Remo - unbewaffnet und gefährlich

    • Remo - unbewaffnet und gefährlich

      REMO - Unbewaffnet und gefährlich



      Herstellungsland: USA 1985
      Regie: Guy Hamilton

      Darsteller:
      Fred Ward
      Joel Grey
      Wilford Brimley
      J.A. Preston
      George Coe
      Charles Cioffi
      Kate Mulgrew
      Patrick Kilpatrick
      Michael Pataki
      Davenia McFadden
      Cosie Costa

      Buch:
      Richard Sapir & Warren Murphy (Roman:"The Destroyer"), Christopher Wood

      Produktion: Mel Bergman , Dick Clark
      Musik: Craig Safan
      Kamera: Andrew Laszlo
      Schnitt: Mark Melnick

      Laufzeit:
      ca. 128 min.

      Deutscher Kinostart:
      20.03.1986

      Story: Der Cop Remo Williams wird angeblich im Dienst getötet. Tatsächlich wird er von einer Geheimorganisation beiseite geschafft, die ihn zu einem unabhängigen Killer im Dienste der Organisation ausbildet. Zu diesem Zweck lernt er von dem asiatischen Kampfsportmeister Chiun eine neue Kampftechnik, die es ihm u.a. erlaubt, Kugeln auszuweichen und über das Wasser zu laufen.



      TRAILER


      -1988 wurde ein Pilotfilm für eine Fernsehserie Remo Williams mit Jeffrey Meek in der Hauptrolle gedreht, der jedoch keine weiteren Fortsetzungen erhielt. Chiun wurde dabei gespielt von Roddy McDowall, der ebenfalls Erfahrungen mit stark verändernden Masken aus den Filmen um den Planet der Affen aufweisen konnte.

      -2001 erschien eine unabhängig produzierte Fortsetzung unter dem Titel Remo Williams 2: The Adventure Continues!, die Szenen mit Joel Grey aus dem ersten Film, aber den ursprünglichen Hauptdarsteller Fred Ward nicht mehr enthielt.

      -Geschichten um Remo Williams sind auch als Comicausgaben bei Marvel Comics erschienen.

      -Eigentlich sollte mit REMO eine neue Filmserie entstehen.Aber leider ist dieses Action Highligt niemals fortgesetzt worden.




      Unterhaltsamer, sympathischer und witziger Film ohne ins alberne abzudriften.
      Der Film lebt neben den tollen Stunts von seinen beiden Hauptfiguren. Das zusammenspiel der beiden unterschiedlichen Characteren sorgt für viele amüsante Momente.

      Nicht zu vergessen der tolle Score von Craig Safan.



      Fazit:
      Für mich einer der besten Actioner aus den guten alten 80ern.

      [film]9[/film]

    • Schon der Original-Titel "Remo Williams: The Adventure Begins" deutet ziemlich eindeutig darauf hin, das vorliegender Film im Prinzip nur als Aufbau einer neuen Figur im Action-Bereich dienen sollte, mit der Regisseur Guy Hamilton auch augenscheinlich eine Art James Bond ohne Waffen schaffen wollte. Zudem ist auch die Geschichte des Filmes inhaltlich so aufgebaut, das der Zuschauer eigentlich davon ausgehen sollte, das noch mehrere Abenteuer mit Remo Williams folgen sollten. Anscheinend war das Genre des Action-Filmes jedoch so von Helden wie Stallone & Co. geprägt, das kein Platz für einen zusätzlichen Helden da war, denn anders ist es kaum zu erklären, das der Film nicht den großen Anklang fand, den man sich eigentlich erwartet hatte. Schade eigentlich, denn die Geburt eines Helden der als Waffe lediglich seinen eigenen Körper besitzt ist eine nette Idee und auch die Umsetzung des Ganzen ist absolut sehenswert. Hamilton ist es nämlich perfekt gelungen, hier einen absolut sehenswerten Mix aus Action-und Humor zu kreieren, der auch in der heutigen Zeit immer noch für beste-und kurzweilige Unterhaltung sorgt, außerdem hatte man mit Fred Ward einen charismatischen Hauptdarsteller verpflichten können, der als Titelheld jederzeit überzeugen kann. Bevor die Figur des Remo Williams jedoch überhaupt ihren ersten Auftrag übernehmen kann, muss ihre alte Identität ausgelöscht werden, um dann nach einer Gesichts-Operation das komplette Leben umzugestalten und den eigenen Körper zu einer Waffe zu machen.

