Frozen - Eiskalter Abgrund

    • Frozen - Eiskalter Abgrund



      Produktionsland: USA
      Produktion: Peter Block, Cory Neal
      Erscheinungsjahr: 2010
      Regie: Adam Green
      Drehbuch: Adam Green
      Kamera: Will Barratt
      Schnitt: Ed Marx
      Spezialeffekte: Dean W. Miller
      Budget: ca. -
      Musik: Cory Neal
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Kevin Zegers, Shawn Ashmore, Emma Bell, Rileah Vanderbilt, Adam Johnson, Ed Ackerman, Chris York, Kane Hodder



      Inhalt:

      Ein spaßiger Ausflug auf die Piste, entwickelt sich für drei Studenten zum Alptraum ihres Lebens, als sie vor der letzten Abfahrt im Skilift stecken bleiben Als die Pistenpatrouille die Nachtbeleuchtung abschaltet, erkennen Dan, Joe und Parker mit zunehmender Panik, dass man sie im Skilift weit über dem Erdboden hängend vergessen hat. Ohne Aussicht auf Rettung ist das Trio fest entschlossen, verzweifelte Maßnahmen zu ergreifen, um dem eisigen Tod zu entkommen. Doch bald müssen die Drei feststellen, dass sie weitaus mehr zu fürchten haben als nur den eisigen Tod. Im Kampf ums Überleben müssen sie sich fortan der Frage stellen, ob ihr Überlebenswille stark genug ist, um einem grausamen Tod zu entkommen.



      Trailer:





      USA Kino: 05.02.2010
      Fantasy Filmfest 2010

      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 10.12.2010 (Verleih: 17.11.2010)


      Meinung:

      Adam Green lässt sich wieder viel Zeit um die Protagonisten vorzustellen, so wie in Hatchet, allerdings sind die Darsteller die man hier auch so nennen kann, nicht so derb schlecht und überspielend, so das man die Charaktere brauchbar besetzt hat. Mit dabei Shawn Ashmore (X-Men, Ruinen) und Emma Bell gibt eine ordentlich Screem Queen ab. Das Thema Kiffen ist bei ihnen sehr angesagt, ansonsten hätte vielleicht der ein oder andere Witz besser sitzen können, der gewollte Humor verpufft einfach zu sehr. Außerdem baut Green im späteren Verlauf wieder Dialoge ein die Haare raufend sind. Wie das fröhliche Fragen der Blondine Emma Bell ob sich der „Held“ nach einem gut 20 Meter Sturz hier verletzt hat, was sie eigentlich sehen müsste, direkt vor ihren Augen liegend. Die Schwächen liegen aber bei der Regie und nicht bei den Darstellern. Der große Knaller den uns Herr Green hier vorsetzt ist, das der Chef-Überwacher des Skilifts das Gerät anhält, weil ihm irgendein Funkspruch erreicht, das niemand mehr in dem Lift ist. Um Gottes willen, wer soll denn das glauben, so dumm kann kein Mensch sein und kein Schwein auch nur annähernd so laut quicken, was hier als glaubhafte Geschichte nun verkauft werden soll. Gut zu heißen ist das kalte Schneetreiben des nächtens während die Darsteller im Lift gefangen sind, da friert man schon mal gerne mit. Spannung kommt dann auf, wenn Kane Hodder mit dem Schneeflug vorbeischaut und sich die ausgehungerten Wölfe schon ein Festmahl ausmalen. Wobei ich das auch nicht für glaubhaft halte, dass sich solche blutiggierigen Wolfsrudel an einen Touristenort befinden, ohne zuvor was von gehört zu haben. Allgemein kann man noch halbwegs mit den Protagonisten mitfühlen, wenn man erstmal die verblödete Entstehungsgeschichte verkraftet hat. Denn der eigentlich simple Ablauf, der die Ängste der Menschen realistisch präsentieren kann, erinnert an Open Water 1+2 und das trifft dann schon meinen Geschmack.

      Adam Green ist ein schlechter (wenn auch nicht ganz schwacher) Regisseur, was er hier wieder beweist, dessen stäken aber bei der Gewaltdarstellung und Atmosphäre immerhin zu finden sind, wodurch er es schafft, wenigstens zu unterhalten. Frozen ist ein Durchschnittsfilm, nicht mehr und nicht weniger.

      [film]5[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • lol...das bin ja ich lol :6:
      30% aller Amokläufer spielen Killerspiele!
      100% aller Amokläufer essen Brot!
      Verbietet Brot!!! :28:
    • Original von frozen
      lol...das bin ja ich lol :6:


      Du kommst nun in den Verleih. lol

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    • Mal abgesehen von seltsamen Ideen wie aus 200 Meter einfach mal runterzuspringen und schlechter Reaktion bei vorbeifahrenden Schneemobilen (Wieso nicht das Board aufs Dach werfen? Da kommt man doch gleich auf die Idee^^) ein unglaublich spannender und intensiver Film. Ich will mir gar nicht ausmalen wie das ist, wenn ich in so einer Situation wäre. Das Finale ist reine Glücksache, doch auf was anderes kann man da wohl kaum zählen.
      Wirklich einer der intensivsten Filme dieser Art seit Open Water.

