Eure Erlebnisse bei Konzerten, Festivals usw.

    • @Midnight

      Wooohooo, klingt nach einen grandiosen Tag :6: Bin gespannt auf mehr. Das mit dem Bierstand erinnert mich an das erste Elb-Riot Festival, die sind auch hoffnungslos unterbesetzt gewesen. Dein Lob an alle Beteiligten kann ich nur bestätigen. Einfach großartig und vielen Dank, an alle die irgendwie da mitgewirkt haben, um die Tour des Jahres auf die Beine zu stellen. :prop:
      Das ist der Weg unsichtbar zu sein. Werde einfach ein Teil der Nacht.
      Ziehe mit dem Wind und die Schatten. Tue was du tun musst, frei vom jeden Gefühl,
      so dass keine Seele es fühlt und kein Herz es hört.
    • War gestern bei Rock gegen Rechts, eine Antifaschistische Veranstaltung, sie war Umsonst und Gefördert worden von die Linke Düsseldorf! Was soll ich sagen, es war der Oberhammer, mein Highlight war ganz klar 100blumen aus Düsseldorf, die einfach alles ab Gerissen haben!

      Nächstes Jahr komme ich wieder, war eine Friedliche und tolle Veranstaltung!! Und Pyro gab es auch, das darf bei einer Antifa Party nicht Fehlen <3
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      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Idefixel ()

    • Ha gutes Thema. Habe gerade angefangen meine Backstage Geschichten zu Sammeln und überlege damit einen Blog zu starten wenn genug geschrieben ist. Mal schauen.

      Als Zuschauer fallen mir auf Anhieb meine ersten Wacken Besuche ein.

      Wacken war 2012 ganz lustig. Irgendwann kam ein alteingesessener an unseren Zeltplatz "Ihr habt ja keine Ahnung, früher war das noch dahinten in der Kuhle. Alles viel kleiner und intimer. Früher war das alles viel besser, ihr habt ja keine Ahnung" :D Wie ich solche Menschen liebe.

      Musikalisch war Judas Priest auf Wacken 2011 ein überraschendes Highlight. Ich weiß noch wie ich vorher zu den Kollegen gesagt habe "Das wird ne ruhige Nummer. Die Band ist nicht so hart und schon älter". Weit gefehlt! Das hat gerockt wie sau und die ganzen Fans, viele aus Südamerika angereist, sind dermaßen abgegangen. Wir standen in einem sich hin und her wälzenden Pulk. Ein Gefühl wie ich mir das in einem Shaker vorstelle.

      Dann gab es die Situation bei Airbourne. Beim Headbangen ist mir irgendwann die Brille runtergefallen. Hatten mit einer Gruppe Brasilianer gefeiert. Irgendwann dann "Stop, my Glasses!". Die Feierlaune verstummt, alle holen ihre Handys mit Taschenlampenapp raus und helfen suchen bis die Brille wieder da war. Erst danach ging es wieder ab, fand ich total geil :D
      Airbourne selbst war wie man es kennt ne geile Liveband. Hatte ich vorher noch nicht gesehen und war eines meiner Highlights.

      Generell sind es für mich immer die zwischenmenschlichen Dinge die aus einem Konzert ein Erlebnis machen.
    • Sehr schöner Bericht Heartless, ruhig mehr davon!

      Hier gibt es nochmal einen von mir.

      Konzertbericht Menschenfresser,Carnifex & Cannibal Corpse am 11.08 2015 im Exhaus Trier

      Cannibal Corpse kommen nach Trier?Cannibal Corpse? Ja von der Band habe ich schon mal was gehört, diespielen doch in einer Komödie mit, wo es um einen Tier-Detektivgeht, oder? Kleiner Scherz! Ich war ja schon Feuer und Flamme als ichhörte das Cannibal Corpse und Carnifex nach Trier kommen, aber alsich dann erfuhr, das die Menschenfresser den Abend eröffnen, war dasdefinitiv ein Großflächenbrand der Vorfreude. Ich denke mal dereinzige Wermutstropfen bildete der Tag an dem es stattfinden sollte,Dienstagabend. Gut, es gibt schlimmeres und so ein kleinerWermutstropfen löscht kein Feuer.

