Blood Rage

    • Original von Logge1002:

      So erstmal danke an Uncut. Habe alles oben abgeändert. @ Dawson bitte zukünftig die Daten bei IMDB und OFDB nachschauen und richtig eintragen :3:


      Immer wieder gerne lolp

      Bei IMDB und OFDB hätte Dawson aber kein Glück gehabt die Daten zu finden..., hab dafür nen halben Tag auf irgend welchen Amiseiten Recherschiert. Ist Glücksache wenn ein Film weniger bekannt ist.
      Alterius non sit, qui suus esse potest.
    • Kritik:

      Frei sein.. Kiffen, Ficken und Feiern!

      ..der Mörder ist dann auch nicht weit, es ist ein Junge, der sich diese Unzucht in einem Auto beim reinblicken nicht mit ansehen kann. Wer soll bitte diese riesige Popcorntüte verfuttern, die noch von Blut übergossen wird und im Autokino erhältlich ist? Als Film läuft im Kino „Hochzeit des Grauens“, der noch wesentlich unbekannter geblieben ist als Blood Rage.

      Das große Problem dieses Slashers ist ausgerechnet die neue deutsche Synchronisierung von Shock für das vorliegende Mediabook erstellt, die hört sich derb schlecht an, insbesondere bei den Frauen, was dann den Charme und die Atmosphäre zerstört. Es ist nicht nur etwas schlecht, sondern so richtig mies. Was zudem auffällt ist eine Nachtigall(?) die stetig laut im Hintergrund am Waldgebiet ein und den selben Pfeifton abgibt, was im Verlauf ebenfalls abnerven kann. Seltsamerweise ist diese Geräuschkulisse des Vogels im englischen Originalton nur vereinzelt zu hören so das es dort nicht stört, obwohl der Hintergrundsound auch nicht viel leiser ist, in der deutschen Synchro zwitschert das Vieh permanent, so das man ihn am liebsten zu Schaschlik verarbeiten möchte. Eine UT gibt es nicht, die ich hier lieber genutzt hätte! Das wäre bei einer teuren Sonderverpackung eigentlich angebracht gewesen, so viel Ahnung Shock auch von guter Titelauswahl hat, für solch einen Preis erwartet man nicht so einen Murks. Es lässt den Film damit viel billiger wirken als er es verdient hat, statt Stimmung aufzubauen, weil die Synchro im Ohr weh tut. Ich bin nicht sonderlich pingelig, mir fällt das jedenfalls hier deutlich auf.

      Blut fließt bei Blood Rage genug, es wird aber fast nur das oft witzig inszenierte Goreresultat gezeigt, wirkliche Härte mit brutalem Mord also eine Splatteraktion gibt es hier nicht. Es ist also ein Messer aus einer triefenden Wunde ziehen, statt es rein zu rammen. Für mich ist die Härte trotzdem ausreichen, der Bodycount ist hoch und die Blutszenen ulkig inszeniert. Die Handlung ist spannend, das mit den böser und guter Zwilling hat eine Eigenheit und die Mutter der Zwillinge erinnert stark an die Mutter aus Psycho, die ihren Sohn übermuttert und für sich haben will, der deswegen zum Psychopathen wird.

      „Ich bin Todd, ich bin Todd, ich bin Todd, ich bin Todd...“

      Durch das überzeugende Story-Finale noch ein Slasher über Mittelmaß, kein überhartes Ding und übel synchronisiert.

      [film]7[/film]
      (deutsche Synchro -1)

    • Die Splatter sind bissel sehr ins ulkige gezogen und wirken auf mich nicht wirklich hart. Daher wäre maximal 8P. drin für solch einen Film. Dann gibt die Waldkulisse nicht so viel düstere Atmo her wie bei vielen anderen Slasherfilmen, daher sind 7P. passend, da hab ich die Pornosynchro nicht mit eingerechnet. Ich habe auch The Mutilator 7P. gegeben, also höher sicher nicht bei mir.





    • Blood Rage
      (Blood Rage)
      mit Louise Lasser, Mark Soper, Julie Gordon, Jayne Bentzen, Marianne Kanter, James Farrell, Chad Montgomery, Lisa Randall, William Fuller, Douglas Weiser, Gerry Lou, Ed French, Dana Drescher
      Regie: John Grissmer
      Drehbuch: Bruce Rubin
      Kamera: Richard E. Brooks
      Musik: Richard Einhorn
      ungeprüft
      USA / 1987

      Es ist eine warme Sommernacht in einem Drive-in-Kino. Die jungen Liebespaare haben nur Sex im Kopf, für den auf der Leinwand gezeigten Film interessiert sich niemand. Ach die Minderjährigen Zwillingsbrüder Terry und Todd bemerkt niemand, bis Terry einen jungen Mann bestialisch ermordet. Ohne jegliche Skrupel beschuldigt er seinen unter Schock stehenden Bruder Todd des Mordes, der deswegen in eine geschlossene Nervenheilanstalt eingewiesen wird. Zehn Jahre später entkommt Todd aus der Anstalt und macht sich auf die Suche nach seinem Bruder. Jener nutzt jedoch die Gunst der Stunde, um abermals sein mörderisches Unwesen zu treiben.


