90210 Shark Attack in Beverly Hills

    • 90210 Shark Attack in Beverly Hills



      Produktionsland: USA
      Produktion: Marco Colombo, David DeCoteau, Karyna Kuzenko
      Erscheinungsjahr: 2014
      Regie: David DeCoteau
      Drehbuch: Charlie Meadows
      Kamera: David DeCoteau
      Schnitt: Judy Drago
      Spezialeffekte: Kevin Kutchaver
      Budget: ca. 1.000.000$
      Musik: Harry Manfredini
      Länge: ca. 77 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Donna Wilkes, Rachel Rosenstein, Braden Bacha, Jeffrey Decker, Judson Birza, Stephanie Shemanski, Nikki BreAnne Wells


      Inhalt:

      Eine Gruppe von Studenten aus Beverly Hills bezieht ein Gebäude in Malibu, um dort das ansässige Ozeangewässer zu studieren. Doch jemand… oder etwas hat andere, mörderische Absichten und die zeigen sich schon unmittelbar nach ihrer Ankunft: Nach und nach verschwinden mehr Mitglieder der Lerngruppe. Ihre schließlich gefundenen Leichen sind übersät von Wunden, die Verletzungen nach einer Hai-Attacke ähneln. Doch wie ist das möglich? Schließlich sind sie noch gut eine halbe Meile vom Ozean entfernt.


      Trailer:


      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 03.09.2015 (Verleih: 03.09.2015)





    • 90210 - Shark Attack in Beverly Hills
      (90210 Shark Attack)
      mit Donna Wilkes, Rachel Rosenstein, Braden Bacha, Jeffrey Decker, Jud Birza, Stephanie Shemanski, Nikki BreAnne Wells
      Regie: David DeCoteau
      Drehbuch: Charlie Meadows
      Kamera: David DeCoteau
      Musik: Harry Manfredini
      FSK 16
      USA / 2014

      Sechs Studenten der Ozeanologie, drei Damen und drei Herren, versammeln sich zu einem Arbeitswochenende in einem Apartmenthaus in Malibu. Mit von der Partie ist auch Alyssa, Tochter eines berühmten Meeresforschers, der vor einiger Zeit spurlos verschwand, als er einem geheimnisvollen Haikult in Mexiko nachspürte. Alyssa ist Außenseiter und Zielscheibe von allerhand Spott ihrer Gruppe, woran auch die freundliche Kursleiterin wenig ändern kann. Da beginnt eine mysteriöse Todesfallserie die Reihen der Studenten zu lichten.


      Monster-Trash im Stil von "Sharktopus" und "Sharknado"


      So zumindest deklariert sich das vorliegende Werk auf dem deutschen Blu-ray Cover selbst und zugegebenermaßen geht man als Zuschauer bei einem Filmtitel wie "90210 - Shark Attack in Beverly Hills" auch mit keiner anderen Erwartungshaltung an diesen Film heran. Das Ergebnis gestaltet sich dann jedoch vollkommen anders und schon nach wenigen Minuten Laufzeit muss man erkennen, das die Macher dieses obskuren Werkes keinesfalls bei bester Gesundheit gewesen sein können. Was einem hier nämlich als Geschichte verkauft werden soll ist eine bodenlose Frechheit und es scheint im Prinzip vollkommen unmöglich, das diesem filmischen Rotz laut IMDB ein Drehbuch zu Grunde liegen soll. Natürlich gibt es unzählige Filme von denen man das behaupten kann, doch der hier ins Bild gesetzte Rotz ist noch nicht einmal den Rohling wert, auf den man ihn gepresst hat. Das hat mit Trash oder gar einer Komödie nichts mehr zu tun, denn der Betrachter wird lediglich mit 70 Minuten sinnlosem Mist konfrontiert, der noch nicht einmal phasenweise den Anspruch auf eine Daseinsberechtigung beinhaltet. Mit Hai-Trash im eigentlichen Sinne hat die Chose dann auch gar nichts zu tun, denn was an dieser Stelle nach knapp 50 Minuten in Erscheinung tritt, spottet nun wirklich jeglicher Beschreibung.

      Und wenn jetzt manch einer denkt das er sich verlesen hat kann ich ihn beruhigen, denn bei einer Netto Laufzeit von 70 Minuten passiert in den ersten 50 davon überhaupt nichts. Man wird lediglich mit den wenigen Darstellern konfrontiert, die fast selbstverständlich alle so aussehen, als wenn sie gerade einem Modejournal entsprungen sind. Sobald die Akteure den Mund aufmachen, sollte man sich als Zuschauer allerdings besser die Ohren zu halten, denn der verbal abgesonderte Unsinn ist größtenteils nur schwerlich zu ertragen. Diesen Aspekt kann man jedoch auch getrost auf das gesamte Szenario ummünzen, denn eher selten bekommt man einen Film präsentiert, in dem dermaßen viele vollkommen unsinnige und nicht notwendige Einstellungen zu sehen sind wie in vorliegendem Fall. Da wird beispielsweise die Kamera mehrere Minuten auf einen duschenden Jüngling gehalten, wobei sich alles auf dessen Six Pack fokussiert. Im Wechselspiel mit einer beobachtenden Dame der Gruppe ergibt sich so eine in die Länge gezogene Passage, die leider keinen Einzelfall darstellt. "90210 - Shark Attack in Beverly Hills" besteht im Prinzip nur aus solch befremdlich anmutenden Szenen die förmlich aneinander gereiht wurden und so keinerlei Filmvergnügen aufkommen lassen.

