Kill Bill Vol. 2

    • Kill Bill Vol. 2



      Produktionsland: USA
      Produktion: Lawrence Bender, Bob Weinstein und Harvey Weinstein
      Erscheinungsjahr: 2004
      Regie: Quentin Tarantino
      Drehbuch: Quentin Tarantino
      Kamera: Robert Richardson
      Schnitt: Sally Menke
      Spezialeffekte: Jason Gustafson
      Budget: ca. 30,000,000 $
      Musik: Robert Rodriguez
      Länge: ca. 136 min
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller: Uma Thurman, David Carradine, Gordon Liu Chia-Hui, Michael Madsen, Daryl Hannah, Michael Parks, Bo Svenson, Jeannie Epper, Stephanie L. Moore, Shana Stein, Caitlin Keats, Christopher Allen Nelson, Michael Madsen, Sid Haig


      Inhalt:
      Der Rachefeldzug der "Braut" geht nach dem gewaltsamen Ableben von O-ren Ishii (Lucy Liu) und Vernita Green (Vivica A.Fox) ohne Pause weiter.
      Als nächstes auf der Liste stehen neben der einäugigen Elle Driver (Daryl Hannah) auch der männliche Killer Budd (Michael Madsen), bevor sich die Braut (Uma Thurman) ihrem eigentlichen ehemaligen Chef Bill ( David Carradine) widmen will. Doch Bill weiß noch um ein Geheimnis, von dem Braut nichts ahnt, weil es geschah, als sie selbst bereits im Koma lag und er will diese Trumpfkarte ausspielen



      Trailer:


      Meinung :

      Das die Fortsetzung den sehr guten Vorgänger nicht Toppen kann war eigentlich abzusehen, trotzdem wird der weitere Rachefeldzug der Braut gut inszeniert und gibt auch Einblicke in die Vergangenheit der Killerelite wie z.B. die Ausbildung bei einem exzentrischen Meisters des KungFu und auch wie Elle Driver ihr Auge verloren hat (cool fand ich dann auch die Tatsache das Kido ihr auf eben diese Weise ihre Rache zu Güte werden lässt, seht aber selbst).
      Auch wird das Szenario in der Kirche besser beleuchtet bez. erklärt und das es eben nur die Probe zur Hochzeit war und nicht die Hochzeit selbst, hier bekommt man auch Samuel L. Jackson in einer kleinen Gastrolle (als Orgelspieler in der Kirche) zu Gesicht.

      Tarantino schraubt in Vol.2 denn Aktion und Blutfaktor erheblich zurück und legt wieder wert auf gute, interessante Dialoge (auch wenn gerade dieser Aspekt viele nervt oder Langweilt, mir gefällt dies aber, warum auch immer, es ist eben so, kann es aber verstehen wenn dies bei vielen auf Unverständnis stößt, für mich machen diese Dialoge einen Tarantino aus).
      Der einzige Kill??? der etwas blutiger Ausfällt ist der an Elle Driver, Budd stirbt nicht einmal durch die Hand der Braut, sondern wird von denn eigenen Leuten betrogen und muss Bekanntschaft mit einer schwarzen Mamba machen (wie Ironisch, dies war ja der Codename der Braut).
      Der Showdown mit Bill fällt dann leider etwas enttäuschend aus, dafür ergeben manche Szenen und Dialoge vom Anfang des Films Sinn, da sie eben wichtig für das Ende sind.

      Auch setzt Quentin erneut auf denn Western bez. Eastern Look und verbeugt sich erneut vor einigen Klassikern dieser beiden Genres, dies gilt auch für einen wieder hervorragenden gewählten Soundtrack.

      Aber auch der Cast ist erneut sehr gut (kennt man ja aus dem ersten Teil) einmal mehr überzeugt Uma in ihrer Rolle der Rächerin, aber auch Carradine spielt hier hervorragend und hat eine Immense Aura und Ausstrahlung, wirklich beeindruckend.

      Wer denn ersten Teil nur wegen der Aktion und Gewaltorgie gut fand, wird eventuell vom zweiten Part enttäuscht sein, derjenige der aber Tarantinos Werke kennt, dem wird auch der zweite Teil gefallen.

      Ich war eigentlich nur vom Showdown enttäuscht und das Budd nicht von der Braut getötet wurde, der Rest hat mir sehr, sehr gut gefallen.

