Mutants

    • Produktionsland: Frankreich
      Produktion: Alain Benguigui, Thomas Verhaeghe
      Erscheinungsjahr: 2009
      Regie: David Morlet
      Drehbuch: Louis-Paul Desanges, David Morlet
      Kamera: Nicolas Massart
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: Kevin Carter
      Budget: -
      Musik: -
      Länge: ca. 95 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Hélène de Fougerolles, Francis Renaud, Dida Diafat







      Inhalt:

      Nach einer schweren Epidemie mutieren die Menschen zu willenlosen Kreaturen, die allein durch ihren Blutdurst am Leben gehalten werden. Marco (Renaud) und Sonia (Fougerolles) sind auf der Flucht, bis ihr Mann gebissen wird und sich langsam zu einem der verhassten Kreaturen verwandelt. Sonie erwartet ein Kind von ihm und muss nun gegen den Menschen ankämpfen, der ihr am liebsten ist.


      Trailer:




      Fantasy Filmfest 2009
      Kino Frankreich: 06.05.2009

      Deutsche DVD Fassung: 05.02.2010 (Verleih: 08.01.2010)


      Kritik:

      Fangen wir gleich mit dem 2.größte Kritikpunkt an, die Darsteller. Sie spielen alle samt sehr ernst, aber auch schwach und unfreiwillig komisch, so richtig zum Lachen wird ihr Auftreten aber nicht genügen, weil deren Schauspiel peinlich erscheint und die Besetzung durchweg unsympathisch wirkt, dass mag aber auch nicht jeder so empfinden, deswegen gehen die Kritiken wahrscheinlich massiv auseinander. Denn die ganze Szenerie wird für jemanden, der keine Sympathie zum Cast aufbauen kann, doch zu albern wirken. Dialogauszug: „Diese Kannibalen haben uns angegriffen und wir sind gerannt wie die Schwuchteln, aber er wollte ja seinen Bruder retten, da haben sie sie umzingelt. Waren wohl ein paar mehr, wollen sie Details?“ Solche dummen Banalitäten, schon obszön nervige Dialoge, wo man oft nicht mal weis was genau gemeint ist, ziehen sich durch den ganzen Film.

      Die oft laut ertönend gruselige Sounduntermalung passt meist nicht so richtig zu dem Geschehen, denn so sehr ab geht der Film auch nicht, dass der Sound derart Krach produzieren muss, auch wenn diese Industrial Musik sich ansonsten gut anhört und auch für Gänsehaut sorgt. Die stark verschneite Winterlandschaft ist optisch ein Hingucker, steht den passend zur Winterszeit aktuellen Veröffentlichungen in Deutschland diesbezüglich in nichts nach, wie ein „Dead Snow“, „So Finster Die Nacht“ oder „The Children“, außer das vieles was nicht mit der Landschaft zu tun hat, hier doch Qualitative Mängel vorzuweisen hat und das nicht zu knapp. Die Geschichte um die Infektion, wo das Virus in unserer Hauptdarstellerin nicht ausbricht, ist gewiss nicht neu, ob durch „Resident Evil“ oder eher „Last Man On Earth“ beeinflusst sei mal dahingestellt, leider wird bei diesem „Mutants“ keine richtige Erklärung für geliefert. Allgemein ist die Story sehr schlicht gehalten, es soll eigentlich nur ums Metzeln gehen, ohne groß Spannung zu liefern. Nicht schlimm, wenn diese Schlachterei wenigsten Spaß machen würde. Leider bekommen wir hier fast die gleiche Kamerawackelei geliefert, wie zuletzt in „Splinter“ zu sehen, was auch der größte Kritikpunkt ist, wahrscheinlich um die aktuelle Blockbusterjugend der Wackelkammera-Marke „Bourne Trilogy“ anzusprechen, nur das hier noch etwas mehr hin und her gewippt wird, als noch in „Splinter“ zu sehen, wo die Bildschnitte abgehakt und verbaut erscheinen und in den ruhigen Momenten ziehen sich die uninteressanten Dialoge nervtötend in die Länge. Nein solche Kamerawackler wo man das gorige Resultat zumeist anhand der matschenden Geräuschkulisse nur im Off erahnen kann, nerven einfach nur, statt einem das gorige Lächeln zu zaubern oder den Ekel zu erregen. Die Mutanten haben an sich ein gute Make-Up bekommen, macht den Kohl aber auch nicht fett. Optisch ist das Werk gelungen, nicht nur die Winterlandschaft, sondern auch die Behausungen geben durchaus was her, ansonsten stimmt hier nicht viel.

