Johnny Yuma




    • Alternativer Titel: Johnny Yuma
      Produktionsland: Italien
      Produktion: Italo Zingarelli
      Erscheinungsjahr: 1966
      Regie: Romolo Guerrieri
      Drehbuch: Romolo Guerrieri, Fernando Di Leo, Sauro Scavolini, Giovanni Simonelli
      Kamera: Mario A. Capriotti
      Schnitt: Sergio Montanari
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Nora Orlandi
      Länge: ca. 97 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller:

      Mark Damon: Johnny Yuma
      Lawrence Dobkin: Linus Jerome Carradine
      Rosalba Neri: Samantha Felton
      Leslie Daniels: Thomas Felton
      Luigi Vannucchi: Pedro
      (als Louis Vanner)
      Fidel Gonzáles: Sanchez
      Gustavo D'Arpe: Pitt
      Dada Gallotti: Susan
      Franco Lantieri: Sanco
      Ferdinando Poggi: Sugar


      In Deutschland nicht als DVD oder VHS erhältlich.





      Samantha Felton lässt ihren Ehemann umbringen um an dessen Vermögen zu kommen. Allerdings gibt es einen weiteren Erben den sie ausschalten muss und dieser macht es seinen Gegnern nicht so einfach.

      Romolo Guerrieri ging 1966 mit dem durchwachsenen „Sancho, dich küsst der Tod“ an den Start und konnte mit einem ganz anderen Kaliber nach legen. Die Rede ist von „Johnny Yuma“, der sich zweifelsohne als ein hervorragender Genrebeitrag gestaltet.

      Mit dem bekannten und wirksamen Mittel, wie einem guten und melodiösen Titelsong, so wie guten Landschaftsaufnahmen empfängt Jonny in entspannter Weise seine ersten Widersacher, die auch umgehend das Ticket in die ewigen Jagdgründe lösen können. Wo Jonny weilt da sind die Totengräber nicht tatenlos.

      Der Auftakt ist sehr rasant, es ereignen sich mehrere Morde und die Hauptfiguren werden vorgestellt. Das Gesamte reimt sich nach einer bestimmten Zeit zusammen, so dass dem Verfolgen eines exzellenten Italo-Westerns nichts mehr im Wege steht. Wo wir bei der Darstellerauswahl angelangt sind, so muss angemerkt werden, dass Mark Damon die Rolle des Jonny Yuma erwartungsgemäß sehr gut vermittelt. Allerdings steht Mark nicht allein da, denn Rosalba Neri (als Samantha Felton), Luigi Vannucchi (als Pedro), Lawrence Dobkin (als Linus Jerome Carradine) sind ebenfalls richtig klasse.

      Die von Mario A. Capriotti bediente Kamera bietet einige sehr gute Fahrten. Es macht Freude sich das Geschehen anzusehen. Ein kleines Highlight ist ein Angriff von Pedro auf Johnny. Ungewöhnlich für einen Western kommt Luigi Vannucchi mit einer Holzstange im Stile der mittelalterlichen Ritterspiele auf Mark Damon zugeritten. Natürlich lässt sich Johnny davon nicht beeindrucken und nachdem er einiges eingesteckt hat, greift Johnny zum glühenden Brandeisen.

      Die Story die „Johnny Yuma“ zu bieten hat ist sehr abwechslungsreich und man muss immer auf eine Wende gefasst sein. Das Finale hat noch weitere Besonderheiten in visueller wie auch Storytechnischer Hinsicht zu bieten.

      Fazit: „Johnny Yuma“ ist einer der sehr guten Italo-Western, der innerhalb der obersten IW Liga mitspielt.

      9/10