      [film]8[/film]
      "Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zutun!"
      - Fight Club
    • Ich dachte zu den winterlichen Temperaturen passt der Film ganz gut. lol

      Werde mir gleich einen Eisbrecher machen und ihn mir anschauen. Meine Schwester hat ihn wärmstens empfohlen.

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Ich kann Lazarus zustimmen. Der Film ist wirklich sehr intensiv und ich mag mir diese Situation wirklich nicht vorstellen. Er ist spannend und die drei Hauptdarsteller haben sich in ihre Rolle gut hineingefunden. Man spürt die Anspannung, Angst, Hilflosigkeit und Verzweifelung, die sich minütlich ausbreitet.
      Eingerahmt von wunderschönen Schneelandschaften macht dieser Film auf die Verantwortungslosigkeit und gleichzeitig auf die Verantwortung der Menschen untereinander aufmerksam. Eine kleine Gedankenlosigkeit, ein Entgegenkommen, das fatale Folgen hat und ein unüberlegter, verzweifelter Schritt und die kleine Welt gerät aus den Fugen.
      Man kann ihn mit Open Water 1 gut vergleichen.
      Ich möchte nur jedem empfehlen, sich auch das Bonusmaterial anzuschauen. Es zeigt sehr gut, wie so ein Film entsteht und was alles dazu gehört.

      [film]9[/film]

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • RE: Frozen - Eiskalter Abgrund

      Der Knaller war es nicht, mein Review steht oben drin.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Da mir Open Water schon sehr gut gefallen hat, reiht sich dieser Film nun mit ein, genauso spannend, genauso intensiv, sehr zu empfehlen wenn man auf spannende Thriller steht die die meiste Zeit an einem Ort spielen (Open Water, Nicht Auflegen, Black Water)

      [film]8[/film]
    • Bei diesem Film muss es Draussen kalt und verschneit sein!

      Ich fand ihn klasse!
      [film]8[/film]
      "Die schönsten Torpedos in den Rohren, das Stück für fünfundzwanzigtausend Mark, und alles was wir brauchen ist für fünzig Pfennig alter Draht..."

      "Der Genuss einer guten Zigarre lässt uns an Zeiten zurückerinnern, die es gar nicht gegeben hat." (Oscar Wilde)
    • Huch! Zu dem Film hab ich ja noch garnix geschrieben obwohl es fast schon ein Jahr her ist, dass ich ihn gesehen habe.

      Klasse Idee, super Umsetzung! Ich mag diesen Film total! Warum der eine Typ sich allerdings das Snowboard schnappt und nicht seine Skier, hab ich nich gerafft! lol

      Ich fand den sogar noch ein bisschen besser als Open Water. Werd mir den in Kürze mal wieder reinziehen.

      Gibt ne glatte

      [film]10[/film]
      The girl that silenced the world for 6 minutes...
      https://www.youtube.com/watch?v=Sj00vO48MTk
      Severn Suzuki

    • Bin wohl der einzige hier, der etwas auszuetzen hat. lolp Das er unterhaltsam ist kann man ihn nicht absprechen, aber die Logik hat mir hier zu sehr gefehlt, vor allem da er für diese ganzen Schnitzer zu ernst wirkt. lolp

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    • Original von Dr.Doom:

      Bin wohl der einzige hier, der etwas auszuetzen hat. lolp Das er unterhaltsam ist kann man ihn nicht absprechen, aber die Logik hat mir hier zu sehr gefehlt, vor allem da er für diese ganzen Schnitzer zu ernst wirkt. lolp


      Wieso hängst Du Dich so sehr an den Logikfehlern auf? Dass Leute im Sessellift vergessen werden kommt durchaus auch in der Realität vor. Guckstu hier : focus.de/panorama/welt/tid-172…vergessen_aid_480148.html
      Da hatte ich eher Schwierigkeiten mit den zurückgelassenen Tauchern bei Open Water.


      Und dass Du das mit den Wölfen bemängelst... 50% aller Kreaturen aus Tierhorrorfilmen würden wohl nie einen Menschen angreifen. Hier bei dem Film stört Dich das auf einmal? Sorry, für mich suchst Du hier die Haare in der Suppe. Klingt für mich nach deinem typischen Hatergebashe gegen Mainstreamfilme. lolp
      The girl that silenced the world for 6 minutes...
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      Severn Suzuki

    • Lief gestern abend auf einem der Sky-Sender. Hat mich beim lesen der Beschreibung nicht so interessiert. Evtl. schau ich mir den doch mal an wenn er wieder läuft.