      [film]3[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • Hoffe die frankreich welle rollt weiter! der wird auf jeden fall besorgt!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Fand den Film KLASSE !!
      Fängt langsam an und steigert sich so richtig schön.

      Im Legend ab 18 sozusagen.

      :6:
    • Sehr schön. Dann wird mir der Film sicherlich auch zusagen. Ich hoffe ich bekomm den bald.




    • Mutants
      (Mutants)
      mit Helene de Fougerolles, Francis Renaud, Dida Diafat, Marie-Sohna Conde, Nicolas Briancon, Luz Mandon, Driss Ramdi, Gregory Givernaud, Justine Bruneau de la Salle, Jeremy Loth, Sebastien Rouquette, Frederic Troussier, Cyrill Hipaux, Nicolas Lepretre, Cecile Corsalan
      Regie: David Morlet
      Drehbuch: Louis-Paul Desanges / David Morlet
      Kamera: Nicolas Massart
      Musik: Keine Information
      Keine Jugendfreigabe
      Frankreich / 2008

      Ein Virus hat die überwiegende Menschheit in blutrünstige, zombieartige Wesen verwandelt. Marco und Sonia, ein junges Paar, fliehen vor den Mutanten und versuchen, sich zu einer Militärbasis durchzuschlagen. Doch als Marco bei einem Angriff selbst infiziert wird, muss die schwangere Sonia ihren schlimmsten Feind bekämpfen: den Mann, den sie liebt...


      Das die Franzosen im Bezug auf Horrorfilme den Amerikanern vollkommen ebenbürtig und bei einigen Produktionen der letzten Jahre teilweise sogar überlegen waren, haben Filme wie "High Tension" oder auch "Inside" eindrucksvoll unter Beweis gestellt, so war es eigentlich lediglich eine Frage der Zeit, wann der erste Horrorfilm aus Frankreich erscheint, der sich mit der Zombie - Thematik beschäftigt. Mit "Mutants" hat Regisseur David Morlet nun auch diese Frage beantwortet, wobei bei vielen Leuten sicherlich wieder die Diskussion aufkommen wird, ob es sich um echte Zombies oder lediglich um Menschen handelt, die sich aufgrund eines Virus in zombieähnliche Wesen verwandeln. Wie dem auch sei, auf jeden Fall ist hier ein sehr guter und eindrucksvoller Genre-Beitrag entstanden, weswegen ich die teilweise sehr schlechten Bewertungen die der Film erhält, nicht so ganz nachvollziehen kann. Denn verhält es sich doch so, das "Mutants" alle Zutaten beinhaltet, die einen Film dieser Art so absolut sehenswert machen und dennoch scheint der Film bei vielen doch eher auf Ablehnung zu stossen.

      Ich kann mir das lediglich so erklären, das manch Einer einen weitaus größeren Härtegrad erwartet hat, als wie er sich ihm hier eröffnet, denn haben doch gerade die französischen Produktionen in diesem Bereich in den letzten Jahren neue Maßstäbe gesetzt. Zugegeben, im Vergleich zu den oben von mir erwähnten Filmen fällt "Mutants" im Bereich Härte etwas ab, was aber noch lange nicht bedeutet, das auch die Freunde der harten Welle hier nicht auf ihre Kosten kommen würden. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn dem Zuschauer präsentiert sich sogar ein ziemlich harter Film, nur liegt das Problem wohl viel eher darin begründet, das es sich dabei nicht um eine 9o minütige Schlachteplatte handelt, sondern die Geschichte sich auch Zeit für etwas tiefergehende Momente nimmt, die phasenweise schon dramatische Züge tragen.

