Stung



    • Produktionsland: USA, Deutschland
      Produktion: Nate Bolotin, Todd Brown, Benjamin Munz, Oliver Nommsen uva.
      Erscheinungsjahr: 2015
      Regie: Benni Diez
      Drehbuch: Adam Aresty
      Musik: Antonio Gambale, David Menke
      Kamera: Stephan Burchardt
      Schnitt: Dominik Kattwinkel
      Darsteller: Lance Henriksen, Matt O'Leary, Jessica Cook, Clifton Collins Jr.


      Inhalt:

      Mrs. Perch, eine wohlhabende ältere Dame vom Land, gibt mal wieder eine Gartenparty in ihrer abgelegenen Villa. Es scheint so zu sein wie immer, doch dieses Jahr sickert ein verbotener Pflanzendünger in die Erde. Das führt dazu, dass Killerwespen zu zwei Meter großen Raubtiere mutieren, und die feiernde Gesellschaft wird zur Beute. Nun liegt es an den beiden Bediensteten Paul und Julia, das Leben der Menschen zu retten und ihre ins Stocken geratene Liebesbeziehung wieder in Ganz zu bekommen.






      Kinostart in Deutschland: 29.10.2015
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 26.02.2016
    • So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Leider ist aus vermeintlich cool wieder nichts geworden.
      Billig zusammen getrimmter deutscher TV Horror der auf Effekte setzen möchte, welche aber null ausreichen.
      Meine Phantasie reicht zudem nicht aus den wilden Osten in Brandenburg mit dem wilden Westen in den USA zu verwechseln, warum auch immer muss ein für alle klar erkennbares Kaff in Germany zu einem US gemacht werden, zum fremdschämen.
      Okay, die Darsteller sind soweit man das einschätzen kann auch US Amerikaner, nützt dennoch nichts.
      Wer mehr auf Effekte als so was wie Inhalt setzt kommt auf die Kosten, ansonsten Müüüüüüüüll.
      [film]4[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Kritik:

      Einige witzige und erfrischende Passagen hat Stung zu bieten, wie Volksmusik die im Radio erklingt während die Kreatur die Opfer sucht. Ein atmosphärisches und klibberiges Finale mit einer Riesenmade sieht großartig aus. Die finale Explosion mit reichlich Feuer ist einzig ersichtlich mit zu viel CGI untermalt. Ansonsten sehen die Spezialeffekte richtig gut aus für einen Kreaturfilm und brauch sich hinter 80er Genrefilme nicht zu verstecken.

      Eigentlich auch alles gut an Strug und unterhaltsam, es hat mir gefallen. Für was bleibendes wie Kollege Slither reicht es allerdings nicht ganz, denn einzig die Besetzung ist komplett zu brav geraten, also nicht gerade locker agierend, sondern eher lustlos oder desinteressiert, dafür dann den Punkt Abzug. Nicht das es nerven würde, aber es fehlt dadurch der Pfeffer.

      Tierhorrorfans sollten definitiv mal reinschauen, es ist auch klar der beste Tierhorror aus Deutschland der wohl je gedreht wurde. Wenn Rammbock für den besten deutschen Zombiefilm steht, dann steht Stung für den besten Tierhorror hierzulande. Von Debütant Benni Diez (Effekte zu Melancholia beigesteuert) gerne mehr.

      [film]6[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • @Tom verstehe nicht das der so schlecht sein soll, wenn man Tierhorror etwas abgewinnen kann, wird man doch gut bedient? Ein Durchschnittsfilm ja, aber alles andere als schlecht.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • @Doom, du fragst doch jetzt nicht ernsthaft warum man manche Filme schlecht bewertet, ist ja so was wie deine Natur, und da reden wir von wirklichen Meisterwerken. :D

      Stung ist jetzt nicht übel von den Effekten, das schrieb ich auch.
      Finde den Rest halt grottig, mich haut es nicht um Blut zu sehen , das unterhält mich nicht.
      Ansonsten dürften Tier Horror Freaks bedient werden, ja.
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    • Du scheinst gegen Deutsche Filme was zu haben, die schneiden meist schlechter ab wie bei mir. Ok dass kann ich dann nachvollziehen.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Ein empfehlenswerter deutscher Tierhorrorfilm mit netten Effekten, Spannung, Blut. Also mit allem was dazugehört. Langeweile kam nicht auf und die Effekte waren richtig gut gemacht. Aber die Viecher sahen nicht wirklich wie Wespen aus. Machte aber nichts. Kurzweilige Unterhaltung für Fans des Tier,- u. Creaturehorrors.

      [film]7[/film]
    • bis auf das übertriebene ende mit der
      Spoiler anzeigen
      brennenden wespe
      ein durchaus unterhaltsamer streifen

      [film]6[/film]
      Ich liebe es, Zombies ins Knie zu schiessen, die Beine zu amputieren und sie dann mit Salat vollzustopfen... weil das ist gesund!





    • Stung
      (Stung)
      mit Matt O'Leary, Jessica Cook, Lance Henriksen, Clifton Collins Jr., Cecilia Pillado, Eve Slatner, Daniele Rizzo, Florentine Lahme, Kathleen Renish, David Masterson, Tony de Maeyer, Benedikt Bothe, Tommy Kreiselmaier, Benni Diez
      Regie: Benni Diez
      Drehbuch: Adam Aresty
      Kamera: Stephan Burchardt
      Musik: Antonio Gambale / David Menke
      FSK 16
      Deutschland / USA / 2015

      Eine schicke Gartenparty gerät außer Kontrolle, als die High Society von mutierten Riesen-Killer-Wespen attackiert wird! Mrs. Perch veranstaltet ihre alljährliche Garten-Party in ihrer abgelegenen Villa auf dem Land. Eigentlich ist alles wie immer, doch dann läuft der illegal importierte Pflanzendünger aus und eine ansässige Insekten-Spezies verwandelt sich in zwei Meter große Killer-Wespen. Klar, dass diese Mutationen nicht lange vor der Festgesellschaft Halt machen. Nun liegt es an den Catering-Mitarbeitern Paul und Julia die angreifenden Bestien aufzuhalten.


      Auch wenn sich der Zustand in den letzten Jahren ein wenig gebessert hat, zählt Deutschland im Bezug auf den Horrorfilm immer noch als eine Art Entwicklungsland, in dem zumeist nur diverse Amateur Produktionen auf sich aufmerksam machen. So dürfte dann auch die Ankündigung eines Tierhorrorfilms aus deutschen Landen nicht unbedingt wie eine Bombe eingeschlagen haben, zudem es sich bei "Stung" gleichzeitig auch noch um das Debüt des Regieneulings Benni Diez handelt. Nach der Sichtung des Filmes kann man jedoch erfreut feststellen das es durchaus möglich ist, auch in unseren Gefilden richtig gute Genre Beiträge auf die Beine zu stellen. Zustande gekommen ist diese Produktion durch einen auf dem Fantasy Filmfest 2011 ausgelobten Schreibwettberwerb, bei dem man nach ordentlichen Drehbüchern für einen deutschen Horrorfilm gesucht hat. Das nun vorliegende Ergebnis kann sich dann auch richtig gut sehen lassen, denn dem unbekannten Benni Diez ist es gelungen, ein vortreffliches Creature Movie zu kreieren, in dem auch der Humor keinesfalls zu kurz kommt. Dennoch würde ich die Geschichte auf keinen Fall als Horrorkomödie einstufen, denn es ensteht doch vielmehr der Eindruck, das der Regisseur sich stellenweise ein wenig unschlüssig war, in welche Richtung seine Erzählung denn nun letztendlich tendieren soll.

