The Curse




    • Alternativer Titel: The Farm, The Well
      Produktionsland: USA
      Produktion: Ovidio G. Assonitis, Moshe Diamant, Lucio Fulci , Anselmo Parrinello
      Erscheinungsjahr: 1987
      Regie: David Keith
      Drehbuch: David Chaskin
      Kamera: Roberto Forges Davanzati
      Schnitt: Claudio M. Cutry
      Spezialeffekte: Bob Glaser, Steve Massey, Paul Richmond, Al Simon, Burt Spiegel, Ron Petruccione, Lucio Fulci
      Budget: ca. -
      Musik: Franco Micalizzi
      Länge: ca. 92 Minuten
      Freigabe: ab 18
      Darsteller: Wil Wheaton, Claude Akins, Malcolm Danare, Cooper Huckabee, John Schneider, Amy Wheaton, Steve Carlisle, Kathleen Jordon Gregory, Hope North, Steve Davis


      Inhalt:
      Zack (Wil Wheaton) lebt mit seiner Mutter und Schwester Alice bei seinem Stiefvater und Stiefbruder auf dem Land. Der Stiefvater ist sehr religiös, streng und hebt schon mal die Hand gegen die Kinder. Eines Nachts schlägt ein Komet hinter der Farm auf den Boden. Als er nach kurzer Zeit schmilzt, wird er als eine gefrorene Exkremente aus einem Flugzeug abgetan. Doch bald schmeckt das Wasser aus der Farm seltsam, das Gemüse und Obst ebenfalls und die Tiere verhalten sich aggressiv.


      Trailer:



      Kritik:
      Dieser Film ist eine lockere Verfilmung von H.P. Lovecraft's Kurzgeschichte "Die Farbe aus dem All" von 1927. Außerdem zählt er zu einer Filmreihe, danach kam zB. Curse 2: The Bite, was allerdings, genauso wie die anderen Filme "Catacombs" und "Curse 3: Blood Sacrifice", rein gar nichts mit diesem Film zu tun haben.

      Die Geschichte dreht sich eben um den jungen Zack und seine Familie auf einem Bauernhof. Der Stiefvater ist sehr religiös und versucht den restlichen Familienmitgliedern Gottesfürchtigkeit beizubringen oder eben einzuprügeln. Sein richtiger Sohn ist total dümmlich, was etwas klischeehaft rüber kommt, und ärgert gerne Zack, um ihm dann auch die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Mutter von Zack ist froh, dass sich der Stiefvater um sie kümmert und ist ihm ziemlich untergeben, obwohl sie ihm mit dem Farmarbeiter betrügt. Ich fand die Schauspieler alle recht überzeugend und die Charaktere ganz interessant gezeichnet. Lediglich 1-2 Nebenfiguren sind etwas übertrieben dargestellt.
      Dann fällt eben der Komet auf die Farm runter und wird nur grob von einem Arzt aus der Nachbarschaft inspiziert. Da er aber schmilzt wird wieder ganz normal der Alltag weiter gelebt. Wie es nun mal für Bauern ist, sind sie von ihrer Ernte abhängig. Diese sieht optisch sehr gut aus dieses Jahr, was wohl an dem Schleim des Kometen liegt, der ins Grundwasser gesickert ist. Beim Aufschneiden vom Gemüse aber zeigt sich, dass der Kohl innen schleimig ist und die Tomaten beim aufschneiden zerplatzen und überall hin spritzen. Trotzdem wird fein das Gemüse zubereitet und das Wasser aus dem Brunnen getrunken. Nur Zack und seine Schwester meiden es und sagen, dass es anders schmeckt. Bald spielen auch die Tiere verrückt. Die Kinder werden von einem Pferd und den Hühnern im Stall angegriffen. Danach fängt die Mutter an sich seltsam zu benehmen, redet wirres Zeug und kriegt große Eiterpickel im Gesicht.