      Doch gerade diese Momente heben dieses Werk meiner Meinung nach von den üblichen SFX-Spektakel ab und verleihen ihm ein hohes Maß an Qualität und einen Tiefgang, wie man ihn nicht in vielen Vertretern dieser Art zu sehen bekommt. Bevor es allerdings zu diesen tiefergehenden Situationen kommt, legt das Geschehen erst einmal mit einem mörderischen Tempo und einigen wirklich harten Passagen los, so das die ersten gut 20 Minuten fast wie im Flug an einem vorbeiziehen. Danach beruhigt sich das Szenario merklich und läutet den Mittelteil des Films ein, der sich hauptsächlich mit der Thematik beschäftigt, wie Sonia verzweifelt versucht, die voranschreitende Infektion ihres Freundes Marco aufzuhalten. Insbesondere in dieser Phase der Geschichte leidet man als Zuschauer mit den beiden Hauptcharakteren mit, man kann die aufkommende Verzweiflung und die kurz danach auftretende Enttäuschung fast körperlich spüren, als sich immer mehr herauskristallisiert, das alle Versuche den Virus aufzuhalten, vollkommen fehlschlagen. Die ungeheuer stark auftretende Intensität, die das Geschehen gerade in dieser Phase des Films erreicht, ist in dem absolut authentischen und sehr überzeugenden Schauspiel der beiden Hauptpersonen zu suchen, das kaum besser hätte sein können. Es überzieht einen selbst mit einer Gänsehaut, wenn man sieht, mit welcher Vehemenz und Inbrunst hier versucht wird, das Unvermeidliche aufzuhalten und gerade Sonia alles in die Waagschale wirft, um ihre große Liebe nicht zu verlieren.

      Es mag durchaus möglich sein, das es nicht wenige Leute gibt, die den Mittelteil des Films als etwas langatmig und ereignislos ansehen, jedoch passt er nahezu perfekt in die erzählte Story und ist in meinen Augen absolut notwendig, um auch das letzte Filmdrittel glaubwürdig und authentisch erscheinen zu lassen. Und in diesem letzten Teil nimmt das Szenario noch einmal so richtig an Fahrt auf und wird gerade den Gorehounds noch einmal das Herz im Leibe höher schlagen lassen. Tempo-und actionreich geht es nun zur Sache und auch die Splatter-und Gore Szenen nehmen noch einmal rapide zu und bieten dabei noch einige optische Schmankerl, an denen man sich erfreuen kann. Insgesamt gesehen ist "Mutants" ein wirklich mehr als gelungener Genre-Beitrag, der nicht nur im Bezug auf die Härte überzeugen kann, sondern als Gesamtpaket einfach vollkommen überzeugt. Tolle Darsteller, jede Menge Spannung und eine ganzzeitig sehr unheilvolle und bedrohliche Grundstimmung hinterlassen einen überdurchschnittlich guten Eindruck beim Betrachter, der insbesondere durch die kühle Optik des ganzen noch einmal zusätzlich verstärkt wird.


      Fazit:


      Sicher ist jeder Film Geschmackssache, aber wirklich schlechte Bewertungen hat "Mutants" wirklich nicht verdient, vor allem dann nicht, wenn einem vielleicht nur etwas mehr Härte gefehlt hat. Die hier gefundene Mixtur aus Horrorfilm und dramatischen Zügen serviert einem im Endeffekt einen qualitativ hoch angesiedelten Beitrag aus Frankreich, der sich auch nicht hinter anderen Produktionen unserer Nachbarn zu verstecken braucht, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden. Mir hat dieser Film jedenfalls äusserst gut gefallen und ich kann ihn vollkommen bedenkenlos weiterempfehlen.


