Die Nacht bringt den Tod

    • Die Nacht bringt den Tod



      Alternativer Titel: Dead of the Nite
      Produktionsland: Großbritannien
      Produktion: S.J. Evans, Joseph Millson, Sousila Pillay
      Erscheinungsjahr: 2013
      Regie: S.J. Evans
      Drehbuch: S.J. Evans
      Kamera: Huw Walters
      Schnitt: S.J. Evans
      Spezialeffekte: Martin Lejeune
      Budget: ca. -
      Musik: Robin Scott Fleming
      Länge: ca. 86 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Anna Carteret, Cicely Tennant, Claudio Pacifico, Gary Mavers, Johnathon Farrell, Joseph Millson, Paul Fox, Rachel Whittingham, Simon Bamford, Simone Kaye, Sousila Pillay, Stuart Boother, Suzi Lorraine, Tony Todd


      Inhalt:

      Einige Geisterjäger untersuchen ein Gemäuer, in dem es spuken soll. Doch sie bemerken, dass es nicht nur Geister sind, die hier ihr Schabernack treiben. Einige Mitglieder der Gruppe werden ermordet, so dass die Überlebenden gezwungen werden, ihre Nachforschungen darauf zu konzentrieren, um herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist.


      Trailer:


      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 25.02.2014 (Verleih: 10.02.2014)


      Kritik:

      Ein paar Leute bewaffnet mit Kameras wollen in einem vermeidlichen Spukhaus des nächtens Geister filmen. Sie werde von Candyman Tony Todd dafür in ein Haus eingeschlossen. Das Haus selbst sieht von innen her sehr blass aus. Es geht dann um irgendwelche Internet „Klicks“ im Monat, diese Auseinandersetzungen der Darsteller interessieren keine Sau.

      „Nicht ich bin Schuld sondern das Budget.“ Ein Zitat aus dem Film das so nicht stimmt, denn selbst ohne Budget muss mehr kommen, wenn das Resultat auf DVD gepresst werden soll. Später metzeln sich die Protagonisten gegenseitig, weil sie ein Star sein wollen, was natürlich unblutig ausfällt. Hab ich nicht durchgeschafft, unerträglich und unglaubwürdig das Ganze Found-Footage Gehampel.

      [film]1[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Könnte ganz interessant sein. Die Dramatische Musik im Trailer wirkt aber irgendwie leicht überzogen.
    • Das beste ist hier das Cover, was eigentlich was falsches vortäuscht. lolp Kritik oben drin.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Die Nacht bringt den Tod
      (Dead of the Nite)
      mit Tony Todd, Joseph Millson, Cicely Tennant, Gary Mavers, Claudio Pacifico, Paul Fox, Simon Bamford, Suzi Lorraine, Simone Kaye, Stuart Boother, Rachel Whittingham, Anna Carteret, Sousila Pillay, Johnathon Farrell
      Regie: S.J. Evans
      Drehbuch: S.J. Evans
      Kamera: Huw Walters
      Musik: Robin Scott Fleming
      keine Jugendfreigabe
      Großbritannien / 2013

      Einige Geisterjäger untersuchen das berüchtigte Jericho Manor, in dem es seit langer Zeit spuken soll. Doch sie merken sehr schnell, dass es nicht nur Geister sind, die in diesem Anwesen umgehen. Einige Mitglieder der Gruppe werden ermordet, so dass die Überlebenden gezwungen sind, ihre Nachforschungen darauf zu konzentrieren, herauszufinden, wer oder was für diese Missetaten verantwortlich ist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, da ihrer aller Leben in großer Gefahr ist.


      So manch einer wird allein schon zu der vorliegenden DVD greifen, da auf dem Cover mit dem beliebten B-Movie Darsteller Tony Todd geworben wird, der innerhalb der Geschichte allerdings lediglich eine kleine und eher untergeordnete Rolle einnimmt. Im Mittelpunkt steht vielmehr eine Gruppe von sogenannten Geisterjägern, die in einem berüchtigten Gebäude auf die Jagd nach paranormalen Phänomenen gehen und dabei allesamt ihr Leben verlieren. Damit verrät man nicht zu viel, denn der Film beginnt seine Erzählung damit, das die Polizei die verstümmelten Leichen findet und im nachhinein die Ereignisse der vergangenen Nacht durch Videoaufnahmen belegt wird, die im zuständigen Polizeirevier gesichtet werden. Bei einem Budget von gerade einmal geschätzten 20.000 englischen Pfund sollte man hier keine Wunderdinge erwarten, handelt es sich doch ganz eindeutig um eine Low Budget Produktion, die allerdings keinesfalls so schlecht geraten ist, wie manche Kritiken es eventuell vermuten lassen.

