The Mangler



    • Produktionsland: USA, Großbrtiannien, Südafrika, Australien
      Produktion: Sudhir Pragjee, Anant Singh, Sanjeev Singh, Helena Spring, Harry Alan Towers
      Erscheinungsjahr: 1995
      Regie: Tobe Hooper
      Drehbuch: Stephen King (Kurzgeschichte), Tobe Hooper , Stephen David Brooks, Harry Alan Towers
      Kamera: Amnon Salomon
      Schnitt: David Heitner
      Spezialeffekte: Max Poolman
      Budget: ca. -
      Musik: Barrington Pheloung
      Länge: ca. 101 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Robert Englund, Ted Levine, Daniel Matmor, Jeremy Crutchley, Vanessa Pike, Demetre Phillips, Lisa Morris, Vera Blacker, Ashley Hayden, Danny Keogh, Ted Le Plat, Todd Jensen


      Inhalt:

      In einer Wäscherei kommt es immer wieder zu Unfällen mit Todesopfern. Kommissar Hunton übernimmt den Fall, und findet heraus, daß eine stählerne Menschenpresse hinter alldem steckt. Der Polizist findet zusammen mit seinem Freund Mark Jackson, einem Okkultismusexperten, heraus, daß die Maschine ein Bewußtsein hat, und einen teuflischen Vertrag mit dem Wäschereibesitzer eingegangen ist, der diesen dazu verpflichtet, hin und wieder ein Menschenopfer zu leisten.


      Trailer:



      Kritik:

      Nicht unbedingt die intelligenteste Stephen King Geschichte. Eine dämonische Maschine die Menschen frisst. :94:

      Zumindest die Umsetzung dessen ist aber gelungen, der Film hat Witz, sowie ein paar eklige Splattereffekte wie Körperzusammenfaltung wozu man aber die Unrated Fassung sehen sollte oder wenn die Maschine Menschen Verbrennungen zufügt.

      Der Detektiv wirkt wie ein Hampelmann und amüsiert genau so wie Robert Englund als kauziger Betriebsvorsitzender auf Metal-Krücken wandelnd. Groß nachdenken sollten man bei den trashigen Drehbuchaussetzern aber nicht, so ergibt der zunächst stetig auftauchende mystische Fotograf guter letzt keinen Sinn und das Ende wurde auch unzureichend erklärt, das übernatürliche scheint also alla Nightmare nicht tot zu bekommen. Naja, schlecht! Aber unterhaltsam mit einer brutal böse wirkenden Mangler Maschine, düstere Schauplätze und einige mal mit ganz schönen Schenklelklopfern bestückt.

      [film]6[/film]

      [bier]7[/bier]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro/Industrial - Das Neuste: Klick





    • The Mangler
      (The Mangler)
      mit Robert Englund, Ted Levine, Daniel Matmor, Jeremy Crutchley, Vanessa Pike, Demetre Phillips, Lisa Morris, Vera Blacker, Ashley Hayden, Danny Keogh, Ted Le Plat
      Regie: Tobe Hooper
      Drehbuch: Tobe Hooper / Stephen David Brooks
      Kamera: Amnon Salomon
      Musik: Barrington Pheloung
      ungeprüft
      USA / 1995

      Die bizarren und tödlichen Betriebsunfälle in der Wäscherei ""Blue Ribbon"" zwingen Kriminalkommissar Hunton einzugreifen. Huntons Recherchen konzentrieren sich auf die Wäschemangel, eine blutgierige Horrormaschine, und gleichzeitig auf den Mann, der das Unternehmen wie ein Tyrann beherrscht: Bill Gartley. Hunton findet mit seinem Freund Jackson, einem Wissenschaftler für Okkultismus heraus, dass es zwischen Maschine und Gartley einen Kontrakt gibt. Und der verlangt nach dem Blut einer jungfräulichen 16jährigen, mindestens einem im Jahr. Nach weiteren blutrünstigen Zwischenfällen sind die Ermittler fest entschlossen, die mörderische Maschine auszuschalten. Der ""Mangler"", ein Koloss aus Stahl und Eisen, tritt mit seinen tonnenschweren Kräften gegen seine Gegner an und droht alle zu vernichten


      Verfilmungen der Bücher von Stephen King haben schon seit jeher die Meinungen gespaltet und nicht anders verhält es sich auch bei "The Mangler", der auf einer Kurzgeschichte des Autors basiert. Regie-Altmeister Tobe Hooper hat sich seinerzeit des Stoffes angenommen und einen Horrorfilm kreiert, der wenn man etlichen Kritiken Glauben schenkt eher im unteren Bereich einer Bewertungsskala anzusiedeln ist. Oftmals ist dabei von Trash, Langeweile und sogar absolutem Humbug die Rede, wobei zumindest der Trash an der ein oder anderen Stelle wirklich nicht zu verleugnen ist. Wenn sich nämlich im Laufe des Films die von einem Dämon besessene Wäschemangel selbstständig macht und eine Treppe hoch und runter läuft, dann kann es dem Zuschauer zugegebenermaßen die Tränen in die Augen jagen. Andererseits dienen aber auch gerade diese Passagen durchaus der Spannung des Geschehens, denn auch wenn das Ganze enorm abstrus erscheinen mag, passt es nahezu perfekt in das Gesamtbild dieses Werkes.

