13 Assassins




    • Alternativer Titel: Thirteen Assassins
      Produktionsland: Japan
      Produktion: Kanji Amao, Junichirô Tamaki
      Erscheinungsjahr: 1963
      Regie: Eiichi Kudo
      Drehbuch: Kaneo Ikegami
      Kamera: Jubei Suzuki
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Akira Ifukube
      Länge: ca. 121 Min.
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Darsteller: Chiezo Kataoka (Shinzaemon Shimada), Ko Nishimura (Kujuro Hirayama), Ryohei Uchida (Hanbei Onigashira), Kanjuro Arashi (Koranaga); Sumiko Fuji (Kayo), Kotaro Satomi (Shinrokuro Saimada), Akira Shioji (Horii), Shingo Yamashiro (Koyata Koga), Kantaro Suga (Naritsugu)





      Der Halbbruder des Shogun, Lord Noritsugu ist nicht mehr tragbar. Der durch Grausamkeiten auffallende Lord soll nach Beschluss des Ministerialrats getötet werden. Dieses soll jedoch nicht in aller Öffentlichkeit geschehen, sondern still und leise. Zu diesem Zweck finden sich 13 Auftragskiller zusammen.

      Gerade zu Beginn präsentiert Eiichi Kudos Film eine interessante Schnitttechnik. Die Vergewaltigung einer Frau und der Mord an deren Ehemann werden sehr gut vermittelt. Dazu kommt eine Stille die sich durch den gesamten Film hindurch zieht. „13 Assassins“ lebt von der Ruhe und seinen schwarz/ weiß Bildern. Der Film beabsichtigt in keiner Weise spektakulär zu wirken, sondern setzt bewusst auf Behäbigkeit und eine düstere Grundstimmung.

      Eiichi Kudo verzichtet auf eine von Action und Sensationen dominierte Filmlandschaft. Er lässt Bilder und Ernsthaftigkeit sprechen. Wer sich dem nicht unterordnen kann, der wird schnell den Bezug zum Film verlieren und das Werk als fad abtun. Wer in der Lage ist sich den Bildern und Gegebenheiten anzupassen, dem öffnet sich eine düstere Umschreibung japanischer Vergangenheit und Geschichte. Das Team der 13 Auftragskiller wird an 13. November komplettiert und der geplante Hinterhalt in den man Lord Noritsugu und seine Samurai locken will, wird vom Morgennebel innerhalb einer tristen Landschaft geprägt.

      Auf begleitende Elemente wie Musik und Auflockerungen verzichtet Eiichi Kudo ebenfalls. Es wird beispielsweise keinerlei Humor geboten und der Film unterliegt innerhalb seiner gesamten Laufzeit der Ernsthaftigkeit. Eine musikalische Untermalung tritt erst gegen Ende innerhalb der Auseinandersetzungen ein. Hier werden u.a. Klavierklänge eingebracht. Auffallend ist, dass während der Auseinandersetzung zwischen den Auftragskillern und den Samurai auch die Handkamera eingesetzt wurde um so einen deutlicheren Bezug zum Geschehen aufzubauen.

      Fazit: Ein zwischen Loyalität, Ehre, Rache und Gerechtigkeit angesiedelter Samuraifilm den man Genrefans bedenkenlos empfehlen kann. Schwach ist nur die DVD von Ascot die auf Grund ihrer zahlreichen Mankos den Film leider nicht so präsentiert wie es dieser verdient hat.

      8/10