Resident Evil 4 - Afterlife

    • Resident Evil 4 - Afterlife




      Produktionsland: USA, Großbritannien, Deutschland
      Erscheinungsjahr: 2010
      Produktion: Paul W.S. Anderson, Jeremy Bolt, Don Carmody, Bernd Eichinger, Samuel Hadida, Victor Hadida, Robert Kulzer, Martin Moszkowicz
      Regie: Paul W.S. Anderson
      Drehbuch: Paul W.S. Anderson
      Kamera: Glen MacPherson
      Schnitt: Niven Howie
      Spezialeffekte: Tony Kenny
      Budget: ca. 60.000.000 $
      Musik: tomandandy
      Länge: ca. 96 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Milla Jovovich, Ali Larter, Wentworth Miller, Sienna Guillory, Boris Kodjoe, Shawn Roberts, Spencer Locke, Kim Coates, Kacey Barnfield, Sergio Peris-Mencheta, Norman Yeung, Mark Casimir Dyniewicz


      Inhalt:

      In einer mittlerweile nahezu komplett verwüsteten Welt, in der ein Virus die verbliebenen Menschen nach wie vor in blutrünstige Untote verwandelt, sucht Alice (Milla Jovovich) auf dem ganzen Globus weiterhin nach Überlebenden, um sie anzuführen. Der nicht enden wollende Kampf gegen die Umbrella Corporation hat unterdessen ein neues Level erreicht. Doch plötzlich taucht ein alter Freund auf, der sie auf ihrer Reise begleitet und zudem verspricht, alle sicher nach Los Angeles zu führen. Doch erst angekommen, werden sie bereits von Horden Untoter erwartet, und so sehen sich Alice und ihre Begleiter mit einer neuen Herausforderung konfrontiert...


      Trailer:



      Kino USA & Großbritannien: 10.09.2010
      Kinostart in Deutschland: 16.09.2010
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 10.03.2011 (Verleih: 03.03.2011)



      Review von Dr.Doom:

      Anfangs sehen wir wie in einer belebten Großstadt plötzlich die Epidemie ausbricht. Unsere Alice wird gleich zu Beginn noch mal über den Ausbruch des Virus erzählen und mitteilen, dass im Underground die Wissenschaftler nach einer Lösung suchen. Alice wird zusammen mit ihre Kolone dann die Actionsalven auch schnell auslösen, sie greift eine Militärbasis an und sorgt wie eine Psychopathin für viele Tote. Dabei wird dann reichlich mit den Schusswaffen geballert, Martial Arts gibt’s am Stück und dies oft mit Slow Motion Technik unterstützt. Dem nicht genug, es wird ihrerseits auch mit reichlich spiritueller Energie für Verwüstung gesorgt. Die Sci-Fiktion Kulisse, sowie das Outfit der Charaktere, wie Sonnenbrillen und auch der Stil anhand von kurze Standbilder, erinnern stark an das „Matrix“ Universum.

      Scheinbar haben sich die Weltmeere wieder gefüllt, nachdem sie wegen der Zombies in „Extinction“ vor Panik ausgetrocknet waren. Ok, Spaß bei Seite. Auf den 3. Teil wird jedenfalls von der Geschichte her Bezug genommen.

      Die Sounduntermalung liefert düstere Elektronik, sie passt aber nie zum Geschehen, sondern nervt eher etwas. Im Hintergrund hört man öfter das Zombiegrunzen, was immerhin schaurige Stimmung erzeugen kann. Zu lahm sind die Dialoge und auch unsere Darsteller wirken alle samt blass, in etwa auf dem schnarchigen „Pandorum“ Niveau von Paul Anderson, auch wenn hier wenigstens mehr Action drin ist, was einen noch bei Laune halten kann. Auf gelegentlichen Akzent wird bei der deutschen Synchronisierung nicht verzichtet. Von der Story her gibt es nicht viel Gutes zu berichten. So wird ein Gefangener aus schier nicht nachvollziehbaren Gründen, von der Meute festgehalten, um ihn dann als Retter zu küren, denn nur er weiß den richtigen Weg (Öhm?). Ansonsten läuft die Geschichte recht inspirationslos ab.

      Neben den Zombies wird es noch eine riesige Henkers-Kreatur geben, mit Sack über den Kopf und ein gewaltiges Beil schwingend. Gab es bis dato immer eine Erklärung für die Obermonster, so hat man hier drauf verzichtet. Es gibt zu wenig direkte Auseinandersetzungen mit den Zombies, oft werden sie nur vor dem Grundstück an Zäune rütteln oder an die Mauer klopfen.
      Immerhin wird der Film im Finale dann besser und interessanter, wo man dann endlich Bezug aufgebaut hat und die Action langsam Spaß macht, so ist der Film aber auch schon für wieder vorbei. Natürlich wird noch die nächste Fortsetzung angekündigt, schon dieser Teil war aber vollkommen überflüssig, denn mit Resident Evil, einer Zombieapokalypse, Splatter und zahlreichen Fallen, hat dies hier nichts mehr zu tun. Vielmehr erleben wir eine bescheidene Apokalypse mit ein paar guten Kreatureffekten, aber der bis dato schwächsten und unmotiviertesten Story der ganzen Reihe.

      [film]4[/film]


      Bilder von Resident Evil 4 - Afterlife



    • Nach dem völlig hirnfreien, langweiligen ersten Teil, der v.a. an seinen unfassbar schlechten CGI-Effekten litt, und dem ebenso debilen, aber immerhin flott erzählten, Action-Trash-Inferno "Resident Evil: Apocalypse", war der dritte Teil immerhin schon eine deutliche Steigerung und überzeugte zumindest mich durch gut choreografierte Kampfszenen, ein deutliches Plus an Splatter und ein wunderbar apokalyptisches Endzeit-Setting. Dieser "Mit jedem Folgeteil wird´s besser"-Logik folgend, dürfte Teil 4 eigentlich kein kompletter Reinfall werden. Auf einen Resi-Film, der endlich die Atmosphäre und erzählerische Finesse der Spiele einfängt, wartet man aber wohl wieder umsonst. :221:
      Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.

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    • Hrm, obwohl ich ein großer Fan der Resident Evil-Spiele bin, interessiert mich der 4. Teil überhaupt nicht. Und wenn ich schon diese Milla Jovovich sehe ... Oh nein! Naja, der 1. Teil war ja noch in Ansätzen ganz gut und die ersten 20 Min. des 2. Teils waren auch nicht ohne, bis dann unsere total überschätzte und nervende weibliche Antwort auf Steven Seagal (was die Mimik angeht) auftaucht und den Film ruiniert! Schade eigentlich. Hätten die Macher sich etwas mehr ans Spiel gehalten, wäre was draus geworden, siehe die phantastische Umsetzung von Silent Hill!
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."