Die Nacht der Abenteuer

    • Die Nacht der Abenteuer



      Originaltitel: Adventures in Babysitting
      Produktionsland: USA
      Produktion: Debra Hill, Lynda Obst
      Erscheinungsjahr: 1987
      Regie: Chris Columbus
      Drehbuch: David Simkins
      Kamera: Ric Waite
      Schnitt: Fredric Steinkamp, William Steinkamp
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Michael Kamen
      Länge: ca. 98 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Elisabeth Shue, Maia Brewton, Keith Coogan, Anthony Rapp, Calvin Levels, Vincent D'Onofrio, Penelope Ann Miller, George Newbern, John Ford Noonan, Bradley Whitford, Ron Canada, John Davis Chandler


      Inhalt:

      Die junge Schülerin Chris Parker (Elisabeth Shue) soll eigentlich nur einen Abend lang auf drei Kinder aufpassen, als sie einen Hilferuf von ihrer Freundin Brenda ereilt. Die steht irgendwo in Chicago an einer Bushaltestelle und weiß nicht mehr weiter. Also schnappt sich Chris die Kids und macht sich auf in die Großstadt. Ein platter Reifen ist bald das geringste Problem, denn durch einen dummen Zufall geraten sie an einer gefährliche Autoschieberbande.


      Trailer:




      Kritik:

      Zwar hat diese doch mittlerweile unbekanntere Erfolgs-Komödie nicht die Lacher-Rate oder Witze am Stück wie später "Kevin - Allein zu Haus", "Kevin - Allein in New York" und auch "Mrs. Doubtfire" von Chris Columbus, aber es ist eine richtig sympathisch besetzte Geschichte mit lebhaften Kinderdarstellern wie Thorfan Maia Brewton (Zurück in die Zukunft), Anthony Rapp (Twister) in seiner 1. und frechen Filmrolle, Schönling Keith Coogan in seiner ersten und mit Abstand bekanntesten Kinorolle und dazu eine tolle Elisabeth Shue (Karate Kid, Zurück in die Zukunft 2+3) als gerade mal 17 jährige Babysitterin. Dieser Cast harmonisiert sehr gut, ist bestens gelaunt und schlittert von einem Unglück ins Nächste. Die Geschichte hat zudem stimmige Soundtracks und ist inhaltlich der Story von Die schrillen Vier auf Achse ähnlich, also mehr schon als eine Inspiration, steht dieser Vorlage aber in nichts nach.

      [film]8[/film]



      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • @Doom
      Hast wohl grade einen Lauf, kann das sein? :6:

      ...und täglich grüßen die Kindheits-Filme!

      Was habe ich diesen Film gesucht. Hatte den wirklich ewig gesucht und war froh als ich zu Zeiten der ersten DVD-Veröffentlichung, den Film mal wenigstens auf VHS fand. Denn die erste Veröffentlichung auf DVD war schnell Out of Print und hatte bei diversen Auktions-Plattformen, wie die mit vier Buchstaben, seinerzeit Preise von über 300 Euro erzielt. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, als der Film noch mal neu aufgelegt wurde, mit leicht abgeänderten Cover und er wurde direkt am Tag der Veröffentlichung gekauft von mir. Die Story um eine Babysitterin die mit ein paar Jugendlichen eine Nacht voller chaotischer Missverständnisse erlebt, ist wirklich klasse. Passt auch richtig zur damaligen Zeit, wie ich finde. Die Besetzung ist auch Top, alleine Vincent Vincent D'Onofrios kurzer Auftritt als Thor ist schon mehr wie Spitze, kennt man ihn doch aus Filmen wie "Men in Black" oder "Full Metal Jacket". Aber das ist nicht alles, man hat das Gefühl, jedes Gesicht schon mal irgendwo gesehen zu haben. Das einzige was mich nur ein bisschen stört, ist die Gesangseinlage, aber das liegt daran das ich allgemein kein Freund von Gesangseinlagen in Filmen bin. Wenn ich Musik hören und sehen will, dann schau ich mir eine Live-DVD an oder gehe auf ein Konzert. Zu manchen Filmen mag es passen, aber zu diesem definitiv nicht. Aber egal. Die Story ist gut, die Besetzung ist Klasse und die Umsetzung ist gelungen. Soll ja auch mal eine Serie davon gegeben haben, von der ich aber leider noch nie eine Folge gesehen habe. Würde mich aber auch mal reizen. Fazit: Ein nächtlicher Road-Trip voller Spaß und einer kleinen Prise Action!

      [film]9[/film]
      "Manche sehen mich nicht richtig, manche doch viel zu genau,
      meine Meinung ist mir wichtig, denn sie ist absolut Perfekt!"
    • Gemocht habe ich den hauptsächlich für die Hauptdarstellerin Elisabeth Shue, fand ich die Hammer.
      Ein ganz liebevoller Vertreter aus den 80ern Jahren, herrlich schmachtig. [film]8[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Vorab ...

      [film]10[/film] (+)

      An ihm hängt auch Erinnerung, daher die volle Wertung. Chris Columbus Erstling ist ein solider 80er Teenie-Schinken mit einer bezaubernen Elisabeth Shue. Allerdings finde ich lächeln zu aufgezwungen. Ihre Abneigung gegenüber Brad ist merkwürdig, weil er nur zwei Jahre jünger ist. Die 80er waren in mancher Hinsicht noch prüde. Dafür verliebt sie sich in diesen faden Studenten, der John Cusack verdammt ähnlich sieht :16:
      Miss März aus dem Playboy ist tatsächlich Elisabeth Shue, die sich ablichten lies. Natürlich nur für den Film, diese Playboy-Ausgabe existierte es nie. Die in Thor fanatisierte Schwester von Brad würde auch heute - Marvel Studios sei Dank - noch funktionieren. Der Humor um die Freundin (Penelope Ann Miller) im Bahnhof ist völlig abgedreht. Das muss man gesehen haben. :6:
      Das Beste ist der Intro-Song (Then He Kissed Me) sowie die Tanzeinlagen von Elisabeth Shue. Chris Columbus (Baujahr 1958) gehörte einer Generation an, die die 50er und 60er nachtrauerten. Sein Nachfolgefilm Heartbreak Hotel ist ein weiterer Indiz dafür. Das Jahr 1987 war auch ganz im Zeichen von Dirty Dancing.
    • Grandioses 80er Kino mit tollen (jung) Darstellern und Elisabeth Shue in Topform, die hier zusammen mit der Rasselbande ihre Nacht der Nächte erlebt :0:
      Lang nicht mehr gesehen aber als spaßig in Erinnerung. Maia Brewton sah man später als kleine Schwester von Parker Lewis wieder.

      Zum Film: [film]10[/film]