      Immer wieder trifft man in regelmäßigen Abständen auf fast schon vergessene Slasher aus den goldenen 80er Jahren, in denen das Sub-Genre unzählige Beiträge hervor gebracht hat. Auch der vorliegende "Blood Rage" zählt zu dieser Gruppe und ist der zweite sowie gleichzeitig letzte Film von Regisseur John Grissmer. Nun handelt es sich nicht um einen Klassiker des Genres, aber warum diesem Film erst jetzt eine deutsche DVD-und Blu-ray Veröffentlichung zu teil wurde ist nicht so ganz nachzuvollziehen. Handelt es sich doch um einen absolut sehenswerten Beitrag, der zudem auch noch mit einem richtig ordentlichen Härtegrad ausgestattet ist. Über diesen definiert sich das Werk dann auch in erster Linie, denn für einen Slasher geht es stellenweise ziemlich blutig und derbe zur Sache. Die vorhandenen handgemachten SFX zählen sicherlich nicht zu den allerbesten ihrer Art, können sich aber auf jeden Fall gut sehen lassen. In dieser Beziehung kommt der geneigte Fan dann auch vollends auf seine Kosten, muss dafür jedoch bei anderen Belangen kleinere Schwächen in Kauf nehmen.

      So ist beispielsweise die Story an sich nicht sonderlich ergiebig und beinhaltet nicht sonderlich viel Substanz. Man bekommt die schon des Öfteren verfilmte böser Zwilling Thematik geliefert, wobei man die Umsetzung der Erzählung ruhig etwas spannender hätte gestalten können. Ein wirklich konstanter Spannungsbogen baut sich nämlich immer nur ansatzweise auf, da die Geschehnisse letztendlich doch ein wenig zu vorhersehbar daher kommen. Ehrlich gesagt fällt dieses Manko aber nur unwesentlich ins Gewicht, denn in der Summe präsentiert sich ein äußerst stimmiges Filmchen, das außerdem phasenweise mit einem herrlich trashigen Anstrich versehen ist. In mehreren Phasen wirkt das Szenario dann auch unfreiwillig komisch, wobei dieser Aspekt dem gewonnenen Gesamtbild allerdings eher zu Gute kommt, als das man es als störend empfinden würde.

      Hauptsächlich macht sich dieser Umstand durch das Schauspiel der Akteure bemerkbar, denn diese agieren manchmal ein wenig ungelenk und hölzern. Zudem gehören auch die Dialoge in qualitativer Hinsicht nicht unbedingt in das höchste Regal und die streckenweise unlogischen Verhaltensweisen diverser Figuren runden den vorhandenen Trash-Faktor dann nahezu perfekt ab. Nun wird es sicherlich genügend Leute geben, die diese Faktoren als eher befremdlich ansehen werden, doch meiner Meinung nach passen in vorliegendem Fall sämtliche Zutaten sehr gut zusammen und ergeben ein größtenteils stimmiges Gesamtwerk, an dem man jede Menge Freude haben kann.

      "Blood Rage" kann sich bestimmt nicht mit den echten Größen seiner Art messen, bietet allerdings grundsolide Genrekost. Außerdem ist der Härtegrad für einen Slasher schon ziemlich erstaunlich, was das Herz eines jeden Fans in die Höge schnellen lassen dürfte. Da nimmt man gern auch einmal diverse andere kleine Mankos in Kauf und erfreut sich ganz einfach an kurzweiliger und blutiger Unterhaltung. Von meiner Seite aus kann ich eine dicke Empfehlung aussprechen, denn Grissmer hat seine Geschichte mit sämtlichen Zutaten ausgestattet, die dieses Sub-Genre so beliebt macht. Durch die öfter auftretende unfreiwillige Komik verfügt der Film zudem auch noch über viel Charme und Liebreiz, so das man ihn ohne Weiteres als kleine Perle seiner Art bezeichnen kann.


      Fazit:


      Es ist immer wieder schön zu sehen, das auch die eher unbekannten Slasher der 80er endlich zu einer würdigen Veröffentlichung gelangen. Mit "Blood Rage" liegt nun ein weiteres Exemplar vor, das man sich als Liebhaber keinesfalls entgehen lassen sollte, denn Spaß, Kurzweil und blutige Unterhaltung ist in vorliegendem Fall vorprogrammiert.


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you