Hotel Inferno

    • Hotel Inferno



      Produktionsland: Italien
      Produktion: Necrostorm
      Erscheinungsjahr: 2013
      Regie: Guilio de Santi
      Drehbuch: Guilio de Santi
      Kamera: Miguel "Rolling" Signa
      Schnitt: Guilio de Santi
      Spezialeffekte: Piranhasoldier, David Lopez, Sigma4
      Budget: ca. -
      Musik: Razzaw -Protector 101
      Länge: ca. 77 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Rayner Bourton, Jessica Carroll, Michael Howe, Wilmar Zimosa, .....
      Film hier bestellen

      Inhalt:
      Wir begleiten Frank Zimosa, einen Profikiller, bei einem seiner Jobs. Er soll in einem Hotel zwei Mörder umbringen. Leichter gesagt als getan, denn die Vorgaben für diesen Mord erscheinen nicht nur ihm sehr merkwürdig. Als er dann zur Tat schreiten will, wird ihm schnell bewusst, dass hier etwas gewaltig falsch läuft. Doch als er es erkennt ist es bereits zu spät und so beginnt für ihn das Grauen auf Erden und das Hotel wird wahrlich zu einem Inferno, in dem es nur darum geht lebendig zu entkommen.
      (Inhalt von Logge1002)



      Mediabook (DVD & Blu-Ray): 06.06.2014




      Review von Logge1002:

      Necrostorm is back. Nachdem die Jungs aus Italien bereits mit Adam Chaplin die Gorekeule raus geholt haben und diesen mit Taeter City sogar noch übertroffen haben, bescheren die Italiener dem Gorehound nun den ersten Splatterfilm der komplett in der Ego Perspektive gedreht worden ist. Aber können Sie die Qualität der beiden Vorgänger weiterhin halten und vielleicht sogar noch vorhandene Schwächen ausbessern?

      Die Story von Hotel Inferno ist recht schnell erzählt. Wir begleiten Frank Zimosa, einen Profikiller, bei einem seiner Jobs. Er soll in einem Hotel zwei Mörder umbringen. Leichter gesagt als getan, denn die Vorgaben für diesen Mord erscheinen nicht nur ihm sehr merkwürdig. Als er dann zur Tat schreiten will, wird ihm schnell bewusst, dass hier etwas gewaltig falsch läuft. Doch als er es erkennt ist es bereits zu spät und so beginnt für ihn das Grauen auf Erden und das Hotel wird wahrlich zu einem Inferno, in dem es nur darum geht lebendig zu entkommen.

      Holy Shit, was haben die Italiener da wieder vom Stapel gelassen. Nachdem Adam Chaplin ja wirklich nur so vor Blut gestrotzt hat und Taeter City das Ganze in meinen Augen sogar noch übertroffen hat, waren die Erwartungen an Hotel Inferno sehr hoch. Zunächst fällt der recht behäbig agierende Anfang auf. Man sieht einen extremen Splatterkill, wie er so schon lange nicht mehr zu sehen war. Danach wird die Story eingeführt und das ist der Zeitpunkt als der Film beginnt die Form eines Computerspiels anzunehmen. Macht natürlich Sinn, da die Jungs wohl ein Faible für Games haben, immerhin entwickeln sie gerade auch eins. Aber nun zurück zum Film. Jede,r der Spiele wie Doom kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Zimosa sieht man während dem gesamten Film nicht. Lediglich seine Hände und Beine werden von der Kamera immer wieder eingefangen. In Räumen mit Spiegeln wird die Kamera immer clever von eben jenen fern gehalten, damit der Zuschauer den Schauspieler nie sieht und sich so noch besser mit dem Killer identifizieren und selbst zu ihm werden kann. Dadurch entsteht ein ungemeiner Sog, der den Zuschauer in das Geschehen versetzt.

      Gamer dürften die schnelle Kameraschwenks gewohnt sein, alle anderen werden hierbei sicherlich an die beliebten Found-Footage Filme erinnert, die man entweder mag oder eben nicht. Doch für diesen Film ist es das genau Richtige. Denn man sieht ja eh alles mit den Augen Zimosas, folglich macht es auch nur Sinn, dass man bei jedem Geräusch automatisch hinter sich schauen möchte und genau das tut der Akteur dann auch stellvertretend für den Zuschauer. Ohne zu viel verraten zu wollen, muss an dieser Stelle ein weiterer Vergleich mit Computerspiel Doom herhalten. Denn wie in Doom, sieht sich auch Zimosa zunächst mit menschlichen Gegnern konfrontiert, nur um später dann gegen Wesen zu kämpfen, die mit Menschen nur noch sehr wenig gemein haben.

