Scharf, schärfer, Hammer!

    • Danke. Mein Bedarf an Hammer Horror ist momentan bedeckt. Dracula (1958), Frankensteins Fluch (1957) und alle Carmilla Karnstein-Filme sind Pflicht.
    • Einen Hammer-Titel, bei dem ich von Anfang an darauf gehofft hatte, dass wir ihn mal veröffentlichen können, ist DIE BRAUT DES SATANS. Nicht, weil mir der Film so gut gefällt, sondern weil uns Jens Reinheimer, dessen riesige Sammlung von Hammer-Materialien für einen guten Teil der verwendeten Artworks und der Bebilderung der Booklets herhalten dürfte, beim ersten Treffen eine Original-Zeichnung zu TO THE DEVIL … A DAUGHTER (so der Originaltitel) vorlegte, die Hammer zwar kommisioniert, aber aufgrund der für damalige Verhältnisse explizten Darstellung eines Teufelsbabies nie verwendet hatte.


      Dieses Motiv sollte, nein musste irgendwann eins unserer Mediabooks zieren. Und nun ist es soweit: Unser erste Titel nach der Sommerpause ist DIE BRAUT DES SATANS und Cover C ist das von mir beschriebene Artwork – gezeichnet von Tom Chantrell.





      Der von Dr. Rolf Giesen verfasste Klappentext bietet bereits abseits vom Booklet einiges an Infos zum dem Film, der wahrscheinlich der letzte Sargnagel in Hammers über 30-jährigen Produktionsgeschichte ist:


      Der einzige Horrorfilm der Londoner Hammer-Filmgesellschaft, der mit deutschen Co-Produzenten entstand, der Terra Filmkunst, und in Teilen auch in Deutschland gedreht wurde.Die Vorlage, ein Okkult-Thriller des britischen Bestseller-Autors Dennis Wheatley, erinnert an ROSEMARIES BABY, aber Wheatleys Roman war fast 15 Jahre früher erschienen als Ira Levins Buch.


      Die damals 14-jährige Nastassja Kinski, die das Opfer von Satanisten spielte, hatte erst einen Film mit Wim Wenders gedreht. Gleich nach ihrer Rolle in Hammers TO THE DEVIL... A DAUGHTER wirkte sie in einer aufsehenerregenden Tatort-Folge von Wolfgang Petersen mit: REIFEPRÜFUNG. Ihr Verfolger, der Anführer der telepathisch begabten Teufelsjünger, ist Christopher (Dracula) Lee als exkommunizierter Geistlicher, der die Nymphe Catherine alias Nastassja von dem Hollendämon Astaroth schwängern lassen will. Sein Gegenspieler ein bedeutender amerikanischer Star, der unter Regisseuren wie John Ford, Don Siegel und Robert Wise gefilmt hatte: Richard Widmark.


      Hammer produzierte TO THE DEVIL... A DAUGHTER nach THE EXORCIST und noch vor THE OMEN.



      Und wie sieht das mit der Ausstattung aus:


      Verpackung: Mediabook & Softbox


      Bestell-Nr MB A: 37112
      Bestell-Nr MB B: 37113
      Bestell-Nr MB C: 37114
      Bestell-Nr Softbox: 37115


      EAN-Code MB Cover A: 404 1036 37112 8
      EAN-Code MB Cover B: 404 1036 37113 5
      EAN-Code MB Cover C: 404 1036 37114 2
      EAN-Code Softbox: 404 1036 37115 9


      FSK: 16


      Bildformat: High Definition Widescreen (16:9 1,66:1) 1920x1080p
      Tonformat: Deutsch DTS HD-MA 2.0 Mono / Englisch DTS HD-MA 2.0 Mono
      Untertitel: Deutsch (ausblendbar)
      Länge: 93 min. (24fps)


      Bonus: Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen, Uwe Sommerlad und Volker Kronz / Dokumentation on: „Dark Arts: Inside ‚To The Devil... A Daughter‘“ / Interview mit Synchronsprecher Christian Rode / Britischer Kinotrailer / Deutscher Kinotrailer / Super-8-Fassung / Amerikanische Radiospots / Amerikanisches Pressbook / Deutscher Werberatschlag / Bildergalerie


      Inkl. 28-seitigem Booklet geschrieben von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad (exklusiv nur im Mediabook enthalten)


      Unser Dank geht an Turbine Medien, die uns freundlicherweise das von Gerd Naumann mit Christian Rode geführte Interview zur Verfügung gestellt haben.


      Als VÖ-Termin haben wir den 30. August 2019 festgelegt. Wie üblich gehen die Infos morgen an alle Händler raus, so dass der Titel im Laufe der Woche vorbestellbar sein wird.