Mandingo



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Dino De Laurentiis
      Erscheinungsjahr: 1975
      Regie: Richard Fleischer
      Drehbuch: Norman Wexler
      Kamera: Richard H. Kline
      Schnitt: Frank Bracht
      Kostüme: Ann Roth
      Budget: ca. -
      Musik: Maurice Jarre
      Länge: ca. 126 Minuten
      Freigabe: FSK 18 (cut)

      deutsche Fassung ist geschnitten


      Darsteller:

      James Mason: Maxwell
      Susan George: Blanche
      Perry King: Hammond
      Ken Norton: Mede
      Richard Ward: Agamemnon

      Handlung:

      Auf der heruntergekommenen, von dem Witwer Warren Maxwell und seinem Sohn betriebenen Südstaaten-Plantage wird der aus dem Mandinka-Volk stammende Sklave Ganymede, genannt Mede, für Kämpfe um Leben und Tod gegen andere Sklaven trainiert.
      Maxwells Sohn Hammond ignoriert seine Ehefrau Blanche weitgehend, seit er in der Hochzeitsnacht erkannte, dass sie keine Jungfrau mehr war. Stattdessen vergewaltigt er seine Sklavin Ellen, während Blanche Mede zum Sex zwingt.
      Die Katastrophe nimmt ihren Lauf....

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Mandingo bewegt sich auf einen ganz schmalen Grat zwischen Mut und simplen Abszönitäten.
      Meiner Meinung gelingt es aber die damaligen Verhältnisse so wieder zu spiegeln wie es wohl war.
      Drastisch in den Bildern, vulgär in der Sprache und eindeutig in den Taten.
      Die FSK 18 kann ich irgendwo nachvollziehen, aus heutiger Sicht wohl überzogen was die Szenen anzeigt, aber Mandingo ist schlicht nichts für Jugendliche, die Aussage in der Form der gelebten Gewalt sollte man schon gut verkraften können.
      Hunden erging es zu der Zeit meist besser wie Sklaven, das Alt Star James Mason hier einen widerwärtigen Plantagenbesitzer spielt zeugt von Mut, der spätere Serienstar Perry King (Trio mit 4 Fäusten) als Schönling spielt seine Rolle ebenfalls glaubhaft und wandelt sich ebenso mutig.
      An den Kinokassen wurde Mandingo ein kommerzieller Erflog, die Kritiker verissen ihn zumeist. [film]8[/film]

      Edit: Das Cover nutzt bewusst die Ähnlichkeit mit dem Jahrhundert Klassiker Vom Winde verweht, ist halt alles wie der gesamte Film ein äusserst gewagtes Endergebnis.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...