      Frühzeitig machten wir uns zu zweitauf den Weg Richtung Exhaus. Wer mich kennt, weiß das ich lieberetwas zu früh irgendwo eintreffe, als zu spät und nachdem man fürdas Gefährt ein schattiges Plätzchen fand, besuchte man nochschnell den örtlichen Supermarkt und genehmigte sich eine kleineErfrischung. Gestärkt und gesättigt ging man nun zum Exhaus und manvernahm schon einen Soundcheck der im vollem Gange war. Diesmalsollten wir allerdings nicht die allerersten sein, denn es wartetenschon ein paar Leute draußen vor den Pforten vom Exhaus. Dochmanchmal lohnt es sich einfach etwas früher irgendwo einzutreffen.Denn so kommt man mit anderen schneller mal ins Gespräch und lerntsich kennen. So sollte es auch diesmal sein. Während wir da sostanden und ein paar Konzert-Erlebnisse austauschten, sahen wir vonweitem Alex Webster von Cannibal Corpse mit seinem Bass in der Handspazieren gehen und als wir ihm ein lautes "WELCOME!"zuriefen, ließ er es sich nicht nehmen uns zu begrüßen, ein wenigmit uns zu plaudern und uns viel Spaß beim Konzert zu wünschen undwas soll ich sagen, Spaß hatten wir und fragt nicht nachSonnenschein.

      Nachdem die Tür pünktlich geöffnetwurde und man alte und neue Bekannte begrüßte, formierte man sichvor der Bühne und es sollte nicht mehr lange dauern, bis dieMenschenfresser diese betraten. Das musikalisch-fleischige3-Gänge-Menü war somit eröffnet. Als erstes wurde "Metzgermeister"gespielt, wirklich sehr passend für einen Abend, der im Zeichen des(MUSIKALISCHEN!!!) Kannibalismus stand. Wenn auch die Anzahl derZuschauer noch recht übersichtlich war, so war die Atmosphäre dochschon richtig einladend und es wurde fleißig die Nackenmuskulaturstrapaziert. Es sollten weitere Köstlichkeiten wie "10000Teile", "Fabrik des Todes" oder "Menschenfresser"folgen, bis das kultige "Inzest" das Schlusslicht desMenschenfresser-Auftritts bilden sollte. Da ich die Jungs ja nunschon ein paar mal Live erleben durfte, kann ich sagen dasMenschenfresser keine Band ist, die immer ein und dieselbe Setlistrunterspielt, sondern auch genügend Abwechslung auf die Bühnebringt und damit meine ich nicht, das diesmal ein anderer Bassist dieSaiten gezupft (hat er übrigens sehr gut gemacht) hat, sondern imAllgemeinen. Man sieht, die machen sich Gedanken. Eine Besonderheitgab es noch für die Fans, die nicht anwesend sein konnten. Derkomplette Auftritt der Menschenfresser konnte man via Live-Streammitverfolgen. Fand ich eine wirklich gute Idee. War echt ein geilerAuftritt, hätte zwar ruhig länger sein können, aber egal, war Top!

      Nach einem kurzen Umbau betraten die 5Mannen von Carnifex (was übrigens aus dem lateinischen kommt und"Scharfrichter" bedeutet, ich klugscheiße halt gern) ausdem sonnigen Kalifornien die Bühne und servierten einen äußerstlauten, aber schmackhaften Deathcore/Melodic Deathmetal bei dem esnicht lange dauerte bis sich ein Circle Pit bildete in dem es richtigzur Sache ging. Den Aufforderungen des charismatischen FrontmannsScott Lewis ("Bang your Head!", "Let me see a CirclePit!") kam das Publikum sehr gerne nach, was in Anbetracht dergeilen Songs auch kein Wunder war. Es wurden richtig böse Bretterwie "Dark Days", "Die without Hope" oder "Lieto my Face" gespielt und vermittelten eine wirklich geileStimmung. Eben diese wurde noch nicht mal getrübt, als ein kleinestechnisches Problem auftrat. Das Kabel vom Mikro musste ausgetauschtwerden und als jemand im Publikum rief: "Broke the Cable!"antwortete Sänger Scott ganz cool: "The Cable IS broken...".Man konnte sich ein schmunzeln selbstverständlich nicht verkneifenund nach einem kurzen Augenblick ging es auch schon weiter. Beimletzten Song "Hell chose me" wurde seitens der Band undseitens des Publikums nochmal alles gegeben und richtig schönaufgedreht und nachdem man der Band einen ordentlichen Applausbescherte, verabschiedeten sich Carnifex vom Publikum und verließendie Bühne. Den Auftritt von Carnifex fand ich echt klasse, sehrenergiegeladen und kräftig und auch wenn der Sänger nach jedem Liedfluchte, konnte man ihn einfach nicht unsympathisch finden. KlasseGig, wirklich sehr schmackhaft!