      Was das Ganze dann überhaupt mit Haien zu tun hat ergibt sich wie schon kurz erwähnt erst in der zweiten Hälfte des Filmes, doch selbst die absolut hanebüchene Umsetzung einer grotesken Grundidee kann noch nicht einmal einen dezenten Schmunzler ins Gesicht des Betrachters zaubern. Spätestens zu diesem Zeitpunkt fühlt man sich dann völlig verarscht und kann es einfach nicht fassen, welchem Bodensatz in der heutigen Zeit eine DVD oder Blu-ray Veröffentlichung spendiert wird. Zudem soll dieser Grütze auch noch ein Budget von immerhin 1.000.000 $ zu Grunde liegen, doch ehrlich gesagt kann man noch nicht einmal ansatzweise erahnen, für was dieser Betrag aufgewendet wurde. Eventuell wurde das Geld ja für etwaige Schadensersatzklagen zurück gelegt, denn dies wäre die einzige logische Erklärung, wobei der Betrag dann aber auch nicht ausreichen würde.

      Auch das sogenannte Schauspiel der Protagonisten fügt sich nahtlos in das gewonnene Gesamtbild ein, denn bis auf ein bisschen gut aussehen können die Jungs und Mädels rein gar nichts. Jede Laienspielgruppe hätte an dieser Stelle wohl mehr bewirken können, was allerdings nicht zum Rest dieses Mülls gepasst hätte. Und so gelangt man lediglich zu der Erkenntnis, das auch das Leben eines Rezensenten manchmal nicht so leicht ist und eine enorm hoch angesiedelte Schmerzgrenze Grundvoraussetzung dafür ist, das man manche Filme überhaupt bis zum Ende durchstehen kann. Womit wir dann auch beim einzigen positiven Aspekt angelangt wären, denn wenigstens hat das unsägliche Grauen nach 70 Minuten ein Ende und der erlösende Abspann setzt ein, weshalb man im Endeffekt dann zumindest seinen persönlichen Dank an die unfähigen Macher schicken kann, das sie diese Rotze nicht auf 90 Minuten gestreckt haben. Das wäre dann aber auch wirklich zu viel des Guten gewesen, denn selbst die größten Masochisten dürften bei "90210 - Shark Attack in Beverly Hills" Schwierigkeiten bekommen, die zugefügten schmerzen zu verkraften.


      Fazit:


      Im Normalfall müsste man bei der Punktvergabe den Minusbereich bemühen, denn diese auf Blu-ray gepresste Gülle hat noch nicht einmal einen Gnadenpunkt verdient.


      0,5/10
      Big Brother is watching you
    • Manchmal glaube ich das unsere kleine Horrorwelt dem Untergang Geweiht ist! Man liest nur noch von Trash, nicht Lustigen Tier Horror die so schlecht sind das man Augenkrebs davon bekommt!

      So wie dieser Film, wie kann man nur so einen Müll drehen, und es gibt Menschen die das ganze noch Ab Feiern? Ohne Worte! An dem Film ist nix, aber auch rein gar nichts Lustig, dagegen ist Sharknado 3 noch ein Brüller!

      Nicht einen Cent dafür ausgeben, da ist der Illegale Download noch zu schade für!!


      [film]0[/film]
    • Eigentlich war ich der Meinung, dassich schon jeden filmischen Dreck gesehen hätte. Nun stieß ich aberauf Facebook auf eine Warnung vom Herausgeber der Dead Ends, demrenommierten Fachmagazin zum Thema: Titten, Trash und Terror. Auch inden einschlägigen Foren konnte man nicht viel (eigentlich rein garnichts) Gutes über den Film lesen. Ich dachte wie schlimm kann esschon werden, schließlich habe ich ja auch schon den filmischenAuswurf, Produktionschmieden wie Asylum oder Tomcat Films fastschadfrei überstanden. Hier nochmal einen lieben Dank an den edlenSpender, der mir sein bestes Pferd aus seiner Herde geschenkt hat.Ich werde dir ewig dankbar sein oder dich für immer verfluchen, sodas dir zu gegebenen Anlass, der Sack bis zum Boden hängen soll, sodass du dir bei jeder Treppenstufe die Cojones stößt. Aber wirwerden sehen wie der Film ist...

