See No Evil 2

    • Eine Traumbesetzung! Der muss einfach geil sein. :6: :6:
    • Es gibt Bilder zu "See No Evil 2"

      Hier:
      blairwitch.de/news/see-no-evil…rdet-wieder-bilder-67421/
      (Quelle: blairwitch.de)

      Den 1. Teil fand ich solide. Freue mich auf den 2. weil Danielle Harris mit dabei ist.
    • So, ich habe den Film nun gesehen.
      Zur Ergänzung oben - Lauflänge: 90 Minuten.
      Und die bisher hier beschriebene Handlung kommt auch nicht hin.

      Was passiert?

      Der Film setzt unmittelbar nach dem Ende des 1. Teils an.
      Drei Mitarbeiter des städtischen Leichenschauhauses haben Nachtdienst. Eine davon ist Amy (Danielle Harris), die auch noch an diesem Tag Geburtstag hat. Gerade als ihre Schicht zu Ende geht und sie auf ihre Geburtstagsparty gehen möchte, kommen die Nachrichten rein, daß man haufenweise Leichen in einem nahen Hotel gefunden hat. Diese werden nun in das Leichenschauhaus gebracht. Das bedeutet also Mehrarbeit und Schluß mit Party für Amy.
      Sie sagt ihren Freunden ab und erwartet dann mit ihren Kollegen die Leichenlieferungen, unter denen auch der Killer (Kane) ist.
      Aber Freunde wären keine echten Freunde, wenn man Amy an ihrem Geburtstag alleine ließe. Also kommen sie alle ins Leichenschauhaus und überraschen sie dort. Nachdem die Leichen registriert wurden, gibt es einen kleinen Umtrunk - und die üblichen Tätigkeiten - Sex.....
      Als ein Pärchen sich im Raum, wo sich der tote Killer befindet, vergnügt, geht es los: der Mörder ist mitnichten tot und beginnt sein Schlachtwerk....

      Ist das gut?

      Leider nein!
      Viel habe ich mir von der Fortsetzung versprochen. Zumindest aber, daß die Qualität und der Gore-Gehalt vom 1. Teil gehalten wird.
      Dem ist aber nicht so.
      Bevor es mit dem Morden losgeht, vergeht eine Menge Zeit, in dem wir den jungen Erwachsenen bei allen möglichen infantilen Tätigkeiten zusehen dürfen.
      Die Morde selbst sind dann aber nur sehr dezent und oftmals im Offscreen dargestellt.
      Voyeuristische Splattereffekte wie in Teil 1 finden wir nicht.
      Es gibt auch tatsächlich nur eine wirklich gute Blutszene, in dem ein Kehlenschnitt lange und deutlich gezeigt wird.
      Schade, denn ansonsten macht der Film fast alles richtig: die Atmosphäre stimmt, das Setting mit allen seinen Instrumenten lädt zum Metzeln ein, die Musik paßt..leider wurden hier alle Chancen vertan.

      Die Logik andererseits suchen wir hier vergeblich.
      Die Personen laufen alle wie aufgescheuchte Hühner umher und kommen nicht auf das Nächstliegende: den Exit-Schildern zu folgen, um nach draußen zu finden. Oder ein Telefon zu benutzen. Stattdessen wird laut schreiend und rufend durch die Gänge gelaufen.

      Hier ist alles Potential verschenkt worden.
      Eine große Enttäuschung.

      Von mir daher:



      [film]5[/film]

      [GORE]5[/GORE]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • "See No Evil 2 soll, wie es aussieht, bei uns erscheinen! Als Media-Book bei NSM wohl auch mit einigen Extras wohl am 30 Juni 2017.



      Quelle: pretz-media.at/de)


      (Quelle: pretz-media.at/de)

      Das ist ja sehr cool.
    • Da haben sie sich echt lange Zeit gelassen. Wird aber nicht so gut sein wie der Erste.





    • See No Evil 2
      (See No Evil 2)
      mit Glenn Jacobs, Danielle Harris, Katharine Isabelle, Chelan Simmons, Kaj-Erik Eriksen, Greyston Holt, Lee Majdoub, Michael Eklund, Reese Alexander, Kelly-Ruth Mercier, Lynn Colliar
      Regie: Jen Soska / Sylvia Soska
      Drehbuch: Nathan Brookes / Bobby Lee Darby
      Kamera: Mahlon Todd Williams
      Musik: The Newton Brothers
      ungeprüft
      USA / 2014

      Amy (Danielle Harris) wird zu ihrem Geburtstag nachts von ein paar Freunden in ihrer Arbeit, einem Leichenschauhaus, mit einer Feier überrascht. Der Spaß hält jedoch nicht lange an, als der Körper von dem dort liegenden psychopathischen Killer Jacob Goodnight (Kane) zu neuem Leben erwacht. Mit Haken, chirurgischen Messern sowie Knochensägen verwandelt der sadistische Massenmörder die Party recht schnell in einen blutigen Albtraum …