      Immer wieder fühlt man sich als Zuschauer genau so in die Enge getrieben, wie man es normalerweise nur aus Ego Shootern kennt, das die Jungs diese Stimmung und diese beklemmende Atmosphäre auf einen Filmen übertragen konnten, verdient wirklich großen Respekt. Dank der tollen Musik, die zunächst sehr rockig, ala 80s Action daher kommt und später in treibende Beats umschlägt, wird diese Atmosphäre weiter verstärkt und die Nerven des Film- und Computerfans spannen sich förmlich an. Aber auch sonst herrscht in dem ganzen Film eine sehr horroreske Stimmung, wie man sie zuvor von der Necrostorm Crew noch nicht geliefert bekommen hat. Dadurch hebt sich Hotel Inferno auch deutlich von den ersten beiden Werken ab und entwickelt so seine ganz eigene Identität.

      Doch was wäre ein Film aus dem Hause Necrostorm ohne gute Effekte? Nichts und genau deshalb muss man diese hier auch ansprechen. Nach dem wirklich extremen Goreoverkill, den sie uns mit Taeter City beschert haben, geht Hotel Inferno wieder mehr in Richtung Adam Chaplin, das heißt es fließt zwar ordentlich Blut, aber eben nicht mehr am laufenden Bande. Wenn dann aber gesplattert wird, dann erfreut sich der Gorehound an wirklich extrem graphischen Kills die so nur aus Italien kommen können. Seit Adam Chaplin steht Necrostorm eben auch für diese handgemachten, mit CGI aufgepeppten Kills, die eben wirklich ein Highlight sind. Hier werden Köpfe eingeschlagen, zertreten, Leute in die Luft gesprengt und verbrannt das es eine wahre Freude ist. Splatterherz was willst du mehr.

      Fazit: Abschließend kann man wirklich nur sagen, dass Hotel Inferno das bisherige Highlight der Necrostorm Jungs geworden ist, denn hier stimmt neben den Effekten auch die handwerkliche Umsetzung. Dabei muss man sich aber immer vor Augen halten, dass man schon ein Faible für Computerspiele haben sollte. Denn die rasanten Schnitte und die ständige Ego Perspektive dürften nicht jedem gefallen, aber wer eben wie ich auch, mit Spielen wie Doom aufgewachsen ist, der wird hier vielleicht die perfekte Verfilmung finden. Somit ist Hotel Inferno genau das geworden was die Bilder und der Trailer schon versprochen haben. Ein rasantes Action-Splatter-Feuerwerk, dass einfach nur Spaß macht und 72 Minuten bestens unterhält. Zugreifen, einschalten und dem Gore unterhalten lassen.
    • Ich hab den mal ihier verschoben, find keine Daten drüber ausser bei uns im Forum und bei der Erwerbseite. lolp Dort blicke ich allerdings nicht durch, ist das Teil auf Deutsch?

      Edit: Titel hab ich umbenannt.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Nachdem ja "Adam Chaplin" und "Taeter City" schon mies waren erwarte ich auch bei derem dritten Output nicht wirklich viel.
    • Es gibt auch diesmal wieder 2 Versionen und wenn ich mir die so anschaue, ist klar welche ich mir im neuen Jahr ordern werde :D

      necrostorm.com/movies/hotelinferno/hotelinferno.html

      Für 5 € mehr kriegt man einige nette Goodies und viel mehr Extras, da macht man nix falsch :D
    • Nachdem ja "Adam Chaplin" und "Taeter City" schon genial waren, wurde der dritte Output von Necrostorm wieder umgehend bestellt!!! :5:

      In welcher Version ist jawohl klar! :6:
    • Hat den schon jemand erhalten? hab ihn direkt am 16.12.13 bei necrostorm bestellt.....
      I like you , but I want to kill you
    • Ich warte auch noch auf meine DVD. Hab am 17.12. bei Necrostorm bestellt...
      Bei Taeter City gings damals flotter.
    • Meine ich auch Adam chapling und taeter city haben jeweils ca ne woche gebraucht...
      ohman ich wart schon sehnsüchtig auf den film. Hoffe jeden tag nach der Arbeit das er endlich im Briefkasten liegt XD
      I like you , but I want to kill you
    • Ohje, Versandbenachrichtigung habt ihr aber schon erhalten oder?