      Was in etlichen anderen Fällen in der Regel als Defizit auszumachen ist, stellt sich jedoch im vorliegenden Fall viel eher als glückliche Fügung heraus, denn obwohl das Geschehen größtenteils einen doch eher ernsten Anstrich erkennen lässt, sind die manchmal unfreiwillig erscheinenden komödiantischen Einlagen als regelrechter Glücksfall anzusehen. Es entfaltet sich nämlich eine durchgehend bestens unterhaltende Geschichte, die zudem auch mit etlichen sehenswerten CGI Effekten ausgestattet ist und phasenweise einen für eine 16er Freigabe ziemlich ordentlichen Härtegrad beinhaltet. Die Darstellung der mutierten Killerinsekten ist absolut gelungen und die possierlichen Viecher dezimieren dann auch den vorhandenen Cast nach gut 25 Minuten auf ein absolutes Minimum, da etliche Figuren schon nach dem ersten großen Angriff der Insekten ihr Leben verlieren. Das geschieht auf eine zumeist brutale und blutige Art, so das auch die Fans der etwas härteren Gangart ihre helle Freude an dem Szenario haben dürften.

      Die wenigen, etwas ruhigeren Passagen des Filmes wirken zu keiner Zeit langatmig oder gar überflüssig, denn schließlich muss auch der Zuschauer ab und zu ein wenig runter fahren und das Gemetzel der fliegenden Killer ein wenig verdauen. Zu viel Ruhe wird einem aber nicht gegönnt, denn auch die wenigen Überlebenden der großen Attacke müssen sich weiterhin diverser Angriffe erwahren, wobei es auch in der folge stellenweise spektakulär und rabiat zur Sache geht. Es ist schon erstaunlich zu sehen, das Diez ganz augenscheinlich über ein feines Gespür für die Mechanismen des Genres verfügt, mixt er doch die vorhandenen Zutaten nahezu perfekt zu einem kurzweiligen Creature Cocktail zusammen, der trotz aller Ernsthaftigkeit auch jede Menge gute Laune verbreitet. An vielen Stellen wird man unweigerlich an einen Film wie "C2 - Killerinsect" erinnert, der ja nicht umsonst in Fan Kreisen als kleines Juwel des B-Movies gehandelt wird. Auch "Stung" hat meiner persönlichen Meinung nach das Zeug dazu, in gewissen Kreisen durchaus in eine Art Kultstatus erhoben zu werden und insbesondere unter den deutschen Horrorfilmen der Neuzeit dürfte dieser Beitrag eine Ausnahmestellung einnehmen.

      Natürlich liegt das wie immer in der Sichtweise des jeweiligen Betrachters, doch mit dieser Produktion zieht endlich einmal eine Menge frischer Wind in die deutsche Horrorlandschaft ein und weitere Beiträge dieser Art dürften gern noch folgen. Letztendlich bleibt zu hoffen, das man von einem Regisseur wie Benni Diez noch eine Menge hören und sehen wird, denn wer ein so gelungenes Erstlingswerk abliefert, dürfte auch in Zukunft noch weitere tolle Filme auf den Weg bringen. Jedenfalls ist "Stung" ein absolut empfehlenswerter Tipp an all jene, die ein Faible für den Tierhorror haben und dabei auch nicht vor einem deutschen Film zurückschrecken. Hier offenbart sich beste und kurzweilige Unterhaltung, die mit jeder Menge Effekte und einer ordentlichen Portion Härte angereichert wurde. Und so wird die Blu-ray auch sicherlich nicht nur einmal in den heimischen Player wandern, denn dieses grandios inszenierte Spektakel schaut man sich auch gern mehrmals an.


      Fazit:


      Manchmal kommt es eben doch vor, das auch in deutschen Landen richtig gelungene Genre Beiträge kreiert werden und "Stung" ist ein absolutes Paradebeispiel dafür. Mit einer Nettolaufzeit von knapp über 80 Minuten genau richtig bemessen liefert die Geschichte keinerlei Spielraum für Leerlauf oder etwaige Längen. Der geneigte Horror Fan sollte also bedenkenlos zugreifen, denn hier kommt man definitiv auf seine Kosten.


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • tom bomb schrieb:

      ... warum auch immer muss ein für alle klar erkennbares Kaff in Germany zu einem US gemacht werden, zum fremdschämen.
      Weil es für die US-Produktionsfirma "billiger" ist?!