      Die DVD:

      Vertrieb: Sunfilm
      Sprache / Ton: Deutsch DTS, DD 5.1 / Französisch DD 5.1
      Untertitel: Deutsch
      Bild: 2,35:1 (16:9)
      Laufzeit: 86 Minuten
      Extras: Trailer


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Mutants gehört klar in die 1.Liga der Zombiefilme ! Der Beginn war für mich positiv spannend, dachte eher es würde langsam losgehen. Der erste Schockeffekt lässt aber nicht allzu lange auf sich warten. Leicht kann man sich in die Lage unserer Schützlinge hinein versetzen, es kommt rasch ein ungutes Gefühl auf, welches einen fast den ganzen Film lang verfolgt. Wenn ich mich während des sehens schon über das verhalten der Frau aufrege, hat das nichts mit Unlogik zu tun, sondern eher mit mitgefühl, und ob man selbst auch so reagieren würde... über den Grund des Wahnsinns erfährt man gar nichts, mich stört das aber überhaupt nicht, man ist sofort mitten im Geschehen. Etwas negativ ist das sich einige Dinge wiederholen, und das Ende hätte man anders machen können. Bei mir setzt der Abspann nach 82min. ein, weiss nicht genau ob was da fehlt, aber das gesehene reicht auf jeden Fall für [film]8[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Die nächste Gore Granate aus Frankreich. Sowas in der Art wird man vermutlich denken, wenn man sich das Cover anschaut. Und da die Franzosen in Franzosen in der letzten Zeit nicht gerade zimperlich waren (was Filme wie Inside, Martyrs oder Frontiers wiederspiegeln), geht man davon aus, das es in diesem "Zombiestreifen" mindestens genauso abgehen wird. Doch dazu später mehr.

      In den Film Mutants geht es um ein Virus, das die Welt am auslöschen ist und die Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt, wenn man damit in Kontakt getreten ist. Doch ich kann mir gut vorstellen, das hier schon wieder einige am schreien sind und es doch gar keine Zombies sind, sondern nur Infizierte. Doch eben die Tatsache das sie sich genauso wie die charmanten Untoten geben und nach rohem Fleisch Ausschau halten, wird man an solchen Vergleichen sich immer wieder die Szene ausbeißen. Gut möglich das man deswegen den Titel Mutants für ausgewählt hat, da eine erkennbare Deformierung auch nicht von der Hand zu weisen ist.

      Wer nun hier einen Kracher wie oben genannte Filme erwartet, der wird hier sicherlich enttäuscht werden, da der Film beileibe nicht so abgeht, wie man anfangs vermutet hat. Doch nichts desto trotz kommt der Film recht hart herüber und ein paar nette Szenen bekommt man dennoch zu sehen, so ist es ja nicht. Doch das gezeigte reicht auch vollkommend aus und man braucht hier nicht so Spektakel wie z.B. von Dawn of the Dead o.ä.

      Im Film stellt sich dann die Frage, welche man auf dem Cover steht: "Würdest DU deine große Liebe töten, um dich selbst zu retten?" Natürlich werden hier die meisten ja schreien, doch ich kann mir gut vorstellen, wenn man mal in solch einer Situation steckt, das man gar nicht weiß was man nun macht. Zudem ist das ganze abhängig von der Lage in der man steckt und wie man den Gewissenskonflikt für sich sieht. Und genau das wird hier in dem Film recht gut dargeboten und man leidet quasi mit unseren Helden mit, vor allem wenn man sieht, wie sehr sich ihr Mann verändert und immer mehr "mutiert".

      Mutants kann nicht nur von seiner überaus guten Optik her glänzen, da man in dem Film wirklich sehr viel Liebe zum Detail angewandt hat, sondern dass das ganze etwas ins dramatische abdriftet, macht es umso spannender. Vor allem hat man die Location super gut gewählt und auch die Schneelandschaft drum herum, wertet den Film ebenso positiv auf. Man muss natürlich auch hier mit den hektischen Schnitten etwas anfangen können, vor allem wenn die "infizierten" kommen, aber wer das schon in 28 Days later verkraftet hat, wird hier auch darüber wegsehen können. Klare Empfehlung von meiner Seite aus, auch wenn man sich vorher bewusst sein sollte, das der Film nicht so von Blut trieft.