      Habe gestern für Mr. Splatter bestellt. Mal schauen wann die bei ihm ankommt.
    • Ja, Versandbenachrichtigung ist auch gleich am 17.12. eingegangen...

      Hoffe nur, dass die Post den nicht verschlampt hat. :17:
    • Also bei meinem Taeter City hat es genau eine Woche also von Freitag bis Freitag gedauert (von Bestellung bis Erhalt). Hoffe wirklich das es bald bei euch ankommt ;)
    • Taeter City hat bei mir auch nur eine gute Woche gedauert.

      Vielleicht wird der Film ja per Fahrrad die 850 km von Rom zu mir transportiert... wer weiß lolp
    • Das hab ich auf der Facebookseite gefunden wir sind wohl nicht die einzige die warten
      Stellungnahme von Necrostorm :

      Dear customer, the estimated range of time is 4/27 Working days, so you don't need to worry, because we are perfectly in the range of time.

      Please remember
      -Not all the packages are shipped from Italy directly but must arrive and then are re-shipped
      -We obtained over 5000 orders in 2 weeks, this mean we delivered regularly the package in the reported day, but the postal service could ship it with some days of delay.
      -On december there are many holiday that can delay a little the shipment.

      Anyway you will receive the package in the 27 working days of time, you don't need to worry.
      Thank you for your patience and support.
      For any question about the package contact SUPPORT@necrostorm.com
      I like you , but I want to kill you
    • So, hab heute endlich Post aus Rom bekommen. :6:

      Werde mir den Streifen spätestens am Wochenende ansehen. Bin schon sehr gespannt... :0:
    • Glückwunsch ! meiner ist immernoch nicht da die haben mich bestimmt vergessen :(
      I like you , but I want to kill you
    • Fand ihn recht spannend. Augenmerk liegt wohl mehr auf Spannung/Horror statt auf splatter da hatte Taeter meiner Meinung nach mehr zu bieten aber trotzdem recht gut [film]8[/film]
      I like you , but I want to kill you
    • Ich verkaufe meinen gerade bei Filmundo.
      Hat mir nicht gefallen und mit dem Kameragewackle kann ich überhaupt nichts anfangen.
      Davon wird man ja seekrank :11: ;)
    • Einfach Nur Geil

      EINFACH NUR GEIL!!! :prop:

      [film]9[/film]

      Hotel Inferno: 9
      Taeter City: 8.5
      Adam Chaplin: 8

    • Review oben eingefügt und Thread aktualisiert mit Daten :3:

      Hier nochmal die Review:

      Necrostorm is back. Nachdem die Jungs aus Italien bereits mit Adam Chaplin die Gorekeule raus geholt haben und diesen mit Taeter City sogar noch übertroffen haben, bescheren die Italiener dem Gorehound nun den ersten Splatterfilm der komplett in der Ego Perspektive gedreht worden ist. Aber können Sie die Qualität der beiden Vorgänger weiterhin halten und vielleicht sogar noch vorhandene Schwächen ausbessern?

      Die Story von Hotel Inferno ist recht schnell erzählt. Wir begleiten Frank Zimosa, einen Profikiller, bei einem seiner Jobs. Er soll in einem Hotel zwei Mörder umbringen. Leichter gesagt als getan, denn die Vorgaben für diesen Mord erscheinen nicht nur ihm sehr merkwürdig. Als er dann zur Tat schreiten will, wird ihm schnell bewusst, dass hier etwas gewaltig falsch läuft. Doch als er es erkennt ist es bereits zu spät und so beginnt für ihn das Grauen auf Erden und das Hotel wird wahrlich zu einem Inferno, in dem es nur darum geht lebendig zu entkommen.