      Deswegen gibt es auch gute

      [film]8[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • RE: Kill Bill Vol. 2

      Teil 1 bleibt unerreicht, dennoch hat auch Volume 2 seine Momente.
      Das unglaubliche hohe Tempo von Volume 1 erreicht er nicht, hier und da ganz kleine Schwachpunkte im Ablauf.
      Was im ersten während laufender Bilder passiert wird hier erzählt, so das manch Dialog doch etwas überflüssig lang gezogen erscheint.
      Die Geschicjhte insgesamt ist aber einfach zu gut als das dies das Sehvergnügen gross stören könnte.
      Auch hier fast ein Epos aus Bild und Musik - [film]9[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • War ja als EIN epischer Film geplant, was aber beim Testpublikum nicht gut angekommen ist.
      Deswegen ist es keine Fortsetzung sondern ein Gesamtwerk.
      Trotzdem Komisch, dass es hier noch keinen Thread dazu gab.
      Von mir gibts ohne weitere Worte
      [film]9[/film]

      und immer zusammen anschauen!


      “Drinking alone is as bad as shitting in company“ :0:
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    • Produktionsland: USA
      Produktion: Lawrence Bender, Bob Weinstein und Harvey Weinstein
      Erscheinungsjahr: 2004
      Regie: Quentin Tarantino
      Drehbuch: Quentin Tarantino
      Kamera: Robert Richardson
      Schnitt: Sally Menke
      Spezialeffekte: Jason Gustafson
      Budget: ca. 30,000,000 $
      Musik: Robert Rodriguez
      Länge: ca. 136 min
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller:
      Uma Thurman: Beatrix Kiddo
      David Carradine: Bill
      Michael Madsen: Budd
      Daryl Hannah: Elle Driver
      Gordon Liu: Pai Mei
      Michael Parks: Esteban Vihaio
      Perla Haney-Jardine: B. B.





      Kiddos Rachefeldzug geht weiter und nun stehen Elle Driver, Budd und natürlich Bill auf ihrer Liste. Der Weg Richtung Bill wird demnach immer kürzer.

      Mit den Morricone-Klängen des Ausnahme Westerns „Navajo Joe“ präsentiert Kiddo eine kleine Stellungnahme zur derzeitigen Lage an der Rachefront. Anschließend wechselt das Szenarium mit seinen knalligen Farben in die Vergangenheit die sich als schwarz/ weiß Bild gestaltet. Hier erhält der Zuschauer weitere Informationen und wird zum ersten mal mit Bill konfrontiert. Dieser erste Auftritt von David Carradine als der Organisator der Kiddo-Hatz ist sehr gelungen. Kameratechnisch wie auch schauspielerisch passt in dem Dialog zwischen Bill und Kiddo alles sehr gut zusammen.

      Eine weitere neue Bekanntschaft für den Zuschauer ist Michael Madsen als Budd. Ein schräger Texaner, der eine recht fiese Ratte ist wenn es darum geht seinen Vorteil zu finden. Auch Madsen erhält als Hymne die Klänge eines Corbucci Westerns und somit macht sich das geliebte „L'Arena“ aus „Il Mercenario“ in den Lautsprechern breit. Madsens deutsche Synchronstimme wird erfreulicherweise vom immer gern gehörten Thomas Danneberg präsentiert.

      Im Bereich der fiesen Bestien ist Budd allerdings eher ein Chorknabe im Vergleich zu Elle Driver. Daryl Hannah ist als Elle Driver auch gleichzeitig das Highlight des zweiten Billkiller-Kommandos. Zwar kann sie sich nicht mit einer außer Konkurrenz stehenden Augenklappenträgerin nämlich der göttlichen Christina Lindberg messen, allerdings ist Daryl Hannah stets für eine Überraschung gut.

      Der Kampf zwischen Daryl Hannah und Uma Thurman setzt dem Ganzen das Sahnehäubchen auf. Leider ist Daryls Spielzeit äußerst kurz angesiedelt, vor allem wenn man bedenkt wie viel Spielzeit innerhalb „Kill Bill 2“ einfach vertrödelt wird. Somit wären wir auch schon beim ganz großen Manko angelangt, da der Film einfach zu lang ist und man als Zuschauer ab und an ein wenig aus dem Erzählfluss gebracht wird. Manche Situationen sind einfach unnötig.

      Nachdem Tarantino sich in den meisten Genres bereits ausgetobt und ausgiebig bedient hat, findet sich doch noch eine Lücke die geschlossen werden kann. Hierzu geht es zu einem Shaolin-Meister der die Technik des Kämpfens an Bills Gefolgschaft vermittelt. Auch der aus den Hongkong Eastern bekannte China/ Japan Hass wird kurz angesprochen.

      Kamera- wie Schnitttechnisch gibt es Nichts was man negativ erwähnen konnte. Die Bilder passen definitiv auch wenn die Spannung eher auf der Strecke bleibt.

      Fazit: Eine zu lang geratenen Fortsetzung, die ihre Aufwertung (0,5 Punkte) durch eine gut agierende Daryl Hannah, einem sehr guten Kampf (Hannah/ Thurman) und dem „Lebendig begraben Thema“ erhält.

      6,5/10