      In irgendeinem Review habe ich „TheAsylum“ mal als Bodensatz des Trashfilm bezeichnet. Tomcat Filmshingegen noch weit darunter. Wo hingegen sollte man Rapid HeartPictures einordnen? Nach der Sichtung des Films sollte dieProduktionsfirma eher Raped Heart Pictures heißen. Nachdem ich denFilm nun gesehen, darüber geschlafen, verdaut und wiederausgeschieden habe: heiliger Bimbam, was musste ich mir hier antun.Habe ich mein Lebensziel erreicht? Habe ich nun den schlechtestenFilm aller Zeiten gesehen? Kann ich nun in Ruhe sterben gehen?Mindestens nah dran dürfte der Film sein und bis ich ganz sicherbin, rücken wir „das sterben gehen“ noch drei oder vier Wochennach hinten.

      Aber bevor wir zu den negativenAspekten des Films kommen, werde ich mal das Positive aufzählen. DerFilm geht nur 72 Minuten! Rechnen wir noch die 8 Minuten für Vor-und Abspann kommen wir auf 64 Minuten. Also ein Film den man malschnell in einer handelsüblichen Werbeunterbrechung auf RTL schauenkann.
      Da wir das Positive nun abgehakt habenkommen wir zum Negativen. Nachdem ich 10 Minuten des Films geschauthabe, dachte ich noch das dieser David DeCoteau ein Newcomer seinmuss und keinerlei Talent hat einen Film spannend zu inszenieren. EinBlick in die Onlinefilmdatenbank sowie in die Wikipedia, offenbarendem geschockten Leser das dieser Mann in 30 Jahren schon zahlreicheFilme gedreht hat und unter anderem mit Ikonen des Trashfilms wieRoger Corman und Charles Band zusammen gearbeitet hat.
      Der Mann schafft es einfach nicht in 60Minuten irgendwie Spannung aufzubauen sowie einem nur eine derwenigen Akteure des Films näher zu bringen. Bei der Wahl der Musikund dem Look des Films muss man unweigerlich an einem Porno denken,ohne das der Film irgendwelche Titten zu zeigen. Also von Frauen. Beiden Männern ist das anders, die Kamera liebkost, die halbnacktenMännerkörper förmlich. Auch hier verrät ein Blick in dieWikipedia einiges. Kommen wir aber zum Hauptgrund, den Filmanzusehen, dieser scheint laut Cover ja dem Sharkploitation- , oderauf deutsch, den Haischeiß Genre anzugehören, der ja in den letztenJahren mehr oder weniger gute Auswüchse hervorgebracht hat. 90210Shark Attack in Beverly Hills würde ich unter „was für einScheiß“ einordnen. Mit Haifilm hat das ganze weniger gesehen. Ichwürde eher vermuten das man hier einen Slasher produzieren wollteaber weder Geld für ein Drehbuch, noch für ein fetzige undgruselige Maske hatte, Sowie nicht das Equipment um bei Nacht zudrehen. Um die Effekte zu realisieren hat man sicherlich keinAnimationskünstler engagiert sondern in irgendein Informatikkursjemanden gesucht der für n Apfel und ein Ei seine Seele verkauft. Sokann man auch keine Effekte erwarten.

      Alles in Allem haben wir hier einenFilm, der eine deutsche Veröffentlichung in keinster Weise verdienthat, wo noch so viele Perlen unveröffentlicht sind. Ich habe nochnie einen Film sehen müssen, der von der ersten bist zur letztenMinute, absolut keine Aussage besitzt und so mit Spannung undsympathischen Figuren geizt. Außerdem dürfte 90210 Shark Attack inBeverly Hills der Film sein, der die meisten sinnlosen Übergängezwischen zwei Szenen hat sowie die meisten Szenen wo jemand einfachnur läuft. Kaum zu ertragen der Film. Also Finger weg!
    • Wenn HernX den schon so schlecht findet, hab ich dann auch kein Bock drauf, scheint ja genau so eine Gurke zu sein wie der aktuelle Jurassic Prey. Die Kritik ist nur etwas dem Editor zum Opfer gefallen anhand der Leerzeichen.
    • Master Of Horror schrieb:

      Diese elitäre Filmperle müsste eigentlich genau richtig für dich sein, handelt sich ja immerhin um äußerst anspruchsvolle Kost
      Hab einige Perlen noch mal oder zum ersten mal reingezogen und der hier war eindeutig der Schlechteste davon, zumindest bis Minute 30, dann hab ich aus gemacht. Kam mir vor wie ein Gayporno mit abgemagerte Jungs unter der Dusche. Kommt da überaupt noch ein Hai vor? :D Nee der war selbst für mich nichts.
    • Immerhin, die Crew hat sich Manfredini geangelt. Dann müsste zumindest die Musik gut sein. DeCoteau ist auch kein unbeschriebenes Blatt, so hat er doch mit Puppet Master eine gute Arbeit abgeliefert.
      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz