Ring - Das Original

    • Ring - Das Original



      Alternativer Titel: Ringu
      Produktionsland: Japan
      Produktion: Masato Hara
      Erscheinungsjahr: 1998
      Regie: Hideo Nakata
      Drehbuch: Takahashi Hiroshi
      Kamera: JunichirM Hayashi
      Schnitt: Iwao Saito
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 1.200.000 $
      Musik: Kenji Kawai
      Länge: ca. 95 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Matsushima Nanako (Asakawa Reiko), Sanada Hiroyuki (Takayama Ryuji), Nakatani Miki (Takano Mai), Otaka Rikiya (Asakawa Yoichi), Takeuchi Yuuko (Oishi Tomoko), Inou Rie (Yamamura Sadako)


      Inhalt:
      Ein Gerücht über ein "Todesvideo" weckt das Interesse der Journalistin Reiko Asakawa (Nanako Matsushima), nachdem sie erfährt, dass ihre Cousine kurz vor ihrem plötzlichen Ableben eben so ein Video gesehen haben soll. Schon bald hält sie das mysteriöse Band in den Händen und kann trotz aller Warnungen nicht anders, als es sich anzugucken. Kurz darauf erhält sie einen morbiden Anruf, der ihr prophezeit innerhalb von sieben Tagen sterben wird und schnell beginnt sie, den Gerüchten Glauben zu schenken. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit...






      Meinung:
      Ich hatte so hohe Erwartungen, dass ich mir Ring - Das Original (Ringu), Ringu 2, Ring: Spiral und Ring 0 gleich alle auf einmal bestellt habe. Jetzt standen sie einige Zeit im Regal bis ich mal Lust auf unblutigen Grusel hatte. Also gestern mit dem ersten Teil begonnen. Ich habe das Remake vor einigen Jahren gesehen und fand es ziemlich gut, also dachte ich das Original sei wohl genauso, bloß mit Japanischen Darstellern. Leider weit gefehlt. Ich weiß noch nicht, ob ich mir die 3 weiteren Filme ansehen werde.
      Wenn man böse sein möchte, kann man den Film als "lahm" bezeichnen, netter ausgedrückt sagt man wohl "ruhige Stimmung". Für mich kam beim ganzen Film kein bisschen Spannung auf, und gegruselt habe ich mich auch nicht. Selbst am Ende, als es knapp wird und die beiden unbedingt die Leiche des Mädchens finden müssen war es nicht spannend, keine Ahnung wie man sowas vergeigen kann...
      Meiner Meinung nach könnte der Film außerdem locker als FSK 12 durchgehen.
      Was auch fehlt, ist die Hintergrundmusik. Manchmal ein paar ruhige Töne, das wars auch schon. Wirkt alles ziemlich steril. Auch mit der deutschen Synchro wurde sich wohl nicht allzu viel Mühe gegeben.

      An sich ist der Film ja nicht schlecht, v.a. die aus dem Buch von Koji Suzuki adaptierte Handlung hat sehr viel Potential (wie man dann auch im Hollywood-Remake sieht), aber ich war enttäuscht und gelangweilt. Ein weiteres Beispiel, dass ich den asiatischen Originalen leider nicht viel abgewinnen kann - auch wenn ich das echt gerne könnte! Ich finde es verdient Beachtung wenn man sozusagen den Grundstein zu einem Blockbuster legt, aber dieses Original wurde zu Recht nicht sonderlich beachtet. Seltsamer Weise hat es bei OFDB und IMDB recht gute Wertungen, frage mich wie sowas zu Stande kommt.

      [film]4[/film]

      Und hier noch eine wertvolle Textpassage von Wikipedia hinsichtlich der Reihenfolge der Teile:
      "Am Tag der Veröffentlichung von Ringu, dem 31. Januar, lief auch die Verfilmung Rasen des zweiten Romans The Ring II – Spiral an. Da letztere jedoch nicht so erfolgreich war wie Ringu, ignorierte man sie und setzte die Handlung des Originals 1999 in Ringu 2 fort. 2000 folgte die Vorgeschichte Ring Birthday, auch bekannt als Ring 0. 2012 erschien mit Sadako 3D, ein weiterer Film erstmals in 3-D Optik."
    • Ich habe das Remake zuerst gesehen, daher gefiel es mir auch besser. Ich mag die japanischen Sachen, aber das Finale ist im Remake viel Wirkungsvoller. Netter Durchschnitt, vielleicht wüßte ich ihn mehr zu schätzen, wenn ich das Remake nicht kennen würde.

      [film]4[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Original von HenrX:

      fand das Remake auch um einiges besser als das Original. Weil es um einiges spannender war.

      zum Thema Spiral(en) schau dir lieber Uzumaki an, der ist um einiges spannender

      Wenn du den kompletten Ring Overkill willst kannste ja noch das koreanische Remake antesten (Ring Virus)

      Den Roman und die Mangas gibt es glaube ich auch auf deutsch


      Hatte mir im Netz das Buch bestellt aber ein Manga bekommen, welches ich dann zurückgegeben habe...
      Nun habe ich keins von beiden^^
      Und ich denke auf ein weiteres Remake kann ich verzichten, solange es nicht um Längen besser als die Hollywood-Version ist lolp



