The Toxic Avenger II

    • The Toxic Avenger II

      Produktionsland: USA
      Produktion: Michael Herz , Lloyd Kaufman
      Erscheinungsjahr: 1989
      Regie: Michael Herz, Lloyd Kaufman
      Drehbuch: Lloyd Kaufman, Gay Partington Terry
      Kamera: James A. Lebovitz
      Schnitt: Michael Schweitzer
      Spezialeffekte: Bill Decker, Kelly Gleason, Pericles Lewnes
      Budget: ca. 2.300.000 $
      Musik: Barrie Guard
      Länge: ca. 102 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Ron Fazio, John Altamura, Phoebe Legere, Rick Collins, Rikiya Yasuoka, Tsutomu Sekine, Mayako Katsuragi, Lisa Gaye, Jessica Dublin, Karen King





      Inhalt:

      Unser aller Freund, der Toxic Avenger, hat eine Identitätskriese, die sofort von der Apokalypse INC. ausgenutzt wird, indem man ihn nach Japan lozt, wo er seine Power verlieren soll. Der Grund, mit dem er nach Japan gelozt wird, ist, daß dort sein Vater leben soll. Toxie kommt natürlich nicht mit dem Flieger nach Japan, sondern mit dem Surfbrett. In Japan angekommen muß Toxie sich erstmal mit den japanischen Sitten und gebrächen bekannt machen, bevor er mit der Hilfe einer Japanerin endlich seinen angeblichen Vater findet. Leider ist der angebliche Vater ein Kriminäller...


      Trailer:



      Meinung:

      Die Fortsetzung führt unseren Toxie nun in des Land der aufgehenden Sonne, wo es allerhand lustiges zu sehen gibt, wie auf einen Fischmarkt ein Schwertfisch als Motorsäge benutzt wird oder ein Hammerhai als Schlaghammer herhalten darf. Die bösartige "Apocalypse GmbH" hat selbst in Japan ihre dreckigen Hände im Spiel, wobei zahlreiche, ausgefallene Gegner wie bunte Samurai, Sumo-Ringer, Transsexuelle sowie "Big Mac" höchstpersönlich sich unseren Toxie entgegenstellen, die alle samt auch nicht zu schnell klein bei geben, wobei es auch keine Längen zu verzeichnen gibt, denn es ist stetig was los und die Action ist sogar höher als beim Vorgänger.
      Toxies hübsche Freundin, die blinde Blondine ist wieder mit am Start in "Tromaville", wo die chemiekalieschen Bösewichter bei Abwesenheit unseres Helden schnell diese Stadt übernehmen. Wird Toxie je zurückkehren um seine Heimatstadt vom Biomüll erneut zu Befreien oder wird er seine Tage nun auf Ewigkeiten als geschnetzelte "Antitromatron"-Sushi verbringen?

      Neben dem gestiegenen Actiongehalt gibt es mehr Humor als zuvor. Die Story des Erstlings hatte ja so etwas wie sarkastische Romantik mit reichlich Dramatik zu bieten, diese gibt es nun nicht mehr und auch der tolle Sound dazu ist leider verschwunden, ansonsten gibt es noch den typischen, triumphalen Siegsound unseres Helden, dieser ist hier aber auch nur auf Sparflamme ausgefallen. Der asiatische Schauplatz gibt dieser Fortsetzung aber noch mal ein ganz anderes Flair als zuvor, diesen hätte man nicht passender mit einem "Toxic Avenger" verbinden können, so dass es zu genüge Abwechslung geben wird.
      The Toxic Avenger II kann den Erstling somit in einigen Sachen wie Humor, Action und Abwechslung sogar noch Schlagen, liefert aber nicht mehr die starke Dramatik, welche man erwarten könnte, so gesehen ist er bei mir haarschaft an die Höchstwertung vorbeigeschrammt. Das Sequel ist jedenfalls einer der besten Troma-Filme, der totale Trash.


