Ninja, die Killer-Maschine

    • Ninja, die Killer-Maschine



      Alternativer Titel: Enter the Ninja
      Produktionsland: USA
      Produktion: Judd Bernard, Yoram Globus und Menahem Golan
      Erscheinungsjahr: 1981
      Regie: Menahem Golan
      Drehbuch: Dick Desmond, Mike Stone
      Kamera: David Gurfinkel
      Schnitt: Michael J. Duthie, Mark Goldblatt
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: W. Michael Lewis, Laurin Rinder
      Länge: ca. 95 Minuten
      Freigabe: FSK 18

      Darsteller:

      Franco Nero: Cole
      Susan George: Mary Ann
      ShM Kosugi: Hasegawa
      Christopher George: Venarius
      Alex Courtney: Frank

      Handlung:

      Sehr zum Missfallen seines Kontrahenten Hasegawa wird der Vietnamkriegsveteran Cole von ihrem gemeinsamen Meister in den Rang eines Ninjas erhoben.
      Hasegawa sieht Cole nicht als Gleichgesinnten an, da dieser als Amerikaner nicht aus der Traditionslinie der Samurai stammen würde.
      Nach der Ernennung verlässt Cole Japan und besucht seinen alten Freund und Kameraden Frank auf den Philippinen. Sein alter Freund ist zwar zu einem Säufer verkommen, hat aber mit Mary Ann eine hübsche Frau an seiner Seite. Gemeinsam besitzen sie etwas Land auf den Philippinen, das sie von Einheimischen bestellen lassen.
      Doch der Immobilienmogul Venarius will das Land unter seine Kontrolle bringen. Frank hilft seinem alten Freund, zuerst gegen „Hook“, einen Bösewicht mit einem Haken als Hand. Es gelingt den beiden, den Mann auszuschalten, der daraufhin die Organisation verlässt.
      Es beginnt ein erbarmungsloser Kampf...

      Kritik:

      Im meinen Bewusstsein war dies der erste Ninja Film den ich sah, sofort haben mich die Schattenkämpfer fasziniert, durch ihr Aussehen in schwarzen Kostümen, ihre besonderen Waffen wie Wurfsterne, und natürlich durch ihren Kampfstil.
      Franco Nero mal anders als weisser Ninja, Sho Kosugi drehte danach für die Cannon Group reichlich Ninja Filme wie "Die Rückkehr der Ninja" oder "Die Herrschaft der Ninja", allesamt haben die mir gefallen.
      Enter the Ninja (Originaltitel) bildet also den Auftakt dieser Trilogie, und ist für mich vom darstellerischen auch der beste.
      Sehr gute Fights, reichlich Action und insgesamt ein grosser Spass. [film]8[/film]

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Auch erst Gestern erstmalig gesichtet.Der Anfang war zwar recht spannend und solide für einen Ninja Streifen, aber der Rest ist es wirklich nicht wert weiter hier darüber zu berichten.Schlechter Hauptdarsteller wie ich fand, und dämliche Kills eher belustigend.
      WERTUNG 2/10

    • 80er Jahre B-Action der Cannon Group und für B-Actionfans sehr empfehlenswert! Der Film bedient sich dem Ninja Thema und kommt, wie die meisten 80er Jahr Actionfilem dieser Art, herrlich naiv aber immer mit Charme daher und grossem Unterhaltungswert! Das Ninja Thema kommt eigentlich nur am Anfang und am Ende vor, zwischendrin ist es ein reiner B-Prügelfilm voller Klischees, die man aus dieser Art Film nicht anders kenn oder besser gesagt auch genau so erwartet! Nebst den coolen und kitschigen Ninja-Szenen wartet der Film dann auch noch mit zwei tollen Darsteller auf, welche die beiden Ninjas verkörpern: Zum einen Sho Kosugi als böser Ninja (mit dem üblichen Klischee halt) und Franco Nero, den Original Django Darsteller, als guten Ninja. inja Szenen sind sehr blutig in Szene gesetzt, aber es ist etwas schade finde diese nur am Anfang und am Ende ihre Szenen. Im Mittelteil sind die Actionszenen schon weitaus weniger spektakulär, aber wegen der herrlichen Überzeichnung der idiotischen Gangster mache auch diese Szenen Spass und die weibliche Hauptrolle aus Straw Dogs kann auch hier als einzig weibliche Hauptdarstellerin überzeugen! Für B-Actionfans der 80er Jahre nur zu empfehlen!
    • Ein guter 80er Ninja-Streifen. Action stimmt und endlich auch in einigermassen vernünftiger Qualität auf DVD erhältlich. Empfehlenswert!