      Um das zu erreichen, wird der ehemalige Cop vom skurrilen Koreaner Chun trainiert und gerade in dieser Ausbildung steck auch das größte humorige Potential der Story. Im Umgang der beiden miteinander offenbart sich dabei jede Menge Wortwitz, doch vor allem die entstehende Situationskomik nimmt phasenweise schon extrem skurrile Formen an. Es handelt sich dabei weniger um die Art von Humor, bei der man sich ständig auf die Schenkel schlägt, sondern vielmehr die Art von komödiantischen Einlagen, die dem Zuschauer ziemlich oft ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. An einigen Stellen mag das Geschehen für den ein-oder anderen schon etwas albern wirken, doch insgesamt gesehen wurde dem Szenario genau die richtige Portion Charme verliehen, die es auch heute noch absolut sehenswert macht. Zugegebenermaßen beinhalten die Ereignisse auch mehrere Passagen, die einen überzogenen-und nicht gerade realistischen Eindruck verleihen, so erscheint es beispielsweise nicht sonderlich glaubhaft, das der Koreaner Chun am Ende der Geschichte leichtfüßig über das Wasser in einem See laufen kann. Den ansonsten sehr guten Gesamteindruck dieser Produktion beeinträchtigt das jedoch nicht wirklich, denn "Remo - Unbewaffnet und gefährlich" entpuppt sich ganz einfach als ein Szenario, dessen Ansicht dem Betrachter jede Menge Spaß bereitet.

      Umso unverständlicher erscheint einem deswegen auch der Umstand, das dieser nahezu perfekten Einführung keine Fortsetzungen zu teil wurden, beinhaltet die Figur des Titelhelden doch jede Menge Potential, das leider nie ausgeschöpft wurde. Da dieser Film unerklärlicherweise zum Flop avancierte, wurde auch die Produktion eines TV-Formates eingestellt. Hamiltons Werk lebt in erster Linie von seinen beiden äußerst charismatischen Hauptdarstellern Fred Ward und Koel Grey, denen man die Spielfreude in jeder einzelnen Einstellung ansehen kann. Der beigefügte Humor und die gut in Szene gesetzten Action-Passagen tun ihr Übriges, um die Laufzeit von knapp 2 Stunden wie im Flug vergehen zu lassen. Zwar ist die Geschichte des Filmes rein inhaltlich kein Ausbund an Innovation, doch gerade zur damaligen Zeit erschien die Erschaffung eines unbewaffneten Action-Helden fast schon wie eine Frischzellen-Kur für das Action-Genre, das doch von dem immer gleich agierenden Veteranen dominiert wurde. Die Omnipräsenz von Schwarzenegger, Stallone, Norris & Konsorten war dann wohl aber doch zu prägend, als das man dieser neuen Art eines Helden eine wirklich faire Chance geben konnte. Den üblichen in der Filmwelt geltenden Gesetzen blieb es dann also leider bei diesem einzigen Abenteuer einer Figur, die gerade erst entstanden war und keine weitere Chance erhielt, einen von ihren vorhandenen Fähigkeiten zu überzeugen.

      Trotz des gescheiterten Versuches, mit Remo Williams einen neuen Action-Star zu etablieren, kann man den Film von Guy Hamilton als absolut gelungenes Action-Spektakel ansehen, das auch nach numehr fast drei Jahrzehnten immer noch vortrefflich funktioniert. So mancher Beitrag der heutigen Zeit könnte sich hier noch eine dicke Scheibe abschneiden, denn Remo - Unbewaffnet und gefährlich ist im Bezug auf den reinen Unterhaltungswert nicht so leicht zu toppen. Und auch wenn es keinen weiteren Abenteuern kam, sollte man dieses Werk nicht einfach an sich vorbeiziehen lassen und auf jeden Fall einen Blick riskieren. Eine nette Story, 2 herausragende Hauptdarsteller, eine Menge Action und jede Menge Humor sind ganz eindeutige Indizien für ein äußerst kurzweiliges Film-Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.