      Holy Shit, was haben die Italiener da wieder vom Stapel gelassen. Nachdem Adam Chaplin ja wirklich nur so vor Blut gestrotzt hat und Taeter City das Ganze in meinen Augen sogar noch übertroffen hat, waren die Erwartungen an Hotel Inferno sehr hoch. Zunächst fällt der recht behäbig agierende Anfang auf. Man sieht einen extremen Splatterkill, wie er so schon lange nicht mehr zu sehen war. Danach wird die Story eingeführt und das ist der Zeitpunkt als der Film beginnt die Form eines Computerspiels anzunehmen. Macht natürlich Sinn, da die Jungs wohl ein Faible für Games haben, immerhin entwickeln sie gerade auch eins. Aber nun zurück zum Film. Jede,r der Spiele wie Doom kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Zimosa sieht man während dem gesamten Film nicht. Lediglich seine Hände und Beine werden von der Kamera immer wieder eingefangen. In Räumen mit Spiegeln wird die Kamera immer clever von eben jenen fern gehalten, damit der Zuschauer den Schauspieler nie sieht und sich so noch besser mit dem Killer identifizieren und selbst zu ihm werden kann. Dadurch entsteht ein ungemeiner Sog, der den Zuschauer in das Geschehen versetzt.

      Gamer dürften die schnelle Kameraschwenks gewohnt sein, alle anderen werden hierbei sicherlich an die beliebten Found-Footage Filme erinnert, die man entweder mag oder eben nicht. Doch für diesen Film ist es das genau Richtige. Denn man sieht ja eh alles mit den Augen Zimosas, folglich macht es auch nur Sinn, dass man bei jedem Geräusch automatisch hinter sich schauen möchte und genau das tut der Akteur dann auch stellvertretend für den Zuschauer. Ohne zu viel verraten zu wollen, muss an dieser Stelle ein weiterer Vergleich mit Computerspiel Doom herhalten. Denn wie in Doom, sieht sich auch Zimosa zunächst mit menschlichen Gegnern konfrontiert, nur um später dann gegen Wesen zu kämpfen, die mit Menschen nur noch sehr wenig gemein haben.

      Immer wieder fühlt man sich als Zuschauer genau so in die Enge getrieben, wie man es normalerweise nur aus Ego Shootern kennt, das die Jungs diese Stimmung und diese beklemmende Atmosphäre auf einen Filmen übertragen konnten, verdient wirklich großen Respekt. Dank der tollen Musik, die zunächst sehr rockig, ala 80s Action daher kommt und später in treibende Beats umschlägt, wird diese Atmosphäre weiter verstärkt und die Nerven des Film- und Computerfans spannen sich förmlich an. Aber auch sonst herrscht in dem ganzen Film eine sehr horroreske Stimmung, wie man sie zuvor von der Necrostorm Crew noch nicht geliefert bekommen hat. Dadurch hebt sich Hotel Inferno auch deutlich von den ersten beiden Werken ab und entwickelt so seine ganz eigene Identität.

      Doch was wäre ein Film aus dem Hause Necrostorm ohne gute Effekte? Nichts und genau deshalb muss man diese hier auch ansprechen. Nach dem wirklich extremen Goreoverkill, den sie uns mit Taeter City beschert haben, geht Hotel Inferno wieder mehr in Richtung Adam Chaplin, das heißt es fließt zwar ordentlich Blut, aber eben nicht mehr am laufenden Bande. Wenn dann aber gesplattert wird, dann erfreut sich der Gorehound an wirklich extrem graphischen Kills die so nur aus Italien kommen können. Seit Adam Chaplin steht Necrostorm eben auch für diese handgemachten, mit CGI aufgepeppten Kills, die eben wirklich ein Highlight sind. Hier werden Köpfe eingeschlagen, zertreten, Leute in die Luft gesprengt und verbrannt das es eine wahre Freude ist. Splatterherz was willst du mehr.

      Fazit: Abschließend kann man wirklich nur sagen, dass Hotel Inferno das bisherige Highlight der Necrostorm Jungs geworden ist, denn hier stimmt neben den Effekten auch die handwerkliche Umsetzung. Dabei muss man sich aber immer vor Augen halten, dass man schon ein Faible für Computerspiele haben sollte. Denn die rasanten Schnitte und die ständige Ego Perspektive dürften nicht jedem gefallen, aber wer eben wie ich auch, mit Spielen wie Doom aufgewachsen ist, der wird hier vielleicht die perfekte Verfilmung finden. Somit ist Hotel Inferno genau das geworden was die Bilder und der Trailer schon versprochen haben. Ein rasantes Action-Splatter-Feuerwerk, dass einfach nur Spaß macht und 72 Minuten bestens unterhält. Zugreifen, einschalten und dem Gore unterhalten lassen.
    • Hallo Leute!

      Nochmal wegen den Lieferschwierigkeiten: Habe am 19.02. bestellt (Zahlung über PayPal) und bis heute kam weder die Lieferung noch eine Versandbestätigung (!!!). Die erfolgreiche PayPal-Überweisung wurde sowohl im Profil als auch per Mail bestätigt.

