Ohne Sex ein Leben lang??

    • Das Forum hat ja immer eine Absicherung. Die kann man dann bei irgend einem Hoster draufspielen. Zugang hat darauf normal noch HenrX wenn mal was ist, der dann übernehmen oder das Forum verwalten würde.


      Meine unbekannte Youtube Underground-Playliste (Synth Pop, Dark Wave, EBM, NDH) :
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    • ich finde es schön, das es überhaupt noch nonkomerzielle Seiten gibt.

      Ich verwalte ja meine Projekte auch ohne jeglichen Gewinn. Weder Werbung noch irgendwelche Anbindungen zu Google oder Facebook. Im Gegensatz zu Dr.Doom verzichte ich auch auf jegliche Gratis Filme :D
    • Mich überrascht es etwas, dass es dir egal wäre, Doom. Bist du dir da ganz sicher? Gut, das Forum ist nicht mehr das was es früher einmal war, aber hier haben doch viele tolle Gespräche und generell ein toller Austausch stattgefunden.
      Drücke die Daumen und versuche mich daran zu beteiligen, dass das wieder mehr wird.
      Diese Seite ist ja quasi dein Baby, du verwaltest sie seit einer gefühlten Ewigkeit. Vielleicht ist es schon zu normal für dich geworden um dir dessen bewusst zu sein? :-P

      Zum Thema selbst:
      Ich denke auch hier spielen - wie so oft - viele Faktoren mit rein, die einen Einfluss darauf haben, ob man sein ganzes Leben lang (oder wahlweise ab einem bestimmten Punkt das restliche Leben) bezüglich Sex enthaltsam sein kann.
      Streng genommen zählt auch Masturbation zum Sexleben dazu, dementsprechend ist regelm. Selbstbefriedigung eigentlich kein Zeichen von Enthaltsamkeit. Manche sind unfreiwillig sehr lange Jungfrau und doch erfüllen sie ihr eigenes Verlangen
      oft auf eine bestimmte Art und Weise. Unsere Gedanken und der individuelle Lebensstil spielen neben Faktoren wie Erziehung, Umfeld und Exposition (also bspw. Frauenkontakt als Mann oder andersherum bei Frauen) eine Rolle, wie stark unser Sexualtrieb ist.
      Hier meiner Meinung nach erwähnenswert: Auch geistig Behinderte oder stark eingeschränkte Menschen verspüren Lust, genauso wie Leute auf dem Autismusspektrum trotz Problemen im zwischenmenschlichen Bereich.
      Gerade erstere Gruppe kann sich teilweise nicht bewusst für Enthaltsamkeit entscheiden, der Trieb ist vorhanden. Das soll jetzt keinesfalls diskriminierend wirken, finde es nur interessant als Beobachtung zu erwähnen.

      Speziell Mönche (um das Beispiel aufzugreifen) sind in der Regel nicht gerade oft in der Disko bei leicht bekleideten Frauen unterwegs oder schauen explizite Filme, würde ich mal vermuten. Wobei das nicht nicht zwingend Wünsche hervorrufen muss. Wenn dann noch ein starker Glaube/Glaubensalltag und damit Antrieb in eine gewisse Richtung dazu kommt, ist es für mich durchaus vorstellbar, dass jemand "ohne" gut durchs Leben kommt. Eine Entscheidung wird getroffen.
      Man kann sich bewusst dazu entscheiden alleine zu leben und sich zu isolieren, kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich bin ja selbst eine komische Mischung aus Einsiedler und supergeselliger, lebensfroher Mensch (wobei ich damit nicht sagen möchte ein alleine lebender Mensch könne nicht lebensfroh sein).

