Help me I am Dead - Die Geschichte der Anderen

    • Der was für mich ist.

      TV: Panasonic-TX65FXW784 Player/Game: Playstation 4 Pro Glacier White
    • Zwei Möglichkeiten.

      Ob der was für mich ist?

      oder

      Der ist was für mich. (Besser wäre gewesen: Der könnte mir vielleicht gefallen.)

      Alles in allen ein sinnlser Post wie meiner hier.

      Um es wieder On Topic zu bringen.

      Wäre der Film in ner Amaray oder meinetwegen in ner Hartbox gewesen, hätte ich ihn gleich mit den Kürbisköppen mitbestellt.

      So heißt es erstmal gedulden...




    • Alternativer Titel: Die Geschichte der Anderen
      Produktionsland: Deutschland 2013
      Produktion: Neue Bertuccifilm
      Erscheinungsjahr: Ende 2013
      Regie: Andreas Bethmann
      Drehbuch: Andreas Bethmann
      Kamera: Andreas Bethmann
      Schnitt: Andreas Bethmann
      Spezialeffekte: Olaf Ittenbach
      Länge: noch unbekannt
      Darsteller: Margarethe von Stern, Antonio Mayans, Carsten Frank u.a.







      Der Bauer Jonathan Friedberg erhofft durch eine Denunzierung seine von den Nazis deportierte Familie zu retten. Doch seine Hoffnung erweist sich als nicht erfüllbar und er muss seinen Verrat an einem Freund auch noch mit dem Leben bezahlen. 75 Jahre später kommt die Psychologiestudentin Jennifer in das Dorf in dem sich die Gräueltaten ereigneten und wird dort mit einem alten verfallenen Haus konfrontiert in dem es angeblich spuken soll. Jennifer quartiert sich in das Haus ein und will der Sache auf den Grund gehen.

      Nach einer ca. 5 Jahre langen Pause im Bereich des Filmekreierens, drehte Andreas Bethmann im Jahre 2013 den Film „Help Me I Am Dead - Die Geschichte der Anderen“. Die Story die der Film zu bieten hat, zeigt sich als durchaus ansprechend und nutzt auch dessen Potential aus. Was ich dem Film jedoch eher negativ ankreiden muss, ist dessen zu lange Laufzeit. Auf Grund dieses Sachverhalts wird man mit einigen Längen konfrontiert, die schlichtweg unnötig sind. Auch das Einsetzen von sexuellen Elementen schließt sich nach meinem Dafürhalten dem Unnötigen an. Somit wäre der negative Teil des Films erwähnt, denn ansonsten bekommt man innerhalb „Help Me I Am Dead“ durchaus gute deutsche Horrorkost geboten. Hierbei stellt sich die Grundidee und dessen Storybezogene Entwicklung in den Vordergrund. Dort werden die Elemente vom Spuk- Gruselkino, sowie dem dazu gehörigen Schauplatz in Form eines alten Hauses ausgenutzt. Das Szenario orientiert sich an einem Haus im Wald, was natürlich in die Gedankentendenz „Evil Dead“ driften lässt. Hierbei ist allerdings nur das Objekt in seiner Eigenschaft gemeint und natürlich nicht die Eigenschaft des „Raimi Teufelstanz“.

      Die Kulissen sind gut gewählt und es gelingt mit der Situation von Dunkelheit und der entsprechenden Musik in der zweiten Filmhälfte für den ein oder anderen kleinen Schockmoment zu sorgen. Auch die gute Schnitttechnik trägt hier zu einem erfolgreichen Resultat bei.

      Innerhalb der Besetzung wird der Hauptpart von Margarethe von Stern (wie bereits weiter oben angerissen) viel zu ausführlich dargestellt. Natürlich sind der Gemütszustand und dessen Weiterentwicklung ein Kern des Films, allerdings wird dieses zu sehr ausgereizt. Die schauspielerische Leistung sehe ich hier eher als sekundär an und möchte mich jetzt auch nicht an Kleinigkeiten hochziehen, da aus meiner Sicht die Kamerabezogene Präsentation des Charakters Jennifer erfolgreich in den Vordergrund gerückt wird. Das gesundheitliche Handicap des Charakters Jennifer erweist sich als guter Schachzug und bringt somit die Möglichkeit der übersinnlichen Fähigkeiten, die innerhalb des Hauses und seiner nahen Umgebung gelten zum Tragen. Margarethe von Stern wird den ganz hart besaiteten aus „Melancholie der Engel“ bekannt sein. Da ich zur Engelmelancholiemeidenden Fraktion zähle, war mir Frau von Stern unbekannt.