      Logikfehler mag ich eigentlich auch nicht. Allerdings muss man ab und zu mal ein Auge zudrücken. Menschen in Extremsituationen handeln nicht immer logisch und wenn es der Geschichte dient soll es mir recht sein.
    • Original von Hotte99:

      Original von Dr.Doom:

      Bin wohl der einzige hier, der etwas auszuetzen hat. lolp Das er unterhaltsam ist kann man ihn nicht absprechen, aber die Logik hat mir hier zu sehr gefehlt, vor allem da er für diese ganzen Schnitzer zu ernst wirkt. lolp


      Wieso hängst Du Dich so sehr an den Logikfehlern auf? Dass Leute im Sessellift vergessen werden kommt durchaus auch in der Realität vor. Guckstu hier : focus.de/panorama/welt/tid-172…vergessen_aid_480148.html
      Da hatte ich eher Schwierigkeiten mit den zurückgelassenen Tauchern bei Open Water.


      Und dass Du das mit den Wölfen bemängelst... 50% aller Kreaturen aus Tierhorrorfilmen würden wohl nie einen Menschen angreifen. Hier bei dem Film stört Dich das auf einmal? Sorry, für mich suchst Du hier die Haare in der Suppe. Klingt für mich nach deinem typischen Hatergebashe gegen Mainstreamfilme. lolp


      Du verstehst das mit den wölfen scheinbar nicht. Wenn so blutrünstige Viecher dort plötzlich im touristengebiet auftauchen, wo kommen sie plötzlich her. In der Regel wird es bei Tierhorrorfilmen immer erklärt, wie Geenlabor, aus dem Zirkus ausgebrochen oder es gibt eine Legende. Davon hier nicht die Spur, deswegen wirkt es arg lächerlich. Das mit dem Lift wurde hier zu dämlich dargestellt, mag sein dass es real aber vorgekommen ist.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Original von Dr.Doom:

      Original von Hotte99:

      Original von Dr.Doom:

      Bin wohl der einzige hier, der etwas auszuetzen hat. lolp Das er unterhaltsam ist kann man ihn nicht absprechen, aber die Logik hat mir hier zu sehr gefehlt, vor allem da er für diese ganzen Schnitzer zu ernst wirkt. lolp


      Wieso hängst Du Dich so sehr an den Logikfehlern auf? Dass Leute im Sessellift vergessen werden kommt durchaus auch in der Realität vor. Guckstu hier : focus.de/panorama/welt/tid-172…vergessen_aid_480148.html
      Da hatte ich eher Schwierigkeiten mit den zurückgelassenen Tauchern bei Open Water.


      Und dass Du das mit den Wölfen bemängelst... 50% aller Kreaturen aus Tierhorrorfilmen würden wohl nie einen Menschen angreifen. Hier bei dem Film stört Dich das auf einmal? Sorry, für mich suchst Du hier die Haare in der Suppe. Klingt für mich nach deinem typischen Hatergebashe gegen Mainstreamfilme. lolp


      Du verstehst das mit den wölfen scheinbar nicht. Wenn so blutrünstige Viecher dort plötzlich im touristengebiet auftauchen, wo kommen sie plötzlich her. In der Regel wird es bei Tierhorrorfilmen immer erklärt, wie Geenlabor, aus dem Zirkus ausgebrochen oder es gibt eine Legende. Davon hier nicht die Spur, deswegen wirkt es arg lächerlich. Das mit dem Lift wurde hier zu dämlich dargestellt, mag sein dass es real aber vorgekommen ist.


      Die Reviere von Wölfen können sehr groß sein und werden von ihnen kontinuierlich bewandert. Da Wölfe sehr menschenscheu sind, ist es nur logisch dass sie bei Pistenbetrieb da nicht auftauchen. Am Wochenende ist das Gebiet jedoch wie leergefegt.
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      Severn Suzuki

    • :6: Hotte!

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Original von Hotte99:

      Original von Dr.Doom:

      Original von Hotte99:

      Original von Dr.Doom:

      Bin wohl der einzige hier, der etwas auszuetzen hat. lolp Das er unterhaltsam ist kann man ihn nicht absprechen, aber die Logik hat mir hier zu sehr gefehlt, vor allem da er für diese ganzen Schnitzer zu ernst wirkt. lolp


      Wieso hängst Du Dich so sehr an den Logikfehlern auf? Dass Leute im Sessellift vergessen werden kommt durchaus auch in der Realität vor. Guckstu hier : focus.de/panorama/welt/tid-172…vergessen_aid_480148.html
      Da hatte ich eher Schwierigkeiten mit den zurückgelassenen Tauchern bei Open Water.


      Und dass Du das mit den Wölfen bemängelst... 50% aller Kreaturen aus Tierhorrorfilmen würden wohl nie einen Menschen angreifen. Hier bei dem Film stört Dich das auf einmal? Sorry, für mich suchst Du hier die Haare in der Suppe. Klingt für mich nach deinem typischen Hatergebashe gegen Mainstreamfilme. lolp


      Du verstehst das mit den wölfen scheinbar nicht. Wenn so blutrünstige Viecher dort plötzlich im touristengebiet auftauchen, wo kommen sie plötzlich her. In der Regel wird es bei Tierhorrorfilmen immer erklärt, wie Geenlabor, aus dem Zirkus ausgebrochen oder es gibt eine Legende. Davon hier nicht die Spur, deswegen wirkt es arg lächerlich. Das mit dem Lift wurde hier zu dämlich dargestellt, mag sein dass es real aber vorgekommen ist.