      Die Geschichte erinnert mich an The Crazies, nur das es hier langsamer und nur auf einer Farm ausbricht und ohne das ganze Militär. Das der Film von Lucio Fulci mitproduziert wurde und dieser auch an den Spezialeffekten beteiligt war, merkt man wohl an den ekeligen Szenen mit Maden und anderen Kleinvieh. Als die Kühe anfangen sich optisch zu verändern und faulige Eitergeschwüre kriegen, zieht sich diese Haut bei einer Kuh auseinander und zeigt uns was darunter ist. Viele, sich windende, Maden und Käfer die dann lustigerweise aus der Kuh raus explodieren. Ich gebe zu die Effekte sind etwas trashig und alles andere als realistisch, trotzdem machen sie Spaß und verbreiten Ekel.
      Die Masken der Menschen sind auch ganz ok. Voll von Eiterpickeln, Furunkeln und glibbrigen Stellen. Im Endstadium sehen die auch sehr trashig aus. Die bedrohliche Atmosphäre wird durch die stimmungsvolle Hintergrundmusik, die teilweise an Kinder des Zorns erinnert, sehr schön unterstrichen. Was mir ein wenig gefehlt hat, war die Spannung, die zwar stellenweise vorhanden aber nicht durchgehend gegeben ist.
      An sich ein ganz netter B-Movie, der von mir aus nostalgischen Gründen ein Punkt mehr kriegt.


      [film]7[/film]

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    • Den habe ich noch nie gesehen, sondern nur "The Curse 2".
      Muß ich mir mal besorgen. Hört sich gut an.
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Sind beide sehr gut und bieten genug Effekte, um zu Gefallen!

      Empfehlenswerter, typischer 80er Jahre Horror aus den USA mit italienischen Einflüssen. Producer war u.a. Lucio Fulci (wird auf dem US-Cover als Louis Fulci verkauft) und für die netten, teilweise Ekeleffekte und Masken war Lucio Fulci ebenfalls zuständig, und das sieht man dem Film halt auch an. Der Film stellt das Regiedebüt des Schauspielers David Keith dar. Die Story ist von Anfang an interessant, da man genau weiss, dass der Komet Unheil bringen wird. Doch auch die Zwischenmenschlichen Beziehungen auf der Farm sind spannend und teilweise kopfschüttelnd anzusehen, denn der radikale gläubige Vater schlägt auch mal zu, wenn ihm was nicht passt und sieht jeden negativen Punkt als Test Gottes. Der Film baut sich gut auf und wird gegen Ende immer besser. Es gibt einige eklige Szenen, besonders mit Würmern und Maden in Äpfeln oder Wunden an Kühen, aus denen Maden platzen! So gesehen ein guter Film mit einer mal etwas anderen Story, verschiedenen Figuren (sogar der kleine Junge überzeugt und nervt nicht, wie es sonst immer der Fall ist, wenn so ein Balg im Film vorkommt) und einigen tollen Make-Up Szenen. The Curse 2- The Bite ist keine offizielle Fortsetzung.
    • Habe mir den Film gestern Abend angeschaut. Da es nicht so einfach ist, eine deutsche Fassung aufzutreiben, habe ich mir die US-Version angesehen.
      Die Inhaltsangabe oben ist schon umfassend genug, so daß ich da nichts zu ergänzen habe.

