Die Braut des Prinzen

    • Die Braut des Prinzen



      Produktionsland: USA
      Produktion: Rob Reiner, Andrew Scheinman, Norman Lear
      Erscheinungsjahr: 1987
      Regie: Rob Reiner
      Drehbuch: William Goldman
      Kamera: Adrian Biddle
      Schnitt: Robert Leighton
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 16.000.000$
      Musik: Mark Knopfler
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK 6
      Darsteller: Cary Elwes, Mandy Patinkin, Chris Sarandon, Christopher Guest, Wallace Shawn, André the Giant, Fred Savage, Robin Wright Penn, Peter Falk, Peter Cook, Mel Smith, Carol Kane


      Inhalt:

      Wer erinnert sich nicht daran, wie langweilig es sein kann, als kleines Kind krank im Bett zu liegen, während die Freunde die spannendsten Abenteuer erleben? Da hilft es auch wenig, wenn der Großvater vorbeikommt, um ein Märchen vorzulesen. Aber diese Geschichte hat es in sich! Und nicht nur der Enkel wird von Großvaters Geschichte in den Bann gezogen.

      Es war einmal ein wunderschönes Mädchen namens Buttercup. Sie lebte im Lande Florin und ritt am liebsten mit ihrem Pferd über die Wiesen und Wälder. Buttercup hatte einen Stallburschen, den sie pausenlos herumschubste, doch was auch immer sie von ihm verlangte, er erledigte alles und erwiderte immer nur : "wie Ihr wünscht.". Eines Tages fiel Buttercup auf, dass Westley mit "wie ihr wünscht" eigentlich "ich liebe Dich" meinte und sie bemerkte, dass auch sie sich schon vor langer Zeit in ihn verliebt hatte. So wurden die beiden ein glückliches Paar und alles hätte so schön sein können, wenn Westley nicht eines Tages beschlossen hätte, in die Ferne zu ziehen, weil er nicht Zeit seines Lebens ein einfacher Stallbursche ohne Geld und Ruhm sein wollte. Bevor er auszog, versprach er seiner Geliebten, mit vollen Händen zurück zu kommen und sie anschließend zu heiraten.

      Kurze Zeit später erfuhr Buttercup, dass das Schiff, mit dem Westley abgereist war, von dem grausamen Piraten Roberts gekapert wurde und alle, die sich an Bord befunden hatten, ermordet worden waren. Als es für den Prinzen des Landes Florin an der Zeit war, zu heiraten, wählte er Buttercup aus und da sie ihre große Liebe Wesley für tot hielt, willigte sie ein, Prinz Humperdinck zum Mann zu nehmen. Doch dann wurde sie von drei Männern, die Unruhe stiften wollten, entführt! Prinz Humperdinck schickte natürlich sofort seine Männer los, um seine Braut zurück zu erobern. Aber es waren nicht Humperdincks Männer, die sie aus den Fängen des begnadeten Schwertkämpfers Inigo Montoya, des Riesen Fezzik und Sizilianers Vizzini befreien - es ist der grausame Pirat Roberts. Als dieser sich als Buttercups Geliebter Westley zu erkennen gab, kannte ihre Freude keine Grenzen.

      Aber ehe die beiden sich glücklich in die Arme nehmen konnten, mussten noch einige Abenteuer überstanden, einige Schwertkämpfe gefochten, Riesen, Zauberer und Monster besiegt werden. Und auch Prinz Humperdinck wollte seine Braut nicht kampflos ziehen lassen.


      Trailer:



      Kritik:

      Was sind eigentlich RvaG's? …..Natürlich Ratten von außergewöhnlicher Größe und diese trashigen Nagerpuppen sind ein Heuler, wirken aus heutiger Sicht sehr lustig. Huldigungen sind in der Geschichte einige zu erkennen und zwar an Zorro (Maske von Cary Elwers) oder auch die Robin Hood Geschichte (Diebesgilde wird im Wald gefangen genommen). Bei den Schauspielern ist Wrestlinglegende André the Giant herausstechend zu erwähnen. Die Liebesromanze wird emotional im typisch 80er Stil voranschreiten. Die Braut des Prinzen ist eine sehr warmherzige Komödie mit Fantasieanteilen. Der Humor selbst schwankt zwischen witzig und etwas albern, es gelingt hier sicher nicht alles was witzig sein sollte, was vor allem an dem zu poetisch Gesprochenen liegt. Wer also richtig ablachen will sollte lieber was anderes schauen, denn Braut des Prinzen funktioniert nur als Erwachsenenmärchen, wo Opa „Columbo“ Peter Falk seinem Enkel Fred Savage (TV Serie: Wunderbahre Jahre) ein Märchenbuch vorließt. Das Problem ist hier also die stetig poetische Sprache die angewandt wird und das Ganze mehr wie ein billiges Theaterstück wirken lässt. Für Kinder ist es so nicht mal mehr tauglich, es liegt hier aber auch (vielleicht nicht nur) an der deutschen Synchronisierung, somit sich der große Unterschied zwischen der deutschen und internationalen Kritiken doch etwas erklären lässt. Nichts desto trotz ist die Geschichte interessant. Die imbd Bewertung von aktuell 8.1/10 liegt im Bezug auf die deutsche Sprachfassung gewiss viel zu hoch. Die Sounduntermalung stammt von Dire Straits Frontmann Mark Knopfler und ist eher ruhig und stimmig zu den atmosphärischen Schauplätzen. Mir hat der Film jedenfalls gefallen, die Schwächen bei dem Humor (Poesie) sind allerdings für eine bessere Bewertung hinderlich.

      “Wie ihr wünscht!”

      [film]7[/film]
      (+1 mit Originalton möglich)
    • So nun habe ich auch mal diesen 80iger Jahre Familienfilm nacholen dürfen der mir einerseits sehr gefiel durch die Liebesgeschichte und die erzählweise von Peter Falk und seinen Enkel von Wundebare Jahre, andererseits ist der Film eher für die Zielgruppe ab 10 Jahren gerichtet und deswegen auch nicht so Zünden wollte bei mir als Ansehender.
      Er war mir eine Schippe zu Lieblich zu Charmant aufgetragen, ansonsten eine schöne Liebesgeschichte mit viel Kitsch, genau dieses Wort suchte ich gerade vergeblichst:-) Kein Klassiker des 80iger MärchenAbenteuer Familien Kinos aber dennoch sehr Unterhaltenswert durch seine Liebesromaze.
      [film]6[/film]

    • "Schöpfer" William Goldman ist verstorben, für sein Drehbuch erhielt er damals 400.000 Dollar, bis Dato die höchste in Hollywood für ein einzelnes Drehbuch erzielte Summe.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...