Night Hunter



    • Alternativer Titel: Avenging Force
      Produktionsland: USA
      Produktion: Menahem Golan, Yoram Globus
      Erscheinungsjahr: 1986
      Regie: Sam Firstenberg
      Drehbuch: James Booth
      Kamera: Gideon Porath
      Schnitt: Michael J. Duthie
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 1 Mio $
      Musik: George S. Clinton
      Länge: ca. 99 Minuten
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Michael Dudikoff: Matt Hunter
      Steve James: Larry Richards
      James Booth: Admiral Brown
      John P. Ryan: Elliot Glastenbury
      Marc Alaimo: Charlie Lavall

      Handlung:

      Matt Hunter war einer der besten Männer des Geheimdienstes, bis eine Bombe, die für ihn bestimmt war, seine Eltern tötete.
      Daraufhin quittierte er den Dienst und zog sich auf die Ranch seines Großvaters Jimmy zurück, um sich um seine jüngere Schwester Sarah kümmern zu können.
      Larry Richards, ein erfolgreicher farbiger Politiker aus New Orleans, welcher sich um den Sitz im Senat bewirbt, ist der beste Freund von Matt Hunter. Aufgrund seiner Hautfarbe und politischen Ambitionen ist Richards ins Visier von Pentangle geraten, einer elitären, rassistischen Bruderschaft aus Politik und Wirtschaft, welche ihn aus dem Weg räumen will.

      Als auf Richards während des Mardi Gras ein Anschlag verübt wird, dem sein Sohn zum Opfer fällt, lässt Hunter, welcher ihn zufällig zur selben Zeit besuchte, ihn auf die Farm seines Großvaters bringen.
      Doch die Pentangle lauert bereits auch hier. Mitglieder der Vereinigung töten Richards mitsamt der gesamten Familie und entführen Matts Schwester.
      Hunter muss nun, um seine Schwester zu retten, sich einen Kampf auf Leben und Tod in den Sümpfen Louisianas mit den Anführern von Pentangle stellen.


      DVD Österreich: 26.04.2013



      Kritik:

      In meiner anspruchslosen Jugendphase, die ist eigentlich immer noch lolp - war Night Hunter Musik in meinen Ohren.
      Dieser war sogar bis 2012 indiziert, eine Neuprüfung steht noch aus, möglicherweise wegen Passagen wie diesen:
      Im Original heisst es: „Hitler hatte Recht“ - in der Deutschen Version: „Wir haben Recht“.
      Die Cannon Group machte viele solcher Produktionen, einfach und reaktionär.
      Man sollte aber wissen das die beiden Gründer Golan/Globus Juden aus Israel sind, also sahen die das recht locker.
      Genau so sollte man ran gehen an Night Hunter, denn bis auf knallharte Schlägereien ist nicht viel, macht aber Spass. [film]8[/film]

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Von dem Film kommen vsl. im April 3 große limitierte Hartboxen dieses Films heraus. Und zwar von NSM.
      Werde ich mir mal vormerken.

      Quelle: schnittberichte.com/news.php?ID=5119
    • Das Duo Dudikoff und James bereitet einiges an Freude. Die "Bösen" haben auch den ein oder anderen Spruch parat. James wird von denen -wenn ich das richtig in Erinnerung habe- als schwarzer Strolch und mit dem obligatorischen "Dachpappe" tituliert.

      NSM muss nicht sein. Da kommt bestimmt eine kostengünstigere Variante raus.
    • Kritik:

      Es ist schon verwunderlich dass der Film es bis eben nicht auf DVD geschafft hat.
      So denn, die Nahkampfszenen können sich sehen lasen, auch sind ein paar Durchbohrungen dabei, aber es ist nichts dabei was den Gorehound noch richtig reizen würde, somit die Indizierung auch hier eigentlich überholt ist. Das besondere an den Killern sind ihre abgefahrenen Maskeraden, wo einer wie Jason Voorhees mit der Eishockeymaske ausschaut, ein anderer ist ein Wrestler mit schwarzer Ledermaske und so weiter. Für die Geschichte wird auch Dramaturgie erzeugt, denn es werden Kinder umgebracht und der Held rächt sich dann in Selbstjustizmanier, wenn gleich der Film die erzeugten Emotionen irgendwie nicht richtig ausleben kann. Michael Dudikoff war im Vergleich zu Chuck Norris dann doch die bessere Wahl für den Helden, wenn gleich er auch keine Star Ausstrahlung rüberbringt. Die Bösewichte (Terroristen) sind hier radikale der amerikanischen, ausländerfeindlichen Waffenlobby oder auch der Ku Klux Klan genannt, wobei sie hier nur als Bruderschaft oder Pentangle bezeichnet werden, welche gerade Heute mehr Anhänger haben als je zuvor, dass macht den Film inhaltlich interessant, im Vergleich zu Vietnamkriegsfilmen, die dann schnell als Altbacken gelten können. Die Waldkulisse im letzten Drittel gibt sogar etwas Atmosphäre her, zumindest was das Bild einer 80er Action-B-Produktion so hergeben kann, wo dann die lange und spannende Jagd stattfindet, das ist auch die große Stärke des Films, denn im letzten Drittel geht es rasant zur Sache. Im Mittelteil plätschert die Geschichte allerdings etwas zu sehr vor sich hin, was aber typisch für solche günstige Actionproduktionen ist und Night Hunter ist zumindest besser als die Chuck Norris Filme. An Explosionen gibt es allerdings gar nichts zu sehen, aber die Nahkämpfe sehen zumindest gut aus, an witzige Sprücheklopfer fehlt es hier auch nicht. Am Ende wird unmissverständlich eine Fortsetzung angekündigt, die es dann nie gab.

      Für eine günstige Produktion ist Night Hunter ganz gut geworden.

      [film]8[/film]


      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Habe den schon lange Zeit auf DVD (Bootleg?) Die Quali ist leider nicht toll. Aber der fim. Schöner, launiger B-Actionfilm.
      Sogar mein lieblings-Dudikoff Film.

      [film]8[/film]
    • Gerade gestern wieder gesehen, finde den immer noch genial.

      habe übrigens die UK-Fassung, da ist auch der deutsche Ton drauf !
    • VÖ: 26. Mai 2017

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      Electro in the Dark (Spotify Playliste)