      Der Film wartet mit einem alten Bekannten auf: Wil Wheaton (alias Wesley Crusher aus Star Trek NG) in einer frühen Rolle. Interessant.
      Dem Film hoch anrechnen muß man, daß er eine durchgängige Handlung hat ohne Lücken und abstrusen Schnitten.
      Nachdem der Komet ins Erdreich abgesickert ist, beginnen langsam die Veränderungen an Tieren und später auch an den Menschen auf der Farm. Nur Zack und seine Schwester bleiben verschont, weil Zack sich unbelastetes Wasser vom Nachbarn besorgt.
      Erst als die Infektion schlimme Auswirkungen zeigt, kommt es zu offenen Gewaltausbrüchen.
      Mir ist das Ganze etwas zu langatmig geworden. Bis es endlich zu den ersten Gewalttätigkeiten kommt, vergeht ca. 1 Stunde. Davor ist es mehr oder weniger ein Familiendrama um einen extrem religiösen Vater und seiner Patchwork-Familie.
      Die Effekte sind sehr gut umgesetzt - vor allem die Veränderungen der Mutter, die es am schlimmsten getroffen hat. Ihr Ende kann man mit "Planet Saturn läßt schön grüßen" vergleichen.
      Blut und Splatter suchen wir jedoch fast vergebens.
      Der Film zeigt gute schleimige Special-F/X, aber leider erst ziemlich zum Ende hin.
      Die 70 Minuten davor waren mir zu belanglos.
      Dennoch ein Film, den man sich aufgrund der guten technischen Ausführung, Drehbuch und Schleim-F/X mal anschauen sollte.
      Kein Hit, aber auch kein Fail.

      Von mir:

      [film]6[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Kritik:

      Eine ganz normale Familie! Ein Schweinejunge der mit seinem jüngeren Bruder Streiche spielt, letzterer ist Kinderdarsteller Wil Wheaton (Stand by Me / Wesley Crusher von der Enterprise), dem Sympathieträger des Films. Dazu Papa der seine Kinder gerne deftige Watschen verpasst, eine Vorzeigefamilie schlecht hin. Bis eines Tages etwas Merkwürdiges vom Himmel fällt, scheinbar ein Ufo was dann kurze Zeit später verschwunden ist, allerdings nicht ohne noch etwas zu hinterlassen. An dem abgelegenen Haus wo die Familie lebt werden mit der Zeit die Tiere aggressiv, so laufen Pferde Amok, Hunde werden sehr aggressiv und die Hühner verlieren nicht nur die Federn, sondern werden zu pickende Killermaschinen. Bei den Menschen tut sich aber auch was, sie bekommen Beulen, zumeist erst im Gesicht und sie verwandeln sich zu Zombies. Dran schuld ist hier das verseuchte Wasser, durch Aliens ausgelöst. Zwar hätte man das mit den Aliens zu Beginn noch etwas besser aufzeigen können und das große Haus was am Ende zusammenbricht schaut ganz schön künstlich nach Plaste aus, aber ansonsten ist dieser Horrorfilm absolut gut. Ein bisschen Tanz der Teufel steckt drin, wenn die Mutter im Keller erst richtig zum Zombiedämon mutiert. Der Film spielt zumeist bei Nacht und hat eine enorme Atmosphäre zu bieten. Die Sounduntermalung ist sehr gut mit gruselige Elektroklänge. Es gibt zudem einiges an dicke Blutbeutel die hier verspritzt werden, direkten Splatter sollte man aber nicht erwarten.

      [film]8[/film]
    • Es hat schon seine gründe warum ich nicht jeden 80iger Jahre Horrorstreifen kenne, dieser hier ist ein paradebeispiel dafür das auch die 80iger schlechte spezial effekte in ihren Filmen hatten, und ich bin bei weitem nicht der Typ der auf sowas schaut oder gar sich aufregt, aber wenns zuviel ist dan kann auch ich nicht anders.Ein Horror Sci-Fi Streifen soll dieser Film sein...tja es ist der Horror wenn 2/3 des Filmes gar nichts bzw spannendes passiert, und dan das letzte drittel Solala daherkommt.Und immer die gleiche hintergrund Musik die eintönig und völlig unpassend ist.Die Handlung mag zwar mein Interesse geweckt haben und auch die tatsache das er aus den 80igern stammt, aber solch einen Schund muss sich nicht mal der 80iger Jahrzent liebhaber antun.Ich habe sogar die 4 Minütige längere Version als die VHS Kasette gesehen und das machte den Braten auch nicht fett.Investiert eure Zeit für sinnvolleres wie zb Onanieren :-)
      [film]4[/film]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dawsons Crack01 ()