Bob - Der Baggerführer

    • Das die von Ittenbach stammen merkt man eigentlich nicht.Ich fands auch von den Effekten her einfach mies.Was der Name Boll dessen letzte Filme alle hervorragend waren hier zu suchen hat ist mir absolut schleierhaft.
    • Original von Trasher:

      Ich habs getan.Exakt 73 Minuten und 44 Sekunden meiner Lebenszeit verschwendet und mir erneut ein Werk von Taubert angesehen.Der Regisseur der egal wie alt er wird es wahrscheinlich niemals schaffen wird einen wirklich guten und unterhaltsamen Film abzuliefern.Der Film ist einfach nur schlecht und gespickt mit flachen Witzen.Lachquote lag bei mir bei exakt null Prozent.Wie dieser Dilletant es schafft Ralf Richter und Kelly Trump für so einen Bullshit zu gewinnen wird mir ewig ein Rätsel bleiben.Bewertung entfällt weil es leider keinen Minusbereich gibt.
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      Weshalb erwartest du von Taubert einen professionellen Film, der zumal noch so einen Titel trägt. Das ist nicht nachvollziehbar.
    • Ich habe nichts professionelles erwartet aber zumindest hatte ich nach deinem Review die Hoffnung auf was unterhaltsames.Aber war wie so oft mal wieder die Bestätigung das ich mich lieber an deinen Verrissen orientiere denn diese sind zu 95% immer gut was man bei deinen Empfehlungen nicht so sagen kann denn diese sind zu 99% Mist.
    • Wie ichs gewusst habe, denke das Trasher hier ausnahmsweise die gleiche Meinung haben dürfte wie ich. Zwei Tauberts habe ich bisher gesehen und keinen fand ich gut. Der hier sieht wieder nach stumpfen sinnlosen und inhaltslosen Müll aus. Für mich ist Taubert absolut nichts, auch wenn ich weiß, dass er seine Fans hat.

      Dann lieber Trash von Psycho Productions und Co. die machen wenigstens geilen Trash und nicht so einen Bockmist.
    • Original von Trasher:

      Das die von Ittenbach stammen merkt man eigentlich nicht.Ich fands auch von den Effekten her einfach mies.Was der Name Boll dessen letzte Filme alle hervorragend waren hier zu suchen hat ist mir absolut schleierhaft.



      Das lasse ich mal so stehen, das die letzten Boll Filme, Hervorragend waren! Sehe ich nicht so, Seed und Siegburg, so fand ich, waren Klasse, wenn ich an Sachen wie Postel denke, könnte ich :11: Taubert ist da nicht gerade schlechter als Boll, Boll hat nur ab und an mal Helle Momente!
      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.





    • Bob der Baggerführer
      (Bob der Baggerführer)
      mit Robert van Kersten, Gabriela Wirbel, Tom Barcal, Heiko Bender, Kelly Trump, Ralf Richter, Olaf Ittenbach, Tanja Ittenbach, Thomas Kercmar, Jens Schütte
      Regie: Jochen Taubert
      Drehbuch: gibt es nicht
      Kamera: keine Information
      Musik: Michael Donner
      keine Jugendfreigabe
      Deutschland / 2013

      Bob ist ein Klischee von einem Bauarbeiter. Nicht besonders fleißig und in Gedanken nur beim Essen und bei den Weibern. Das sieht sein arbeitsamer Chef, der Bauleiter (Ralf Richter), gar nicht gerne. Bei der Arbeit mit seinem Bagger stößt Bob auf eine alte Bombe. Als er versucht diese zu bergen, gibt es eine Explosion und Bob gerät unerklärlicher Weise in die feindliche Zeit des Nazi-Regimes, versucht irgendwie einfach nur zurück ins Heute und muss so einiges überstehen…


      Der Name Jochen Taubert ist seit etlichen Jahren ein fester Begriff in der deutschen Filmlandschaft, wobei dieser Umstand ganz sicher nicht in der Qualität seiner Filme begründet ist. Diese sind nämlich seit jeher der pure Trash und vom rein filmischen Aspekt aus gesehen handelt es sich zudem fast immer um die totalen Rohrkrepierer. Ehrlich gesagt erwartet man vom guten Jochen aber auch gar nichts anderes, denn immerhin erfreuen sich seine mülligen Werke durchaus einer größeren Beliebtheit, denn vom reinen Unterhaltungswert her kann man sich als Trash-Liebhaber so gut wie nie beschweren. Der vorliegende Streifen "Bob der Baggerführer" Schlägt eben in genau diese Kerbe und was einem streckenweise geboten wird, ist an purem Diletantismus nur schwer zu überbieten. Das fängt wie eigentlich immer bei den Darstellern an, denn Taubert hat einmal mehr eine Art Laienspielgruppe um sich versammelt. Da hilft es auch nichts das kleinere Nebenrollen mit bekannteren Namen wie Ralf Richter oder Olaf Ittenbach besetzt sind, denn das dargebotene Schauspiel spottet wie immer jeglicher Beschreibung. Auch die Umsetzung der Geschichte ist ein mittelschwerer Witz, wobei man aus der Thematik an sich wirklich etwas hätte machen können. Stattdessen wird aber munter drauf los gespielt und insbesondere aus diesem Umstand heraus ergeben sich dann auch unzählige Szenen, in denen es vor Situationskomik nur so wimmelt. Hinzu kommen dann noch die völlig hirnrissigen Dialoge die eigentlich nur einem kranken Hirn entsprungen sein können, denn phasenweise wird dermaßen großer Stuss von sich gegeben, das es auf keine Kuhhaut mehr geht. Aber genau diese in allen Taubert-Filmen wiederkehrenden Defizite machen auch diese Produktion so liebenswert, denn wenn man echten Diletantismus zu schätzen weiß, ist man bei einem Jochen Taubert genau an der richtigen Adresse und kommt voll auf seine Kosten.

