Tenebrae

    • Mit Tenebrae ist Dario Argento wieder ein hervorragender Giallo gelungen. Der einmal mehr eine sehr gute, interessante Geschichte bietet. Der Film bleibt bis zum Ende hin sehr spannend, auch der Story Twist zum Schluss ist äußerst originell und nicht vorhersehbar (zumindest ging es mir so) und auch mal etwas komplett anderes.

      Ebenso gelingt es Argento durch gute Kameraeinstellungen und die (oft) steril wirkende Optik (hier wurde nicht mit unterschiedlichen Farben experimentiert wie noch z.B. bei Suspiria und Inferno, hier wird schlicht weg nur auf die zentrale Farbe weiß gesetzt) und die wieder einmal sehr passende Musikumrahmung eine erstklassige Atmosphäre zu erzeugen (warum gelingt ihm das in späteren Produktionen nicht mehr???).

      Selbst die beiden Traumsequenzen bez. Rückblicke ergeben am Ende des Films Sinn und bringen doch etwas Licht in die dunkle Psyche des Mörders.

      Auch der Cast überzeugt einmal mehr und trägt zum gelingen des Films bei.

      Das gleiche gilt für die sehr gut gefilmten blutigen, teilweise harten Morde, die sogar beim letzten etwas Gore beinhalten. Die Morde werden sehr künstlerisch in Szene gesetzt und verfehlen ihre Wirkung beim Betrachter keineswegs.

      Starker Film, denn ich immer wieder gerne ansehe und denn jeder Giallo Fan gesehen haben sollte.

      Deswegen gibt es auch von mir

      [film]9[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Original von Slayer:

      Mit Tenebrae ist Dario Argento wieder ein hervorragender Giallo gelungen. Der einmal mehr eine sehr gute, interessante Geschichte bietet. Der Film bleibt bis zum Ende hin sehr spannend, auch der Story Twist zum Schluss ist äußerst originell und nicht vorhersehbar (zumindest ging es mir so) und auch mal etwas komplett anderes.

      Ebenso gelingt es Argento durch gute Kameraeinstellungen und die (oft) steril wirkende Optik (hier wurde nicht mit unterschiedlichen Farben experimentiert wie noch z.B. bei Suspiria und Inferno, hier wird schlicht weg nur auf die zentrale Farbe weiß gesetzt) und die wieder einmal sehr passende Musikumrahmung eine erstklassige Atmosphäre zu erzeugen (warum gelingt ihm das in späteren Produktionen nicht mehr???).

      Selbst die beiden Traumsequenzen bez. Rückblicke ergeben am Ende des Films Sinn und bringen doch etwas Licht in die dunkle Psyche des Mörders.

      Auch der Cast überzeugt einmal mehr und trägt zum gelingen des Films bei.

      Das gleiche gilt für die sehr gut gefilmten blutigen, teilweise harten Morde, die sogar beim letzten etwas Gore beinhalten. Die Morde werden sehr künstlerisch in Szene gesetzt und verfehlen ihre Wirkung beim Betrachter keineswegs.

      Starker Film, denn ich immer wieder gerne ansehe und denn jeder Giallo Fan gesehen haben sollte.

      Deswegen gibt es auch von mir

      [film]9[/film]


      Volle Zustimmung bezüglich Meinung und Wertung. :6:
    • Trotzdem kaufe ich zumindest nichts mehr auf DVD wenn bereits eine BD angekündigt ist.Bei XT kommt ja noch hinzu das man beim Mediabook was ja definitiv kommt automatisch die DVD bei hat.
    • ‎"Tenebre"

      Mein erster Flirt mit dem Teil!
      Ich bin immer noch gut geflasht.
      "Profondo Rosso" aka "Deep Red" war schon ein ordentlicher Giallo von Argento, "Tenebre" rockt aber noch um einiges mehr.
      Die Farbspielereien sind der absolute Traum!!!
      Der Soundtrack von Goblin fetzt so alles weg - obwohl ich ja Goblin's Sound zu Argento's "Suspiria" noch 'nen Tick schnieker fand.
      Die Darsteller gehen alle klar, die meisten Darstellerinnen sind sogar äußerst SCHWING!!!!
      Die Kamera punktet gewaltig, ebenso sind die Schnitte sehr sehr schmackofatz.
      Inszenatorisch ganz großes Kino!
      Storytechnisch geht der Krimi gut runter. Ein Killer wütet in Rom und bezieht sich bei den Morden auf das Buch "Tenebre". Zeitgleich ist der Autor des Buchs in der gleichen Stadt zugegen. Der Schriftsteller verbündet sich mit der Polizei um den Killer zu schnappen.
      Joa. Das ist schon gutes Rätselraten, wer denn jetzt der Killer ist, der mit Hilfe eines Skalpell seine Opfer über den Jordan schickt. Spätestens wenn der Schlitzer zur Axt greift geht ordentlich die Post ab.
      Hin und wieder hat man Vermutungen wer der Meuchler sein könnte ... und man liegt dennoch daneben.
      Die Identität des Killers wird bis kurz vor Ende gut verdeckt gehalten, damit tut der Film sich einen großen gefallen.
      Noch viel besser ist das Ende! Denn das hat mir besser gemundet als das Ende von "Rosso", da es in meinen Augen nicht ganz so verworren dafür aber umso mehr YES rüberkam.

      8.5/10
      Ich schaue keine Filme, Filme schauen mich!