      [film]7[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Wenn man den Namen Franco Nero hört denkt man sicherlich nicht gleich zwangsweise an einen Ninja-Film, ist der charismatische Italiener doch vielmehr aus unzähligen Werken des Cinema Italiano bekannt. Allein dieser Aspekt liefert schon genügend Grund dafür, ihn sich einmal in einer eher ungewohnten Rolle anzusehen, die er zudem auch noch sehr gut ausfüllt. Ganz generell finde ich die Zusammenstellung der Darsteller schon ziemlich erstaunlich, denn neben Nero agieren beispielsweise noch bekannte Gesichter wie Zachi Noy (Eis am Stiel) oder auch Christopher George (Ein Zombie hing am Glockenseil). Die verschiedendsten Genre-Darsteller treffen hier also aufeinander und diese bunte Mischung ist auch schon der nächste Grund, um sich diesen 80er Jahre Klassiker auf jeden Fall anzuschauen. Zwar zählt das Werk von Menahem Golan vielleicht nicht zu den besten Genre-Vertretern, bietet aber äußerst kurzweilige Filmkost, die insbesondere im Bereich der Action-Passagen eine ganze Menge zu bieten hat.

      So ist dann auch gleich der Einstieg in die Story recht tempo-und actionreich geladen, man wird sofort in ein ordentlich inszeniertes Kampfgeschehen hinein geschmissen, ohne das man sich mit einer großartigen Einführung aufhält. Allerdings darf man im Bezug auf die Kampf-Choreographien keinesfalls die heutigen Maßstäbe ansetzen, erinnern die einzelnen Fights doch manchmal eher an einen typischen Klopperfilm der damaligen Zeit und beinhalten nicht die heutzutage ästhetische Ausstrahlung der neueren Kampfsport-Filme wie beispielsweise "Ong-Bak" oder auch "Ninja Assassin". Selbst der 1985 erschienene "American Fighter" der übrigens genauso wie vorliegendes Werk aus dem Hause Cannon stammt, ist in Sachen Kampfkunst stilsicherer gelungen. Das ist jedoch meiner Meinung nach keinesfalls negativ zu bewerten, denn "Ninja - Die Kampf-Maschine ist einfach ein Film, der dem Zuschauer jede Menge Vergnügen bereitet und in dem der Hauptdarsteller dem Film-Titel alle Ehre macht.

      Franco Nero hat nämlich wirklich alle Hände voll zu tun und unter dem Gesichtspunkt das Kampfsport nicht gerade seine Hauptbeschäftigung ist, macht er seine Sache wirklich gut. An der ein oder anderen Stelle erscheinen diverse Bewegungsabläufe zwar auch mal etwas hölzern, doch darüber schaut man auch gern einmal hinweg. Lediglich einige etwas überflüssig erscheinende Szenen hätte man sich ersparen können, in denen es manchmal etwas zu flapsig zugeht. Die angesprochenen Passagen passen irgendwie nicht so wirklich in das Szenario hinein und verleihen ihm an gewissen Stellen eine unfreiwillig komische Note, die nun beim besten Willen nicht nötig gewesen wäre. Hauptsächlich hat mich hierbei die Darstellung des Bösewichtes Venarius (C. Geroge) gestört, die doch ein wenig zu theatralisch-und gekünstelt erscheint. Ansonsten aber handelt es sich um einen rundum gelungenen Film, der insbesondere auch dieses typische 80er Jahre Flair versprüht und schon allein deswegen absolut sehenswert ist. Ein wenig schade empfand ich lediglich die Tatsache, das Sho Kosugi hier etwas zu kurz kommt, denn bis auf seine Mitwirkung gleich zu Beginn des Filmes und im entscheidenden Endkampf ist leider rein gar nichts von ihm zu sehen.

      Insgesamt gesehen überwiegen die positiven Aspekte ganz eindeutig und Nero in der Rolle des weißen Ninjas finde ich ganz einfach bravourös. Der gute Mann kann ganz einfach in jeder Rolle überzeugen und liefert dabei zumeist eine sehr gute Figur ab. So drückt er der Geschichte auch ganz unweigerlich seinen persönlichen Stempel auf, was ganz sicher auch darin begründet ist, das er während der gesamten Laufzeit nahezu omnipräsent ist. Normalerweise hätte man wirklich mitzählen müssen, wie viele Personen er hier außer Gefecht gesetzt hat, doch dann hätte man vom Rest der Geschichte nicht mehr allzu viel mitbekommen. "Ninja - Die Kampf-Maschine" ist ganz bestimmt nicht der hochklassigste Vertreter seiner Art, aber ein herrlicher Klassiker, den man sich immer wieder gut anschauen kann. Dabei hat das Spektakel auch nach über 3 Jahrzehnten immer noch nichts von seinem Reiz verloren, so das eine neuerliche Sichtung allemal lohnenswert erscheint. Wer diesen Film noch nicht in seiner Sammlung hat, sollte spätestens jetzt diesen Zustand ändern.