      Hattet ihr ähnliche Probleme?

      lg
    • Erscheint am 6.6. als Mediabook von LFG als "The Hard Art Collection" auf 2.000 Exemplare limitiert.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Ist der nun genauso in der Machart wie Adam Chaplin?
      Die Bilder lassen das ja vermuten.
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Kritik:

      Nach Guilio de Santi's Cyber-Gore Film Taeter City wo es um das absorbieren von Strahlen im Hirnstamm ging, eine Geschichte schlimm wie ein schwerer Unfall garniert mit blutigen Gore und schlechten Computereffekten behält Guilio seinem Stil in Hotel Inferno weitestgehend bei. Das heißt es gibt wieder jede Menge handgemachte Goreeffekte, diese sehen laienhaft aus, wo man sieht woraus sie gemacht sind, so schaut der Schweißbrenner aus dem Maul des Funken spukenden Dämons und die Kotze ist ersichtlich Wurstbrühe, nein so sieht keine Kotze aus, es ist aber trotzdem schön eklig. Zwischen drin hat der Film gutes Amateurflair mit blutig anarchistischen Szenen die an Ego-Shooter Spiele erinnern, wir sehen den Hauptakteur nämlich stetig aus der „Ich“ Perspektive killen und umgeben ist dieser von zahlreichen weiteren Killern und Untoten. Die Sounduntermalung ist wieder mal stimmungsvoll. Die Kamera wackelig und die Kameraeinstellung unübersichtlich. Wobei es sich in Hotel Inferno nicht um Cyber-Gore handelt sondern diesmal um Found Footage-EgoShooter-Gore mit einer Story die an Cube und Saw erinnert. Nur an der Handlung hapert es wieder gewaltig, denn mit einer gescheiten Aufklärung der Handlung wären noch 2 Punkte drin gewesen, aber so nicht nein, denn allein die Erklärung ein Oberdämon gesteuert von irgendwem (gibt keine Erklärung am Ende) wird dadurch befriedigt indem er sieht wie sich ein eingefangener Serienmörder durch ein Dämonen-Zombie-Serienkiller Labyrinth schnetzelt, lässt mal wieder die Hand vor die Stirn klatschen.

      Trotzdem dank kurzer Laufzeit durchgeschaut, Hotel Inferno wirkt mal wieder wie ein Autounfall wo man nicht wegschauen möchte, dass kann auch Spass machen, tut aber mehr weh.

      [film]4[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Original von Dr.Doom:


      Trotzdem dank kurzer Laufzeit durchgeschaut, Hotel Inferno wirkt mal wieder wie ein Autounfall wo man nicht wegschauen möchte, dass kann auch Spass machen, tut aber mehr weh.


      Doom ich habe dich ja wirklich gerne. Aber das Zitat trifft eher auf deine Review zu. Solch wirrer Humbug den du manchmal schreibst lolp Sorry musste ich einfach raus lassen :) Was hat der Film bitte mit Found Footage zu tun,wenn es doch ganz klar ein Ego Shooter Splatter ist lol Ach Doom ... :0:
    • Original von Dr.Doom:

      Erscheint am 6.6. als Mediabook von LFG als "The Hard Art Collection" auf 2.000 Exemplare limitiert.


      Als Ergänzung, der Booklet Text stammt übrigens von mir und ist im Prinzip meine Review mit vielen Bildern :3:
    • Danke, den Film erspare ich mir lieber....
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Original von Logge1002:

      Original von Dr.Doom:


      Trotzdem dank kurzer Laufzeit durchgeschaut, Hotel Inferno wirkt mal wieder wie ein Autounfall wo man nicht wegschauen möchte, dass kann auch Spass machen, tut aber mehr weh.


      Doom ich habe dich ja wirklich gerne. Aber das Zitat trifft eher auf deine Review zu. Solch wirrer Humbug den du manchmal schreibst lolp Sorry musste ich einfach raus lassen :) Was hat der Film bitte mit Found Footage zu tun,wenn es doch ganz klar ein Ego Shooter Splatter ist lol Ach Doom ... :0:


      Bei dem Film trifft doch alles zu, Dämonen und Untoe für die es keine Erklärung gibt, dann der Oberfliesling der wohl eine Art Jigsaw sein soll, den bekommt man doch garnicht zu sehen oder? Das mit der Kamerawackelei aus der "Ich" Perspektive erinnert stark an Found Footage, natürlich ist es kein direkter Doku Stil. Du hast es allerdings selbst erwähnt in deiner Kritik, verstehe ich also nicht, warum man es nicht so bennen kann? Der Film Doom ist z.B. bei einigen Szenen wie ein Ego-Shooter aufgebaut, hat aber ansonsten nichts mit einem Found Footage gemeinsam, bei Hotel Inferno aber schon.