      Wertung: [film]8[/film]
    • 3 mal so gut bewertet, hab ihn nach 2 Minuten erst mal wieder aus gemacht, fand die ersten Szenen noch schlechter als beim Trashheuler "Mega Shark vs. Giant Octopus" den ich zuvor sah. XD Jetzt gibt es den nächsten Anlauf, bei der ofdb sind die Bewertungen ja extrem gespalten. Ob mein Review auch so positiv aussehen wird, bin da ein bissel unsicher jetzt. lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Ach Christian, trau Dich mal Etwas, obwohl ich glaube, das Dir der Film nicht so ganz zusagen wird, aber anschauen solltest Du ihn auf jeden Fall.
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    • die Hälfte hab ich schon durch :4:. Heute abend geht es weiter :0:

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    • Auf den Film freue ich mich und werde ihn mir dann auch auf Blu-Ray kaufen.Der Film soll ja laut einiger Zeitschriften recht gut sein.Na da bin ich ja mal gespannt...
    • Âuf den freue ich mich auch schon wird sofort gekauft entweder richtig gut oder nen Flop.
      Wird sich dann zeigen ich bin zumindest seeeehr gespannt :3:
      Gewalt ist eine Tatsache, die sich hauptsächlich im Kopf abspielt.
    • Review oben eingefügt

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    • Klasse Film, der mich in keinster Weise gelangweilt hat. Darsteller find ich gut besetzt. Szenario ist auch sehr gut gewählt.
      Kamera wird immer fein drauf gehalten wenns was zu sehen gibt und das ist für diesen Film ok.
      Uf jedenfall ein Film der es in meine Blu-ray Sammlung schaffen kann.

      [film]8[/film]
      Wenn man schon nicht gut aussieht, sollte man wenigstens gut riechen.
    • Original von DarkTower
      Klasse Film, der mich in keinster Weise gelangweilt hat. Darsteller find ich gut besetzt. Szenario ist auch sehr gut gewählt.
      Kamera wird immer fein drauf gehalten wenns was zu sehen gibt und das ist für diesen Film ok.
      Uf jedenfall ein Film der es in meine Blu-ray Sammlung schaffen kann.

      [film]8[/film]
      ...damit hast du deinen guten Geschmack bewiesen! :0:
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Üble Zick-Zack Schnitte, schlechte Darsteller, null Charakteristik zum Mitfiebern, ideenloser Plot und Goreeffekte, die im Schnittgewitter ihre Wirkung verlieren.
      Einzig die Schneekulisse sorgt für Atmosphäre, dennoch ist Mutants nervig und unausgegoren.

      Fazit:
      Belanglos, wild und grausam mitanzusehen, wenn man an Bluthochdruck leidet, denn die Schnitte sind derart hastig, die Kamera derart wackelig, dass Filmfluß und Genuss unmöglich wird.

      [film]4[/film]
    • Nicht so schlimm wie Lady Blood, aber trotzdem absolut Nichts für mich. Der Fim startet sehr vielversprechend und driftet dann in die Belanglosigkeit ab. Das Gejammer der Hauptdarsteller geht mir dermaßen auf die Nerven.

      Dann lieber Sheitan, auch wenn dieser nicht so gut weggekommen ist, ist der Film um einiges besser als Mutants.

      Tipp:

      High Lane ansehen!!!
    • Der Film ist wirklich belanglos, aber er wäre ja noch gänzlich erträglich, wenn dieses Kameragewackel und diese endlos schnellen Bildwechsel nicht wären. Sowas ertrag ich nicht.
    • Original von funeralthirst
      Üble Zick-Zack Schnitte, schlechte Darsteller, null Charakteristik zum Mitfiebern, ideenloser Plot und Goreeffekte, die im Schnittgewitter ihre Wirkung verlieren.
      Einzig die Schneekulisse sorgt für Atmosphäre, dennoch ist Mutants nervig und unausgegoren.