      Die Reviere von Wölfen können sehr groß sein und werden von ihnen kontinuierlich bewandert. Da Wölfe sehr menschenscheu sind, ist es nur logisch dass sie bei Pistenbetrieb da nicht auftauchen. Am Wochenende ist das Gebiet jedoch wie leergefegt.


      Ich dachte immer, in Skigebieten sei am WE am Meisten los! So kann man sich irren. lolp Interessiert mich jedenfalls definitiv, der Film.
      ***************************************************************
    • Original von Three Finger:

      Original von Hotte99:

      Original von Dr.Doom:

      Original von Hotte99:

      Original von Dr.Doom:

      Bin wohl der einzige hier, der etwas auszuetzen hat. lolp Das er unterhaltsam ist kann man ihn nicht absprechen, aber die Logik hat mir hier zu sehr gefehlt, vor allem da er für diese ganzen Schnitzer zu ernst wirkt. lolp


      Wieso hängst Du Dich so sehr an den Logikfehlern auf? Dass Leute im Sessellift vergessen werden kommt durchaus auch in der Realität vor. Guckstu hier : focus.de/panorama/welt/tid-172…vergessen_aid_480148.html
      Da hatte ich eher Schwierigkeiten mit den zurückgelassenen Tauchern bei Open Water.


      Und dass Du das mit den Wölfen bemängelst... 50% aller Kreaturen aus Tierhorrorfilmen würden wohl nie einen Menschen angreifen. Hier bei dem Film stört Dich das auf einmal? Sorry, für mich suchst Du hier die Haare in der Suppe. Klingt für mich nach deinem typischen Hatergebashe gegen Mainstreamfilme. lolp


      Du verstehst das mit den wölfen scheinbar nicht. Wenn so blutrünstige Viecher dort plötzlich im touristengebiet auftauchen, wo kommen sie plötzlich her. In der Regel wird es bei Tierhorrorfilmen immer erklärt, wie Geenlabor, aus dem Zirkus ausgebrochen oder es gibt eine Legende. Davon hier nicht die Spur, deswegen wirkt es arg lächerlich. Das mit dem Lift wurde hier zu dämlich dargestellt, mag sein dass es real aber vorgekommen ist.


      Die Reviere von Wölfen können sehr groß sein und werden von ihnen kontinuierlich bewandert. Da Wölfe sehr menschenscheu sind, ist es nur logisch dass sie bei Pistenbetrieb da nicht auftauchen. Am Wochenende ist das Gebiet jedoch wie leergefegt.


      Ich dachte immer, in Skigebieten sei am WE am Meisten los! So kann man sich irren. lolp Interessiert mich jedenfalls definitiv, der Film.


      Angucken und dann Review schreiben. ;)
      The girl that silenced the world for 6 minutes...
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      Severn Suzuki

    • Jetzt habe ich den gesehen, und m.E. sind einige von Doomi's Ansichten, den Film betreffend, doch etwas überzogen. Ich würde Situationen, die im Normalfall höchstens alle 6-8 Jahre einmal auftreten nicht als unlogisch oder zu weit hergeholt bezeichnen.
      Andererseits bezweifle ich genauso, dass die Wölfe in voller Rudelbesetzung schon in der ersten Nacht dort aufschlagen würden. Es sei denn, das Skigebiet läge in Rumänien oder in der Taiga... lol
      Ansonsten hat mir der Film gut gefallen, es war wirklich so ein wenig wie Open Water im Schnee.
      Die Schauspieler spielen ihre Rollen recht überzeugend, das gefiel mir sogar noch ein wenig besser als im vorgenannten Film. Besonders weil die Story sehr schwierig zu spielen ist, da es wie in einem Kammerspiel immer quasi auf der gleichen Stelle spielt. Daher ist der Film eher ein Psychothriller mit Goreelementen.
      Und das war doch mal ein netter Anblick, Kane Hodder wenn auch nur mit dem Schneemobil zu sehen.
      Ich gebe dem Film 7,5 von 10 Punkten. Sehenswert.
      ***************************************************************
    • Original von Three Finger:

      Jetzt habe ich den gesehen, und m.E. sind einige von Doomi's Ansichten, den Film betreffend, doch etwas überzogen. Ich würde Situationen, die im Normalfall höchstens alle 6-8 Jahre einmal auftreten nicht als unlogisch oder zu weit hergeholt bezeichnen.
      Andererseits bezweifle ich genauso, dass die Wölfe in voller Rudelbesetzung schon in der ersten Nacht dort aufschlagen würden. Es sei denn, das Skigebiet läge in Rumänien oder in der Taiga... lol
      Ansonsten hat mir der Film gut gefallen, es war wirklich so ein wenig wie Open Water im Schnee.
      Die Schauspieler spielen ihre Rollen recht überzeugend, das gefiel mir sogar noch ein wenig besser als im vorgenannten Film. Besonders weil die Story sehr schwierig zu spielen ist, da es wie in einem Kammerspiel immer quasi auf der gleichen Stelle spielt. Daher ist der Film eher ein Psychothriller mit Goreelementen.
      Und das war doch mal ein netter Anblick, Kane Hodder wenn auch nur mit dem Schneemobil zu sehen.
      Ich gebe dem Film 7,5 von 10 Punkten. Sehenswert.