      Original von Logge1002:
      Gamer dürften die schnelle Kameraschwenks gewohnt sein, alle anderen werden hierbei sicherlich an die beliebten Found-Footage Filme erinnert, die man entweder mag oder eben nicht. Doch für diesen Film ist es das genau Richtige. Denn man sieht ja eh alles mit den Augen Zimosas,

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Original von Dr.Doom:

      Original von Logge1002:

      Original von Dr.Doom:


      Trotzdem dank kurzer Laufzeit durchgeschaut, Hotel Inferno wirkt mal wieder wie ein Autounfall wo man nicht wegschauen möchte, dass kann auch Spass machen, tut aber mehr weh.


      Doom ich habe dich ja wirklich gerne. Aber das Zitat trifft eher auf deine Review zu. Solch wirrer Humbug den du manchmal schreibst lolp Sorry musste ich einfach raus lassen :) Was hat der Film bitte mit Found Footage zu tun,wenn es doch ganz klar ein Ego Shooter Splatter ist lol Ach Doom ... :0:


      Bei dem Film trifft doch alles zu, Dämonen und Untoe für die es keine Erklärung gibt, dann der Oberfliesling der wohl eine Art Jigsaw sein soll, den bekommt man doch garnicht zu sehen oder? Das mit der Kamerawackelei aus der "Ich" Perspektive erinnert stark an Found Footage, natürlich ist es kein direkter Doku Stil. Du hast es allerdings selbst erwähnt in deiner Kritik, verstehe ich also nicht, warum man es nicht so bennen kann? Der Film Doom ist z.B. bei einigen Szenen wie ein Ego-Shooter aufgebaut, hat aber ansonsten nichts mit einem Found Footage gemeinsam, bei Hotel Inferno aber schon.

      Original von Logge1002:
      Gamer dürften die schnelle Kameraschwenks gewohnt sein, alle anderen werden hierbei sicherlich an die beliebten Found-Footage Filme erinnert, die man entweder mag oder eben nicht. Doch für diesen Film ist es das genau Richtige. Denn man sieht ja eh alles mit den Augen Zimosas,


      Haha ok stimmt :P Aber bei dir steht das mehr im Mittelpunkt, da du ja so wenig geschrieben hast :) Ich habs nur kurz angesprochen :D

      Wie gesagt fand deine Review etwas wirr :P Aber sonst passt es ja :0:
    • Ich baue da ganz klar auf Logge und werde mir den zulegen.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von tom bomb:

      Ich baue da ganz klar auf Logge und werde mir den zulegen.


      :44: Und wenns nur darum geht, meine Review im Booklet zu lesen.

      Ne im Ernst wer auf den alten Ego Shooter der 90er steht, der sollte hier gut bedient werden.
    • Hotel Inferno ist nichts für Herzkranke leicht erregbare Pflegefälle, den schon der Beginn ist wirklich rasant.
      Man ist noch nicht wirklich angekommen, und schon ist man auf dem Hotelzimmer und erhält einen Mordauftrag.
      Die Ego Perspektive dort ist eher hilfreich denn störend, in solchen Fällen darf man sich fragen warum man diese Kameraeinstellung nicht öfters nutzt?
      Ja, und dann beginnt es, ein opulentes Gemetzel in dem so ziemlich alles vom Körper getrennt wird was möglich und vorstellbar ist.
      Da ich von vorne herein keine sonderlich hohe Spannung erwartet habe, sondern "nur" ein reines Blutbad war ich doch überrascht das es streckenweise gelingt eine wirklich unangenehme Anspannung beim Zuschauer zu entwickeln.
      Für mich ist der Höhepunkt des Films der Moment in denen es ab in den Garten geht, ich kam mir vor wie früher bei Half Life, Doom und Konsorten, beinahe eine 1:1 Umsetzung, dort ist den Kameramännern einiges gelungen.
      Zu den negativen Punkten, die Effekte sind zwar sehr gorig, hätten aber "künstlerisch" hochweriger ausfallen dürfen, und die letzten 15, 20 Minuten sind doch sehr unübersichtlich mit einem Finale das hätte anders sein müssen.
      Positiv möchte ich noch die Musik hervor heben, der Sound fetzt, für mich ist Hotel Inferno ein echter Italiener. [film]7[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von tom bomb:
      Für mich ist der Höhepunkt des Films die Momente in denen es ab in den Garten geht, ich kam mir vor wie früher bei Half Life, Doom und Konsorten, dort ist den Kameramännern einiges gelungen.


