Naked Lunch



    • Alternativer Titel: Nackter Rausch
      Produktionsland: Kanada, Großbritannien, Japan
      Produktion: Jeremy Thomas
      Erscheinungsjahr: 1991
      Regie: David Cronenberg
      Drehbuch: William S. Burroughs (Roman), David Cronenberg
      Kamera: Peter Suschitzky
      Schnitt: Ronald Sanders
      Spezialeffekte: Chris Walas
      Budget: ca. 16.000.000$
      Musik: Ornette Coleman, Howard Shore
      Länge: ca. 110 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Peter Weller, Judy Davis, Ian Holm, Julian Sands, Roy Scheider, Monique Mercure, Nicholas Campbell, Michael Zelniker, Robert A. Silverman, Joseph Scorsiani, Peter Boretski, Yuval Daniel


      Inhalt:

      New York 1953: Der erfolglose Schriftsteller Bill Lee hält sich als Kammerjäger über Wasser und versucht, seinen Frust mit Drogen zu betäuben. Vollgedröhnt mit Insektengift erschießt er seine Frau Joan beim "Wilhelm-Tell-Spiel" und flüchtet sich an einen fiktiven Ort namens Interzone. Dort wähnt er sich von skurrilen Kreaturen aus seinem schizoiden Unterbewusstsein verfolgt. Seine Schreibmaschine mutiert zu einem überdimensionalen Insekt, das ihn zwingt, seine Erlebnisse für eine geheimnisvolle Organisation zu dokumentieren. Die Kreatur fordert mehr und mehr Stoff.

      Trailer:



      Kritik:

      Cronenberg hat hier wohl zu Lynch rüber geschielt, der ab den 90ern nur noch solche pervers unverständliche Filme gedreht hat. Es waren gute Regisseure die so einige Highlights erschaffen haben, für abseitge und abartige Themen. Mit den 90ern sind sie dann wahnsinnig geworden und haben Schaum vorm Mund bekommen. Anders ist so ein Hirnfick an Story wie in Naked Lunch nicht zu verstehen. Guter letzt mündet dieser mega Kassenflop als Kunst und Arthauskino. Wenn gleich Cronenberg's Handschrift im Bodyhorror gut zu erkennen ist, die Kreatureffekte sind auch der einzige Hingucker hieran wie mutierte Tausendfüßler, Sex mit Kreaturen und Kakerlaken als Schreibmaschinen die sprechen können. Inhaltlich geht es um Geheimagenten im Sex und derben Drogenrausch. Der Film soll wohl die Sicht eines Drogenrausches darstellen, nach Logik sollte also nicht gesucht werden.

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      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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