      Sachichdoch... schöner Film, wo man sich wunderbar bei einmuckeln kann und froh sein darf dass mans warm hat. :0:
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      Severn Suzuki

    • Gerade eben mit meiner Freundin (und somit auf deutsch) gekuckt. Draußen war's schön kalt und Schnee lag auch noch. Für die richtige Atmo war gesorgt... :3:

      Vorab:
      Die Synchro ist schlecht und zudem nicht wirklich Lippensynchron. Das geht auch besser... ist sogar meiner Freundin aufgefallen der sowas normalerweise nie auffällt. Aber ok meine Schuld, ich hätte den Film (wie sonst auch immer) ja auf Englisch schauen können. Somit zwar schlecht, aber für den Film natürlich kein Minuspunkt.

      Zur Story wurde ja schon alles gesagt aber wenn ich wollt könnte ich den Inhalt des Film auch recht rasch in 1-2 Sätzen nochmal wiedergeben. Ich verzichte hierauf aber... lol

      SPOILER ENTHALTEN:
      So nun hat der Film nicht viel Handlung, spielt an einem Ort. Somit muss da ordentlich Spannung vorhanden sein um den Zuschauer bei der Stange zu halten.
      Doch stattdessen verliert sich der Film die ersten knapp 30 Minuten darin, dass die 3 Teenager belangloses Zeug quasseln und sich im Schnee vergnügen. Eine hübsche Dame darf auch noch angeflirtet werden, ohne dass dies anschließend für den Film noch von Belang wäre...
      So nach der langen Einführung sitzen die 3 endlich im Lift fest. Bevor man sich auch nur ansatzweise so wirklich darüber unterhalten hat, was man denn nun tun könnte springt einer der 3 flugs aus dem Lift.
      Warum zur Hölle hat man nicht zuerst versucht sich zur anderen Gondel rüber zu hangeln. Oder warum werden nicht die 3 Jacken mit den Ärmeln zusammen gebunden und so versucht sich zumindest ein Stück weit näher an den Boden herab zu lassen und dann zu springen?
      Der "Springer" versucht nicht mal sich aus dem Lift zu hängen und dann fallen zu lassen... nein er springt direkt... sorry lolp

      Jo nachdem dieser dann für seine Blödheit zu recht ableben durfte, ist wieder Leerlauf im Getriebe.
      Zum ersten mal hatte mich der Film dann wirklich als der Typ rüber zum Pfeiler klettert und dann versucht zu fliehen. Aber auch hier hält das Ganze nur kurz. Danach wieder Flaute.

      Was mich sonst noch gestört hat:
      - Alle 3 haben dicke Sachen an. Warum wird sich da nicht ordentlicher eingepackt wenn man eh schon friert. Ne da sitzen die mit offenem Kragen und ohne Kaputzen im Lift. Obwohl man nur den Reisverschluss hochziehen müsste und die Kaputze zuschnüren. Stattdessen holt sich das Mädel 'ne schöne Frostbeule.
      - Warum packt das Mädel die Hand für die Sie ihren Handschuh dummerweise verloren hat nicht in ihre Jackentasche?? Nein, die wird auf dem arschkalten Metallbügel abgelegt um dort anzufrieren... lol

      Das sind Sachen die mir bei einem Horrorfilm egal sind. Aber hier bezieht der Film seinen Schrecken ja aus einer realen, möglichen Situation. Da erwarte ich auch zumindest in Grundzügen nachvollziehbares Handeln.
      Und dazu gehört, dass man sich einpackt wenns einem Kalt ist.

      Filmfehler (sind mir normalerweise egal und fallen mir nur seltne auf, aber hier war's zu störend):
      - Bei der Unterhaltung im Lokal zu Beginn steht das Mädel hinter dem einen Typen, wenn dann die Kamera wechselt steht sie neben ihm. Dann wechsel die Kamera wieder und sie steht wieder hinter ihm...usw. Sowas muss nicht sein und sollte bei einem Testscreening definitv auffallen.
      - Die angefrorene Haut des Mädels am Lift war kurz darauf verschwunden... ebenfalls vermeidbarer Fehler

      Tjo der Film war nix besonderes, hatte zwar seine Momente aber dazwischen so unendlich viel Leerlauf, dämliches Verhalten und somit eben nur selten Spannung.