    • Alternativer Titel: Ringu
      Produktionsland: Japan
      Produktion: Masato Hara
      Erscheinungsjahr: 1998
      Regie: Hideo Nakata
      Drehbuch: Takahashi Hiroshi
      Kamera: JunichirM Hayashi
      Schnitt: Iwao Saito
      Budget: ca. 1.200.000 $
      Musik: Kenji Kawai
      Länge: ca. 95
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Matsushima Nanako (Asakawa Reiko), Sanada Hiroyuki (Takayama Ryuji), Nakatani Miki (Takano Mai), Otaka Rikiya (Asakawa Yoichi), Takeuchi Yuuko (Oishi Tomoko), Inou Rie (Yamamura Sadako)







      Die Journalistin Asakawa Reiko will dem Tod ihrer Cousine Tomoko auf den Grund gehen und stellt Nachforschungen an. Dabei stößt sie auf ein Video welches einen Fluch beinhaltet der besagt, dass Jeder der das Video gesehen hat innerhalb einer Woche sterben wird. Da sich Asakawa nun selbst in der Gefahr befindet sterben zu müssen zieht sie ihren Ex-Ehemann Ryuji Takayama zu rate. Eine Spur führt sie zu der Yamamura-Familie...

      Bei „Ringu“ handelt es sich um die dritte Regiearbeit von Hideo Nakata welche mit einem beachtlichen Budget von ca. 1,2 Mio. Dollar produziert wurde. Ein Endergebnis welches innerhalb seiner Bewertung zu zahlreichen Kontroversen führte und führt. Überwiegend wird der Film entweder vernichtet oder als Meisterwerk angesehen. Ein Mittelding ist eher seltener Natur. Einer der Gründe dass ich mich nach der letzten (ca. 10 Jahre zurück liegenden) Sichtung noch einmal mit dem Film auseinandersetzte.

      Bei „Ringu“ wird sehr schnell klar, dass dieser Film überwiegend von seiner Stille und den darin ausbrechenden Momenten lebt. Somit ist ein Vertiefen in den Film unverzichtbar, auch das Abdunkeln der Räumlichkeiten ist während die Sichtung von „Ringu“ anzuraten. Die Musik von Kenji Kawai ist ein weiterer ausschlaggebender Aspekt der den Film in positiver Weise unterstützt. Diese stellt sich als eine Art Klangschema Marke: Karlheinz Stockhausen dar, welche überwiegend aus Geräuschen besteht die der Atmosphäre die erwünschte Düsternis bringt. Mit dieser Untermalung gelingt es dem Film den Zuschauer in einigen Momenten zu einem fast vergessenen Effekt wie dem Erschrecken zu erreichen. Das Läuten des Telefons wird zur Bedrohung wie auch das Einschalten des Fernsehers. Tagtägliche Normalitäten als Form der beängstigenden Extravaganz.

      Die Story die „Ringu“ bietet wird zu einem Wettlauf mir der Zeit und die Suche nach der Lösung gesellt sich somit zum Kern des Films. Langeweile und Leerlauf kommt innerhalb des gesamten Films nicht auf. Vorraussetzung ist natürlich sich auf diesen einzulassen.

      In kameratechnischer Hinsicht bietet der Film bzw. Junichiro Hayashi gewohnte Hausmannskost. Nichts sonderlich Erwähnenswertes, aber auch nichts Bemängelwertes. Die Rückblenden sind mit einem interessanten Oberflächeneffekt ausgestattet und wissen eine recht interessante Stimmung zu vermitteln.

      Fazit: Den Raum abdunkeln, allen Dingen aus dem realen Leben eine Auszeit verabreichen, die japanische Tonspur einstellen und gemeinsam mit Asakawa Reiko und Takayama Ryuji in eine andere Welt abtauchen.

      7,5/10
    • @sid:
      Interessant, dass genau das, was ich bemängelt habe (sehr ruhig, sowohl Stimmung als auch Akustik), für dich ein positiver Aspekt des Films ist. Ich habe mir auch Mühe gegeben, die richtige Stimmung zu schaffen (dunkler Raum, Kerzen, keine Ablenkungen) aber es wollte mir einfach nicht gelingen. Und das mit der japanischen Tonspur ist bei mir leider nicht drin, 1 Jahr Schul-Japanisch reicht bei Weitem nicht für einen ganzen Film^^
      Aber schön mal zu erfahren, warum der Film einigen (den Bewertungen nach sogar sehr vielen) Zuschauern so gut gefallen hat.
    • Original von inverted_repeat:

      @sid:
      Interessant, dass genau das, was ich bemängelt habe (sehr ruhig, sowohl Stimmung als auch Akustik), für dich ein positiver Aspekt des Films ist. Ich habe mir auch Mühe gegeben, die richtige Stimmung zu schaffen (dunkler Raum, Kerzen, keine Ablenkungen) aber es wollte mir einfach nicht gelingen. Und das mit der japanischen Tonspur ist bei mir leider nicht drin, 1 Jahr Schul-Japanisch reicht bei Weitem nicht für einen ganzen Film^^
      Aber schön mal zu erfahren, warum der Film einigen (den Bewertungen nach sogar sehr vielen) Zuschauern so gut gefallen hat.


      Ich habe natürlich die japanischen Untertitel dabei aktiviert.

      Bei der vorletzten Sichtung fand ich den Film ebenfalls sehr enttäuschend. Mittlerweile wirkt der Film einfach anders auch mich.