      Nun sollte endlich der Hauptact dieBühne betreten, Cannibal Corpse, der Albtraum aller Jugendschützer,Zensoren, Lehrer und besonders Lehrerinnen. Ihr könnt meinAugenzwinkern zwar nicht sehen, aber stellt es euch einfach bildlichvor. Ebenso wie mein Gruß mit dem Mittelfinger für eben genanntePersonen, die Leute wie unsereins als abstoßend empfinden, nur weilwir Musik hören und lieben, die nicht in ihre kleinkarierten,empfindlichen, von Schlager verwöhnten Öhrchen passt. Hoppla, ichweiche ab, entschuldigung, weiter im Text. Nachdem die fleißigenRoadies das Equipment aufgebaut und ausprobiert haben, dauerte esnicht mehr lange bis Cannibal Corpse auf die Bühne marschierten undes ging direkt knüppelhart zur Sache mit "Evisceration"und wenn auch vorher schon die Nacken nicht gerade still haltenkonnten, so war es nun ganz um sie geschehen. Man headbangte, hüpfteund grölte ausgelassen mit und genoss, was die Kannibalen soauftischten, nämlich blutig-fleischige Nackenbrecher wie "IcePick Lobotomy", "I cum Blood" oder "Sentenced toburn". Frontmann George "Corpsegrinder" Fisher hattedas Publikum wirklich sehr gut im Griff und tat es dem Publikum gernemal gleich und ließ seine Haare kreisen. Es sah wirklich fast schonbedrohlich aus, als seine Haare kurzzeitig das Gesicht komplettbedeckten und zwischen diesen seine kräftige Stimme entwich. Währendsich die Sonne vollends verabschiedete und man ein mittlerweilevergrößertes Publikum vorfand, lauschte man noch weiterenKlassikern aus der Diskographie wie beispielsweise "Make themSuffer" oder "A Skull full of Maggots". Ich konntevorher schon mehrmals lauschen, wie sich Besucher die Frage stellten,ob "Hammer smashed Face" gespielt wird und umso größerwar die Freude, als dies zum Schluss tatsächlich noch zum bestengegeben wurde. Nach dem letzten Lied "Devoured by Vermin"verabschiedeten sich die sympathischen (ja ich finde sie sympathisch,schlimm?) Herren unter lautem Beifall und verließen die Bühne unddamit ging ein wirklich unheimlich geiler Abend zuende. Nachdem mansich von alten und neuen Bekannten verabschiedete und noch kurz beiden Merchandise-Ständen stöberte, trat man die Heimreise an.

      Was soll ich noch großartig schreiben?Die Bands waren grandios, das Publikum war auch klasse und sicher nurdeshalb etwas übersichtlich weil es halt Dienstagabend war, aber dastat der Atmosphäre keinen Abbruch und sogar so kleine"Exhaus-Schönheitsfehler" die mir letzten Monat beim"Death Shall rise" aufgefallen sind, wurden korrigiert. DieSecurity war gut drauf und beim Getränkestand ging es zügigervoran. Super Leute!
      Menschenfresser, Carnifex und CannibalCorpse haben es wirklich fertig gebracht, einen Dienstagabend so zuzerschreddern, das man das Gefühl hatte, es wäre Wochenende undselbst als man zuhause ankam und den fies lachenden, gestelltenWecker sah, konnte man nur grinsend denken oder sagen: "Fuck YouUhrensohn, der Abend war legendär!".

      Ich möchte mich an dieser Stelle beiallen Beteiligten bedanken für diesen unvergesslichen Abend, ganzbesonders bei den Bands, ihren Crews und auch natürlich auch bei denVeranstaltern nebst ihren Teams und möchte noch dazu sagen, das esmir eine Ehre war, über diesen unvergesslichen Abend berichten zudürfen.

      VIELEN DANK!!!

      Bis zum nächsten Bericht, euer

      T. F.
      "Manche sehen mich nicht richtig, manche doch viel zu genau,
      meine Meinung ist mir wichtig, denn sie ist absolut Perfekt!"