      Wie Tierhorror in einer Extremsituation viel besser funktionieren kann, zeigt der fast zeitgleich erschienene "The Reef".
      Somit bleiben am Ende eigentlich 5,5/10.
      Mit viel gutem Willen und weil ich "Schneefilme" so sehr mag evtl. auch 6/10.

      Fazit: Kann man sehen, aber hängen bleibt bis auf die 3 Teens im Lift nichts lolp
    • Sehr spannend und durchweg gut verkörpert vom Cast, wurde es Stellenweise sogar bewegend. Der Film baut eine beklemmende und beängstigende Stimmung auf und wenn doch mal ein kleines logikloch aufkam wurde es gleich mit dem nächsten dicken Pluspunkt wie die echten Wölfe gekontert.

      [film]8[/film]
    • Da die Meinungen zum größten Teil positiv sind, werde ich den mal ins Auge fassen wenn der in den Verkauf kommt. :6:
    • Recht interessante Story, teilweise recht spannend umgesetzt, hat aber auch sehr viel leerlauf.
      Insgesamt ein guter Film, wenn auch kein Knaller.

      6 von 10
    • Original von Wassilis:

      Da die Meinungen zum größten Teil positiv sind, werde ich den mal ins Auge fassen wenn der in den Verkauf kommt. :6:


      Denn gibt es doch schon seit 2010 zu kaufen :3:
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung


    • Warum nicht mal kreaitv sein bei der Rettung, das was ich anderen Filmen vorwerfe fehlt hier komplett, die Phantasie?!
      Kleidung, Gürtel aneinanderbinden, mit den Jacken zum nächsten Pfahl gleiten , keine Ahnung, besser wie von Wölfen gefressen werden oder?
      Dazu fehlt mir in vergleichbar "auswegslosen" Situationen eines vergleichbaren Filmes die dazugehörige Spannung oder?
      Sogar in jedem Fahrstuhl der relativ wenig an "Raum" bietet geschieht mehr.
      Nein, "Frozen" hat mich doch ein wenig im Stich gelassen, wahrlich kein Flop, aber auch keinen Deut mehr wir bloße Routine, und das passt weder zu der wunderschönen Landschaft ringsherum, noch zu einem guten Horrorfilm. [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Also gestern mal wieder im TV gesehen und der Film weiß zu begeistern...!!
      Er baut eine sehr gute Spannung auf und man ertappt sich doch regelmäsig bei dem Gedanken "ha gott sei dank bin ich vor der glotze :1:" .Mir war zu keiner zeit langweilig im gegenteil Ich wurde sehr gut unterhalten und kann jedem der auf ein Psycho-Kammerspiel vor beindruckender Naturkulisse steht wärmstens empfehlen.[FILM]8[/FILM]


      "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

      _______________________

      In Gedenken an unseren Freund thor72, der am 5.3.2014 viel zu jung verstarb.

      Elantra, Hotte99, Three Finger, Skyr0se, Anyu, bossbitchOla, Samazone, Skilla, Nezyrael, Harry Warden, GrinsenderKürbis, Logge1002, Slayer, Dr.Gore, tom bomb, TripleSix, Fun, Skeletor, turborotz, Dr.Doom, Burns, Ghostface, Fulci1978, killercroc, Wassilis, Mbwun, Midnight, Early Grace
      _______________________

    • Original von thor72:

      Also gestern mal wieder im TV gesehen und der Film weiß zu begeistern...!!
      Er baut eine sehr gute Spannung auf und man ertappt sich doch regelmäsig bei dem Gedanken "ha gott sei dank bin ich vor der glotze :1:" .Mir war zu keiner zeit langweilig im gegenteil Ich wurde sehr gut unterhalten und kann jedem der auf ein Psycho-Kammerspiel vor beindruckender Naturkulisse steht wärmstens empfehlen.[FILM]8[/FILM]


      Dem schließe ich mich an. Hab ihn auch gestern gesehen (allerdings nicht durchgängig). Aber gegen Mitte/Ende hat er mich gefesselt. Mit so einem Todesding werde ich auch niemals fahren lol
      Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität. - Alfred Hitchcock

    • Lag übrigens der Januar-Ausgabe der TV-Movie als BluRay bei :)
    • Nette Idee und unterhaltam, aber kein Meisterwerk. Gibt bessere Filme, die auf engem Raum spielen und spannender sind (Abwärts, Der Totmacher etc.).
    • Frozen - Eiskalter Abgrund angeschaut , naja er zieht sich ein wenig , aber ansonsten kann man sich diesen Film anschauen. :3:

      [film]7[/film]
      Greetz Zombiefreak
    • Ich liebe diese Filme, in denen eigentlich ohne großen Aufwand mit ziemlich minimalistischen Mitteln eine maximale Wirkung erzielt wird. Regisseur Adam Green (Hatchet, Hatchet 2) hat hier sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt das es nicht immer ein hoher Härtegrad sein muss, der den Zuschauer das Fürchten lehrt, denn manchmal reicht es vollkommen aus eine realistisch anmutende Situation in Szene spannend und atmosphärisch in Szene zu setzen, um eine starke Verbindung zwischen dem Szenario und dem Betrachter herzustellen. "Frozen - Eiskalter Abgrund" ist genau so ein Film, der weder durch eine temporeiche Erzählweise, noch durch actiongeladene Passagen ins Auge fällt, sondern seine Spannung aus der Situation an sich bezieht, in der sich die drei Hauptfiguren der Geschichte befinden. Dabei startet der Film eigentlich eher ziemlich beschwingt und entführt einen in ein Ski-Paradies, in dem die drei Studenten ein nettes Wochenende verbringen wollen. Nichts ist zu spüren von dem Grauen das sich im Laufe der Zeit entfalten soll, vielmehr wird in den ersten gut 30 Minuten eine ausreichende Charakterzeichnung der Protagonisten geboten und einige Meinungsverschiedenheiten und Eifersüchtelleien untereinander treten in den Vordergrund. Für viele Leute mag diese Einführung in die Geschichte vielleicht etwas zäh oder langatmig erscheinen, doch meiner Meinung nach wollte Adam Green den Zuschauer hier ganz bewust etwas in Sicherheit wiegen, damit der später einsetzende Horror viel intensiver auf ihn einwirken kann. Dieser beabsichtigte Effekt tritt dann auch ziemlich schnell ein, als sich die zu Beginn noch ausgelassene und fröhliche Stimmung innerhalb kürzester Zeit in ein äusserst beklemmendes Szenario verwandelt, das auch dem Zuschauer sichtlich an die Nieren geht.

      Im Skilift vergessen befinden sich die drei Studenten auf einmal in einer Lage, die innerhalb weniger Minuten den blanken Horror aufkommen lässt, befindet man sich doch weit über dem Erdboden und die Aussicht auf Hilfe scheint hoffnungslos, da das Skigebiet erst am kommenden Wochenende wieder die Pforten öffnet. Ist zu Beginn noch durchaus die Hoffnung vertreten, das irgendwer zur Hilfe kommen wird, so ändert sich dieses Gefühl doch sehr schnell, Hilflosigkeit, Verzweiflung und die blanke Angst überkommt die drei Freunde, die sich immer mehr der Hoffnungslosigkeit ihrer lage bewust werden. Die Übergänge in die verschiedenen Gefühlslagen der Protagonisten werden dabei von den Darstellern erstklassig dargestellt, so das ein hohes Maß an Authenzität und Glaubwürdigkeit entsteht. Unweigerlich stellt man sich dabei selbst die Frage, wie man in dieser Situation reagieren würde, die sich mit der Zeit immer mehr zuspitzt und dabei auch den enormen psychischen Druck zum Ausdruck bringt, unter dem die Protagonisten stehen. Unweigerlich versetzt man sich in die Lage der Freunde und kann die bedrohliche und sehr düstere Atmosphäre fast körperlich spüren, die sich immer mehr entfalten kann und dabei äusserst intensiv auf einen einwirkt. Mittlerweile geht es um das nackte Überleben, denn ständige Wetterkapriolen und das Auftauchen mehrerer Wölfe verwandeln das Ski-Paradies auf einmal in eine wahre Winter-Hölle, aus der es anscheinend kein Entkommen gibt.

      Um die Spannung nicht zu beeinträchtigen, sollte man an dieser Stelle nichts von den Taten berichten, die das Trio zur eigenen Rettung unternimmt, jedoch kann man sich wohl sehr gut vorstellen, das es einige verzweifelte Rettungsversuche geben wird, die sicherlich nicht alle von Erfolg gekrönt sind. Es ist allerdings äusserst gut nachvollziehbar, was hier alles versucht wird, um sich aus der misslichen Lage zu befreien, in der man sich befindet. Adam Green hat bewust darauf verzichtet, an dieser Stelle in blinden Aktionismus zu verfallen, vielmehr hat er ein nachvollziehbares Geschehen in Szene gesetzt, in das sich der Betrachter sehr gut hineinversetzen kann. Gerade daraus bezieht "Frozen - Eiskalter Abgrund" seine ganz große Stärke, denn obwohl eigentlich gar nicht soviel passiert, geht von den Ereignissen eine fast schon erschreckend realistische Wirkung aus, die einen in ein wahres Wechselbad der Gefühle versetzt und einem so manch kalten Schauer über den Rücken jagt. Wenn man es genau nimmt, entsteht hier sogar der Eindruck eines Kammerspiels in freier Wildnis, das trotz der herrlichen Landschaft und den imposanten Bildern eine fast schon klaustrophobische Wirkung entfaltet, der man sich beim besten Willen nicht entziehen kann und die sich wie eine zentnerschwere Last auf die eigenen Schultern legt.

