Das Blutbiest



    • Alternativer Titel: Blutbiest des Dr. Frankenstein
      Produktionsland: Großbritannien
      Produktion: Arnold L. Miller
      Erscheinungsjahr: 1968
      Regie: Vernon Sewell
      Drehbuch: Peter Bryan
      Kamera: Stanley A. Long
      Schnitt: Howard Lanning
      Spezialeffekte: Roger Dicken
      Budget: ca. -
      Musik: Paul Ferris
      Länge: ca. 88 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Peter Cushing, Robert Flemyng, Wanda Ventham, Vanessa Howard, David Griffin, Glynn Edwards


      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 21.09.2018


      Inhalt:

      Der Entomologe Professor Mallinger gibt jede Woche Unterrichtsstunden bei sich zu Hause. Aber in letzter Zeit häufen sich mysteriöse Todesfälle unter seinen Studenten. Sie werden im Wald mit tödlichen Wunden aufgefunden.
      Der Polizeiinspektor Quennel ist mit der Untersuchung beauftragt.
      Mit Hilfe von Professor Malinger findet er heraus, daß der Mörder offenbar eine riesige Motte ist, den den Opfern das Blut aussaugt.
      Aber es bleibt nicht bei den Studenten als Opfer. Durch die Untersuchungen ist nun auch die Tochter des Inspektors in Gefahr.

      Trailer:



      Kritik:

      Ein netter kleiner Horrorfilm aus England. Diesmal keine Vampire, sondern eine menschengroße Motte, die ihren Opfern das Blut aussaugt.
      Peter Cushing spielt den Inspector, der dem Täter Schritt für Schritt auf die Spur kommt.
      Der Zuschauer wird aber bereits früh im Film mit der Identität des Täters konfrontiert.
      Spannung gibt es kaum, Überraschungen auch nicht.
      Die Effekte - Riesenmotte - entlocken heutzutage ein müdes Schmunzeln.

      Ein etwas anderer Monsterfilm aus der englischen Horrorfilm-Schmiede.
      Nur für Fans.

      Von mir:


      [film]4[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Schenkelkloper hat der Film ein paar und die sind alle unfreiwillig komisch, wie ein Typ der Schmetterlinge fängt um sie in seine Sammlung aufzunehmen, dabei stört ihm ein hübsches Mädchen, was die Schmetterlinge lieber frei lässt. Mit solch unnützen Sachen beschäftigt sich der Film, dabei wird erst nach über einer Stunde klar, worauf das Geschehen hinaus will. Wirklich unterhaltsam ist der Film daher im Mittelteil nicht, für Trash ist es dann doch nicht ulkig genug. Die schwarze Riesenmotte sieht dann gar nicht mal so schlecht aus, wird aber unzureichend in Szene gesetzt, das Finale ableben der Bestie klärt sich nicht mal. Selbst ein Peter Cushing kann nicht mehr viel retten, wenn Regisseur Vernon Sewell scheinbar filmtechnisch in den 40ern stecken geblieben ist.


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