Hwal - der Bogen

    • Hwal - der Bogen



      Produktionsland: Südkorea
      Produktion: Ki-duk Kim, Michiko Suzuki, Yong-gyu Kang
      Erscheinungsjahr: 2005
      Regie: Ki-duk Kim
      Drehbuch: Ki-duk Kim
      Kamera: Seong-back Jang
      Schnitt: Ki-duk Kim
      Spezialeffekte: Ki-sun Kim
      Budget: ca. 950.000 $
      Musik: Eun-il Kang
      Länge: ca. 86 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Yeo-reum Han, Si-jeok Seo, Gook-hwan Jeon, Seong-hwang Jeon, Seok-hyeon Jo


      Inhalt:

      Ein alter Mann und ein Mädchen leben alleine auf einem Boot. Seit der Fischer das Mädchen im Alter von sechs Jahren bei sich aufnahm, hat sie das Boot nicht verlassen. Mittlerweile ist sie 16 und in drei Monaten soll die Hochzeit der beiden sein. Die intimen Rituale, die sie schweigend begehen, werden jedoch jäh unterbrochen, als ein junger Student, der das Boot besucht, das Interesse des Mädchens weckt. Der Bogen, mit dem der Mann sonst Orakel oder auch zarte Melodien spielt, entwickelt sich zum Gegenstand sexueller Macht und bringt die Schicksalsgemeinschaft auf dem Boot aus dem Gleichgewicht ...

      (Werbetext)

      Trailer:




      Kritik:

      Ein alter Mann hat vor 10 Jahren ein kleines Mädchen auf sein Hausboot aufgenommen. Seit dem hat sie nie etwas anderes als das Boot kennengelernt.
      Zu ihrem 16. Geburtstag soll sie endlich den Alten heiraten.
      Der alte Mann läßt regelmäßig Fischer-Touristen auf sein Boot.
      Als dann eines Tages ein junger Mann kommt, und beide ein gegenseitiges Interesse füreinander haben, stellt das Mädchen ihre Welt in Frage...

      Der Film stahlt durch seine Ruhe eine besondere Eindringlichkeit aus.
      Kein Film der großen Worte...gerade daher wirkt er sehr intensiv und erschließt sich nicht gleich für jeden und könnte langweilig wirken.

      Für Fans von Asia-Filmen abseits großer Ballerorgien oder Karatekämpfe mit Häuserüberflügen sei der Film wärmstens empfohlen.

      Die umwerfend hübsche Hauptdarstellerin macht den Film schon allein ihretwegen sehenswert.

      Von mir:

      [FILM]9[/FILM]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk