Chaika, die Sargprinzessin

    • Chaika, die Sargprinzessin



      Alternativer Titel: Hitsugi no Chaika
      Produktionsland: Japan
      Produktion: -
      Erscheinungsjahr: 2014
      Regie: Sôichi Masui
      Drehbuch: -
      Kamera: -
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. 90 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: keine!


      Inhalt:

      Toru, ehemaliger Soldat, ist ein Faulenzer vor dem Herrn, der seit dem Niedergang des Gazu Imperiums keinerlei Aufgaben mehr hat. Seine Schwester Akari, die langsam die Nase voll von der Faulenzerei ihres Bruders hat, zwingt ihn, endlich einmal das Haus zu verlassen und nach Essen und Arbeit zu suchen. In einem nahegelegenen Wald trifft Toru auf die mysteriöse Chaika, die einen Sarg auf ihrem Rücken trägt. Schon kurz darauf finden sich beide in einem Kampf gegen ein Monster wieder, das sie mit vereinten Kräften besiegen. Dieses Ereignis erweckt in Toru alte Lebens- und Kampfeslust und mit Chaika, die über mächtige Zauberkräfte verfügt, hat er eine Gefährtin gefunden, mit der er sich in jedes noch so wagemutige Abenteuer stürzt.






      © 2014 Ichiro Sakaki, Namaniku ATK (Nitroplus)/PUBLISHED BY KADOKAWA Fujimishobo/Chaika Partner


      Trailer:
      -

      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 26.06.2015
      3 Episoden als Vol.1
      01. The Girl who Bears the Coffin
      02. The Lazy Man's Choice
      03. The Forest Where the Hero Lives

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Kritik zu Vol. 1 (3 Episoden) / VÖ 26.06.2015:

      Im Vergleich zu Scrapped Princess, dem bekannten Vorgänger Anime von Sôichi Masui sind die Animationen hier witziger, lebendiger, düsterer und sehr niedlich (nicht kitschig!) ausgefallen, die Optik allgemein moderner und die Farben ausdrucksstärker und sie reihen sich damit in der aktuell sehr gehypten neuen Dark/Horror Fantasy Welle aus Japan bestens ein, sind ja auch ein paar Jahre vergangen seit dem Scrapped Princess, was im Vergleich zu Chika natürlich überholt ausschaut. Die Story kann man nur wenig miteinander vergleichen, war Scrapped Princess auch ein Wohlfühlanime mit etwas Belanglosigkeit gestreckt und zu viel Überzogenes mit humanoide Bösewichte die man nicht immer gleich zuordnen konnte, so geht Chika andere Wege, die Bösewichte bestehen mehr aus monströsen Tierwesen wie in den ersten 3 Episoden ein Monstereinhorn und im düsteren Wald greift der Otterus (Schreibweise richtig?) an, ein monströs düsterer Wolf der in Rudel auftritt und böse leuchtende Augen hat (sehen aus wie beim Computerspiel Bloodborne), aus denen Blitze schießen (Klasse!).

      Trotzdem sind sich beide Animationen von der Ausgangslage her ähnlich, deswegen ich verglichen habe, in beiden geht es um eine Prinzessin der Zerstörung oder die Unheil bringen soll. Chika die stetig ihren Sarg auf den Rücken trägt ist alles andere als gewöhnlich sondern absolut absurd, wird absonderlich von der Bevölkerung des Kaiserreichs behandelt, somit der Anime glaubwürdig und nicht zu überdreht ist wie Scrapped Princess. Das man zunächst in die Handlung rein geworfen wird und so einiges nicht gleich erklärt bekommt ist zumindest ähnlich, Chaika ist aber trotzdem diesbezüglich nicht verwirrend und auch für nicht Anime Fans schnell zugänglich, man kann den Ablauf und Charaktere gut zuordnen, nur erfährt man hier über die Hintergründe der Sargprinzessin Chaika, den beiden Abenteurern an ihrer Seite und der Streitmacht die sich entgegenstellt erst nach und nach und es kommen dann noch mehr Schlüsselcharaktere hinzu ohne damit gleich zu überladen, zu Beginn erfährt man allerdings sehr wenig.

      Die Charaktere nerven hier kaum, Chaika spricht als einziger Kritikpunkt allerdings nur „Gebrochen“ was es damit auf sich hat, erfährt man später, es ist nur ein kurzer Gewöhnungsprozess und es stört dann nicht mehr wie noch zu Beginn, es gibt hier kein hohes und nervtötendes Gekreische wie es bei den Animationen aus Japan früher Gang und Gebe war. Die deutsche Synchronisierung ist dabei sehr gut.

