The Raid 2 - Berandal

    • Also die Massenklopperei im Matsch fand ich nicht schlecht, nur eben die Wackelkamera war blöd. Aber da gehöre ich wohl zur Minderheit. Gehört jetzt wohl in jeden modernen Actionfilm. dieses rumgewackel. Da liebe ich es lieber Oldschool.
      Die erste Hälfte des Films fand iich übrigens insgeamt auch nicht schlecht aber eben sehr enttäuschend verglichen mit Teil 1.
      Aber die 2. Hälfte hat das alles wieder wett gemacht.

      Insgesamt ein super Actionfilm.
    • Alternativer Titel: Serbuan maut 2: Berandal
      Produktionsland: Indonesien
      Produktion: Nate Bolotin, Todd Brown und Aram Tertzakian
      Erscheinungsjahr: 2014
      Regie: Gareth Evans
      Drehbuch: Gareth Evans
      Kamera: Matt Flannery und Dimas Imam Subhono
      Schnitt: Gareth Evans
      Stunt Koordinator: Bruce Law
      Musik: Aria Prayogi, Joseph Trapanese und Fajar Yuskemal
      Länge: ca. 148 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe






      Soeben ist Rama dem Todeskampf im Hochhaus entkommen, schon wartet der nächste Auftrag auf ihn. Als Undercover-Cop wird er ins Gefängnis eingeschleust. Dort soll Rama das Vertrauen von Uca, dem Sohn des mächtigen Untergrundboss Bangun, gewinnen. Ziel ist, in Banguns Organisation aufgenommen zu werden und, die Korruption aufzudecken. Ein Himmelfahrtskommando.

      Mit einer Weit-Einstellungsgröße startet die THE RAID 2. Die Landschaft wird in seiner Weite eingefangen und die Menschen erscheinen extrem klein. Eine Ansicht die nicht nur einmal bei RAID 2 eingesetzt wird und in Großaufnahmen von Gesichtern mündet. Kameratechnisch ist mal wieder alles bestens. Von der brillanten Action ganz zu schweigen.

      Rama ist zurück!

      Nach seinem infernalischen Auftritt in THE RAID haut der scheinbar unsterbliche Bulle erneut auf den Putz. Das gilt allerdings nicht nur für Rama, denn bei THE RAID 2 machen wirklich alle Beteiligten gewaltig Bambule. Rama präsentiert Thaiboxen auf engstem Raum (Knastscheißhaus, Auto). Andere sind mit Klauenhammer und Baseballschläger im Einsatz. Es ist – wie auch beim Vorgänger – scheißenbrutal. Ein gravierender Unterschied ist, dass RAID 2 mehr auf eine Story wert legt. Diese konzentriert sich auf das bekannte und geliebte Yakuza-Thema. Somit fühlt man sich an Regiearbeiten von Kinji Fukasaku, Takeshi Kitano und Takashi Miike erinnert. Dazu kommt natürlich eine gute Portion John Woo.

      „Wir sind nur Teil eines großen Spinnennetzes.“

      So sieht es aus und deshalb sterbt ihr auch alle wie die Fliegen. THE RAID 2 nimmt nämlich auf nichts und niemand Rücksicht. Wer im Weg steht wird „alle gemacht“. Intrigen, Hass und Größenwahn eliminieren die Ganovenehre. Hier muss jeder damit rechnen dass er (im nächsten Moment) in die ewigen Jagdgründe geschickt wird. Lebensversicherungen, Freundschaften – vergiss es. Hier zählt nur die Macht und so etwas wie einen sauberen Krieg gibt es nun mal nicht.

      Ein bombastisches Actionfest. Blutig, böse, brutal, rasant. Technisch einwandfrei und spannend inszeniert. Ich bin begeistert!