filmen zu drehen. Doch wieder geschehen blutige Morde – und sie tragen alle die Handschrift des Dr. Death…


      Trailer:


      Deutsche DVD Fassung: 03.12.2012
      deutsche DVD Fassung ist geschnitten

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • Hab den mal im TV gesehen und fand den damals schon nicht so toll...ich mag Price auch irgendwie nicht...nur in The Last Man on Earth fand ich seine Darstellung grandios. Die Phibes Filme sind okay, aber irgendwas stört mich auch dort.
    • Originaltitel: Madhouse
      Produktionsland: Großbritannien
      Produktion: Max Rosenberg, Milton Subotsky, Samuel Z. Arkoff
      Erscheinungsjahr: 1974
      Regie: Jim Clark
      Drehbuch: Angus Hall (Roman), Ken Levison, Greg Morrison, Robert Quarry
      Kamera: Ray Parslow
      Schnitt: Clive Smith
      Spezialeffekte: Norman Kerss, Roy Spencer
      Musik: Douglas Gamley
      Länge: ca. 88 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Vincent Price, Peter Cushing, Robert Quarry, Adrienne Corri, Linda Hayden, Natasha Pyne, Barry Dennen, Catherine Willmer, Ellis Dayle, Jenny Lee Wright, John Garrie, Ian Thompson


      Der Schauspieler Paul Toombes ist in der Rolle von Dr. Death beliebt und erfolgreich. Nachdem seine Verlobte umgebracht wird fällt der Verdacht auf Paul, der anschließend in die Psychiatrie eingewiesen wird. Nachdem man Paul als geheilt entlässt bekommt er das Angebot innerhalb einer TV Serie wieder als Dr. Death aufzutreten. Paul willigt ein, doch mit Start der Dreharbeiten kommt es zu grausamen Morden.

      Der englische Horrorfilm hatte sich mit Beginn der 70er gewandelt. Atmosphärische Filme im Stile der Hammer-Produktionen, war nicht mehr das was auf die Leinwände projektiert wurde. Filme wie „Im Rampenlicht des Bösen“, „Frightmare“ oder „Haus der Peitschen“ fuhren eine vollkommen andere Schiene, auf der auch die visuelle Härte nicht zu kurz kam. Jim Clark schuf mit „Madhouse“ sprich „Das Schreckenshaus des Dr. Death“ zum einen eine Art Abgesang, zum anderen aber auch eine kleine Hommage an das klassische und atmosphärische Horrorkino der 60er.

      „Das Schreckenshaus des Dr. Death“ bietet demnach ein paar schaurig schöne Elemente wie Nebel, Gewitter, Dunkelheit, gemütliche Räumlichkeiten und Schatten, sowie auch ein klein wenig Gore. Der abgetrennte Kopf, das Zerschneiden der Kehle und auch das Zerquetschen eines Regisseurs sind Bestandteile die eine gewisse Härte in den Vordergrund stellen konnten. Was sich klar von den englischen Produktionen der frühen bis Mitte der 60er Jahre distanziert ist die Spannung. Diese ist im „Das Schreckenshaus des Dr. Death“ eher rar gesät und kommt auch erst nach ca. 50 Minuten etwas mehr zum Tragen.



      Die Story des Films ist recht interessant, allerdings hätte Jim Clark hier wesentlich mehr rausholen können. Hier ist nicht auf die Logiklöcher hingewiesen, sondern eher auf eine manchmal vorhandene Unentschlossenheit. Themen wie Intrigen und Neid innerhalb der Filmindustrie werden z.B. nur leicht angerissen, anstatt dieses etwas mehr zu beleuchten um dem Film mehr Glaubhaftigkeit einzuhauchen.

      Der zentrale Punkt ist zweifelsohne der Part von Paul Toombes und somit hat Vincent Price auch alle Möglichkeiten sich in den Vordergrund zu spielen. Vincent macht dieses auch erwatungsgemäß gut. Peter Cushing ist eher seltener im Bild und hat nicht den Spielraum um mit Vincent zu konkurrieren.

      Neben der Suche nach dem wahren Mörder oder nach der wahren Identität von Dr. Death, ließ es sich Clark nicht nehmen die ein oder andere Szene aus klassischen Poe Verfilmungen einzuspielen. Somit begegnet dem Zuschauer Basil Rathbone und Vincent Price in "Der Fall Valdemar, Boris Karloff und Vincent Price in „Der Rabe“, Vincent Price im „Pendel des Todes“ und Vincent Price zusammen mit Mark Damon in „Die Verfluchten“. Diese Szenen werden auf einer Leinwand gezeigt und als die alten Filme von Dr. Death ausgegeben.

      Fazit: Ein kleiner britischer Horrorfilm aus den 70er Jahren, der wesentlich angenehmer ist als sein Ruf. Denn Fakt ist nun mal: wo Vincent und Peter am Werken sind, da kann eh nicht viel schief gehen.

      7/10

      ...andere würden wohl einen Punkt weniger geben.

      Die DVD von KSM ist geschnitten, das alte VHS Tape war ungeschnitten!
    • Kritik:

      Vincent Preis spielt diesmal ein Horrorfilmmonster in einem Film übers Filme drehen, der mit einer mörderischen Kriminalgeschichte aufwarten kann. Die Handlung ist voraussehbar und im späteren Verlauf ziemlich unlogisch. Die Mordszenen sind auch noch nicht wirklich hart, aber es ist so einiges mehr an Blut zu sehen als üblich für Klassiker. Schreckenshaus des Dr. Death stellt auch so ziemlich den Übergang zwischen klassischem und modernem Horror da, mit mehr drastische Gewalt, nuttige weibliche Darsteller sowie mit mehr Tempo von Mord zu Mord. Die Klassiker Größen Vincent Price und Peter Cushing sind im modernen Horrorfilm angekommen und zeigen auch klassisch gedrehte Filme hier im Film selbst. Während Price seine erfolgreiche Filmkarriere zu Ende ging und noch eine ziemliche Gurke mit Das Haus der langen Schatten Mitte der 80er nachlegte, hatte Peter Cushing im Sci-Fiction Bereich anschließend zumindest einmalig noch mehr Erfolg, mit Krieg der Sterne bekam er sogar seine größte Filmrolle überhaupt.

      [film]6[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • Original von Dr.Doom:

      hatte Peter Cushing im Sci-Fiction Bereich anschließend zumindest einmalig noch mehr Erfolg, mit Krieg der Sterne bekam er sogar seine größte Filmrolle überhaupt.

      [film]6[/film]


      ...und seine schwächste.

      SciFi mit Chusing sagt mir eher in der Form zu:

      Dr. Who and the Daleks
      Daleks – Invasion Earth: 2150 A.D.

      ..obwohl ich die auch mittelprächtig fand.
    • Kommt Ungekürzt als HD Premiere von Wicked Vision welche den Film in Kürze in selbiger Form der FSK vorlegen!

      Ein Coverentwurf fürs Mediabook im Design von Daryl Joyce zum anteasern...