Resurrection - Die Auferstehung

    • Resurrection - Die Auferstehung



      Alternativer Titel: Kristi legeme
      Produktionsland: USA
      Erscheinungsjahr: 1999
      Produktion: Howard Baldwin, Patrick D. Choi, Richard M. Cohen, Christopher Lambert, Nile Niami, Paul Pompian
      Regie: Russell Mulcahy
      Drehbuch: Brad Mirman
      Kamera: Brett Reynolds
      Schnitt: Gordon McClellan
      Budget: ca.10.000.000$
      Musik: Jim McGrath
      Länge: ca. 103 min
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Christopher Lambert, Barbara Tyson, Patrick Chilvers, David Cronenberg, Jayne Eastwood, Darren Enkin, David Ferry, Jan Filips, Rick Fox, Silvana Gatica, Karen Glave, Barbara Gordon



      Inhalt:
      Im verregneten Chicago treibt ein brutaler Serienkiller sein Unwesen. Seinen Opfern trennt er gezielt Gliedmaßen ab.
      Detective Prudhomme (Christopher Lambert) macht sich zusammen mit seinem Partner auf die gefährliche Jagd nach dem Psychopathen. Die Hinweise auf ein biblisches Motiv verdichten sich zunehmend und die Aufklärung des Falles scheint greifbar nahe. Doch dann wird Prudhommes Partner Opfer des Killers...




      Meine Meinung:
      Wirklich ein äußerst gelungener Serienkiller-Streifen der überaus brutal ist und mich sogar noch mehr überzeugt hat als "Sieben". Vergleiche hierzu kann man durchaus ziehen, da er ähnlich inszeniert ist und auch eine ähnliche Story hat, dennoch finde ich "Resurrection" noch eine ganze Ecke spannender, was auch an dem hervorragenden Drehbuch liegen dürfte welches sich auf das wesentliche konzentriert, nämlich die Spannung. Man ist immer neugierig was als nächstes passiert und man kann bis es aufgedeckt wird wirklich nicht erraten wer der Killer ist.

      Für alle Freunde spannender Thriller welche sich mit der Serienmörder-Thematik beschäftigen wirklich sehr zu empfehlen. Wie gesagt, ich finde ihn sogar einen Tick besser als "Sieben"

      [film]9[/film]
    • Mal eine Frage,: WIeso fehlen bei der Filmvorstellung schon wieder Angaben die offensichtlich herausgelöscht wurden? Man findet doch alles leicht ersichtlich hier: imdb.de/title/tt0142804/fullcredits
      Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"
    • Christopher Lambert sthet ja nicht unbeingt immer für Qualität, The Resurrection bildet aber eine löbliches und positives Beispiel das er fast alleinen Film tragen kann.
      Natürlich lehnt er sich dabei an "Sieben" an, warum auch nicht?
      Hat seine Momente und ist durchgehend unterhaltend. [film]7[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...





    • Resurrection - Die Auferstehung
      (Resurrection)
      mit Christopher Lambert, Barbara Tyson, Patrick Chilvers, David Cronenberg, Jayne Eastwood, Darren Enkin, David Ferry, Jan Filips, Rick Fox, Silvana Gatica, Karen Glave, Barbara Gordon
      Regie: Russell Mulcahy
      Drehbuch: Brad Mirman / Christopher Lambert
      Kamera: Jonathan Freeman / Brett Reynolds
      Musik: Jim McGrath
      FSK 16
      USA / 1999

      Frühling in Chicago, vom Himmel fällt Regen, und in den düsteren Ecken der Stadt bilden sich erste Blutlachen. Dazwischen sitzt ein Toter, dem der rechte Arm amputiert wurde. Der Außenseiter Detective Prudhomme, gebürtig in Louisiana und damit Spezialist für feuchte Elemente, wird zusammen mit seinem Partner auf den Fall angesetzt. Der Mörder hat bereits seine Spur zum nächsten Opfer gelegt. Wieder fehlt ein Körperteil, wieder trägt der Tote den Namen eines Apostels und ein Zahlenrätsel in seine Haut geritzt. Für Detective Prudhomme - selbst von einem persönlichen Trauma verfolgt - beginnt die alptraumhafte Jagd auf den Serienkiller.


      Es gibt nicht gerade wenig Leute die diesen erstklassigen Thriller als billige Kopie von David Fincher's Meisterwerk "Sieben" ansehen, was in meinen Augen vollkommen ungerechtfertigt ist, denn diesen Film als reines Plagiat von "Sieben" zu bezeichnen, ist meiner Meinung nach ein Fehler und wird dem Film auch nicht gerecht. Aber selbst wenn man ihn nur als Plagiat ansehen würde, ändert das überhaupt nichts daran, das man es hier mit einem absoluten Hochspannungsthriller zu tun bekommt und das ist nun wirklich selten genug der Fall. Dabei sind teils knisternde Spannung und eine herrlich düstere und beklemmende Atmosphäre die absoluten Aushängeschilder dieses Werkes, das einen von der ersten bis zur letzten Minute ganz unweigerlich in seinen Bann zieht und erst daraus entlässt, wenn der Abspann des Filmes eingesetzt hat.

      Natürlich sind die teilweise frappierenden Ähnlichkeiten mit "Sieben" nicht von der Hand zu weisen, aber dieser Film übt seine ganz eigene Faszination auf den Zuschauer aus und beschert einem teilweise schweissnasse Hände. Die Atmosphäre ist so fantastisch dicht und bedrohlich, das es einem teilweise die Luft zum Atmen nimmt. Als Zuschauer wird man von dem dargestellten Geschehen angewidert und gleichzeitig fasziniert und man steht die ganze Zeit förmlich unter Starkstrom. Es ist so gut wie unmöglich, sich der vom Geschehen ausgehenden Faszination zu verweigern, die sich fast wie eine zweite Haut über den Zuschauer legt.

      Die Spannung ist von Beginn an greifbar und extrem hoch angesiedelt, so das man von Beginn an voll im Geschehen ist. Keine große Anlaufzeit, man wird von Beginn an Teil der düsteren und bedrohlichen Grundstimmung die noch dadurch gestärkt wird, das auch hier, genau wie bei "Sieben" ein permanenter Dauerregen vorherrscht, der einem noch zusätzlich aufs Gemüt schlägt. Das verleiht der Geschichte auch einen etwas schwermütigen Anstrich, der dem Zuschauer ein starkes Gefühl der Beklemmung vermittelt. Man fühlt sich ganz einfach nicht richtig wohl in seiner Haut und wird dieses doch äusserst unbehagliche Gefühl auch bis zum Ende nicht mehr los.

      Christopher Lambert ist hier meiner Meinung nach in einer seiner besten Rollen zu sehen, man nimmt ihm den teilweise gebrochenen Cop ohne Weiteres ab, er spielt den Charakter absolut überzeugend. Auch die anderen Darsteller sind hier allesamt lobend zu erwähnen, was ja nun wirklich nicht in jedem Film der Fall ist. Dieser Thriller bietet jedenfalls um die 100 Minuten Spannung und Thrill pur, eine herrliche Atmosphäre und sehr gute Darsteller. Zwar ist "Sieben" für mich noch immer der Genre - Primus, aber weit dahinter braucht sich dieser Film keineswegs zu verstecken.




      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you