      Diese Szene ist gelungen, da kann ich zustimmen, aber ansonsten war mir die Handlung zu sinnfrei.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Hotel Inferno kurzweiliger Splatter Spaß aus Italien. Die Idee mit der Ego Perspektive war gut, aber bei langem nicht gut umgesetzt. Da konnte das Maniac Remake um einiges mehr. Die Splatter Effekte sehen von Billig bis ganz Ok aus. Handlung gibt es kaum eine, was ich bei einem Splatter Film auch nicht erwarte.

      Fazit, Kleiner Splatter Spaß für die ganze Familie lol



      [film]3[/film]


      [GORE]8[/GORE]
      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.
    • Joah,ganz ok,kann man sich mal ansehen.
      Slplatterefekte wieder mal etwas lieblos,
      aber es kommt keine Länge auf bei dem Streifen.
      [film]6[/film]
    • So nun hab ich mir denn ersten Streifen (für mich) aus dem Hause Necrostorm angesehen (Teater City wird bald folgen) und was soll ich sagen, wenn man mal wieder Bock auf nen Splatterfilm hat ohne das man viel Story braucht ist man hier richtig, alle anderen werden wohl keine Freude an dem Film haben.

      Die Effekte sind gut aber keine Highlights das bekommen andere noch besser hin, aber auch schlechter. Besonders gelungen ist der Eröffnungs Kill, leider sind nicht alle auf diesem Niveau.

      Über denn Cast kann man nicht viel schreiben, da man die Hauptperson nur in der EGO Perspektive verfolgen kann und der restliche Cast nur Splatterfutter ist :0:, oder eine Stimme im Off.

      Leider ist die EGO Perspektive nicht immer ideal, denn es strengt auf dauer doch etwas an, dem Geschehen auf dem Screen zu folgen, denn das stetige Gewackel der Kamera ist nicht immer dienlich, besonders wenn im Mittelteil doch ein kleiner Leerlauf entsteht. Aber dieser Kritikpunkt wird mit denn Zahlreichen, blutigen Kills wieder ausgemerzt.

      Für Gorehounds und Indipendent Fans sicherlich einen Blick wert.

      Ich vergebe solide [film]6[/film]

      [GORE]8[/GORE]
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung







    • Hotel Inferno
      (Hotel Inferno)
      mit Rayner Bourton, Michael Howe, Jessica Carroll, Christian Riva, Wilmar Zimosa, Santiago Ortaez, Monica Muñoz, Riccardo Valentini, Mauro Migliorini, Bonini Mino, Pierluigi Nitas, Enrique Sorres
      Regie: Giulio De Santi
      Drehbuch: Giulio De Santi
      Kamera: Stefan Bergi
      Musik: Protector101 / Razzaw
      ungeprüft
      Italien / 2013

      Der Auftragskiller Frank Zimosa wurde für einen lächerlichen, aber äußerst lukrativen Auftrag angeworben. Der Auftraggeber ist der reiche und mächtige Mr. Mistandria. Das Ziel ist simpel: Ein paar Leute in einem Hotel irgendwo in Europa erledigen. Es klang nach einem der einfachsten Jobs, die Frank je angenommen hat, aber er entwickelt sich schnell zum Albtraum. Schnell muss er feststellen, dass er nichts weiter als eine Beute für Mistrandia und seine Armee von Schergen ist. Er wird nun konfrontiert von Mutationen und Irren, die sich ihm in den Weg stellen...


