Surf Party - Bikini-Babes und kaltes Bier

    • Surf Party - Bikini-Babes und kaltes Bier



      Originaltitel: Endless Bummer
      Originaltitel: National Lampoon Presents: Surf Party
      Produktionsland: USA
      Produktion: Reno R. Rollé, John Sclimenti, Todd Wiseman, Kevin Lyman
      Erscheinungsjahr: 2013
      Regie: Sam Pillsbury
      Drehbuch: John 'J.D.' Drury, John F. Sullivan, Sam Pillsbury
      Kamera: Chris Moseley
      Schnitt: Jane Kurson
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Jay Ferguson
      Länge: ca. 105 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Vanessa Angel, Richmond Arquette, Jules Bruff, Andrew Caldwell, Khan Chittenden, Affion Crockett, Colton James, Joan Jett, Jane Leeves, Matthew Lillard, Jim Piddock, Ray Santiago


      Inhalt:

      J.D. fühlt sich als Surfer in der Strandenklave Ventura im Süden von Los Angeles überaus wohl. Abrupt wird er aus seiner entspannten Existenz gerissen, als ein Konkurrent aus Los Angeles ihm nicht nur seinen Platz im Meer streitig machen will, sondern auch noch mit J.D.s Surfboard durchbrennt und in die City zurückkehrt. Mit seinen Kumpels nimmt J.D. die Verfolgung auf. Allerdings drängt die Zeit, denn am Abend soll die fetteste Party des Jahres steigen...



      Trailer:



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 03.04.2014 (Verleih: 03.04.2013)

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Die Jungs wirken mehr wie Pussys und auch bei den Mädels wurde vor allem auf gestylte Haare geachtet. Recht wenig lässt sich Regisseur Sam Pillsbury für seine Party einfallen, hier und da mal eine Schlägerei aber nichts wirklich hartes oder lustiges. Die deutsche Synchronisierung passt zudem bei einigen nicht, insbesondere bei dem jungen Justin Biber Verschnitt Colton James passt die raue Männerstimme so was von gar nicht, dass man darüber noch am meisten Lachen kann. Was der Film zumindest noch hat sind atmosphärische Schauplätze, einen stimmigen Soundtrack und einmal schöne nackte Brüste, aber doch erstaunlich wenig Surfen.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Das ist schon kommisch. Film noch mal gesehen und anders wahr genommen. Wuste nicht, dass ich ihn schon mal gesehen hatte. Der Filmtitel muss irgendwas haben, dass ich noch mal Zugriff.

      Aufwertung von 3 auf 6.


      Kritik:

      Der Titel ist durchaus Programm. Wie scheisse ist diese Granate des schlechten Filmgeschmacks eigentlich bewertet, es besitzt wohl keiner mehr den entsprechenden Anarcho-Humor, der insbesondere in den 80ern Hochkonjunktur feierte. Das Teil samt der lauten und stimmungsvollem Rocksongs und ulkigen Schauspielleistungen kommt einem Troma Film nahe, auch wenn es nicht vollends abdreht. Optisch schaut es zwar aus wie Urlaubs-Feeling, aber wenn die Couch auf der Straße zu finden ist, wo der Hausmann mit der Dose Bier dahin vegetiert und von seiner vorlauten Frau Anschiss bekommt, kann man hier schon von ein Spiegelbild der Unterschicht sprechen. Die Kids sind gut besetzt und schön aufgedreht. „Sparky“ Colton James (Jurassic Park 2, Austin Powers) als Schläger im stetigen Drogenrausch, dürr wie ein Spargel und dem jungen Justin Biber Gesicht bewaffnet und mit großer Klappe ausgestattet, ist der Oberknaller mit seinem Schauspiel-Gefuchtel. Den hätten Lloyd Kaufman und Michael Herz bei Verwurstung in einer ihrer Filme damals, noch höchstpersönlich bei einer solchen Darbietung wie hier, eine Ehrenauszeichnung verliehen. Surfen und Skaten sind im Film vorhanden, kommen aber nur am Anfang gehäuft vor, später gar nicht mehr.

      Die Hühner sind natürliche Schönheiten, Jung und gut für die Mattscheibe geeignet, wenn sie mal die Brüste frei machen, damit ein Surfer von seinem Board fällt, erfüllen sie ihren Zweck. Das man bei der Handlung einen Film draus machen konnte, wo es nur darum geht, ein geklautes Surfbrett wieder zu beschaffen, da mal alle Achtung für diese Entscheidung im Vollrausch und vielleicht auch die Erklärung warum der Film so extrem schlecht bewertet wird. Immer dann wenn der Film aufgrund der belanglosen Handlung langweilig werden droht, heißt es spontan: „Wir haben kein Bier mehr.“ An Action gibt es nur eine richtige Szene, wo sich länger mal geprügelt wird, dass sieht auch ganz amüsant aus.

      Surf Party mit Bikini-Babes und kaltes Bier, was will man mehr, naja gut es geht mehr, aber sympathisch belustigend ist das Ganze schon noch. Sunfilm haut mal wieder einen Trashheuler in die Regale, der die 80er gut widerspiegelt.

      [film]6[/film]

      [bier]7[/bier]

      Sparky


      die 2 Freundinen


      alle 4 Draufgänger, bei dem was sie am liebsten tun

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)