Spider Baby



    • Alternativer Titel: Spider Baby or, The Maddest Story Ever Told
      Produktionsland: USA
      Erscheinungsjahr: 1967
      Regie: Jack Hill
      Drehbuch: Jack Hill
      Kamera: Alfred Taylor
      Schnitt: Jack Hill
      Budget: ca. $65.000
      Musik: Ronald Stein
      Länge: ca. 86 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Lon Chaney Jr., Carol Ohmart, Quinn K. Redeker, Sid Haig

      Inhalt:
      In einem heruntergekommenen ländlichen Herrenhaus, lebt die letzte Generation der Inzucht Familie Merrye mit dem Fluch einer vererbten Krankheit, die sie ab den 10 Lebensjahr geistig zurückbleiben lässt. Die Familie wird zudem von gierigen entfernten Verwandten aufgesucht, die sich mit hilfe ihres Anwalst versuchen das Land der Merrye zu enteignen.

      Trailer:








      Meinung:
      Wenn ihr ein Herz für die alten B-Movies habt wird es hier sicher höher schlagen. Denn der Film zeigt eindrucksvoll das man mit viel hingabe, einer super Lokation sowie fähigen Leuten vor und hinter der Kamera super Filme machen kann zudem beweißt er eindrucksvoll das es keiner blutigen Szenen bedarf um Schrecken zu verbreiten. Ich mag ja generell so Filme wie TCM sehr gern wo ne ganze Familie in den eigenen Vier wenden in einer völlig kranken Welt lebt. Und Spider Baby ist defektiv so ein Film, eine dermaßen gestörte Ansammlung von Leuten die dem Wahnsinn verfallen sind und wo einer mehr ein an der Waffel hat als der andere, dann herrscht noch Inzucht und daraus resoltierend werden alle noch von ner Krankheit heimgesucht und ne Kannibalen veranlagung haben auch alle. Wehe also jemand erhascht auch nur mal ein blick in diese Welt oder tanzt dann gar auch noch an um ihnen ans bein zu pissen, wie die verwandten 3 grades die gleich mit einen schmierigen Anwalt vor der Tür stehen um ihren Anpsruch anzumelden. Dann gibts erstmal makaberes Abendessen was gleichzeitig so richtig böse und doch von subtilen Humor umgebenist und mit Kittys als haupspeiße. Besonders auch die Universal- Horror -Monster Dialog wusste zu gefallen. Aber ich fand vor allem die Mädels richtig furchteinflößend besonders das Spinnen Mädel wenn Daddy mal nicht in der Nähe war hat sie sich gleich in vollen Zügen ausgelebt und das Herrenhaus bzw das Grundstück war quasi ihr Spinnennetz... die Szenen im Keller waren auch sehr bizarr und generell aber auch immer wenn die kleine mit ihren Messern, Netzen oder Verrenkungen und blicken im gange war.

      [film]8[/film]
    • Ich mag ja zum Teil diese alten Schinken und der Film selbst,scheint auch eine recht interessante Story zu haben.Aber fast 20 Euronen für einen Film ausgeben,der komplett auf englisch und noch nicht mal deutsch untertitelt ist,da muss ich wohl oder übel Abstand nehmen.
    • Original von KoenigDiamant:

      Ich mag ja zum Teil diese alten Schinken und der Film selbst,scheint auch eine recht interessante Story zu haben.Aber fast 20 Euronen für einen Film ausgeben,der komplett auf englisch und noch nicht mal deutsch untertitelt ist,da muss ich wohl oder übel Abstand nehmen.


      oder auf youtube glotzen
    • Original von Skilla:

      Original von KoenigDiamant:

      Ich mag ja zum Teil diese alten Schinken und der Film selbst,scheint auch eine recht interessante Story zu haben.Aber fast 20 Euronen für einen Film ausgeben,der komplett auf englisch und noch nicht mal deutsch untertitelt ist,da muss ich wohl oder übel Abstand nehmen.

      oder auf youtube glotzen


      Das wäre ja noch schöner bzw. schlimmer. lol
    • Die instrumentale Sounduntermalung ist gut und macht immer wieder Stimmung. Es geschieht an Härte alles im Off, da sieht man höchstens mal ein Ohr auf dem Boden liegen, aber auch dem Filmalter wegen. Die verrückte Rolle des Betreuers wird sehr gut gespielt. Der restliche Cast, wie die verlausten Meuchelschwestern ist hingegen sehr durchwachsen da ein wenig viel Overacting drin, auch hier dem Filmalter sicher wegen und dadurch steht der Film auch dicht vorm Trash. Das besondere an dem Film ist die Kombination von Spinnenhorror mit der Psyche des Menschen, das die Opfer als Fliegen(bäute) dargestellt und entsprechend eingefangen werden. Vom Subgenre her die selbe Richtung wie davor der 2000 Maniacs, der als Vorlage gedient haben dürfte. Der Film ist wohl noch der am besten bewerteste von Jack Hill, ist auf dem selben Level wie z.B. Die Wespenfrau.

      "Seht her, gleich gibt es einen großen Blitz und es macht Peng!“

      [film]6[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Playliste auf Youtube-Music: Klick
    • TRI TRA TRULLALA, der Bruno ist bald wieder da.

      Ein skurriler Prae-TCM-Knuffel, der zahlreiche Gimmicks mit der noch viel knuffigeren Naivität seiner Protagonisten kumuliert. Folglich biegen sich auch die morschen Bohlen im Hause der Merryes, wenn Elizabeth, Virginia und Ralph zum Dinner (dessen Hauptgericht ein Kätzlein und etwas Unkraut ist) bitten, sodass der wundervolle Bruno stets die Kontenance bewahren muss, um ja nicht böse zu werden.

      Spaß und gute Laune sind garantiert, sofern man die Fähigkeit besitzt, die Zahl 5 als eine Gerade einzuordnen, denn schließlich mögen wir doch alle spinnen, jedenfalls so lang´ bis der große Blitz kommt und es Peng macht!