      Ich persönlich war früher gerne in einer Beziehung und strebe danach wieder eine Frau zu finden mit der ich mein Glück teilen kann, allerdings ohne jetzt zwanghaft zu suchen. Denn mir geht es alleine prima, ich bin glücklich, dennoch hätte ich gerne wieder jemanden an meiner Seite. Und damit möchte ich den Bogen wieder auf die eigentliche Frage zurückspannen:
      Ein Leben ohne Sex ist meiner Meinung nach willentlich möglich, lehne ich allerdings ab. :-)
      Sodala, etz langts erst mal mit der Textmauer. :-P
      ^(^.^)^
    • Alles endet irgendwann und so auch das Forum. So ist das gemeint. Finde es nur schlimm, wenn man es mit Werbung vollkleistert oder sich garnicht mehr drum kümmert.


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    • Ah, so meintest du das. Ja, da mag was dran sein. Wobei manchmal Geendetes wiederbelebt werden kann, würde ich meinen. :-)
      Bezüglich Sellout und Verwaisung bin ich ganz bei dir. Finde es gut, dass du dir da treu bleibst und vor allem, dass du dich immer noch ums Forum kümmerst.
      ^(^.^)^
    • Was ist denn hier los?! Muss doch sehr bitten. Also so ein Thema hätt' ich jetzt nicht erwartet. SKANDAL! Habe bei einigen flotten, ungenierten Sprüchen herzlichst abgelacht.

      Jeder muss wissen, was er will und tut. Aber weiß man's auch? Ich meine, weiß man's wirklich? Wie oft denkt man, etwas wäre gut & richtig, aber bei genauerer Betrachtung waren eigtl. nur Enttäuschung und Angst die Ratgeber? Und ich schätze, so kommt es, dass viele Entscheidungen letztlich eher solche GEGEN etwas sind, weniger für. Denn das fällt leichter. Es ist bequemer. Und trotzdem gut zu verstehen, denn das ist wohl Leben; es schleift dich u.U. ganz schön stumpf. Und so behaupten meine getrennten Eltern z.B., dass sie keine Beziehung mehr wollen und sind davon auch sehr überzeugt. Wie viele in dem Alter. Dieses ganze Theater, diese Kompromisse, dieses Elend Und trotzdem beschweren sich doch alle ganz gern über die Rücksichtslosigkeit ihrer eigenen Spezies, diesen Egoismus, die Kälte, die Oberflächlichkeit und dass zu wenig zugehört und geredet wird. Schon weird.

      Soll nicht heißen, dass man nicht auch ohne Partner und Sex glücklich sein kann. Ich stelle das nicht prinzipiell in Frage, sondern eher die Bewusstheit und Gründe getroffener Entscheidungen. Denke, ein Zeichen dafür, die Richtige getroffen zu haben, ist innere Ausgeglichenheit. Wenn man die wirklich hat, ist alles in Ordnung. Und selbstverständlich gibt es Phasen oder Momente im Leben, die tatsächlich auch einfach mal erfordern, dass man egoistische Wege geht.

      Es gibt Menschen, die keinen Trieb (mehr) haben. Kann angeboren, krankheitsbedingt, durch Misshandlungen o.Ä. hervorgerufen oder religiös-spirituell gespeist sein. Fehlt aber die Ausgeglichenheit, würde ich behaupten, dass es verkehrt ist und sich iwann ein recht schattiges Ungetüm bilden wird, das sich dann eben andere Kanäle sucht. Die selten gut sein werden. Denn Trieb & Auslebung dessen sind natürlich, vitalisieren und festigen menschliche Bindungen.

      Für mich persönlich gilt, dass Liebe und Sex zusammen gehören und unverzichtbar sind. Und wenn ich mir so ansehe, wie unfassbar hohl und stumpf Menschen mitunter ihrer Wege latschen, kann ich mir schwerlich vorstellen, dass sie auch nur den Dunst einer Ahnung haben, was Sex bedeuten kann. Da geht es dann nicht mehr nur um reine Mechanik und Befriedigung. Da ist Magie im Spiel. Natürlich muss man dafür zusammen passen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Voorheesian Witch ()