      [film]9[/film]

      [bier]10[/bier]
    • Ziemlich abgedrehter TROMA - Trash, der zurecht Kultstatus geniesst.
      Das Drehbuch ist Wahnsinn pur, und die Idee um den radioaktivverseuchten Melvin der Tromaville retten muss, ist einfach genial. Ich bin eigentlich kein Fan von diesem TROMA Humor, aber der Klamauk hier in Verbindung mit der japanischen Mentalität, ja Melvin geht nach Tokyo, ist einfach nur absurd und unterhaltsam. Splattern tuts wie Sau, aber alles natürlich so überspitzt, dass der Film sicher keinen schocken wird. Melvin aka Atomic Hero ist einfach nur super.

      [film]7[/film]
    • So habe den Film nun auch gesehen, was kann ich groß sagen?

      Ich fand den Film sehr geil. Habe dauernd lachen müssen, alleine der Anfang oder die Szenen in Japan oder das Ende. Wirklich genialer Trashhumor.
      Der Gore ist ganz gut, hatte eigentlich mit viel weniger gerechnet und war so super zufrieden. Die Musik fand ich auch ganz nett mit tollem 80er Jahre Charme. Und Wasami (die Japanerin) fand ich einfach schnuckelig.
      Hat mir persönlich sogar bisl mehr gefallen als Teil 1 aber nur ganz minimal.

      Aber das meine Meinung, oft nicht nachvollziehbar ist wisst ihr ja lol





    • Atomic Hero 2
      (The Toxic Avenger Part II)
      mit Ron Fazio, John Altamura, Phoebe Legere, Rick Collins, Rikiya Yasuoka, Tsutomu Sekine, Mayako Katsuragi, Shinoburyo, Lisa Gaye, Jessica Dublin, Jack Cooper, Erika Schickel
      Regie: Michael Herz / Lloyd Kaufman
      Drehbuch: Lloyd Kaufman / Gay Partington Terry
      Kamera: James A. Lebovitz
      Musik: Barrie Guard
      Ungeprüft
      USA / 1989

      Da der Chef von "Apocalypse Inc." das kleine Städtchen Tromaville in seine Gewalt bringen möchte, sinnt er auf eine List um Öko-Held Melvin, den Beschützer der Stadt, fortzulocken. Die Lüge von dessen Vater, der sich in Japan aufhalten soll, verfehlt nicht ihre Wirkung und der Atomic Hero macht sich auf den Weg dorthin. Nach einigen Turbulenzen kehrt er zurück in seinen Heimatort, der inzwischen von der "Apocalypse Inc." in eine Schrotthalde verwandelt wurde. Melvin zieht die Konsequenzen und holt wieder zu einem toxischen Vergeltungsschlag aus...


      Auf zur zweiten Runde mit dem symphatischen Toxic Avenger, der durch einen Chemieunfall zu einer wahren Kultfigur des Trash-Films geworden ist. Zwar kann Toxies zweites Abenteuer nicht mehr so ganz die skurrile Brillanz des Originals erreichen, doch die Lachmuskeln des Zuschauers werden auch hier wieder arg strapaziert. Zu Beginn des Filmes herrscht schon fast die gähnende Langeweile in Tromaville, da der "Atomic Hero" ja bekannterweise im ersten Teil die Stadt von sämtlichen Verbrechern gesäubert hat. Dennoch wird man auch in der scheinbaren Ruhe in der Stadt mit etlichen Kuriositäten konfrontiert, die einmal mehr schwerlich zu überbieten sind. So arbeitet unser Titelheld mittlerweile im Blindenheim und muss dort einige recht groteske Aufgaben erledigen, die einem die Tränen in die Augen schießen lassen. Nicht fehlen darf dabei selbstverständlich seine Freundin Claire, die einmal mehr einen der Höhepunkte dieser Trash-Granate darstellt. Einerseits ist das vor allem auf ihr optisches Auftreten bezogen, stellt die gute Frau doch einen sehr nett anzusehenden Appetit-Happen dar. Auf der anderen Seite bekommt man es auch wieder mit ihrem skurrilen Auftreten zu tun, denn Claire lässt natürlich kein Fettnäpfchen aus, in das man hineintreten kann.