      Fazit:
      Belanglos, wild und grausam mitanzusehen, wenn man an Bluthochdruck leidet, denn die Schnitte sind derart hastig, die Kamera derart wackelig, dass Filmfluß und Genuss unmöglich wird.

      [film]4[/film]
      ....leide an Bluthochdruck, aber so grausam habe ich es net empfundenn, lebe immer noch! lol
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    • Original von tom bomb
      ....leide an Bluthochdruck, aber so grausam habe ich es net empfundenn, lebe immer noch! lol


      Ich auch und genau deswegen habe ich es erwähnt. Ich mag insgesamt solche Schnittgewitter und eine solche unruhige Kamera ungern, bei Mutants wars ganz krass...Da bekomm ich nie was mit. Alles viel zu schnell..
    • Original von funeralthirst
      Original von tom bomb
      ....leide an Bluthochdruck, aber so grausam habe ich es net empfundenn, lebe immer noch! lol


      Ich auch und genau deswegen habe ich es erwähnt. Ich mag insgesamt solche Schnittgewitter und eine solche unruhige Kamera ungern, bei Mutants wars ganz krass...Da bekomm ich nie was mit. Alles viel zu schnell..


      Das ist sicherlich so beabsichtigt, denn kaum ein ernster Amateurfilmer lässt die Kamera so wackeln und macht die Bildschnitte derart unübersichtlich. Es gab oder gibt allerdings auch viele Blockbuster-Hollywoodfilme wo es in den letzten Jahren auch so hastig geschnitten wurde und die Kamera wackelt, damit meine ich nicht nur Cloverfield (den ich auch nur mittelprächtig finde) oder mit Abstrichen 28 Weeks Later, wo das noch Sinn macht, sondern richtig moderne Big Budgetklopper, wo solche Mutants, Splinter oder Feast Filme den Mainstreamjünger damit auch begeistern. Reinversetzen kann ich mich da nicht mehr. Hiermit muss man wahrscheinlich aufgewachsen sein oder die Augen dran gewöhnt haben, da viele den Splatter und die Handlungsszenen gut erkennen und das Schnittgewitter dann auch wohlwollend konsumieren können. (Vielleicht mal mit Steichhölzer im Auge 24 Stunden MTV Non-Stop als Augentraining konsumieren :30:)

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Sowas will ich gar nicht trainieren. Da schau ich lieber meine "langweiligen" 70er und 80er Jahre "Schinken" lolp
    • Ich bin mit den Old Schoolfilmen aufgewachsen, liebe sie nach wie vor, aber mal was neues schadet nicht. Grade in Cloverfield (ich weiss mag kaum jemand, ausser mir -wie immer lolp ) kommt das sehr der wirklichkeit nah.
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    • Kenne Cloverfield nicht, aber wenn der noch hastiger, schneller und wackeliger ist, will ich den gar nicht kennen. Ich will auch etwas von meinen Bildern haben und keinen Herzinfarkt bekommen, weil ich 1000 Bilder in einer Minute etragen muss. Ne, ne...das ist unsere Zeit..immer schneller, höher, weiter, blutiger, actionreicher, seelenloser...
    • Original von funeralthirst
      Kenne Cloverfield nicht, aber wenn der noch hastiger, schneller und wackeliger ist, will ich den gar nicht kennen. Ich will auch etwas von meinen Bildern haben und keinen Herzinfarkt bekommen, weil ich 1000 Bilder in einer Minute etragen muss. Ne, ne...das ist unsere Zeit..immer schneller, höher, weiter, blutiger, actionreicher, seelenloser...
      .... der ist noch schneller ja, du siehst manches so verbissen, das leben ist schön, genau wie manche dieser Filme! :0:
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    • Original von tom bomb
      .... der ist noch schneller ja, du siehst manches so verbissen, das leben ist schön, genau wie manche dieser Filme! :0:


      Das bekomme ich öfters zu hören...,aber in dieser Zeit wird man dazu gezwungen sich durchzubeissen. Der Spruch "Das Leben ist schön" liest sich wie blanke Ironie. Manche Filme unserer Neuzeit mögen von mir aus schön sein, dieser hier ist es jedenfalls nicht.
    • Gut das wir drüber gesprochen haben! lol
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    • Original von tom bomb
      Gut das wir drüber gesprochen haben! lol