      Stung ist ganz klar eine Trashproduktion. Muss man mögen oder nicht. Ich fand Zombiber dagegen ziemlich originell und die untoten Bieber sahen auch richtig putzig aus - nackte Haut inbegriffen! Doch hier fehlt das alles. Meine Wertung fällt immer wohlwollend aus und deshalb mache ich das hier auch.

      Dr.Gorebauer Doom schrieb:

      ... es ist auch klar der beste Tierhorror aus Deutschland der wohl je gedreht wurde.
      Ich finde die Bundestagsdebatten auf Phoenix schrecklicher.
    • Danke für´s aufklären.
      Sensationell.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ich wollte nichts aufklären. Das ist nur meine Vermutung. ;) Das Produkt sollte schließlich auch in den USA verkauft werden und den Amis interessiert doch kein Kaff irgendwo in Europa. Da musste der Regisseur Benni Diez auf einige "Ansprüche" denke ich verzichten. Eine Frage würde mich dennoch interessieren: Gibt es solche Schlösser auch im Osten der USA? New England oder so?

      Das Interview mit Benni Diez habe ich mir auch angesehen und da wirkte der Regie-Debütant noch sehr unbeholfen. Ihm wurde anscheinend auch "befohlen", was er zu erzählen hat. Die Interviews der Schauspieler schaue ich mir nicht an, da es oft um Dinge wie sie sich in der Rollen fühlten und wie die Zusammenarbeit funktionierte.
    • Am vergangenen Wochende habe ich mir auch endlich mal den Film im Fernsehen auf Tele 5 angucken können.
      Obwohl ich mich eigentlich gefreut hatte endlich mal eine deutsche Genreproduktion sehen zubekommen, wurde ich doch arg enttäuscht.
      Die Charaktere selbst für ein B-Movie blass, unsympathisch und schlecht von den Schauspielern gespielt, das ganze Szenario einfach nur unstimmig
      und mit zunehmender Laufzeit immer blöder... Die Liste der Sachen dir mir hier nicht gefallen haben ist schier endlos. Positiv hervor
      getan haben sich lediglich die doch efreulich großzügig vorhandenen, handgemachten Effekte sowie der gewohnt souverän
      agierende Lance Henriksen.
      Sicherlich werden viele nicht meine Meinung teilen, aber Stung hat so eine merkwürdige Art, die ihn für mich durchweg unsympathisch macht.
      [film]2[/film]
      Kein Smartphone und Facebook Account aber trotzdem glücklich!

    • Ist ja auch Geschmacksache, allerdings wirkt der Film nicht typisch Deutsch, wundert mich daher das er so schlecht ankommen kann.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • Mehr oder weniger gibt es eigentlich nur Schlösser in England, in USA so gut wie gar keine da historisch die ersten Europäer sich im 17. Jahrhundert in den USA angesiedelt haben.
      In England gibt es viele zahlreiche bekannte Schlösser die schon aus den bekannten Zeiten von Henry also Heinrich VIII schon existierten.

      Ich nehme mal an dass die Produktion eher mit geringen Mitteln stattgefunden hat, es ist ein Wagnis so einen Film auch aus Deutschland zu drehen. Leider wagen es nicht viele weil es sonst für Hollywood die Konkurrenz zu groß werden könnte und man Deutschland nicht traut solche Filme zu drehen.
      Der Trick dass man keinen Kater bekommt, besteht darin nicht aufzuhören zu trinken!!!

    • Überdurchschnittlicher Tierhorror mit tollen Effekten. Sicherlich hat der Film immer wieder Längen, kann aber trotzdem zumindest bedingt überzeugen. Asylumproduktionen kann erzumindest noch deutlich hinter sich lassen, mit den großen des Genres kann er trotzdem nicht ganz mithalten. Für Tierhorrorfetischisten aber durchaus zu empfehlen.
      Wir sind der singende tanzende Abschaum der Welt!