      Acht lange Jahre hat es gedauert, bis der 2006 erschienene Slasher "See No Evil" 2014 eine Fortsetzung nach sich zog. Weitere drei Jahre später ist nun endlich auch die lange ersehnte deutschsprachige Veröffentlichung über unsere österreichischen Nachbarn erschienen und man konnte durchaus gespannt sein, ob die lange Wartezeit sich wirklich gelohnt hat. Bei der Beantwortung dieser Frage kommt es auf die ganz persönliche Erwartungshaltung an mit der man an den Beitrag heran geht, wobei man in erster Linie gleich den Liebhabern der härteren Gangart ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen sollte. Wer eine regelrechte Schlachtplatte erwartet hat dürfte nach der Sichtung des Filmes ein Gefühl der Ernüchterung verspüren, denn der visuelle Härtegrad bei "See No Evil 2" bewegt sich doch in einem relativ überschaubaren Rahmen. Richtig derbe Szenen und Höhepunkte in dieser Hinsicht geben sich nämlich eher spärlich zu erkennen, so das man keinesfalls ein Splatter und Gore Festival erwarten sollte. Das mag für viele Fans einen echten Dämpfer darstellen, aber ehrlich gesagt funktioniert die Geschichte auch ohne etliche Gewaltexzesse ganz ordentlich. Das liegt in erster Linie sicherlich an der erstklassigen Grundstimmung des Szenarios, denn da sich sämtliche Geschehnisse innerhalb eines Leichenschauhauses abspielt, macht sich von Beginn an eine herrlich morbide Grundstimmung breit. Die Figur des Killers Jacob Goodnight lässt dann einmal mehr ein hohes Maß an Bedrohlichkeit in das Ganze einfließen, denn WWE Star Kane macht in dieser Rolle einmal mehr eine imposante Figur.

      Mit Danielle Harris ist eine durch etliche Horrorfilme bekannte und allseits beliebte Darstellerin mit an Bord, die wie gewohnt souverän agiert und mittlerweile kaum noch aus dem Genre weg zu denken ist. Auch die restlichen Akteure liefern einen soliden Job ab, wobei bis auf Kaj-Erik Eriksen niemand über den Status einer Nebenrolle hinweg kommt. Einer nach dem anderen fällt nämlich dem psychopathischen Mörder zum Opfer, der einmal mehr wie ein Berserker wütet und reichlich Ernte hält. Das Jacob jedoch überhaupt zum Zuge kommt erinnert einen schon etwas an den unzerstörbaren Jason Voorhees, denn eigentlich ist der gute Mann tot, was einem zu beginn des Filmes eindeutig vor Augen geführt wird. Hier liegt auch der größte Pluspunkt der Story, denn diese knüpft zeitlich gesehen nahtlos an die Ereignisse des ersten Teiles an. Damit die Erinnerungen des Zuschauers noch zusätzlich aufgefrischt werden wurden diverse Flashbacks eingestreut, so das man ziemlich schnell wieder die Gesamtzusammenhänge erkennt.

      Der Plot der Fortsetzung bietet nun nichts Besonderes, es entwickelt sich ein handelsübliches Horror Szenario, das zudem auch noch verhältnismäßig vorhersehbar daher kommt. Die ersten gut 30 Minuten passiert eigentlich gar nichts und man wird lediglich mit einer oberflächlichen Skizzierung der einzelnen Figuren konfrontiert. Für den Schauplatz in einem Leichenschauhaus herrscht sogar eine recht beschwingte Stimmung vor, denn schließlich soll die junge Amy (Harris) innerhalb der Lokalität mit einer Überraschungs-Geburtstagsfeier durch ihre Freunde konfrontiert werden. Als dann aber Jacob wieder von den Toten erwacht schlägt die Atmosphäre abrupt um und innerhalb kürzester Zeit ist rein gar nichts mehr von einer Party oder guter Laune zu verspüren. Nackte Panik und der Kampf um das nackte Überleben beherrscht nun die Szenerie und dieser Aspekt des Geschehens wurde auch sehr gut ins Bild gesetzt. Die Abläufe beinhalten ein ordentliches Tempo und es mangelt wie schon kurz erwähnt lediglich an einigen visuellen Highlights, wobei insbesondere die ersten Morde recht beschaulich in Szene gesetzt wurden.