      Das Label Necrostorm hat sich in den letzten Jahren durchaus einen Namen gemacht, wobei dieser ganz sicher nicht durch die inhaltliche Substanz diverser Filme, sondern vielmehr durch deren Härtegrad entstanden ist. Der italienische Horrorfilm "Hotel Inferno" macht da keine Ausnahme und nach der Sichtung des Werkes stellt man sich ganz automatisch die Frage, wie viel Inhalt ein Film denn nun wirklich braucht, um einigermaßen gut zu funktionieren. Nicht sonderlich viel möchte man antworten, denn trotz gähnender Leere im Bezug auf die vorhandene Geschichte versteht es Regisseur Giulio De Santi, den Zuschauer über knapp 77 Minuten gut zu unterhalten. Zu dieser Einschätzung kann man allerdings nur gelangen wenn man die vorliegende Erzählung einzig und allein auf ihre SFX reduziert, denn auf allen anderen Ebenen kann man diese Produktion einfach nicht bewerten. Und so handelt es sich dann auch aus rein filmischer Sicht um einen einzigen Offenbarungseid, auf dessen extrem ausgedünnte Rahmenhandlung man nicht weiter eingehen braucht. Zudem erscheint die sogenannte Story Line auch noch dermaßen hanebüchen, das man im Prinzip nur die Hände vor das Gesicht schlagen kann.

      Das macht aber rein gar nichts, denn "Hotel Inferno" legt auch keinerlei Wert auf inhaltliche Substanz, geht es in diesem Szenario doch lediglich darum, den Betrachter mit einer durchgehenden Aneinanderreihung brutaler Passagen auf die banalste Art und Weise zu befriedigen. Cineasten dürften sich die Haare raufen, für den geneigten Gorehound offenbart sich jedoch ein wahres Festmahl, denn die handgemachten Effekte sind hier im absoluten Überfluss vorhanden. Aufgrund des ganz offensichtlich geringen Budgets wirken diese zwar an der ein oder anderen Stelle ein wenig billig, doch das wird den eingefleischten Fan ganz bestimmt nicht weiter stören. Auch die manchmal etwas gewöhnungsbedürftige Ego Perspektive aus der einem die Ereignisse gezeigt werden stört nicht weiter, vielmehr überkommt einen das Gefühl, selbst die ausführende Hand bei den unzähligen Tötungen zu sein.

      Auf Dinge wie Schauspiel oder die vorhandenen Dialoge sollte man nicht sonderlich achten, denn während die agierenden Protagonisten sowieso nur wie Schlachtlämmer auf dem Weg zu ihrem Henker wirken, sind die Dialoge ebenso ergiebig wie eine leere Flasche Bier. "Fick dich" ist in diesem Szenario noch der wertvollste Ausspruch und wird gleichzeitig auch häufig benutzt, wohingegen die restlichen Wortwechsel aufgrund der totalen Sinnlosigkeit gut und gern vernachlässigt werden können. Man merkt also, das man es in vorliegendem Fall nicht gerade mit einem cineastischen Leckerbissen zu tun bekommt, doch diesen Anspruch will "Hotel Inferno" auch überhaupt nicht erfüllen. Dieser Film dient ausschließlich als Sammelsurium extremer Brutalitäten und auf dieser Ebene funktioniert das Szenario auch tadellos. Die ansonsten üblichen filmischen Komponenten fehlen allerdings gänzlich, so das man die eigene Erwartungshaltung von Beginn an in die richtige Richtung lenken sollte.

      Letztendlich ist es die reine Geschmackssache und das Werk von Giulio De Santi dürfte auch definitiv nur eine ganz bestimmte Zielgruppe befriedigen. Jede Menge Kunstblut, extreme Härten und handgemachte Effekte sind die Triebfedern einer Geschichte, die diese Bezeichnung im eigentlichen Sinne noch nicht einmal verdient hat. Aus diesem Grund sollte man auch die sonst übliche Bewertungsskala zu Hause lassen und "Hotel Inferno" nur als trashiges Splatter und Gore Spektakel bewerten. Auf allen anderen Ebenen tendiert das Ganze nämlich zum absoluten Rohrkrepierer, was den Liebhaber der harten Gangart aber nicht weiter stören dürfte.


      Fazit:


      Brachiale Gewalt Exzesse und handgemachte Effekte, mehr hat diese Produktion nun wirklich nicht zu bieten. Manchmal reicht das aber dennoch aus um durchaus gut unterhalten zu werden, allerdings sollte man Filme dieser Art auch nicht zu oft in den heimischen Player legen, da man ansonsten mit der Zeit wohl selbst ganz schön abstumpfen wird.


      aus filmischer Sicht [film]2[/film]

      als trashige Splatter und Gore Bombe [film]8[/film]
      Big Brother is watching you