      Fazit:


      Auch wenn manch einer das anders sehen mag, ich persönlich hätte mir durchaus vorstellen können, das hier eine herrliche Film-Reihe ihren Anfang findet, doch die damaligen Umstände haben das leider nicht zugelassen. Dabei wird das vorhandene Potential in diesem Film lediglich angedeutet und es wäre sehr spannend gewesen zu beobachten, wie sich Mr. Williams weiterentwickelt hätte. So muss man leider mit diesem einzigen Abenteuer vorlieb nehmen, das man sich in regelmäßigen Abständen immer wieder gut anschauen kann.


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Super das der jetzt vorgestellt ist, ein Kracher die mit viel ungerechtigkeit nicht die Bekanntheit erreicht hat die er verdient hätte.
      Gedacht war Remo sogar zu Beginn als Hollywoods Anwtwort auf James Bond, es sollten mehrere Teile folgen, nachdem aber an den Kinokassen die Erwartungen nicht halten konnte wurde alles eingestampft.
      Fazit, schräge Typen mit gelungenen Gags, Action die anders ist und absolut Unterhaltend. [film]9[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      Die amerikanische Fastfood Generation wird auf die Schippe genommen.
      „Weist du warum die Amerikaner es Schnellimbiss nennen? Weil es sie sich auf den schnellsten Weg ins Grab befördern.“

      Remo beginnt wie Karate Kid mit einem Meister und seinem Lehrling und entwickelt sich dann zu einer James Bond ähnlichen Handlung. Meine Lieblingsszene sind die bissigen Dobermänner. Wo hat man die Köter schon mal über ein Artisten-Seil laufen sehen. Aber Hallo! rofl

      Die Handlung ist zwar alles andere als gut, dafür ist der Ablauf aber witzig und damit unterhaltsam und somit ist Remo besser als die meisten Bond Filme der 80er und 90er. Remo lebt einzig von den Skurrilitäten wie das nahe ausweichen vor Patronen oder das Feuer anzünden durch Konzentration oder auch das laufen über Wasser, die Ninja/Karate Thematik wird dabei auch ganz schön aufs Korn genommen. Inhaltlich war der Film aber trotzdem nicht fortsetzungswürdig, es gab allerdings eine Comicserie um Remo Williams, die aber glaub nicht auf Deutsch erschienen ist.

      „Wer sind sie?“
      Antwort: „Remo Williams“

      Nicht gut, aber lustig mit verrückten Ideen.

      [film]7[/film]


      Neue Playliste (Schwarze Szene Deutschland):
    • Schaut ihn euch mal an, ich finde ihn so Klasse!

      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ich habe immer gehofft dass es eine (oder mehrere) Fortsetzung geben würde... REMO ist einfach unglaublich unterhaltsam! :0:
    • Hintergrund:

      1988 wurde ein Pilotfilm für eine Fernsehserie Remo Williams mit Jeffrey Meek in der Hauptrolle gedreht, der jedoch keine weiteren Fortsetzungen erhielt.
      Chiun wurde dabei gespielt von Roddy McDowall, der ebenfalls Erfahrungen mit stark verändernden Masken aus den Filmen um den Planet der Affen aufweisen konnte.

      Einige Schauspieler, die sich um die Rolle des Remo Williams bewarben, gaben an, in der koreanischen Kampftechnik „Sinanju“ ausgebildet zu sein und realisierten dabei gar nicht, dass diese Technik nur für den Film in Ableitung aus den Destroyer-Romanen erfunden wurde.

      Geschichten um Remo Williams sind auch als Comicausgaben bei Marvel Comics erschienen.

      Die Freiheitsstatue, die im Film zu sehen ist, ist in den Nahaufnahmen eine originalgetreue Kopie und dient bis heute in Mexiko-Stadt als Touristenattraktion.
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...