      Die größte Stärke der Geschichte liegt definitiv in der vorhandenen Grundstimmung, die der gute Tobe Hooper wirklich extrem schmierig und düster in Szene gesetzt hat. Das wird einem schon innerhalb der ersten Minuten vor Augen geführt, denn wenn man das Innere der "Blue Ribbon" Wäscherei zu Gesicht bekommt, jagt es einem kalte Schauer über den Rücken. Hier möchte man keinesfalls seinen Arbeitstag verbringen, denn die dort vorherrschende Atmosphäre verkündet nichts Gutes. Man kann förmlich spüren das jederzeit ein Unglück geschehen kann, denn irgendwie scheint eine unheilvolle Aura über dem Gebäude zu liegen, was sich mit zunehmender Laufzeit dann ja auch bewahrheiten soll. Im Mittelpunkt steht dabei die riesige und bedrohlich wirkende Wäschemangel, die schon nach relativ kurzer Zeit zum ersten Mal ihr beängstigendes Eigenleben zum Besten gibt. Was es damit dann letztendlich auf sich hat wird dem Betrachter im Laufe der Zeit etwas näher gebracht. An dieser Stelle offenbart sich dann allerdings auch einer der Schwachpunkte der Story, denn anstatt mit mit genügend Hintergrundinformationen aufzuwarten, werden einem lediglich spärliche Informationen geliefert, die das wieso, weshalb und warum nicht wirklich erklären können.

      An diesem Punkt wird dann also eine ganze Menge der eigenen Interpretation überlassen, was mich persönlich allerdings nicht weiter gestört hat. Die vielen kleinen Andeutungen sind durchaus ausreichend um sich einen eigenen Reim auf die Zusammenhänge zu machen, zudem wird der Unterhaltungswert des Filmes dadurch nicht weiter beeinflusst. Die vorliegende Unrated Version beinhaltet einige nette Splattereinlagen, ohne das diese jedoch wirklich häufig zum Einsatz kommen. Ein übermäßiger Härtegrad ist also keinesfalls zu erwarten, aber die vorhandenen Szenen können sich absolut sehen lassen. Im Grunde genommen ist das aber auch gar nicht so wichtig, denn Hooper legt seinen Fokus ganz eindeutig auf die atmosphärische Komponente. In dieser Beziehung kann man sich dann auch wirklich nicht beschweren, denn während der gesamten Laufzeit bekommt man ein äußerst stimmungsvolles Szenario geboten.

      Letztendlich spaltet "The Mangler" die Meinungen ziemlich stark, wobei ich allerdings doch ziemlich überrascht bin, das diese Verfilmung bei den Bewertungen dermaßen schlecht abschneidet. Sicherlich handelt es sich nicht um die beste King-Verfimung, aber immerhin doch um einen gelungenen und stimmigen Horrorfilm, der in der ein oder anderen Szene auch eine leicht trashige Note zum Vorschein bringt. Wenn dann auch noch der gute Robert Englund in der Rolle des tyrranischen Wäschereibesitzers eine vollkommen überzeichnete Figur abgibt dürfte das Grund genug sein, diesem Werk eine faire Chance zu geben.


      Fazit:


      Es gibt sicherlich bessere Verfilmungen von Werken eines Stephen King, aber "The Mangler" ist weitaus besser geraten ale manche Bewertung es vermuten lässt. Es liegt selbstverständlich auch im Auge des jeweiligen Betrachters, aber ich persönlich mag diesen stimmungsvollen Horrorfilm richtig gern.


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      Big Brother is watching you
    • Habe The Mangler irgendwie noch als scheiße in erinnerung...Egal ich werd ihn mir Heute mal wieder na X Jahren geben müssen um es beurteilen zu können.

    • Gestern mal begutäugelt, war doch um einiges besser als ich ihn in erinnerung hatte, bis auf das Ende...das kann sterben gehen :-) Nett anzusehende Morde mittels der Maschiene und einen Robert Englund wie man ihn kennt, schön Fies und Schaurig.
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