      Der Titelsound rockt allgemein wie Sau und der Blutgehalt erscheint hoch, sobald es zu den Kämpfen kommt die wohl dosiert statt finden, die Story steht schließlich im Vordergrund. In den ersten 2 Episoden gibt es Schlitzerei mit dem Schwert in die Leiber oder ein Einhorn was platzt, man hält dabei schön drauf, aus diesem Grund ist Chaika an ein erwachsenes Publikum gerichtet wie das Elfen Lied. Der Stil des Anime erinnert mich ziemlich an Final Fantasy 9 mit den niedlichen aber düsteren Monsterfiguren, die hier auch einen Schwanz haben können. Das einsetzen der Magie sieht optisch sehr gut aus.

      Inhaltlich geht es zunächst darum das im Kaiserreich die Überreste eines mächtigen Magiers von Chaika zusammen gesucht werden, sie gibt ihren schnell gefundenen Begleitern an, dass der Magier ihr Vater war, die Reste des Vaters werden von verschiedenen „Gegnern“ aufbewahrt, da diese Reste nicht etwa verwesen sondern ganz schön magische Kräfte besitzen und somit nützlich sind. Der Sarg dient als Aufbewahungsbehälter wo die Reste dann rein kommen. xD Ob das stimmt oder nicht, das dieser Schwarzmagier Chaikas Vater war, erfährt man erst später. Warum die beiden Abenteurer die sich rebellisch geben, die Prinzessin sofort unterstützten sehe ich noch als einzige Schwäche des Anime gleich zu Beginn, allerdings erfährt man über die Abenteurer auch erstmal noch zu wenig um diesbezüglich schon ein negatives Fazit zu ziehen. Ich bin jedenfalls auf die nächsten Episoden sehr gespannt, den Manga empfand ich etwas schwierig zu lesen, auch weil man nicht viel am Anfang erfährt, da lässt sich die Animation hingegen viel besser konsumieren um das alles zusammen zu fassen und die steht von der Härte her dem Manga mal in absolut nichts nach, wo beim großartigen Hit Tokyo Ghoul blutrünstige Szenen leider im Vergleich zum Manga ein wenig mehr versteckt wurden, dass ist hier nicht der Fall, eigentlich genau das Gegenteil, beim Manga sind die Zeichnungen schwer zugänglich und dadurch nicht so blutig.

      [film]8[/film]

      Nachtrag:
      Der Box liegt noch ein Begleitheft bei, wo die Charaktere und Gegner mit Infos und Bilder noch mal vorgestellt werden. wirklich sehr schöne Sache so ein Heft.


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      Vol. 2
      VÖ: 31.07.2015

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Chaika erfährt nun in Episode 4 wer sie wirklich ist, dass ist sicher die größte Überraschung der ganzen Serie und somit das Highlight der Staffel. In Episode 5 + 6 taucht eine 2.Chaika auf und ein 2.Trupp der hinter dieser steht. Beide Trupps tragen somit ein Gefecht aus, aber im Hintergrund spinnt jemand anderes seine Fäden der unter anderen Greifvögel auf beide Trupps los lässt. [film]9[/film]
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      Vol.3 - VÖ: 28. August 2015


      In Episode 7 – 9 erfährt man mehr über die Kindheit Hauptcharaktere, zudem tauchen noch mehr Chaikas auf, die unterschiedliche Charaktere haben. [film]8[/film]




      Vol.4 - VÖ: 25. September 2015


      Das Finale kann überzeugen, es kommt auch zur Schlacht zwischen Kaiserreich und den bösen Rebellen und wer sich dahinter verbirgt. Viele Charaktere mit unterschiedlichen Motiven und auch etwas mehr Magieeinsatz als zuvor, was aber nie vordergründig ist. Das Hauptaugenmerk liegt tatsächlich auf die Geschichte und die Charaktere. [film]8[/film]


      Mit das Non Plus Ultra der Animationserien 2014

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Der Titel hat mich zuerst abgeschreckt, aber ich habe sie mir dann doch angesehen und war positiv überrascht. Rasante und interessante Geschichte, sympathische Charaktere, nette Gags und eine gut ausgearbeitete Welt. Ich hätte mir noch ein paar Folgen mehr gewünscht.

      [film]8[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013