      Ja, find ich auch lolp shack
    • Gegen "Blutiger" ist ja nichts einzuwenden, aber warum man auf Hektik und Hastigkeit abfährt, verstehe ich nicht. shack lolp

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    • Original von Dr.Doom
      Gegen "Blutiger" ist ja nichts einzuwenden, aber warum man auf Hektik und Hastigkeit abfährt, verstehe ich nicht. shack lolp


      Stimmt,...gegen blutiger ist echt nichts einzuwenden, auch wenn ein Horrorfilm nicht unbedingt übermäßig viel Gore, Blut und Splatter braucht um zu funktionieren. Hätte Mutants aber vielleicht weitergeholfen.
    • So, nun habe ich einen der etwas neueren Vertreter der fröhlich weiterrollenden "Nouvelle Vague Extreme" - Welle (die ihren qualitativen wie transgressiven Höhepunkt mit der ultimativen Genre-Dekonstruktion "Martyrs" allerdings schon vor 2 Jahren erreicht hat) auch endlich mal gesehen:

      "Mutants" beginnt eher schwach, da es Filme, die gleich im Opening über eine merkwürdige Seuche berichten, die eine ganze(s) Stadt/Land/Welt/was-auch-immer befallen und die Menschen in rasende Mutanten/Zombies/Infizierte/was-auch-immer verwandelt hat, mittlerweile wie Sand am Meer gibt. Da im weiteren Verlauf allerdings deutlich wird, dass es Morel eher um den Mikrokosmos eines solchen Szenarios geht (und etwa z.B. entsprechend schlecht getrickste Bilder von verwüsteten Metropolen o.ä. nicht enttarnen müssen, dass "Mutants" ein LowBudget-Film ist) und der Regisseur dafür tatsächlich einige sehr stimmige und durchaus bedrückende Bilder findet, ist der Beginn schnell vergessen.

      Im Zentrum des Films steht die Liebesbeziehung zwischen Sonia und Marco, die mit fortschreitender Handlung immer unmöglicher wird, da Marco infiziert ist und sich langsam in eine mordende Bestie verwandelt. Die Frage lautet nun: Was ist stärker? Der Trieb, auch die eigene Geliebte zu zerfleischen, oder die Liebe zu Sonia, die verzweifelt versucht, aus ihrem Blut (sie scheint immun gegen die Seuche zu sein) ein Gegenmittel zu erstellen, das Marco retten könnte.

      Eingebettet in einem Setting, das v.a. aus dem starken Kontrast zwischen der verschneiten Landschaft der französischen Alpen und der sterilen, kühlen Innenarchitektur eines (fast) leerstehenden Krankenhauses seinen Reiz bezieht, ist "Mutants" über weite Strecken ein 2-Personen-Kammerspiel. Dabei zusehen zu müssen, wie Marco immer kränker wird, sich im Gesicht verändert, geradezu verfault und gar irgendwann Blut pinkelt - das ist nicht nur erstaunlich eklig, sondern berührt den Zuschauer in jeder Minute, genau wie Sonia.

      Leider zerstört Morel sein atmosphärisches Horrordrama selbst frühzeitig, indem er weitere Überlebende aufkreuzen lässt und sich zunehmend dem üblichen Mutantengesplatter hingibt, obwohl sein stellenweise wunderbar ruhiger Film das gar nicht nötig hätte.

      Was bleibt, ist ein in Ansätzen bedrückender Blick auf eine verzweifelte Beziehung zweier Menschen, die nicht loslassen können, und einige sehr gelungenen Bilder, die aber hauptsächlich aus dem wunderschönen Wintersetting heraus resultieren.
      Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.
    • Habe ich mir am freitag für 5,00€ bei Saturn gekauft.

      TV: Panasonic-TX65FXW784 Player: Playstation 4 Pro Glacier White