      Dieser Film ist ein wirkliches Paradebeispiel dafür, das man wirklich mit den einfachsten Mitteln ein extrem intensives Thriller/Drama erschaffen kann, das nicht durch enormes Tempo oder jede Menge Action auffällt, sondern durch die gegebene Situation einen extrem straffen Spannungsbogen erzeugt, der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Hinzu kommt selbstverständlich die aus der Situation entstehende Atmosphäre, die kaum besser hätte sein können. Düster und äusserst bedrohlich wird die Lage des Trios dargestellt und man ertappt sich selbst oft genug bei dem Gedanken, das man auch in dem Skilift sitzt und nicht weiss, wie man aus dieser hoffnungslosen Lage herauskommt. Die dabei entstehenden gefühle kann man kaum in Worte fassen, zu sehr ist man der Faszination dieses Filmes erlegen, von dessen Sichtung man sich auch erst einmal wirklich erholen muss, denn das dargestellte Geschehen nimmt einen doch ganz schön mit und hinterlässt auch eine sehr nachhaltige Wirkung, die man nicht so schnell wieder abschütteln kann.


      Fazit:


      Ein Kammerspiel in freier Wildnis, das zudem noch größtenteils in luftigen Höhen stattfindet, so könnte man diesen Film durchaus beschreiben. Keinerlei blinder Aktionismus und kaum visuelle Härte, dafür allerdings eine Situation die kaum bedrohlicher sein könnte, so hat Adam Green seine Geschichte gestaltet, die dadurch eine enorm intensive und glaubhafte Wirkung auf den Betrachter ausübt, der sich der Faszination der Ereignisse einfach nicht entziehen kann. Im Vordergrund steht der psychische Druck, unter dem die drei Hauptakteure stehen. Eine schier hoffnungslose Situation, die den wahren Überlebenswillen des Trios herausfordert und die Menschen über sich hinauswachsen lässt wird hier erstklassig dargestellt und verkommt keineswegs zu einem kitschigen Helden-Epos, wie man eventuell vermuten könnte. Wer kleine, aber sehr feine Thriller/Dramen zu schätzen weiss, die zudem noch äusserst glaubwürdig erscheinen, der kommt an diesem fantastischen Film ganz einfach nicht vorbei, für den man nur eine unbedingte und uneingeschränkte Empfehlung aussprechen kann.


      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you
    • Gut gemacht,ma nich so vorhersehbar aber ich finds ne unverschämtheit Kane Hodder als schauspieler zu nennen für seine MINIrolle !
      Aber für die hauptschauspieler und das setting gibts von mir
      [film]8[/film]
    • Sehr gute Idee mit 1-2 Szenen bei denen man sich fragt....warum?!

      Aber wie reagiert man selber in dieser Situation. Die Totesangst und zudem die Kälte, welche einem die Fähigkeit nimmt klar zu denken.
      Von daher kann man schon von einem realistischen Szenario sprechen.

      Der Film ist intensiv und lebt von der bedrohlichen Lage.


      Kann man sich auf alle Fälle anschauen und wer Open Water mochte, dem gefällt Frozen auf jeden Fall

      Frostige
      [film]7[/film]
    • Nur durch Zufall habe ich von dem Film gehört und hat mich nach dem Lesen hier neugierig gemacht.
      Hab mal gestöbert ob ich diesen in der TV Mediathek entdecke, aber bei einem der Sky-Progamme kommt er heute Abend.
      Hab mir den einprogrammiert. Na, dann schaun wir mal...
    • So nun gesehen... und ich muss sagen, das der Film echt bedrohlich und düster daherkommt. Somit stimme ich Hayden vollkommen zu.
      Besser hätte ich diese Situationen auch nicht beschreiben können.
      Wäre ich in solcher Situation, ich glaube ich würde vor Angst wohl sterben!!
      Der Film hat einer meiner Sch...Erinnerungen wachgerufen: Als ich im Ausland tätig war, ist mir im Winter auf freier Wildbahn (nicht weit entfernt von unserem DE-Wohnlager) ein Wolf begegnet. Da haben sich meine Nackenhaare ganz schön aufgebäumt vor Schreck! Nach dem Erlebnis konnte ich mir für längere Zeit keine Filme oder Dokus mit/über Wölfe ansehen... :S

      von mir bekommt er:
      [film]8[/film]
    • Guter Film, habe ihn mir vor ein paar Jahren mal zufällig gekauft. Kann ich eigentlich nur empfehlen.
      Hat ja bloß nie die große Aufmerksamkeit bekommen.

      [film]8[/film]
      :23: Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität. :17:
    • Mega guter Survival- Thriller!!!. Spannend vom Anfang bis zum Schluss. Im Vergleich zu "Viktor Crowley" eine Meisterleistung :,D
      Und wertet den Film bitte angemessen. Wertung stand gerade noch bei 5 von 10. Und das hat er definitiv nicht verdient

      8 von 10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bachforelle ()

    • Wer "Frozen" mochte könnte mit "Break" aus Russischer Produktion möglicherweise auch etwas anfangen.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...