      Im Fokus der vorliegenden Story steht der fettleibige Baggerfahrer Bob, der nun wirklich sämtliche Klischees bedient. in einem absolut hanebüchenen Szenario bekommt es der gute Mann plötzlich mit Nazis zu tun und darf sich ganz nebenbei trotz seiner immensen Leibesfülle auch noch sexuell betätigen. Generell lässt Taubert in diesem Werk eine ganze Menge Erotik einfließen, so bekommt der Zuschauer des Öfteren nackte Haut geboten und kann auch ein Paarungsritual des Baggerführers bestaunen. Im Gegensatz zu vielen früheren Filmen wirken dieses Mal auch einige wirklich gut aussehende Frauen mit, was zumindest den optischen Wert des Filmes erheblich aufwertet. Ansonsten aber kann man aus filmischer Sicht kaum ein gutes Haar an dieser Produktion lassen, wobei an dieser Stelle ganz explizit auf die sogenannten Kriegsszenen hingewiesen wird. Bei diesem Punkt wird der pure Trash so richtig sichtbar, denn was sich dort auf irgendeiner Dorfwiese abspielt ist schon der absolute Hammer. Einige in Uniformen gezwängte Statisten halten dort einer Art von Kriegsspiel ab, geben alle paar Minuten einige Schüsse ab und verstecken sich hinter wenigen ausrangierten Militärfahrzeugen. Das wirkt nun alles andere als authentisch, hebt den unfreiwilligen Spaß-Faktor jedoch ganz erheblich an.

      Das zieht sich allerdings wie ein roter Faden durch den gesamten Film, dem ganz offensichtlich auch kein Drehbuch zu Grunde liegt. Das verwundert aber nicht wirklich, denn nur auf diese Art und Weise kann ein Jochen Taubert Film seine volle Wirkung entfalten. Um dies zu verspüren muss man aber extrem aufnahmebereit sein, denn nicht jedem sagen solche filmischen Rohrkrepierer auch wirklich zu. Eine leicht masochistische Veranlagung kann da hilfreich sein, denn auf ihre ganz eigene Art fügen einem solche Beiträge immer wieder starke Schmerzen zu. Insbesondere die bei den Darstellern immer wieder zu Tage tretende Theatralik der Akteure ist dafür das beste Beispiel, wobei ich mittlerweile zu der Ansicht gelangt bin, das diese Zutat bei Herrn Taubert vollkommen beabsichtigt eingebaut wird. Darüber kann man sich streckenweise köstlich amüsieren, bei echten Cineasten dürfte dieser Aspekt aber viel eher zu akutem Haarausfall führen. Wie dem auch sei, die Beiträge des "Meisters" sind seit jeher nicht mit den normalen Maßstäben zu messen und mittlerweile dürfte eigentlich jeder wissen, das es sich dabei um echten Trash aus deutschen Landen handelt den man entweder liebt, oder gar nichts damit anfangen kann.

      Wie dem auch sei, Jochen Taubert hat schon immer die Meinungen gespalten und ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nur einer ganz bestimmten Zielgruppe vermittelbar. Man muss nämlich zwingend dazu in der Lage sein das eigene Gehirn leer rollen zu lassen und seinen guten Geschmack über Bord zu werfen. Außerdem sollte man keinerlei gesteigerten Wert auf inhaltliche Substanz, intelligente Dialoge oder talentierte Schauspieler legen, denn all diese Dinge kann man bei einem Taubert-Film keinesfalls erwarten.


      Fazit:


      "Bob der Baggerführer" ist ein weiteres Meisterwerk des schlechten Geschmacks und kann einem aufgrund des vorhandenen Diletantismus des Öfteren die Tränen in die Augen jagen. Bewerten kann man diese Produktion ausschließlich aus der Sichtweise eines Trash-Fans, denn alle anderen Messlatten versagen hier auf der ganzen Linie.


      [film]7[/film] auf der nach oben hin offenen Trash-Skala
      Big Brother is watching you
    • Ich „HASSE“ Taubert und seinen Gottverdammten Scheißdreck den einige auch noch „Film?“ nennen! Wieso kann man so etwas nicht Verbieten? Von seinem Bockmist bekommt man nur Hirn-, Augen- und Gehörgangkrebs, am liebsten würde ich 'nen dicken Knüppel nehmen und ihn und seinen Müll Tief in den Erdboden Quetschen. Taubert nimmt doch bestimmt irgend welche Bewußtseinsverschlechternde Substanzen zu sich, sonst würde er doch selbst merken was er da Verzapft, anscheinend sieht er sich seinen Müll auch noch selbst an und kriegt dabei noch nen Abgang sonst wäre er doch nicht so Blind.
      Ich kann auch beim besten Willen nicht verstehen wieso O. Ittenbach dabei noch mitmacht und ihm dabei noch nicht einmal Beratend zur Seite stehen kann, denn er weiß doch wie man Filme dreht. (ich mag die meisten Ittenbach-Filme) Er sollte sich was Schämen!

      Taubert's „F...- was auch immer“ würden sich höchstens als Folterinstrumente eignen..., so, genug aufgeregt!
      Alterius non sit, qui suus esse potest.
    • Also früher konnte ich mit Taubert auch so gut wie nichts anfangen, ausser der Exhibitionisten Attacke, dass war ansonsten zu eigenwillig schlecht. Master fand die Taubert Filme früher auch schon gut, allerdings die neuen finde ich auch sehr unterhalsam. Sollte man vielleicht unvoreingenommen ran gehen, mit Amateurtrash muss man sicher was anfangen können, um überhaupt Gefallen dran zu finden.