      Bekannt hingegen ist mir natürlich Antonio Mayans, den man auf der einen Seite aus einigen Franco-Vehikeln und Italo-Western, sowie auf der anderen Seite aus Kurzauftritten in Kassenschlagern wie „El Cid“ oder „König der Könige“ kennt. Die Spielzeit von Antonio Mayans (der mir in Francos „Neurosis“ am besten gefällt) hält sich bei „Help Me I Am Dead“ leider in Grenzen. Des weiteren ist Antonio Mayans scheinbar der Einzige der mit dem Öffnen eines Eisentors vertraut ist, alle Anderen meinen sie müssten leichtathletische Fähigkeiten an den Tag legen um die Barriere zu überqueren. Carsten Frank hat damit die größten Probleme, macht jedoch ansonsten als Antonios Kumpane Kralle, einen recht ordentlichen Eindruck, auch wenn Kralles Absichten innerhalb des Films eher unordentlich bzw. unanständig sind.

      Das Highlight des Films ist das Duo Markus Hettich/ Carsten Weissenberg in den Rollen von Rudolf Eichmann und Erich Speer die sich als sadistische Nazis zum Praktizieren der Goreeffekte anbieten. Der Blick in die Vergangenheit welcher zur Erklärung führt und welcher Rudolf und Erich wüten lässt, wird zum Teil in Schwarz/ Weiß Bilder dargestellt. Obwohl die innerhalb dieser Phase eingesetzten Effekte recht hart und gelungen sind, so tut es dem Film gut, dass er sich andere Maßgaben zum Ziel setzt und ansonsten mehr auf die Entwicklung seiner Geschichte anstatt auf weitere Gore-Orgien setzt.

      Gedreht wurde in Niedersachsen und meines Wissens auch einmal im Ruhrgebiet. Das Haus in dem sich der Spuk ereignet befindet sich in einem Vorort von Hannover, wurde 1871 errichtet und steht mittlerweile seit 40 Jahren leer. Demnach eine hervorragende Schauplatzauswahl. Die Außenaufnahmen im Wald sind gelungen und können gerade zum Auftakt, als eine junge Frau vor den Rabauken Rudolf und Erich- Richtung Morgennebel flüchtet, einen guten Eindruck hinterlassen. Weiterhin erwähnenswert ist die Präsentation der Anfangs-Credtits, die im Hintergrund unterschiedliche Standbilder und diverses Filmmaterial aus der NS Zeit übereinander gelegt darstellen

      Fazit: So wie ich persönlich nun wahrscheinlich ein wenig zu viel geschrieben habe, so hält sich „Help Me I Am Dead“ meines Erachtens in der ein oder anderen Situation zu lang an Kleinigkeiten auf. Subtrahiere ich dieses jedoch aus dem Film heraus so bleibt ein gelungenes Gesamtbild mit einer guten Story, das ich mit gutem Gewissen und ohne zu Hilfenahme möglicher Sympathieboni oder Ähnlichem mit knappen sieben Punkten honorieren kann.

      7/10
    • Was ist das denn für eine lahme Fluchtszene eines Weibchens im Vorspann, so schlecht das es ulkig wirkt. Die Nazis sind auch gleich aktiv. In Grunde passiert hier im eigentlichen Film dann nicht wirklich was, außer das hier und da dieser „The Grudge“ Geist mit gorigem Auge auftaucht, der Geist bewegt sich nie sondern streckt nur die Hände nach vorn, so was schlecht inszeniertes hab ich mit einem Geist noch nie so verunstaltet gesehen. Eine Frau irrt sonst in einem abgelegenen Haus umher da sie in dessen Nähe plötzlich aus dem Rollstuhl aufstehen und laufen kann. Zudem gibt es Rückblicke auf die Nazizeit. Die schlechten Laienschauspieler mögen noch ulkig gelten. Auf was Andreas Bethmann allerdings nicht verzichtet sind wieder seine freizügigen Vergewaltigungsszenen, die aber mehr nach freiwilligen Sex wirken als hart zu sein. Es gibt in einer Szene die ansprechenden Ittenbach Effekte mit Brust Abtrennung und ein Auge was raus gepult wird, da die Handlung aber sehr öde wirkt hat das natürlich keine reichhaltige Wirkung. Selbst Bethmann ist auf den aktuell paranormalen Grusel D-Zug aufgesprungen und verpasst ihm seine eigene, bekannte Handschrift. Der ganze Mist ist nur zu zäh, überhaupt schwer durchzustehen bei viel zu langer Spielzeit, wahrscheinlich sogar sein schlechtester da langweiligster Film. Aufgrund der hübschen Hauptdarstellerin gibts noch ein Punkt mehr.