      Im Mittelpunkt steht aber Toxies verzweifelte Suche nach seinem Vater und durch ein durchtriebenes Intrigen-Spiel seiner Widersacher wird unser Symphatieträger auf eine falsche Fährte gelockt und nach Japan geschickt. In den darauf folgenden Passagen liegen höchstwahrscheinlich auch die einzigen Defizite des Filmes, denn trotz etlicher absurder Momente erreicht die Geschichte zu keiner Zeit den unvergleichlichen Charme des Vorgängers, als sich das gesamte Geschehen in Tromaville abgespielt hat. Zwar gibt es im Bezug auf Action und blutige Szenen eine Menge zu sehen, doch die recht gewöhnungsbedürftige Änderung des Schauplatzes ist definitiv ein Manko dieses Werkes. So ist man dann auch äußerst froh darüber, das sich die Location nach einer gewissen Zeit wieder in gewohnte Gefilde verlagert, denn das Finale der absurden Story findet wieder in Toxies Heimatstadt statt.

      Bis dahin vergeht jedoch eine geraume Zeit, in der unser Superheld mit einer vollkommen anderen Kultur konfrontiert wird und auch auf seinen angeblichen Vater trifft. Das Aufeinandertreffen gestaltet sich allerdings nicht so wie man es eventuell erwartet hat und der Titelheld muss eine herbe Enttäuschung erleben, die sich erst ganz am Ende der Geschichte relativiert. In der Zwischenzeit wird jedoch wieder geblödelt was das Zeug hält und eingefleischte Fans des schlechten Geschmackes kommen ganz auf ihre Kosten. Die Art und Weise wie Toxie seine Gegner erledigt, ist einmal mehr wirklich herrlich anzusehen und zudem ein Frontalangriff auf sämtliche Lachmuskeln, so das man phasenweise kaum noch an sich halten kann. Nicht umsonst ist die gesamte Atomic Hero Reihe das Beste, was je vom Label Troma herausgebracht wurde. Dies ist ganz sicher hauptsächlich in der Hauptfigur begründet, die sich in Fan-Kreisen nicht umsonst eines wohl verdienten Kultstatus erfreuen darf.

      Auch wenn dieser zweite Teil dem Original ein wenig nachsteht und nicht ganz die trashige Brillanz beinhaltet, muss man auch diesen Film ganz unweigerlich zu den Klassikern des skurrilen Films zählen. Selbst nach nunmehr weit über zwanzig Jahren ist es immer wieder ein Heiden-Spaß, den symphatischen "Chemie-Unfall" bei seinen dubiosen Abenteuern zu begleiten, die nicht nur mit extrem viel Humor, sondern auch mit einem immer noch absolut sehenswerten Härtegrad ausgestattet sind. Das man die Filme der Reihe selbstverständlich mit mehr als nur einem Augenzwinkern betrachten sollte, versteht sich dabei fast von selbst.


      Fazit:


      Nicht mehr ganz so gut wie der erste Teil bietet diese Fortsetzung aber längst noch Trash-Unterhaltung der Spitzenklasse. Natürlich muss man schon eine ausgeprägte Vorliebe für diese Film-Gattung sein Eigen nennen, um überhaupt etwas mit den unglaublichen Erlebnissen des Melvin Junko anfangen zu können. Wer jedoch ein gewaltiges und vollkommen überzogenes Intermezzo an Absurditäten zu schätzen weiß, kommt an diesen Trash-Granaten einfach nicht vorbei.


      [film]8[/film] Spaß-Granaten
      Big Brother is watching you
    • Joa weiß nicht, zum erstling kommt der nie und nimmer ran.Sicher gibts coole Gags und bluteinlagen, aber es wird alles viel zu viel in die länge gezogen dass es schon wieder langweilig wird.Tokyo als"Hauptschauplatz" wo sich der größte Teils des Filmes abspielt ist nicht richtig ausgereitzt worden, das hätte man besser verwerten/umsetzten müssen.Ein Lacher ist der Streifen allemal, mehr aber auch nicht.
      [film]5[/film]