      Erst im letzten Drittel des Filmes legt der Härtegrad ein wenig an Brutalität zu und nun bekommt der geneigte Fan auch einige gut anzuschauende Einlagen zu Gesicht. Dennoch wird in dieser Beziehung zu keiner Zeit der übliche Rahmen gesprengt, so das manch einer am Ende doch vielleicht ein wenig enttäuscht sein könnte. Wenn man allerdings mal ganz ehrlich ist dann muss man feststellen, das auch schon der Vorgänger nicht unbedingt ein Ausbund an visueller Härte war, aber trotzdem bleibt "See No Evil" in dieser Beziehung etwas hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt gesehen hinterlässt das Werk aber dennoch einen äußerst stimmigen Gesamteindruck, denn in der Summe präsentiert sich ein atmosphärisch dichter Vertreter des Slashers, der allerdings nicht als absolute Größe des Sub-Genres anzusehen ist.


      Fazit:


      "See No Evil 2" ist auf keinen Fall das von vielen Leuten erwartete Highlight, kann aber dennoch als stimmiger Nachfolger angesehen werden. Ein paar blutige Einstellungen mehr hätten der Geschichte sicher nicht geschadet, aber auch in der vorliegenden Form siedelt sich der Film leicht über dem normalen Durchschnittsbereich an.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • Master Of Horror schrieb:

      "See No Evil 2" ist auf keinen Fall das von vielen Leuten erwartete Highlight

      Wer erwartet hier denn ein Highlight. Ok, der 1.Teil war ganz ok, aber man erwartete hier eher durchwachsenen B-Ramsch, dass er dann bestimmt auch gewurden ist.
    • Es gibt schon genügend Leute, die zumindest im Bezug auf den Härtegrad ein Highlight erwartet haben.
      Big Brother is watching you
    • Kane ist zurück!

      See No Evil war das Beste was die WWE je gedreht hat, so verwundert die Fortsetzung nicht, die lediglich ziemlich lange auf sich warten lies mal im Gegensatz zu andere, doch belanglose WWE Actionfilm-Reihen. Es gibt jede menge Sex von den Teens zu Beginn, scheinbar stört es die Gruppe nicht es in der Leichenhalle zu treiben. Der 1.Mord geschieht komplett im Dunkeln und gibt garnichts her. Der Cast ist schnell ersichtlich nicht besonders, höchstens besonders schlecht, die Jungschauspieler nerven mit angestrengtes Overacting pur, wobei Jung nicht wirklich mehr zutrifft, auch wenn der Cast nicht zu alt ausschaut, aber eine Katharine Isabelle ist ja auch schon lange im Geschäft und ähnlich wie in American Mary oder Ginger Snaps wirkt sie wie eine Modeschlampe, damals noch sexy mit anzusehen, verblasst auch das so langsam und ihre Besetzung ist schon peinlich wenn sie obszön den Hintern hinhält. Danielle Harris ist da schon von ihrer Art her angenehmer, aber wie gesagt, der Cast wirkt ausgelutscht.

      Manches mag auch als belustigend rüberkommen und ist nicht mal schlecht gedacht, wie die mögliche Sex-Szene mit der Kane-Leiche, aber bei den Schauspielern funktioniert es nicht richtig. Dann haben wir noch den Killer, der dann in der Pathologie die Hatz noch flott geschaltet. Die Pathologie an sich ist ein blasser Schauplatz und leifert keine Schauwerte sondern nur eingestaubtes Mausgraues. Kane hätte man lieber stumm belassen, denn das was er faselt wirkt auch albern. Von der Unlogik ganz zu schweigen, warum versucht es der Type nicht durchs Fenster nach draussen zu fliehen, wenn das Mädel recht locker durchpasst und warum kommt das Mädel überhaupt zurück?

      Was den Slasher noch schaubar machen kann, ist das recht hohe Tempo, Kane geht nach der Charaktervorstellung, die auch nicht all zu lange dauert, dann flott zur Sache und besitzt eine annehmbare Maske. Beim Härtegrad kann der Film allerdings auch noch enttäuschen, es gibt zwar ein paar Machetenkills, aber die Hakeneinschläge des Erstlings waren Härter, so richtig brutal ist die Fortsetzung nicht.

      See No Evil 2 ist weit weg von einem guten Slasher, im Vergleich mit dem Erstling ist er in allen Belangen schlecht.

      [film]5[/film]
    • Komakopf schrieb:

      Schade, denn ansonsten macht der Film fast alles richtig: die Atmosphäre stimmt, das Setting mit allen seinen Instrumenten lädt zum Metzeln ein,

      Wir haben die gleiche Wertung, wie öfter mal bei solchen Genrefilmen und deine Kritiken teile ich auch, bis auf das zitierte. Den Schauplatz fand ich richtig belanglos. Es muss jetzt nicht der MTV Style des Erstlings sein, aber der war noch wesendlich angebrachter als das blasse Zeug hier in der Fortsetzung. Da kam bei mir keine Atmosphäre auf.