      [film]2[/film]


    • So nun hab ich mir auch endlich das Werk von Bethmann zum 25zigen Jubiläum angesehen und muss sagen schlecht ist das Werk keineswegs.

      Die Story ist gelungen und wird interessant dem Betrachter präsentiert. Leider wirken einige Szenen etwas überflüssig und etwas zu Detail verliebt, denn mir ist der Film mit seinen 119 min eindeutig zu lang. Eine Straffung des Ganzen würde denn Film wesentlich besser zu Gesicht stehen und würde von daher flüssiger wirken. Denn die erste Stunde ist schon etwas zäh.
      Man wird aber im letzten Drittel auf jeden Fall dafür entschädigt, denn dort gibt es ordentlich Thrill und Spannung + eine ordentliche Goreszene von Olaf Ittenbach. Hier wird alles richtig gemacht.

      Dazu hat der Film sofern er in dem alten heruntergekommen Haus spielt eine sehr ansprechende und teils auch recht düstere Atmosphäre.
      Das Haus Set ist sehr gutes Design und passt wie die Faust auf´s Auge.

      Der Cast macht in meinen Augen einen sehr guten Job (es handelt sich immerhin um eine Low Budget Produktion).

      Mir hat der Streifen richtig gut gefallen und wäre er etwas kürzer bez. flüssiger gewesen hätte er auch ein bis zwei Punkte mehr von mir bekommen.
      So gibt es von mir aber immer noch gute

      [film]7[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Ich selbst bin kein Fan von Bethmann, habe einige Werke von ihm gesehen, z.B. Angel of Death 2, K3 und Dämonenbrut. Waren allesammt nicht mein Fall, möglicherweise ist es aber auch einfach nicht mein Humor bzw. Geschmack.

      "Help me" hab ich mir nur wegen Carsten Frank angeschaut. Aber ich muss ganz ehrlich sagen: dieser Film ist in Ordnung und bisher der einzige Bethmann, dem ich etwas abgewinnen konnte. Ich hätte Bethmann auch niemals zugetraut, dass er in der Lage ist, einen solchen Film zu machen.

      Zwar ist Help me keinesfalls ein Meisterwerk, aber bietet auf jeden Fall durchschnittliche Unterhaltung. Wie bereits erwähnt wurde, hat der Film tatsächlich eine sehr spezielle, kalte Atmosphäre. Der ganze Look des Films sieht sehr interessant aus und hat mir Spaß gemacht.

      Der einzige Splattereffekt, der im Film vorkommt, wurde von Ittenbach realisiert, was man auch sofort erkennt. Das war mit die heftigste Augenszene, die ich je gesehen habe. Das Highlight des Films ist ganz klar Margarethe von Stern. Sie ist eine absolute Ausnahme-Schauspielerin und Künstlerin. In den Carsten-Frank-Filmen kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus, was diese Frau drauf hat. Bereits in Melancholie der Engel war sie einfach nur unglaublich.

      Hier in diesem Film macht es ebenfalls Freude, ihr zuzuschauen und sie trägt im Grunde auch den ganzen Film. Antonio Mayans kennen manche vielleicht aus einigen Jess-Franco-Filmen. Besonders toll war wie immer Carsten Frank, den ich in diesem Film das erste Mal in einer eher lustigen, lockeren Rolle bestaunen konnte. Einzig die Synchronstimme, die er hier hat, passt nicht wirklich.

      Help me kann sich durchaus mal ansehen, auch für Nicht-Bethmann-Fans geeignet. Sollte Bethmann in dieser Richtung auf diesem Niveau weitermachen, bin ich gerne mit dabei. Tolle Optik und Atmo, solide gemacht, durchschnittliche Unterhaltung ich gebe [film]5[/film] Punkten