      Fazit:


      Gerade im Bezug auf die Kampf-Choreographien gibst es eine Menge Ninja-Filme die sicherlich höher anzusiedeln sind, doch als Gesamtpaket ist das Werk von Menahem Golan an Kurzweil schwer zu überbieten. Der Zuschauer wird mit Action im Minutentakt konfrontiert und kommt bei den wilden Schlägereien voll auf seine Kosten.Da nimmt man auch gern einmal diverse Qualitäts-Verluste in der Kampfkunst hin und erfreut sich an einem rundum gut unterhaltenden Film, der in keiner gut sortierten Sammlung fehlen sollte.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you



    • Alternativer Titel: Enter the Ninja
      Produktionsland: USA
      Produktion: Judd Bernard, Yoram Globus und Menahem Golan
      Erscheinungsjahr: 1981
      Regie: Menahem Golan
      Drehbuch: Dick Desmond, Mike Stone
      Kamera: David Gurfinkel
      Schnitt: Michael J. Duthie, Mark Goldblatt
      Musik: W. Michael Lewis, Laurin Rinder
      Länge: ca. 95 Minuten
      Freigabe: FSK 18

      Darsteller:
      Franco Nero: Cole
      Susan George: Mary Ann
      ShM Kosugi: Hasegawa
      Christopher George: Venarius
      Alex Courtney: Frank







      Cole erlernt in Japan die Kunst des Ninjutsu. Auf den Philippinen hat Cole nun die Möglichkeit, dass Erlernte anzuwenden um seinem alten Kriegskameraden Frank aus der Klemme zu helfen. Doch die Anzahl der Gegner ist nicht gering und schon bald greift ein weiterer Ninja ins Geschehen ein.

      Mit einer typischen, für US-B-Action-Movies üblichen Musik startet das Ninja-Kommando aus der Connon-Schmiede. Dabei sind in Japan reichlich in schwarze und rote Strampelanzüge gehüllte Ninjas unterwegs um der Hauptfigur ihre letzte große Prüfung zu versauen. Die Kämpfe wirken eher unbeholfen als choreografisch gut und setzen eher auf Blut und ein wenig Brutalität. Diese durchaus ehrenhaften Absicht des Einsetzen von Gewalt wurde jedoch nicht von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften geduldet und die Killermaschine landete für lange Zeit auf dem Index, was mittlerweile allerdings Geschichte ist und der Film, 2012 endlich eine offizielle und ungeschnittene Veröffentlichung erhielt.

      Das Ein-Mann-Ninja-Kommando hat erst einmal einige Probleme um in die Gänge zu kommen und man muss sich schon ein wenig gedulden bis dieses geklärt hat wohin der folgende Weg führen soll. Ist dieses jedoch erreicht, so wird man mit freiwilligen und unfreiwilligen Humor sowie einigen schrägen Vögeln gut unterhalten. Die Besetzungsliste bietet diesbezüglich eine angenehme Belegschaft. Neben Franco Nero, Susan George und Christopher George trifft man weiterhin auf Zachi „Kleidersack“ Noy und dieser sorgt als Siegfried Schultz auch Hook genannt für zahlreiche Kalauer. Auch Christopher (Glockenseil) George ist immer wieder für die ein oder andere witzige Anekdote zu haben. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es sich hier in ersten Linie um einem Actionfilm handelt und dieser Actionanteil ist- wenn auch nicht immer technisch gut- im ausreichenden Maße vorhanden.

      Fazit: Ninja-Kult aus den frühen 80ern ohne jegliches Niveau und ohne jeden Anspruch- so wie man es mag und wie es sein muss.

      7/10
    • Der Einstieg im Film ist nicht so richtig gelungen, man wird mitten in ein Szenario von Ninja Kämpfer geschmissen und weis einige Minuten lang nicht was los ist, so was unterhält dann doch etwas schwer. Macht im Verlauf aber nichts mehr aus, denn die Grundstückvertreiber-Geschichte ist dann typisch für 80er Actionfilme. Die Fights sehen ulkig statt professionell aus. Ein paar Schlitzereien sind mit drin, die Härte ist hier gut gegeben, mit vielseitige Meuchelmorden im Finale durch den Ninja wie durch Zackensterne oder Pfeile herbeigeführt. Das dramatische Element spitzt sich im Finale gut zu, der Sound trägt auch mehr zur Erheiterung bei und passt. Promi Big Brother Zachi Noy als Hakenarmschuft „The Hook“, den man eigentlich sonst nur aus Eis am Stil kennt, passt gut in diese B-Trashrolle und Franco Nero passt zwar keinesfalls in die Rolle eines Ninjas, der sich auch noch mit einem weißen Bettlacken einwickeln lassen muss per Ninja-Tracht, macht aber das Beste draus um zu amüsieren. („Interessanter Anzug, wer ist ihr Schneider?“)

      Da der Film trotz bekannter und eigentlich dramatischer Meuchel-Handlung sich nicht ernst nimmt, spielt ihn charmant in die Karten.


      [film]7[/film]
      [bier]7[/bier]

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