Death Wish 5 - The Face of Death

    • Death Wish 5 - The Face of Death




      Produktionsland: USA
      Produktion: Ami Artzi, Menahem Golan, Damian Lee
      Erscheinungsjahr: 1994
      Regie: Allan A. Goldstein
      Drehbuch: Allan A. Goldstein
      Kamera: Curtis Petersen
      Schnitt: Patrick Rand
      Spezialeffekte: Tim Mogg
      Budget: ca. unbekannt
      Musik: Terry Plumeri
      Länge: ca. 90 Minuten
      Freigabe: Spio JK
      Darsteller: Charles Bronson, Lesley-Anne Down, Michael Parks, Chuck Shamata, Kevin Lund, Robert Joy, Saul Rubinek, Miguel Sandoval, Kenneth Welsh, Lisa Inouye, Erica Lancaster, Jefferson Mappin


      Inhalt:
      Paul Kersey ist wieder zurück in New York und hat mit Olivia Regent eine Modedesignerin als Freundin. Doch ihr Ex-Mann will sie nicht so ganz hergeben, zumal sie seine ganzen Geheimnisse kennt. Als sie seine Geheimnisse verraten will, macht er ihr einen Strich durch die Rechnung. Und so kommt es wie es kommen muss. Olivia wird getötet und Paul schwört Rache. Zum letzten Mal!!

      Trailer:


      Österreich DVD & Blu-Ray Fassung: 18.12.2015 als Mediabook


      Meinung:

      Ganze 19 Jahre nach seinem ersten Auftritt als Paul Kersey, stieg Charles Bronson 1994 erneut in den Ring, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Dies war auch das bisher letzte Wiedersehen mit Paul Kersey und es wird wohl auch kein weiteres folgen, da Bronson ja 2003 leider von uns gegangen ist. Aber wie schneidet der letzte Teil der Reihe ab? Stellt er einen würdigen Abschluss dar, oder enttäuscht er die Fans?

      Paul Kersey ist wieder zurück in New York und hat mit Olivia Regent eine Modedesignerin als Freundin. Doch ihr Ex-Mann will sie nicht so ganz hergeben, zumal sie seine ganzen Geheimnisse kennt. Als sie seine Geheimnisse verraten will, macht er ihr einen Strich durch die Rechnung. Und so kommt es wie es kommen muss. Olivia wird getötet und Paul schwört Rache. Zum letzten Mal!!

      Die Story ist, wie nicht weiter verwunderlich, nicht besonders überraschend. Das das aber nicht weiter schlimm ist, haben bereits die 4 Vorgänger gezeigt. Diesmal hat man auch wieder versucht, das Ganze deutlich ernsthafter rüber zu bringen. War Teil 4 noch eher auf trashige One-Liner ausgelegt, so geht es hier eher ruhiger und beherrschter zur Sache. Aber genau das ist auch das größte Problem von Death Wish 5. Es passiert einfach zu wenig. Besonders nach Teil 3 und 4, hatte man sich als Fan auf ein erneutes Actionfeuerwerk gefreut, welches hier aber irgendwie ausblieb.

      Die Schauspieler machen ihren Job ganz gut. Diesmal gibt es auch keine kompletten Ausfälle, wie noch in Teil 4 zu verzeichnen. Charles Bronson als Paul Kersey macht seine Sache, gewohnt gut. Michael Parks als fieser Gangsterboss weiß auch zu überzeugen. Der Rest endet meistens als Kanonfutter für Kersey. Kamera und Musik zeigen das gewohnte Bild. Nichts was man in den Vorgängern nicht schon genauso gesehen hat.

      Kommen wir nun aber noch zur Action und die ist hier etwas schwach geraten. Zuerst einmal passiert in der ersten Hälfte fast gar nichts und es dauert auch bis überhaupt einmal der Grund für Paul Kerseys Rache passiert. Das ist wirklich schade. Man erinnere sich nur mal an Teil 1, wo nach gut 10 Minuten schon die Action begann. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Auch die Action an sich ist eher zurückhaltend. Den Bodycount kann man an 2 Händen abzählen und wenn jemand ins Gras beißt, dann ist es, bis auf wenige Ausnahme meist sehr harmlos. Wirklich schade.

      Fazit: Ordentlicher Abschluss, der zu keinem Zeitpunkt die Klasse der vier Vorgänger erreicht. Auf Grund der guten schauspielerischen Leistungen von Bronson und Parks, sowie der ganz netten Action aber kein kompletter Ausfall. Mehr Action hätte dem Film aber sicherlich sehr gut zu Gesicht gestanden. Für Fans der Reihe ein Muss, die anderen können sich die Zeit aber auch sparen.

      [film]6[/film]
    • Ich wusste bis vor kurzem gar nicht,das es hier noch einen fünfen Teil gibt,weswegen auch meine Erwartungen ziemlich hoch waren.Aber ich muss sagen,das der Film nicht so ganz mit seinen genialen Vier Vorgängern mithalten kann.Ich finde der Streifen wird während des Ablaufes immer oberflächlicher,so das der Eindruck entsteht das die Produzenten und der Regisseur noch mal auf Biegen und Brechen versucht haben,einen fünften Teil dieser Reihe aufzuzwingen,nur leider ging das auf Kosten von Originalität und Qualität.Eindeutig der schwächste Teil der gesamten Reihe.

      [film]6[/film]
    • Nicht ganz so doller Film mit dem Pfannkuchengesicht, aber durchaus ansehbar.
    • Nicht so gut wie die Vorgänger aber dank Old Bronson immer noch klasse.
      Kucke ich immer wieder gerne.

      [film]7[/film]
    • Diesmal gibt es mal sadistische Folterszenen, nicht extrem brutal aber so was hatte die Reihe bisher nie. Wie Verätzungen, mit Storm bearbeiten oder ein Säurebad. Dafür ist Bronson zurückhaltend und weich geworden, vorher war er ja ein Killer sondergleichen, aber nicht nur das lässt Teil 5 ganz alt aussehen. Die Darsteller sind außer Bronson alle sehr blass und das soll was heißen, da der rot sehende alte Mann nie als Darsteller heraus gestochen hat. Die Optik ist mausgrau wie C-Movie.

      War schon Teil 4 kein Kassenerfolg mehr, so war Teil 5 dann der totale Kassenflop, da nicht mal die Hälfte des Budgets eingespielt wurde. Schlechte Kritiken natürlich inklusive, wobei Allan Goldstein wohl nie irgendwas gescheites gedreht hat anhand seiner langen Filmliste. Es gibt halt solche Regisseure die massig Fime runter walzen und überhaupt keine Ahnung haben.

      [film]4[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)