      Sicher, die Geschichte ist alles andere als perfekt umgesetzt und beinhaltet zudem auch diverse Logiklöcher, aber ehrlich gesagt kommt hier relativ mehr Spannung auf als in etlichen anderen Found Footage Produktionen. Diese ergibt sich hauptsächlich aus der Frage nach der Identität des unheimlichen Mörders, der ganz offensichtlich innerhalb des Gebäudes auf die Jagd nach Menschenleben geht. Ziemlich schnell wird nämlich ersichtlich, das der Zuschauer hier keinesfalls mit übernatürlichen Phänomenen, sondern mit einem Killer aus Fleisch und Blut konfrontiert wird. Die Auswahl an möglichen Verdächtigen bleibt dabei relativ eingeschränkt, denn wenn man einmal die etwas zu offensichtlichen Verdachtsmomente ausschließt die sich auf bestimmte Akteure beziehen, dann ist man letztendlich nicht wirklich überrascht über die Identität des echten Killers. Bis man jedoch eine Bestätigung für die eigenen Vermutungen bekommt vergeht eine geraume Zeit, in der man nicht immer mit logischen Abläufen konfrontiert wird. Zudem sind es in erster Linie die nicht unbedingt substanziellen Dialoge, die ganz eindeutig die größte Schwäche des Filmes darstellen.

      Dafür machen jedoch die unbekannten Darsteller ihre Sache bis auf wenige Ausnahmen relativ gut, so das man in dieser Beziehung doch eher eine leicht positive Überraschung erlebt. Und so kann man dann sicherlich diverse Mankos in diesem Werk finden, sollte dabei jedoch auch erwähnen das durchaus interessante Unterhaltung vorliegt, an der Freunde dieser Filmart auf jeden Fall ihre Freude haben könnten. Mir persönlich hat "Die Nacht bringt den Tod" jedenfalls weitaus besser gefallen als beispielsweise die so hoch gelobte "Paranormal Activity Reihe", die lediglich als hilfreiche Einschlafhilfe genommen werden kann. Das liegt allerdings wie immer im Auge des jeweiligen Betrachters, doch fällt vorliegender Film auf keinen Fall so schlecht aus, wie man aufgrund einiger Bewertungen befürchten musste. Was mir jedoch vollkommen überzogen erscheint ist die hohe Alterseinstufung, denn damit wird der Zuschauer auf eine vollkommen falsche Fährte gelockt. Größere Härten werden nämlich definitiv nicht geboten und auch der Einsatz von Kunstblut findet so gut wie überhaupt nicht statt.

      Letztendlich hat Regisseur S.J. Evans ganz bestimmt keinen perfekten Film geschaffen, doch "Die Nacht bringt den Tod" bietet sich durchaus für eine Sichtung an. Gerade die Freunde von Found Footage Filmen haben in dieser Kategorie sicherlich schon schlechtere Produktionen gesehen. Was über bleibt ist also ein Film, der zwar nicht unbedingt einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt, aber zumindest kurzweilige Unterhaltung mit einigen Spannungsmomenten bietet und sich meiner Meinung nach zumindest im Durchschnittsbereich ansiedeln kann.


      Fazit:


      Nicht frei von Fehlern erzählt "Die Nacht bringt den Tod" aber dennoch eine kurzweilige Story, in der man jedoch nicht zwingend einen größeren Anspruch an logische Abläufe stellen sollte. Leider nimmt der gute Tony Todd nicht den Stellenwert ein den das deutsche DVD-Cover eventuell suggeriert, dafür überraschen jedoch einige der anderen Akteure mit sehenswerten Leistungen.


      [film]5[/film]
      Big Brother is watching you
    • Immer wieder erstaunlich das zB. der Master sich so mit diesem Müll auseinander setzt.
      Kann ich gar nicht, so bescheiden ist dieses Werk, ich sag einfach nicht anschauen, schrecklich. [film]2[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ist halt alles Empfindungssache, ich finde denn weitaus besser als ihn alle machen. Vor allem im Gegensatz zu anderen ähnlich gelagerten Filmen herrscht hier zumindest eine gewisse Spannung vor.
      Big Brother is watching you
    • Keine Frage, ich kann den allerdings niemanden empfehlen, aber es gibt für alles Liebhaber.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Tony Todd steht schon seit geraumer Zeit für filmischen billigen Müll. Der nimmt doch jeden Dreck mit, der ihm Geld einbringt. :0:
    • Die Tony Todd's sind mittlerweile schon eine Warnung. lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Absolut, kannst du bei den Smileys nicht eine Warnsirene reinsetzen?
      Wenn es schon diese komischen Gorepunkte gibt wäre eine rote Warnbirne für filmischen Müll wie diesen doch hilfreich.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Habe den Film nun auch mal gesichtet - leider ohne vorher hier reingeschaut zu haben.

      Eine Art Mix zwischen Realfilm und Found-Footage-Müll.
      Allerdings ohne jegliche Spannung, ohne handwerkliches Geschick und völlig bar jedweder Logik.
      Beispiel? Ein Detictive schaut sich die Kassetten an, die von den stationären Kameras und von den Handkameras gefilmt wurden. Auf dem Bildschirm sieht man dann einen fertigen Film, der eigentlich aus den unterschiedlichen Kassetten hätte zusammengestellt werden müssen.
      Naja, egal.

      Absolut grauenhaft, daß ca. 70% des "Films" im Nachtsichtmodus zu sehen sind - also quasi schwarzweiß.

      Wieder so ein Produkt von Sechsklässlern im Zuge einer Projektwoche.

      Finger weg!

      [film]1[/film]

      [STINKER]5[/STINKER]

      [GORE]1[/GORE]

      [pilz]10[/pilz]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk